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Posts Tagged ‘IAB’

Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger geht einer nützlichen Tätigkeit nach

Nürnberg.  Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren geht mindestens 20 Stunden pro Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Sie erziehen Kinder unter sieben Jahren, pflegen Angehörige, arbeiten und benötigen dennoch ergänzendes Arbeitslosengeld II, bilden sich weiter oder befinden sich in einer Fördermaßnahme. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 10.000 Hartz-IV-Beziehern durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Zahl der offenen Stellen ist um zehn Prozent gestiegen

Anja Kettner, IAB, Nürnberg, Karriere-Chancen am Arbeitsmarkt, Crosswater Job Guide

Anja Kettner

Nürnberg. Im zweiten Quartal 2010 ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 10 Prozent angestiegen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt gab es 977.000 offene Stellen, davon 805.000 am ersten Arbeitsmarkt.

Der Anstieg betraf allerdings ausschließlich Westdeutschland, wo die Auftragszuwächse in der Industrie zu erhöhtem Einstellungsbedarf führten. In Westdeutschland gab es im zweiten Quartal 2010 rund 683.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt, das entspricht einem Zuwachs um 105.000 gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland waren es rund 122.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt.

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20 Jahre deutsche Einheit: Ostdeutsche Wirtschaft hat an vielen Stellen aufgeholt

Dr. Ute Leber, IAB

Dr. Ute Leber, IAB

Nürnberg. Ostdeutschland hat seinen Rückstand an vielen Stellen aufgeholt, lautet die Bilanz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach zwanzig Jahren deutscher Einheit. Die ostdeutsche Wirtschaft sei vielfach international konkurrenzfähig. Gleichzeitig betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher: „Der Angleichungsprozess allerdings ist immer noch nicht abgeschlossen. Ostdeutschland hat nach wie vor einen deutlichen Rückstand in der Wirtschaftsleistung und Produktivität, viele ostdeutsche Regionen haben eine höhere Arbeitslosigkeit als Westdeutschland und Ostdeutschland ist immer noch von monetären Transferleistungen Westdeutschlands abhängig.“

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Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung

Christian Hohendanner

Christian Hohendanner

Nürnberg. Die Zahl der befristet Beschäftigten lag 2009 mit rund 2,5 Millionen etwa 150.000 niedriger als im Vorjahr. Bei nahezu gleichbleibender Zahl der Beschäftigten insgesamt ist damit der Anteil der befristet Beschäftigten auf 8,8 Prozent gesunken, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 2008 hatte der Anteil mit 9,3 Prozent so hoch gelegen wie nie zuvor.

Auch die Zahl der Übernahmen von befristeter in unbefristete Beschäftigung ging zurück. Wurden 2008 noch 52 Prozent der zunächst befristet angestellten Arbeitnehmer anschließend in eine unbefristete Beschäftigung übernommen, lag der Anteil im Jahr 2009 nur noch bei 45 Prozent. Im produzierenden Gewerbe sank er sogar von 68 auf 38 Prozent.

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WeGebAU-Programm: Mittlere und größere Betriebe nutzen geförderte Weiterbildung häufiger als früher

Margit Lott

Margit Lott

Nürnberg. Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm, mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt“, so die IAB-Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel.

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IAB: „Leiharbeit ist zumindest ein schmaler Steg in Beschäftigung“

Dr. Florian Lehmer, IAB

Dr. Florian Lehmer, IAB

Nürnberg. „Leiharbeit ist zwar keine breite Brücke, aber zumindest ein schmaler Steg in Beschäftigung“, sagte der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, am Dienstag in Berlin. Neue Forschungsergebnisse des IAB zeigen: 25 Prozent der Leiharbeiter waren im Zwei­jahreszeitraum zuvor mindestens die Hälfte der Zeit arbeitslos. Im Zweijahreszeitraum nach der Leiharbeit lag der entsprechende Anteil dagegen nur noch bei 17 Prozent.

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IAB-Langfristprojektion bis 2025: 1,5 Millionen mehr Beschäftigte in den unternehmensnahen Dienstleistungen

Dr. Johann Fuchs, IAB

Dr. Johann Fuchs, IAB

Nürnberg. Bis 2025 könnte die Zahl der Beschäftigten in den unternehmensnahen Dienstleistungen um mehr als 1,5 Millionen wachsen, geht aus einer Langfristprojektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zu diesem Sektor zählen beispielsweise die Bereiche Forschung und Entwicklung, Software und Ingenieurdienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Werbung und PR, aber auch die Leiharbeit.

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Etwas bessere Beschäftigungschancen durch Ein-Euro-Jobs

Nürnberg. 28 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich im Durchschnitt leicht positive Einglie­derungswirkungen. Am stärksten profitieren westdeutsche Frauen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei ostdeutschen Männern sind in dem Zeitraum von 28 Monaten dagegen noch keine erhöhten Beschäftigungschancen erkennbar.

Ein-Euro-Job

Ein-Euro-Job

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Zahl der weiterbildenden Betriebe ist gesunken

Dr. Ute Leber, IAB

Dr. Ute Leber, IAB

Nürnberg.  In der Wirtschaftskrise ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe gesunken. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM. Mit 45 Prozent lag der Anteil der Betriebe, die ihren Beschäftigten regelmäßig Weiterbildungen anbieten, im Jahr 2009 vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Zeitraum von 1999 bis 2008 war der Wert von 39 Prozent auf 49 Prozent angestiegen.

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Rückgang der Vollzeitbeschäftigung lässt nach

Susanne Wanger, IAB

Susanne Wanger, IAB

Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ging im ersten Quartal 2010 um 318.000 oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufs-forschung (IAB). Im dritten und vierten Quartal 2009 war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 1,7 Prozent noch stärker ausgeprägt. Erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise nahm die durchschnittliche Arbeitszeit wieder spürbar zu.

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