Archive for the ‘Markt + Meinung’ Category

Internationale Rekrutierung entdeckt Indien und China

Ein Gastbeitrag von Frank Schabel

Frank Schabel

In den letzten drei Jahren hat sich in der internationalen Rekrutierung einiges getan. 2008 standen für deutsche Unternehmen vor allem osteuropäische Länder im Fokus, wenn sie international nach neuen Mitarbeitern gesucht haben. Nun zeigt sich, dass die Globalisierung spürbar vorangeschritten ist: Mit Indien (21 Prozent) und China (13 Prozent) haben sie neue Zielländer bei der Rekrutierung entdeckt. Ganz vorne auf der Liste steht nun das deutschsprachige Ausland, wenn Unternehmen neue Mitarbeiter suchen.

Bei aller europäischen Integration ist zudem interessant, dass auch die westeuropäischen Länder kaum mehr eine Rolle spielen. Großbritannien und Frankreich spielen gerade mal bei drei Prozent der Unternehmen eine Rolle. Drei Jahre zuvor waren es noch 29 Prozent bzw. 18 Prozent. Und auch in Nordamerika wird nicht mehr für Deutschland rekrutiert. Im Vergleich zu 2008, als dies 25 Prozent taten, sind es jetzt nur zehn Prozent.

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Was erwarten Menschen in aller Welt von ihrem Job und ihrem Chef?

Ein Gastbeitrag von Christian Arno

Christian Arno

Man arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten. Das sagt ein deutsches Sprichwort, obwohl (nicht nur) Chefs es offenbar manchmal anders sehen. Tatsächlich möchten auch bei uns die meisten Leute eine gewisse Erfüllung in ihrem Beruf erleben, sich darüber ein Stück weit definieren. Aber was erwarten sich Menschen in anderen Ländern von ihrem Arbeitsplatz und ihrem Arbeitgeber?

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Im Visier: Unternehmenskommunikation und HR

Dr. Manfred Böcker, HR-PR

Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Eigentlich ist es ziemlich naheliegend: Jedes Produkt der Personalentwicklung braucht Kommunikation. Mitarbeiterbefragungen, Karrieremodelle, Diversity Management – sogar die Frauenquote für Führungskräfte brauchen Kommunikation, und zwar auf die richtige Art und Weise.  Erfolg oder Mißerfolg hängen maßgeblich davon ab, wie die Verantwortlichen diese Kommunikationsherausforderungen meistern. Wer ist aber für diese Aspekte im Unternehmen verantwortlich? Kann die etablierte PR-Abteilung des Unternehmens diese Aufgabe erfüllen und wenn ja – mit welcher Priorität? Oder sollte sich HR stärker in diese Aufgabe einbinden (lassen)?  Erschöpft sich das Interesse der Journalisten auf medienwirksame Empörungsrituale wie Bouletten-Bagatell-Kündigungen? Einen Blick auf die tatsächliche Lage im Spannungsfeld der HR-PR-Kommunikation wirft Dr. Manfred Böcker und macht sich auf den Weg, mit einer Umfrage den Trends und Tatsachen auf den Grund zu gehen.  Die Crosswater-Redaktion sprach mit dem Kommunikationsexperten Dr. Manfred Böcker.

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Frauenquote für Führungskräfte: Die Einsamkeit des Personalchefs Thomas S.

Thomas Sattelberger, Telekom

[ghk] Die Einsamkeit des Personalchefs Thomas Sattelberger nimmt zu. Sehnsüchtig wartet er darauf, dass in die Riege der Vorstandsmitglieder der Deutschen Telekom endlich Farbe in den Einheitslook des blau-grauen Business-Anzugs  hineinkommt: Frauen in die Vorstandsriege – das Credo des Thomas Sattelberger wartet immer noch auf Umsetzung.

In einer medienwirksamen Ankündigung war die Vorgabe einer 15%-Frauenquote im Telekom-Vorstand strategisch geschickt erst für das Jahr 2015 versprochen worden. Denn erstens sind bis zum Erreichen dieser Zielgerade noch 5 Jahre Zeit, zum zweiten wird dann Thomas Sattelberger in Pension gehen – was schert ihn dann sein Geschwätz von gestern? Doch mittlerweile hat Sattelberger die Kontrolle des Agenda-Settings verloren, das Thema „Frauenquote“ hat sich selbstständig gemacht. Was vielleicht noch peinlicher ist: Andere Konzerne in Deutschland demonstrieren auch ohne vorher den Mund voll zu nehmen, dass man qualifizierte Frauen für Vorstandsposten einstellen kann.

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Die Relevanz der Reichweite im Recruiting (Teil 2): Die IP-Adresse – Möglichkeiten und Grenzen der Besucher-Erkennung

Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt

Bad Soden [ghk]. Im zweiten Teil der Artikel-Serie über die Relevanz der Reichweite im Recruiting wird untersucht, welche Rolle die IP-Adresse eines Besuchers der Karriereseite des Arbeitgebers spielt. Zwar ist die reine numerische IP-Adresse wie ein Buch mit sieben Siegeln, doch moderne und leistungsfähige Übersetzungsmethoden der GeoLocation erlauben eine zielgenaue Zuordnung des Besucherstandorts.

Die Relevanz der geographischen Herkunft eines Webseitenbesuchers wird anhand von drei typischen Recruiting-Kampagnen erläutert.


Die Möglichkeiten und Grenzen der Besucher-Erkennung werden dargestellt.


Dürrenmatts Dame musste allerdings bei ihrem Besuch ihre Identität nicht mit einer IP-Adresse nachweisen.

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Der Königsweg: Umsatz, Umsatz, Umsatz

Helmut König Königskonzept

Helmut König

Umsatz, Absatz, Verkauf, Gewinn sind die Leuchttürme unserer Zeit. Nur wer Umsatz macht, wird gewinnen, nur wessen Verkaufszahlen nach oben zeigen, wird anerkannt. Wer aber nur Absatz in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellt, hat die Zukunft nicht im Griff. Wirklicher Umsatz, wirkliche Neukundengewinnung kommt  aus dem Unternehmen heraus, fast wie von selbst.

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Die Gutmenschen der Commerzbank und die Vernetzung der Recruiting-Welt

Marco Esser, Commerzbank

Marco Esser, Commerzbank

Bad Soden (ghk). Die Zeit drängt. Die Commerzbank muss sich von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholen. Gleichzeitig muss die ehemalige Dresdner Bank nach deren Übernahme integriert werden, eine “Neue Commerzbank” gilt es zu erfinden. Jetzt werden die Weichen im Personalsektor neu gestellt. Doch auch im Recruiting müssen weiterhin die Kleinigkeiten beachtet werden.


Der Commerzbank ist ein großer Wurf gelungen. Die Bank hat es nun nach den Irren und Wirren der Finanzkrise geschafft, den Fokus wieder auf das ganz reale Geschäft und die dazu notwendigen Mitarbeiter zu richten.

Krisenbewältigung, Downsizing der Finanz-Risiko-Postionen, Umgang mit dem Staat als Miteigentümer – das waren die zentralen Management-Prioritäten. Dazu gesellte sich mit der Übernahme der Dresdner Bank gerade im Personalbereich eine Herausforderung ungeahnter Größenordnung hinzu.

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Karriereplanung – Do-It-Yourself!

Renate Schuh-Eder

Renate Schuh-Eder

Ein Gastbeitrag von Renate Schuh-Eder

Baldham. Im Grunde ist es für diese Frage gar nicht relevant ob wir uns derzeit noch in der Krise befinden, diese bereits hinter uns gelassen haben oder uns noch der gefürchtete „Double Ditch“ bevorsteht. Auf alle Fälle ist klar, dass es für die Generation die heute verantwortungsvoll im Arbeitsleben steht, sagen wir mal im Alter beginnend ab Anfang 30 gilt, Antworten auf zahlreiche entscheidende Fragen zu finden. Und nicht nur Antworten – vor allem auch Lösungen, die für jeden von uns höchst individuell ausfallen werden.

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Stellenanzeigen Print vs Online: Die Mediensubstitution ist nicht mehr aufzuhalten

Leporellos Liebhaber-Liste

Leporellos Liebschaften-Liste

Bei der Publikation von Stellenanzeigen ist die Kombination von Print- und Online-Medien unschlagbar. Ja, ganz sicher, auf alle Fälle, ohne Zweifel… Das Mantra der Verlags-gebundenen Jobbörsen-Betreiber wird in schöner Regelmäßigkeit wiederholt. Doch die Überzeugungskraft von Wiederholungen nimmt ab, es sei denn, man ist ein Fan der Mozart-Oper „Don Giovanni“. Nur wahre Opernfreunde können sich immer und immer wieder an Wiederholungen ergötzen, so wie Leporello eine Liste mit Don Giovannis Liebschaften entrollt und in der Arie „Madamina, il cataloge è questo“ musikalisch in Szene setzt.


Jedoch sind die Entwicklungstendenzen im klassischen Journalismus und das zu beobachtende Zeitungssterben keine harmonische Opernaufführung, es geht schlicht und ergreifend um eine Mediensubstitution Online vs Print, also um eine Existenzfrage.

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Neue Besen kehren gut

Helmut König Königskonzept

Helmut König

Von Helmut König

Immer wieder kommt es in Unternehmen bei der Integration von neuen Managern zu kleinen Katastrophen. Dabei kann ein wenig Vorsicht einen guten Übergang vom alten auf den neuen Chef leicht möglich machen.

Genau wie neue Mitarbeiter eingestellt werden, kommen auch neue „Chef’’s“ ins Unternehmen. Aus den Nachrichten kennt man aber nur die Notübernahmen, wenn eine Firma, ein Verein, eine Organisation kurz vor dem Aus steht. Manchmal sind diese Nothelfer dann erprobte Manager, manchmal alte Hasen und oft schon Insolvenzverwalter. Mit ihren einsamen Entscheidungen schaffen sie es manchmal, ein Unternehmen aus der Krise zu führen, manchmal klappt es aber auch leider nicht.

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Fakten, Funktionen und Visionen: Wenn Google eine Jobsuchmaschine wäre

von Gerhard Kenk

Gero Hesse, saatkorn

Gero Hesse, saatkorn

Hesse ist Klasse. Immer wieder beeindruckt Gero Hesse, Blog-Autor von saatkorn mit seinen Berichten und Gedanken zu den Themen Social Media und Employer Branding. Und weil eine gute Ernte vom Saatkorn abhängt – war die Namensgebung von vornherein ganz klar.

Die Ernte ist nur so gut wie das Saatkorn. Qualität kommt von innen: ohne gutes Saatkorn keine gute Ernte.

Und weil Gero Hesse in seinem pekuniären Job auch Senior Vice President Human Resorces bei der Bertelsmann AG in Gütersloh ist, beherrscht er auch die Techniken des erfolgreichen Managers: Motivieren, Steilvorlagen, Ideen, Delegieren.

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Ossi!

Go East! Ossi-Kopfarbeiter aus dem Westen

Go East! Ossi-Kopfarbeiter aus dem Westen

Berlin. Zeigt Ihr Kennzeichen MOL oder DD oder gar L? Dann kann eine leichtfertige Etikettierung als Ossi Sie beleidigen. Oder Sie heften sich den Ost-Ausweis als Auszeichnung an Ihr Muskel-Shirt. Oder aber Sie verfluchen das Wort als einen weiteren Beleg für die nicht mehr zu stoppende Verkindlichung der öffentlichen Rede. (Sie können schließlich nicht andauernd Wowi, Horsti, Gysi, Tschüssi sagen, ohne auch so zu denken.)

Egal wie Sie zur sprachlich verhunzten Etikettierung Ihrer Herkunft stehen: Wenn Sie als Stellenbewerber abgelehnt werden und entdecken, dass der Rekrutierer an den Rand Ihres Lebenslaufs Ossi! gekrakelt hat, werden Gefühle in Ihnen erwachen, die Sie vorsichtshalber keinem Mitglied ihrer lokalen Friedensbewegung schildern.

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Social Media Recruiting – mit Twitter und Blogs zu neuen Erfolgen?

Monika Gräter, Beratungsgruppe Wirth + Partner

Monika Gräter, Beratungsgruppe Wirth + Partner

München. Auf der Suche nach immer neuen Recruiting-Methoden kommt das Web 2.0, auch bekannt als Social Media, gerade recht. Zu diesem viel diskutierten, aktuellen Thema bringt Senior- Beraterin Monika Gräter die Meinung der beratungsgruppe wirth + partner auf den Punkt.

Sind Sie „sozial“ noch auf dem aktuellen Stand? In wie vielen Online-Netzwerken spielen Sie mit? Täglich gibt es im Internet Neues, Interessantes und Kurioses zu entdecken: einfach durchklicken, twittern und chatten, entspannen bei Youtube und in Blogs nebenbei seinen Horizont erweitern. Und plötzlich – sind Stunden vergangen. Kennen Sie das?

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Springer lässt für 110 Mio. Euro die Katze aus dem Sack: StepStone Solutions wird verkauft

StepStone

StepStone Solutions wird verkauft

30.3.2010/ (ghk) Der Axel Springer Verlag hat die Katze aus dem Sack hüpfen lassen: Wie gemeldet wird, sind die Vereinbarungen zur Ausgliederung und zum Verkauf von StepStone Solutions (der HR-Software-Division der StepStone-Gruppe) an die Private Equity Gruppe HgCapital abgeschlossen.

Der Kaufpreis soll den Berichten zufolge Euro 110 Millionen betragen.

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Dringend gesucht: Magenta-Managerin

Thomas Sattelberger, Telekom

30.3.2010 (ghk).

Die von der Deutschen Telekom lancierte Initiative „Frauenquote im Vorstand“ hat eine hohe Medienresonanz gefunden – weitere personalpolitische Hausaufgaben werden ausgeklammert.

Eigentlich ist es René Obermann und Thomas Sattelberger hoch anzurechnen, dass sie ihre Recruiting-Kampagne nicht einfach über ganz normale Stellenanzeigen bei einigen der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierten Jobbörsen wie Jobware, Stellenanzeigen.de, Stepstone oder FAZjob.net plaziert haben. Auch der Weg über die derzeit in Mode stehenden Social Media wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn wurde auf der Suche nach Führungskräften ausgeschlagen. Nein, Obermann entpuppte sich wieder einmal mehr als Macher und Meister der Medien und positionierte die Stellenanzeige für weibliche Vorstandsmitglieder ganz geschickt eingebettet in einen News-Event. Flugs wurde argumentiert, dass die DAX-30 Konzerne so gut wie keine Frauen auf Vorstandsebene beschäftigen, und überhaupt: angesichts des demographisch bedingten Wandels sieht die Republik einen Mangel an Fach- und Führungskräften auf sich zu kommen und diesen möchte man bei der Deutschen Telekom schleunigst entgegentreten durch Neueinstellungen oder Beförderungen von Frauen auf verantwortungsvolle Vorstandspositionen.

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Der neue FRAX: Mehr Transparenz für den Finanz-Arbeitsmarkt Frankfurt

Prof.Dr.Udo Steffens, Frankfurt School of Finance

Frankfurt am Main (ghk).  Es war kurz nach 18:30 Uhr, als der Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, Professor  Dr. Udo Steffens, ans Rednerpult trat um die zahlreich erschienenen Gäste zu begrüßen. Es ging um die Ankündigung des Frankfurter Arbeitsmarkt-Index, kurz FRAX, es ging um mehr Transparenz für die Beschäftigten am Finanzplatz Frankfurt – und es ging darum, einen Innovationspreis für eine gute Idee zu übergeben. Kurzum, er hatte allen Grund, auf diesen Anlass mit einigem Stolz hinzuweisen.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass er einen Ehrenpreis des Bundespräsidenten Horst Köhler präsentieren kann – und das an einen wissenschaftlichen Mitarbeiter seiner Hochschule.  Köhlers Preis, der in der Reihe „Deutschland – Land der Ideen“ die besondere Innovationskraft der Bundesrepublik Deutschland im Fokus hat, bedeutete ebenfalls einen Renommee-Gewinn für die Frankfurt School of Finance. Es war ihr damit gelungen, aus dem Schatten des akademischen Elfenbeinturms herauszutreten und Forschungsergebnisse zu präsentieren, die für den Finanzarbeitsplatz Frankfurt und den Beschäftigten von erheblicher Relevanz sind.

Dr. Dirk Rudolph, Senior Research Fellow war dafür verantwortlich, denn sein vor einigen Jahren konzipierter Arbeitsmarkt-Index für die Analyse der Entwicklung des Frankfurter Arbeitsmarktplatz für Banker, kurz FRAX (Frankfurt Arbeitsmarkt-Index) benannt, kam nach langen Monaten der Datenrecherche endlich auf der Zielgeraden der statistischen Zeitreihenrelevanz an und konnte eine lukrative Dividende in Form von Transparenz und Marktliquidität ausschütten.

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Der Hot Job bei Monster Worldwide: Auf den Spuren von Heidi K. und Dieter B.

Erfolgreiche Jobsuche dank Monster

15.2.2010 (ghk). Im diesjährigen Endspiel um die US-Meisterschaft im American Football, der SuperBowl XLIV, brach die 57. Minute an. Die hochfavorisierte Mannschaft der Indianapolis Colts, geführt von Peyton Manning, – dem nach Expertenmeinung besten Quarterback aller Zeiten – setzte zu einem seiner gefürchteten Würfe auf den Wide Receiver an. Und dann geschah das Unerwartete:  Trotz monatelanger Vorbereitung in allen minutiösen Details landete der Pass bei Gegenspieler Tracy Porter von den New Orleans Saints, und dieser hatte auch noch die Chuzpe, den ovalen Spielball unter den Arm zu klemmen und über 74 Yards zum Touchdown in die Endzone zu stürmen.

Die spielentscheidende Wende war geschafft, gut 3 Minuten vor Spielende waren die New Orleans Saints praktisch uneinholbar 30:17 in Führung gegangen. Der Außenseiter triumphierte über den hohen Favoriten, die Begeisterung der Sportfans der New Orleans Saints kannte keine Grenzen.

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Recruiting im Web: Ohne Wikipedia, Facebook und Twitter?

Gerhard Kenk betreibt das Portal Crosswater-Systems.com

London, 7.2.2010. Von Gerhard Kenk (ghk)

Es waren schon sonderbare Zeiten, als am 7. Februar 2000 das Crosswater-Systems-Portal im Web startete: Eine Limited als Geschäftsform war schnell gegründet, die URL www.crosswater-systems.com wurde beantragt und ein Internet-Service-Provider sorgte für die Basis-Dienstleistung, um das Jobbörsen-Portal im Web zu betreiben. Die Vision war einfach und entsprach dem damaligen Zeitgeist des Internets: Mehr Transparenz im e-Recruiting. Doch damals war das World Wide Web noch etwas, was viele Berwerber nur noch vom Hörensagen kennen. Die Dot-Com-Euphorie und die Chance auf das schnelle Geld schwirrte in vielen sonst eigentlich seriösen Köpfen. Jimmy Wales brauchte noch ein Jahr um Wikipedia zu konzipieren, MySpace, XING, YouTube oder Facebook warteten darauf, gegründet und vermarktet zu werden. Von Twitter, everybody’s Darling im aktuellen Social Media Hype, war noch lange nichts zu sehen.

Und Matt Mullenwegs geniale Entwicklung WordPress, einem mittlerweile über 200 Millionen mal installierten Blog-Software-System, kam erstmals im Mai 2003 auf den Markt. Die “Kalaschnikow der HR-Blogger” erfreut sich auch heutzutage grosser Beliebtheit: Jochen Mai (Karrierebibel.de), Thorsten zur Jacobsmühlen (blogaboutjob.de), Marcus Tandler (Joblog.de), Simone Janson von Berufebilder, Eva Zils (Online-Recruiting.Net), Alexander Fedossov und Jan Kirchner von der Wollmilchsau oder Lutz Altmann vom Personalmarketingblog könnten ohne diesen Werkzeugkasten lange nicht so wirkungsvoll und meinungsbildend agieren.

Die steigende Verbreitung des Internets sorgte für die technische Basis, um mit Jobbörsen die Personalbeschaffung zu revolutionieren. Stellenanzeigen konnten für wenig Geld schnell bei zahlreichen Jobbörsen platziert werden, Bewerber konnten ihre Lebensläufe hinterlegen und leistungsfähige Datenbanken erlaubten einen Profil-Abgleich zwischen Anforderungen und Qualifikation. Vorbei waren die Zeiten, als Bewerber die Wochenendausgaben überregionaler Zeitungen am Bahnhofskiosk kaufen mussten – mit wenigen Mausklicks waren nun Stellenangebote 24 Stunden, 7 Tage und weltweit verfügbar.

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Twitter Jobs: Mit Hingabe, Hosianna und Hype

27.1.2001  (ghk) Eigentlich ist es schon verwunderlich, mit welcher Hingabe der Hype um Recruiting mit Twitter gepflegt wird. Fast alles,  was im Web 2.0 – einem Super-Hype in sich selbst – nach Invention riecht, wird mit Hilfe des Guerilla-Marketings gnadenlos in unzähligen Blogs und redaktionellen Beiträgen selbst seriöser Zeitungen vermarktet. Und natürlich wird über jede dieser Komponente die verheißungsvolle Zwangsjacke namens „Recruiting“ gezurrt und festgebunden. Second Life und Recruiting? Personalmarketing und StudiVZ? Employer Branding und Facebook? Die Iterationen semantischer Kombinationen scheinen unendlich zu sein.

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Per Rasenmäher oder Heckenschere? Sorgfältige Analyse beim Personalabbau ist wichtiger denn je

Dr. Michael Geke

Dr. Michael Geke

27. Dezember 2009 (ghk). Ds Personalmanagement steckt in einem Dilemma: Die Wirtschaftskrise ist noch nicht ausgestanden und noch drohen unliebsame Überraschungen mit Kürzungen im Personalbestand. Andererseits sollen die Fehler der Krisenjahre 2001 bis 2004 nicht wiederholt werden. Damals hatte sich nach dem Platzen der Dot.Com-Blase große Ernüchterung breitgemacht und Personalabbau ohne Rücksicht auf die Knappheit der Fachkräfte und Spezialisten war die Folge.

Angesichts dieser Erfahrungen war es nur eine logische Folge, daß Themen wie Talent Management und Fachkräftemangel in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geraten sind und folgerichtig auch auf der StepStone Summit Konferenz in Düsseldorf einen breiten Raum einnahmen.

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Es knirscht – Die öffentliche Selbstdarstellung der Personalmanager auf dem Prüfstand

Joachim Sauer, Bundesverband Personalmanager

Joachim Sauer, Bundesverband Personalmanager

27.12.2009 (ghk). Google hat ein langes Gedächtnis. Arbeitnehmer, die durch das Trauma einer Entlassung oder Betriebsstillegung gegangen sind, haben ein fast ebenso langes Gedächtnis. In Zeiten der Wirtschaftskrise und Entlassungswellen könnten Personalmanager beweisen, dass man auch in Krisenzeiten mit sinnvoller HR-PR-Arbeit den schlimmsten negativen Meldungen entgegen steuern könnte.

Die Spatzen pfeifen es vom Dach, dass die Personalpolitik in vielen Unternehmen in der Krise ist. Getrieben von Controllern, die einen Personalkostenabbau am liebsten Top-Down, also per Rasenmäher, umsetzen möchten, Insolvenzen, Betriebsschließungen und Übernahmen – die Themen füllen alle TV-Nachrichten, Talk-Formate und Tagespresse.

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Thematik Kongreß-Planung: Recruiting Convent beeindruckt durch Themenvielfalt

Prof. Dr. Christoph Beck

Prof. Dr. Christoph Beck

7.12.2006/ghk. In den beiden vergangenen Wochen konnten Sie, Herr Prof. Dr. Beck, wieder einmal in beeindruckender Weise deutlich machen, dass auch der recruiting-convent 2010 am 08. und 09. März 2010 etwas ganz Besonderes sein wird und wieder mit einem Programm aufwartet, welches die von Ihnen angekündigte Vorreiter- und Vordenkerrolle mehr als rechtfertigt. Ein Kaleidoskop an neuen Themen wie Neuro- und Guerillamarketing, Interactive Marketing und Social Analytic Networks, über Themen mit anderen Blickwinkel wie Employer Branding, Talent Management, bis hin zu ganz konkreten Praxishilfen zu den Web 2.0-Anwendungen, zum Personalmarketing-Controlling, zur optimalen Ausschreibung von Personalmarketing-Leistungen oder auch zu den Bachelor- und Master-Abschlüssen.

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Optionen, Bluffs und Finten: Axel Springers Übernahmepoker um StepStone kommt in die heiße Phase

Marcus Tandler, Online-Marketing-Experte und SEO-Referent

Marcus Tandler, Online-Marketing-Experte und SEO-Referent

(ghk). Marcus Tandler, dem Vernehmen nach besten Pokerspieler unter den HR-Bloggern, SEO-Guru und illustrer Gastredner beim letztjährigen Recruiting-Convent auf Schloss Bensberg, hätte wohl seine wahre Freude angesichts der Tricks, die Axel Springer im Übernahmepoker um StepStone aus der Kiste zieht.

Als Pokerspieler ist der Online-Marketing-Experte es gewohnt, blitzschnell die Wahrscheinlichkeit einer guten Karte zu berechnen, die Hand des Gegners einzuschätzen und seine Gewinnoptionen per Reality-Check zu beurteilen oder sich mit einem Bluff aus der Affäre zu ziehen. All diese Tricks der Pokerspieler sind bei den Übernahme-Verhandlungen von Axel Springer zu beobachten. Was war geschehen?

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Kunden an den Tisch: Wunschträume von Verkäufern

Helmut König, Königskonzept

Helmut König, Königskonzept

„Wenn ich erst mal am Tisch des Kunden sitze, dann bin ich in meinem Element. Dann kann ich alle meine Argumente und Vorteile darlegen und bekomme auch den Auftrag. Aber wie komme ich an diesen Tisch?“ Dieses Zitat von vielen Verkäufern zeigt eine Misere, die oft zu wenig beachtet wird: Die Schwierigkeit, im Vorfeld einer Kundenbeziehung Bedarfswünsche zu wecken, die zu einem Verkaufsgespräch und damit auch zu einem Geschäft führen können, ist allgegenwärtig. Es ist aber auch die häufigste Ausrede, wenn ein Verkäufer erklären muss, warum es in seinem Verkaufsgebiet nicht so richtig vorwärts geht: „Die anderen sind schuld, ich würde ja, aber keiner will mit mir sprechen.“

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Umgang mit Karriere-Flops: Nicht angenommen, nie richtig angekommen

Gerhard Winkler, www.jova-nova.com

Gerhard Winkler, www.jova-nova.com

Berlin, 15.8.2009. Ein Gastbeitrag von Bewerbungsratgeber Gerhard Winkler

“Die neue Arbeit nahm ich voller Elan auf. Im Büro herrschte jedoch um mich herum eine gespenstische Ruhe. Der Teamleiter, der mich einarbeiten sollte, hatte stets viel um die Ohren. Seine rechte Hand war eine recht launische Person, und ich hatte stets das Gefühl, ihr auf die Nerven zu gehen. Mit den anderen Kolleginnen und Kollegen kam ich sehr gut klar. Doch was die Chefs betrifft, fühlte ich mich einfach nicht willkommen.

Das hatte zur Folge, dass ich mich immer mehr zurückgezogen habe und die mir gestellten Aufgaben möglichst ohne viel Rückfragen erledigen wollte. Das ging dann oftmals schief.

Es kam, wie es kommen musste: ordentliche Kündigung nach drei Monaten. Wie das Zeugnis ausfällt, kann ich noch nicht einschätzen. Allerdings wurde mir versichert, dass mir keine Steine in den Weg gelegt werden.

Natürlich habe ich den einen oder anderen kapitalen Fehler begangen. Durch die ständige Kritik fühlte ich mich jedoch überfordert und war am Ende kaum noch motiviert. Ich spiele mit dem Gedanken, diese kurze Zeit in meinen zukünftigen Bewerbungen nicht zu erwähnen und sie mit einer vorherigen, zweimonatigen Arbeitslosigkeit zu verschmelzen. Oder soll ich mit diesem Betriebsunfall in meiner Karrierebilanz so souverän wie möglich umgehen? (O.H)

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