Neues Xing-Profil auch mit „Laßt mich in Ruhe“-Button – oder wie man mit dem neuen Profil besser latente Kandidaten identifizieren kann

Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruiting)

Xing stellt aktuell die Mitgliederprofile auf eine rundum erneuerte Version um. Xing schreibt, daß die Profile bislang „ vom Lebenslauf dominiert“ wurden (was wir als Recruiter auch sehr schätzen) und jetzt stark erweiterte „individuelle Möglichkeiten der professionellen Selbstdarstellung“ zur Verfügung gestellt werden. Zukünftig sollen z.B. auch „Bäcker und Zahnärzte“ ihr „professionelles Ich“ individuell darstellen können. Im folgenden sollen die für Recruiter besonders relevanten Änderungen beleuchtet werden.

 

Die Möglichkeiten des neuen Mitgliederprofils aus Recruitersicht

Mitglieder können u.a. prominent angeben, ob Sie an Karrierechancen interessiert sind (bisher gab es nur eine „Häkchenmöglichkeit, wobei viele auch vergessen haben, daß sie diesen Haken mal gesetzt hatten). Insofern werden die Mitglieder jetzt noch einmal aufgefordert, Ihren Karrierestatus zu überdenken und neu auszuwählen.

Mitglieder können entscheiden, wie aktiv Sie nach einen Job suchen möchten („aktiv„, „nicht aktiv, aber offen für Angebote“ = latent, „derzeit kein Interesse“ =passiv) und wer darauf aufmerksam werden soll.

Neuer „Laßt mich Ruhe“ – Button kann die Qualität des Active Sourcings sicherstellen

XING Mitglieder können mit der Auswahl des  „derzeit kein Interesse an Karriere-Chancen“- Button, also quasi ein „Laßt mich bitte in Ruhe“-Button,  allen Recruitern signalisieren, daß sie wirklich nicht angesprochen werden wollen. Recruiter (interne und externe, Personalvermittler und Personalberater sind im Sinne einer qualitativen Selbstverpflichtung gehalten, diesen Wunsch zu respektieren. Mit dieser neue Auswahlmöglichkeit bietet XING eine sehr elegante Möglichkeit, Spamming-Verhalten in der proaktiven Personalbeschaffung einzuschränken.

Premium-Mitglieder können sogar eine Gehaltsvorstellung und einen bevorzugten Arbeitsort angeben – natürlich haben die Mitglieder auch hier die Möglichkeit entsprechend einzustellen, wie sichtbar ihre Angaben sein sollen.
Desweiteren gibt es neue Auswahlmöglichkeiten „Tätigkeitsfeld“ und „Branche“ die ein genaueres Bild der vom Kandidaten gewünschten Arbeitssituation geben können. Damit werden, sofern ausgefüllt, viele relevante Fragen der Recruiter bereits im Vorfeld beantwortet, eine sehr gute Lösung. Auf Basis dieser Angaben sollen die Mitglieder auch automatisiert Jobvorschläge erhalten, die hoffentlich eine besser Qualität haben als die bisherigen Algorithmus-basierten.

Die neuen Möglichkeiten in einer Grafik

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