Artikel-Schlagworte: „Netzökonom“

Wie Facebook die Unternehmen für Reichweite zahlen lässt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

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Robert Lang, Socialbakers

Fake-News hin oder her: Die Zeit, die Menschen in den sozialen Medien verbringen, steigt stetig. Entsprechend erhöhen auch die Unternehmen ihr Engagement. „2015 haben die Unternehmen etwa 30 Milliarden Dollar in Social-Media-Werbung investiert. 2016 waren es etwa 50 Milliarden Dollar“, schätzt Robert Lang, CEO von Socialbakers.
Die höheren Ausgaben sind nötig, weil die organische und virale Verbreitung ihrer Inhalte auf Facebook immer weiter zurückgeht; entsprechend steigt der Anteil der bezahlten Werbung. „Diese Tendenz ist auf allen Social-Media-Plattformen zu beobachten. Snapchat hat von vornherein gesagt, dass Unternehmen Medienleistung nur gegen Geld bekommen“, erklärt Lang.  Diesen Beitrag weiterlesen »

Digitale Transformation: Mittelstand legt Schwerpunkt auf Weiterbildung

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Die digitale Transformation ist auch 2017 das Schwerpunktthema im deutschen Mittelstand. Als Reaktion auf die Digitalisierung, die in der anstehenden zweiten „Deep-Tech-Welle“ vor allem klassische Branchen wie Automobil, Maschinenbau und Logistik trifft, setzen die Mittelständler vor allem auf die intensive Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, hat eine PWC-Umfrage ergeben. 44 Prozent der Unternehmen wollen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auch verstärkt auf deren Digitalkompetenzen achten, hat die Umfrage unter 220 deutschen Mittelständlern ergeben.

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Die Meinungsbildung verschiebt sich immer schneller ins Internet

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

Die gedruckten Zeitungen sind die großen Verlierer des Medienwandels: Seit 2005 ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die sich in einer Zeitung über das aktuelle Geschehen informiert haben, von 51 auf 35 Prozent gefallen. Dieser Bedeutungsverlust hat sich in dieser Dekade in absoluten Zahlen sogar beschleunigt, vor allem unter jungen Menschen: Sank der Anteil der Menschen, die gedruckte Zeitungen als ihre wichtigsten Informationsquellen bezeichneten, zwischen 2005 und 2009 nur um 2,7 Prozent im Jahr, hat sich dieser Wert seit 2010 auf durchschnittlich 4,7 Prozent im Jahr erhöht, zeigen Zahlen, die das Institut für Demoskopie Allensbach in seiner Computer- und Technikanalyse erhebt und mit freundlicherweise jedes Jahr zur Verfügung stellt.

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Führungsstil der Silicon Valley Alphatiere: Snapchats Evan Spiegel vs Facebooks Mark Zuckerberg

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Autor: Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Auch aus verwöhnten Muttersöhnchen kann etwas werden. Evan Spiegel ist das lebende Beispiel dafür: „Das Leben ist nicht fair. Es geht nicht darum, härter zu arbeiten, sondern das System zu nutzen“, lautet ein Satz von ihm.  Spiegel hat früh gelernt, wie das „System“ funktioniert. Seiner Aufnahme an der Elite-Universität Stanford gingen gezielte „Spenden“ seines Vaters John voraus. Als sich der einflussreiche Top-Jurist weigerte, seinem damals 17-jährigen Sohn für 75000 Dollar den gewünschten 367-PS-BMW zu kaufen, wandte sich Evan an seine Mutter Melissa, ebenfalls angesehene Juristin und frisch vom Vater getrennt, die ihrem Sohn das Spielzeug umgehend bestellte.

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Soziale Netzwerke überholen Zeitungen als Nachrichtenquellen

Holger Schmidt

Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind als regelmäßig genutzte Nachrichtenquellen der deutschen Internetnutzer in diesem Jahr an die dritte Stelle geklettert und haben erstmals die gedruckten Zeitungen überholt. Spannend ist vor allem die Dynamik: Innerhalb eines Jahres haben die Netzwerke 6 Prozentpunkte auf 31 Prozent zugelegt, während die Zeitungen 9 Punkte verloren haben und inzwischen nur noch von 29 Prozent der etwa 50 Millionen erwachsenen Onliner in Deutschland als Nachrichtenquelle genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt der Reuters Digital News Report, für den in Deutschland etwa 2000 Internet-Nutzer über 18 Jahre repräsentativ befragt wurden und dessen deutsche Ergebnisse das Hans-Bredow-Institut aufbereitet (PDF).

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Clemens Fuest: „Deutschlands Wohlstand hängt von der Digitalisierung ab“

Clemens Fuest

Ein Beitrag von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

„Unsere Strukturen sind einfach zu konservativ“ mahnte Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, auf einer Telefónica-Veranstaltung in Berlin. Deutschland habe zwar Vorteile durch seine starke Industrie, doch man solle sich fragen, wie lang der Großteil der Einnahmen noch durch Autos mit Verbrennungsmotor erzielt werden kann. Ein schnelles Umdenken ist dringend nötig, fordert Fuest, der zu den renommiertesten Ökonomen in Deutschland gehört. Im Anschluss an die Veranstaltung habe ich Fuest noch einige Fragen gestellt:

Die USA wachsen schneller als Europa. Ist dieser Unterschied auf die unterschiedliche Digitalisierung der Wirtschaft zurückzuführen? Ist das Solow-Paradoxon also kein Paradoxon mehr?

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Chinas Roboter und Googles Software sind eine gefährliche Kombination für Deutschland

Netzökonom Dr. Holger Schmidt führte das Interview mit Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Thomas Bauernhansl ist Professor für Produktionstechnik und Fabrikbetrieb und einer der profiliertesten Köpfe in der Debatte um die Digitalisierung der Wirtschaft. Er warnt die deutsche Industrie, die Konkurrenz aus Amerika und China zu unterschätzen. Und er fürchtet um viele Jobs in der Verwaltung.

Thomas Bauernhansel

Thomas Bauernhansel

Wir sprechen viel über Industrie 4.0 und Deutschlands Position im globalen Wettbewerb. Können wir unseren Vorsprung in Kernindustrien wie Automobil oder Maschinenbau auch in einer digitalisieren Wirtschaftswelt halten?

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Die Digitalisierung gefährdet vor allem die Jobs der Wissensarbeiter

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Ob Angela Merkel oder Sigmar Gabriel die regelmäßige Lektüre des von Dr. Holger Schmidt herausgegebenen Blogs Netzökonom auf ihrer To-Do Liste haben ist fraglich. Zwar hat die Politik die Digitalisierung auf ihre Agenda gesetzt, was damit dann im Einzelnen zu tun ist, bleibt eigentlich sekundär. Für Angela Merkel ist das Internet nach eigenem Bekennen sowieso etwas wie #Neuland. Dr. Holger Schmidt positioniert sich eher auf der entgegengesetzten Skala.

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