Artikel-Schlagworte: „Dr. Holger Schmidt“

Wie Facebook die Unternehmen für Reichweite zahlen lässt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

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Robert Lang, Socialbakers

Fake-News hin oder her: Die Zeit, die Menschen in den sozialen Medien verbringen, steigt stetig. Entsprechend erhöhen auch die Unternehmen ihr Engagement. „2015 haben die Unternehmen etwa 30 Milliarden Dollar in Social-Media-Werbung investiert. 2016 waren es etwa 50 Milliarden Dollar“, schätzt Robert Lang, CEO von Socialbakers.
Die höheren Ausgaben sind nötig, weil die organische und virale Verbreitung ihrer Inhalte auf Facebook immer weiter zurückgeht; entsprechend steigt der Anteil der bezahlten Werbung. „Diese Tendenz ist auf allen Social-Media-Plattformen zu beobachten. Snapchat hat von vornherein gesagt, dass Unternehmen Medienleistung nur gegen Geld bekommen“, erklärt Lang.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Soziale Netzwerke überholen Zeitungen als Nachrichtenquellen

Holger Schmidt

Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind als regelmäßig genutzte Nachrichtenquellen der deutschen Internetnutzer in diesem Jahr an die dritte Stelle geklettert und haben erstmals die gedruckten Zeitungen überholt. Spannend ist vor allem die Dynamik: Innerhalb eines Jahres haben die Netzwerke 6 Prozentpunkte auf 31 Prozent zugelegt, während die Zeitungen 9 Punkte verloren haben und inzwischen nur noch von 29 Prozent der etwa 50 Millionen erwachsenen Onliner in Deutschland als Nachrichtenquelle genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Reuters Digital News Report, für den in Deutschland etwa 2000 Internet-Nutzer über 18 Jahre repräsentativ befragt wurden und dessen deutsche Ergebnisse das Hans-Bredow-Institut aufbereitet (PDF).

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Clemens Fuest: „Deutschlands Wohlstand hängt von der Digitalisierung ab“

Clemens Fuest

Ein Beitrag von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

„Unsere Strukturen sind einfach zu konservativ“ mahnte Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, auf einer Telefónica-Veranstaltung in Berlin. Deutschland habe zwar Vorteile durch seine starke Industrie, doch man solle sich fragen, wie lang der Großteil der Einnahmen noch durch Autos mit Verbrennungsmotor erzielt werden kann. Ein schnelles Umdenken ist dringend nötig, fordert Fuest, der zu den renommiertesten Ökonomen in Deutschland gehört. Im Anschluss an die Veranstaltung habe ich Fuest noch einige Fragen gestellt:

Die USA wachsen schneller als Europa. Ist dieser Unterschied auf die unterschiedliche Digitalisierung der Wirtschaft zurückzuführen? Ist das Solow-Paradoxon also kein Paradoxon mehr?

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Digital Disruption: Die Reihenfolge der erfassten Branchen

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

So wie WhatsApp das SMS-Geschäft der klassischen Telekommunikationsfirmen in wenigen Jahren zerstört hat, könnte es künftig noch viel mehr Branchen ergeben. Zuerst werde die “digitale Zerstörung” die Technologiebranche selbst erfassen. Danach folgen Medien/Unterhaltung, Handel, Finanzen, Telekommunikation, Bildung, Reisen, Konsumgüter/Industrie, Gesundheit, Versorger, Öl & Gas und ganz am Schluss die Pharmaindustrie, lautet das Ergebnis einer Umfrage von IMD und Cisco unter 941 Top-Managern aus aller Welt. (PDF)

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Die Digitalisierung gefährdet vor allem die Jobs der Wissensarbeiter

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Ob Angela Merkel oder Sigmar Gabriel die regelmäßige Lektüre des von Dr. Holger Schmidt herausgegebenen Blogs Netzökonom auf ihrer To-Do Liste haben ist fraglich. Zwar hat die Politik die Digitalisierung auf ihre Agenda gesetzt, was damit dann im Einzelnen zu tun ist, bleibt eigentlich sekundär. Für Angela Merkel ist das Internet nach eigenem Bekennen sowieso etwas wie #Neuland. Dr. Holger Schmidt positioniert sich eher auf der entgegengesetzten Skala.

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