Spitzensportler als Mitarbeiter rekrutieren

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Christoph Beck

Andreas Hülsen

Die Zielgruppen für das Personalmarketing & Recruiting scheinen seit Jahren festzustehen, zumindest wenn man sich die Rubriken-Bezeichnungen auf den Karrierewebsites der Unternehmen anschaut. Es sind die Schüler- und Auszubildenden, die Studierenden- und Absolventen, die Professionals bzw. Berufserfahrenen. Dies hat sich bewährt und ist sicherlich zur Orientierung absolut richtig. Dennoch stellt sich die Frage mit steigendem Wettbewerb um die Talente, ob dieser Horizont ausreicht oder ob Personalmarketing & Recruiting künftig mehr über alternative Zielgruppen nachdenken bzw. kommunizieren sollte.

Einige wenige Unternehmen kommunizieren bereits über die Standardzielgruppen hinaus auch z.B. Möglichkeiten für „Seiteneinsteiger“. Insbesondere vor dem Hintergrund des Aufstieges des Talent-Begriffes kann eine weitere Zielgruppe für Unternehmen von hohem Interesse sein, und zwar die Zielgruppe der Spitzensportler. Sie haben ihre Jugend dem Sport verschrieben und sie haben ein Ziel: Sportlichen Erfolg bei Olympia, Weltmeisterschaften u.a. Und dennoch streben sie gute Ausbildungs- und Studienabschlüsse an, alles für ein Leben nach der sportlichen Hochphase.

 

Es ist eine Zielgruppe, die nachweislich Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringen, die bei anderen Zielgruppen ggf. mittels Assessments o.ä. als mögliche Potentiale erhoben werden. Die Zielgruppe der Spitzensportler hat bereits bewiesen, dass sie extrem leistungswillig und leistungsfähig sind, einen Drang mitbringen erfolgreich zu sein, konsequent Ziele verfolgen können, bereit sind zu lernen und Teamfähigkeit nicht als Platitüde verwenden, sondern diese leben.

 

Selbstmotivation nachweislich erbracht, Bereitschaft berechenbare Risiken einzugehen auch erledigt, u.v.m. Spitzensportler sind somit eine mehr als nur interessante Zielgruppe für jeden Recruiter. Aber was weiß man wirklich über die Zielgruppe?

 

Wer diese Zielgruppe in- und auswendig kennt ist Andreas Hülsen. Er ist Laufbahnberater des Olympiastützpunktes Berlin und betreut Weltmeister (w/m), Olympiasieger (w/m), d.h. Spitzensportler in allen Belangen der Ausbildung und beruflichen Orientierung/Integration. Er trägt auf dem recruiting-convent 2013 einmal mehr seine Erfahrungen und Praxisbeispiele im Rahmen des Übergangsmanagements Eliteschule des Sport – Hochschule – Arbeitsmarkt vor. Wer diese mehr als interessante Zielgruppe für sein Unternehmen als künftige Mitarbeiter entdecken möchte, erhält hier aus berufenem Munde die Informationen aus erster Hand.

Britta Steffen, Beruf: Olympiasiegerin

 

Informationen und Anmeldungen zum recruiting-convent 2013 unter:

www.recruiting-convent.de

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