Posts Tagged ‘IAB’

IAB: 3,5 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2010

Dr. Sabine Klinger, IAB

Nürnberg.  Im Jahresdurchschnitt 2010 wird es voraussichtlich 3,5 Millionen Arbeitslose geben, geht aus einer am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktprojektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2009 wäre dies ein Anstieg um 120.000. Dabei unterstellen die Forscher ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,75 Prozent im Jahr 2010.

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Vor allem kleine Betriebe stellen über Netzwerke ein

Martina Rebien, IAB

Nürnberg. Im Jahr 2008 nutzten 49 Prozent der Betriebe bei der Suche nach geeignetem Personal persönliche Kontakte ihrer Mitarbeiter. Bei Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern lag der Anteil bei 53 Prozent. Bei den Großbetrieben mit 200 und mehr Beschäftigten nutzte dagegen weniger als ein Drittel soziale Netzwerke. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Großbetrieben seien häufig formale Strukturen bei der Stellenbesetzung etabliert, so das IAB. Dagegen könnten in kleinen Betrieben durch die größere soziale Nähe Informationen leichter informell eingebracht werden. Insgesamt kamen 29 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke zustande.

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Recruiting in Social Networks: Hype und Fakt

Martina Rebien, IAB

London (ghk). Es ist nicht immer leicht, in der gegenwärtigen Diskussion über das Thema “Recruiting in Social Networks” einen kühlen Kopf zu bewahren. Zuviele Blender sind in diesem Thema unterwegs, zuviele Rauchkerzen werden gezündet und vernebeln den Blick auf das Wesentliche.

Und die häufigen Verweise auf steigende Nutzungshäufigkeiten bei Twitter, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, Xing und Konsorten suggerieren einen Zusammenhang: Bei diesen imposanten Zahlen (Fakt) muss ja was Gutes für das Recruitng in Social Networks herausspringen (Hype). Auch im Elsaß, einem der seltenen Brutgebiete des Klapperstorches, berechnet man die Klapperstorch-Relation, das Verhältnis zwischen der menschlichen Geburtenrate und der Anzahl der Nistplätze dieses Zugvogels.

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Zahl der offenen Stellen ist leicht gestiegen

Dr. Markus Heckmann, IAB

Nürnberg. Im vierten Quartal 2009 gab es in Deutschland insgesamt 942.000 offene Stellen. Das waren rund 13 Prozent mehr als im Quartal zuvor, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Neben einem saisonal bedingten Anstieg könnte sich darin eine leichte Verbesserung bei den krisengeschüttelten Betrieben widerspiegeln, so der Arbeitsmarktexperte Markus Heckmann.

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Verkürzung der Arbeitslosengeld-Bezugsdauer für Ältere im Jahr 2006 wurde im Vorfeld häufig noch schnell umgangen

Prof.Dr.Gesine Stephan, IAB

Prof.Dr.Gesine Stephan, IAB

Nürnberg. In den drei Monaten, bevor die Verkürzung der maximalen Bezugsdauer des Arbeitslosengelds für Ältere im Februar 2006 in Kraft trat, stiegen bei den Betroffenen die Zugänge in Arbeitslosigkeit zum Teil auf das Doppelte an. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der University of Nottingham.

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Fünf Jahre Hartz IV: „Alles in allem wirkt die Reform positiv“, zieht das IAB Bilanz

Dr. Ulrich Walwei

Dr. Ulrich Walwei

Nürnberg. „Alles in allem wirkt Hartz IV positiv. An einigen Stellen hakt es aber noch“, erklärte der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, im Rahmen einer Bilanz des Forschungsinstituts zu fünf Jahren Hartz IV am Dienstag in Berlin.

„Die Langzeitarbeitslosigkeit ist deutlich zurückgegangen“, betonte Möller. Allerdings seien nach wie vor Defizite im Betreuungsprozess feststellbar. Teilweise hapere es noch beim Eingehen auf den Einzelfall: „Die arbeitsmarktpolitischen Instrumente wie beispielsweise Trainingsmaßnahmen und Ein-Euro-Jobs müssen noch einzelfallorientierter eingesetzt werden. Alleinerziehende brauchen mehr Unterstützung als bisher bei der Suche nach einer Kinderbetreuung, um überhaupt einen Job antreten zu können. Hier muss noch einiges verbessert werden.“

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Lohnungleichheit zwischen jungen Frauen und Männern ist auf dem Land deutlich größer als in der Stadt

Nürnberg. Die Löhne von jungen Frauen und Männern unterscheiden sich auf dem Land viel stärker als in der Stadt, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Seit 1975 ist der Unterschied zwischen Frauen- und Männerlöhnen zwar sowohl auf dem Land als auch in den Städten deutlich zurückgegangen, geht aus der Studie hervor. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke ist dabei aber in den ländlichen Gebieten konstant zehn Prozentpunkte höher geblieben als in den Großstädten.

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Zahl der offenen Stellen weiter zurückgegangen

Anja Kettner

Anja Kettner

Nürnberg. Im dritten Quartal 2009 gab es in Deutschland 832.000 offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das waren 166.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Über alle Branchen hinweg betrachtet gab es 17 Prozent weniger offene Stellen als im dritten Quartal 2008. In den Bereichen Metall, Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeuge ging die Zahl der offenen Stellen am stärksten zurück – bundesweit um rund 60 Prozent. Deutliche Zuwächse gab es dagegen bei den sozialen Dienstleistungen, aber auch im Bereich Bau. „Im Baubereich wirken sich die Konjunkturprogramme der Bundesregierung aus“, so die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.

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Vollzeitbeschäftigte sind stärker von der Krise betroffen als Teilzeitbeschäftigte

Hans-Uwe Bach, IAB

Hans-Uwe Bach, IAB

Bei den Vollzeitbeschäftigten war im zweiten Quartal 2009 ein Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Vollzeitbeschäftigten hängen stärker als die Teilzeitbeschäftigten von der Konjunktur ab, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Die Teilzeitbeschäftigung lag im zweiten Quartal sogar 1,2 Prozent über dem Stand des Vorjahrs. Das IAB erklärt dazu: In den vom Konjunktureinbruch stark betroffenen Branchen der Industrie sei Teilzeit vergleichsweise wenig verbreitet, in den Bereichen privater, sozialer und öffentlicher Dienstleistungen liege der Teilzeitanteil dagegen deutlich höher.

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Betriebe investieren in die Kurzarbeit rund fünf Milliarden Euro

Dr. Eugen Spitznagel, IAB

Dr. Eugen Spitznagel, IAB

Für Kurzarbeit wenden die betroffenen Betriebe in Deutschland 2009 zwischen 4,2 und 6,2 Milliarden Euro auf, geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitsmarktforscher Hans-Uwe Bach und Eugen Spitznagel betonen: „Die Betriebe zahlen mit – und haben was davon”.

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