Posts Tagged ‘Kienbaum’
Kienbaum-Studie zur Vergütung von kaufmännischen Funktionen: Gehälter für Kaufleute steigen langsamer
Gummersbach. Die Gehälter von Kaufleuten in Führungs- und Fachpositionen stiegen 2009 geringer als im Vorjahr. Von 2008 auf 2009 gab es durchschnittlich drei Prozent mehr Gehalt. Im Jahr zuvor stieg die Vergütung noch um 4,2 Prozent. Das ergab die Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in kaufmännischen Funktionen“, zu der die Managementberatung Kienbaum die Angaben zu 6.251 Positionen von 688 Unternehmen ausgewertet hat. Für 2010 planen die befragten Unternehmen Gehaltssteigerungen in Höhe von lediglich 0,9 Prozent für Führungskräfte und 1,9 Prozent für Fachkräfte. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen viele Unternehmen bei den Gehältern den Rotstift an. Allerdings sollte gerade jetzt in das Humankapital investiert werden, um die Mitarbeiter zu motivieren und langfristig zu binden“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.
Südwestdeutschland stellt ein: Kienbaum-Studie zeigt: Unternehmen trotzen der Krise
Gummersbach. Die Mehrheit der Unternehmen in Südwestdeutschland bewertet die wirtschaftliche Lage des Standorts positiv. Auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 10 (sehr schlecht) vergeben 59 Prozent die Noten 1 bis 3. Trotz der weltweiten Krisensituation dominieren Zuversicht und Vertrauen in die Stärken der Region. 35 Prozent der Befragten planen die Einstellung neuer Mitarbeiter. Auch in Krisenzeiten erkennen einige Unternehmen offenbar die Bedeutung von qualifiziertem Personal. Es sind vor allem in den Bereichen Marketing und Vertrieb sowie Einkauf und Controlling Einstellungen geplant. Dies sind Ergebnisse der Standortstudie „Wie gut ist Südwestdeutschland?“, an der sich 141 führende Unternehmen aus Südwestdeutschland beteiligt haben.
Kienbaum HR-Klima Index 2010: Unternehmen bauen Personal ab trotz guter Geschäftsaussichten
Gummersbach. Jedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive
Geschäftsentwicklung erwartet. Das ergab die Studie „HR-Klima Index 2010“, zu der die Managementberatung Kienbaum 233 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. In Österreich und der Schweiz ist der Trend gegenläufig: Zwar rechnen nur knapp ein Viertel der österreichischen Unternehmen in diesem Jahr mit einem steigenden Umsatz, dennoch geht ein Drittel der Firmen davon aus, dass die Anzahl ihrer Mitarbeiter steigt. In der Schweiz prognostizieren sogar mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen einen höheren Personalbestand für 2010, während nur jedes neunte Unternehmen von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. „Der Beschäftigungsabbau wird sich fortsetzen. In Deutschland wird auch bei einer positiven Geschäftsentwicklung die Beschäftigung deutlich hinterher hinken. Das ist unter anderem eine Folge der Kurzarbeit“, sagt Paul Kötter, Director bei Kienbaum und Gesamtverantwortlicher der Studie.
Kienbaum-Studie: Motivations- und Anreizsysteme für älter werdende Belegschaften – älter, attraktiver, erfolgreicher
Gummersbach. In den kommenden fünf Jahren werden deutliche demografische Veränderungen die Chemie- und Pharmaindustrie Hessens prägen, jedoch hat sich dort bislang lediglich jedes zweite Unternehmen „demografiefest“ gemacht: Zwar sind sich 80 Prozent der Unternehmen den Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst, allerdings besteht bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen Potenzial zur Optimierung. Etwa die Hälfte der Unternehmen hat noch keine Initiativen eingeleitet, um den aus einer alternden und der Verknappung qualifizierter Nachwuchskräfte erwachsenden Problemen zu begegnen. „Den demografischen Wandel werden die Unternehmen erfolgreich bestreiten, die frühzeitig Motivations- und Anreizsysteme einsetzen, die ‚ältere‘ Mitarbeiter an das Unternehmen binden und gleichzeitig notwendige Verhaltensänderungen bewirken werden. Konkret geht es um die Bereitschaft der Mitarbeiter länger zu arbeiten, Erhaltung der Gesundheit, Motivation, Lernen und Leistungsfähigkeit. Die Personaler müssen schon heute die Voraussetzungen in den Führungs- und Vergütungssystemen dafür schaffen, dass in den nächsten Jahren die benötigten Mitarbeiter und Kompetenzen zur Verfügung stehen“, sagt Studienleiter Hans-Carl von Hülsen von Kienbaum.
Allgemeingültige Kennzahl zur sozialen Rentabilität entwickelt – Nutzen öffentlicher Ausgaben ist endlich messbar
Berlin. Soziale Dienstleistungsunternehmen können äußerst rentabel arbeiten. Das hat eine Untersuchung der Treberhilfe Berlin gGmbH ergeben, die jetzt auf einer Fachtagung in Berlin vorgestellt wurde. Dazu haben die Managementberatung Kienbaum und die Treberhilfe Berlin zusammen mit Prof. Dr. Peter Eichhorn von der Universität Mannheim eine neuartige Kennzahl entwickelt, den sogenannten „Social Profit“. Damit kann zukünftig der gesellschaftliche Nutzen von Sozialunternehmen in Euro-Werten beziffert werden. Für die Treberhilfe Berlin hat Kienbaum 2008 einen „Social Profit“ von rund 1,81 Millionen Euro errechnet. Das entspricht einer sozialen Rendite von circa 15 Prozent: Für jeden Euro aus öffentlichen Haushalten fließen 1,15 Euro an staatliche Institutionen wie öffentliche Kassen und Sozialversicherungsträger zurück. Die Treberhilfe Berlin ist das erste Unternehmen in Deutschland, das für seine Betätigungen den „Social Profit“ ermitteln lässt. „Der ‚Social Profit‘ kann eine transparente und aussagefähige Entscheidungsgrundlage bei der Vergabe finanzieller Mittel werden, die angesichts der aktuellen Haushaltssituation äußerst knapp sind“, sagt Harald Ehlert, Geschäftsführer der Treberhilfe Berlin.
Aktuelle Hewitt-Studie zur Vergütung im Vertrieb: Unternehmen sind mit Vergütungsmodellen im Vertrieb unzufrieden
München, Stuttgart, Wiesbaden – 41 Prozent der Unternehmen in Europa halten die derzeitigen Vergütungsansätze im Vertrieb nicht mehr für wirkungsvoll, ergab die aktuelle Studie “European Sales Compensation Survey” der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates, zu der 138 Unternehmen aus 20 verschiedenen Branchen in 15 Ländern* Europas befragt wurden. Trotz dieser hohen Unzufriedenheit haben lediglich 30 Prozent der Firmen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres Veränderungen an ihren Vergütungssystemen vorgenommen. Von diesen Unternehmen sind bis heute jedoch viele unsicher, ob diese Veränderungen ihren Geschäftserfolg positiv beeinflussen.
Kienbaum-Studie zur Vergütung in Krankenhäusern: Chefarzt verdient doppelt so viel wie Krankenhausmanager
Gummersbach. 2010 Die Gehälter von Führungskräften in Krankenhäusern variieren stark: Während Chefärzte mit durchschnittlich 266.000 Euro im Jahr vergütet werden, verdienen ihre Geschäftsführer- und Vorstandskollegen 120.000 Euro weniger. Damit erhalten nichtärztliche Führungskräfte im Schnitt nur rund halb so viel wie in einer vergleichbaren Position in einem Wirtschaftsunternehmen. Dies sind Ergebnisse der Vergütungsstudie “Führungs- und Fachkräfte in Krankenhäusern” der Managementberatung Kienbaum, zu der die Daten von 2.055 Positionen aus 184 Krankenhäusern erhoben wurden. “Die eklatanten Gehaltsunterschiede machen einen Wechsel vom Krankenhaus in reine Wirtschaftsunternehmen vor allem für Nachwuchsführungskräfte attraktiv. Die Optimierung ihrer Vergütungssysteme ist für Krankenhäuser unumgänglich, um die Mitarbeiter langfristig binden zu können”, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.
Arbeitsmarkt Automobilbranche: Kienbaum-Studie “Flexibilität als Lehre aus der Krise in der Automobilindustrie”
Gummersbach. Die westeuropäische Automobilindustrie musste 2008 einen drastischen Rückgang der Produktion hinnehmen: Wurden 2005 noch 14, 3 Millionen Autos produziert, waren es 2008 nur noch 12,9 Millionen. Für 2009 rechnet das Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen sogar lediglich mit 10,8 Millionen produzierten Pkw in Westeuropa. Besonders schwierig war die Situation in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres. Für 2009 insgesamt sind die Kapazitäten der Automobilbranche nur zu 80 Prozent ausgelastet. “Obwohl sich die Automärkte weltweit erholen, müssen wir uns auch in Zukunft auf größere Produktionsschwankungen einstellen”, sagt Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen.
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Kienbaum-Studie: Gehälter in Tschechien, Ungarn und Slowakei steigen langsamer

Maria Smid, Kienbaum
Wien. Im kommenden Jahr erhöhen Unternehmen in Tschechien, Ungarn und der Slowakei die Gehälter ihrer Mitarbeiter nur geringfügig: Während es in Tschechien von 2008 auf 2009 durchschnittlich noch sieben Prozent mehr Gehalt gab, planen die Unternehmen, im kommenden Jahr lediglich 2,9 Prozent mehr zu zahlen. Ähnlich zurückhaltend sind ungarische und slowakische Unternehmen: Die geplanten Gehaltsanhebungen betragen 3,9 Prozent beziehungsweise drei Prozent. Ein Jahr zuvor stieg die Vergütung um durchschnittlich 6,2 Prozent beziehungsweise 5,7 Prozent. Das sind Ergebnisse aktueller Studien zur Vergütung von Mitarbeitern und Leitenden Angestellten in Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Dazu hat die Managementberatung Kienbaum Daten zu 35.851 Positionsinhabern von 183 Unternehmen ausgewertet.
Kienbaum-Vergütungsstudie „Leitende Angestellte in Versicherungen 2009“: Versicherungen zahlen Führungskräften höheren Bonusanteil
Gummersbach. Die Grundgehälter der leitenden Angestellten in Versicherungen sind im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen: Führungskräfte auf der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung erhalten durchschnittlich 2,6 Prozent mehr Gehalt, auf der zweiten Ebene sind es drei Prozent. 2007 sind die Grundgehälter noch um durchschnittlich 3,1 beziehungsweise 3,8 Prozent gestiegen. Bei der variablen Vergütung setzt sich der Trend zu einem höheren Bonus fort: 2005 betrug die variable Vergütung für leitende Angestellte der ersten Ebene noch 21.000 Euro, 2007 waren es 26.000 Euro und in diesem Jahr sind es durchschnittlich 30.000 Euro. Insgesamt werden Führungskräfte der ersten Ebene durchschnittlich mit 138.000 Euro und Führungskräfte der zweiten Ebene mit 99.000 Euro vergütet. Zu diesen Ergebnissen kommt die Vergütungsstudie „Leitende Angestellte in Versicherungen 2009“ der Managementberatung Kienbaum, zu der 3.032 Positionen aus 63 Unternehmen untersucht wurden






