Posts Tagged ‘Mirko Knappe’
EU-Vergleich: Deutsche Hochschulen zu unflexibel
Die Bildungsforscher sind alarmiert: Der Anteil nicht-traditioneller Studierender, wie Berufstätige, Auszubildende oder Mütter und Väter, liegt an deutschen Universitäten nur bei einem Prozent. Im europäischen Vergleich schafft es die Bundesrepublik damit sogar nur auf Rang 12. Grund ist die Unflexibilität der meisten Studiengänge und Bildungseinrichtungen. Wer seine Hochschulausbildung nicht direkt nach dem Abitur beginnt, ist wegen der Präsenzzeiten am Vormittag und den starren Semesterabläufen in der Regel vom Studium ausgeschlossen.
Weiterbildung statt Kleinwagen: Investitionen in die Karriere zahlen sich aus
Hamburg – Wer jetzt in die Ausbildung investiert, anstatt das Geld beispielsweise für einen Kleinwagen auszugeben, kann sich schon nach wenigen Jahren ein teureres Auto leisten. Mit 10.000 Euro für Weiterbildungsausgaben, lässt sich eine Rendite von 12.6 Prozent pro Jahr erwirtschaften, so eine aktuelle Schweizer Bildungsstudie. Wer das Geld also in die Fortbildung steckt, hat sechs Jahre später genug Budget für einen Wagen der 20.000 Euro kostet. Diese Verdoppelung der “Anlage” erklärt sich durch die Vorteile, die eine berufliche Weiterbildung mit sich bringt. Die Mitarbeiter sind qualifizierter als viele ihrer Kollegen und klettern deshalb auf der Karriereleiter schneller nach oben. Das macht sich auch beim Gehalt bemerkbar. Wer einen akademischen Abschluss hat, verdient im Schnitt über die Hälfte mehr als in vergleichbarer Position ohne Hochschulzeugnis.
Fachkräftemangel: Northern Business School bildet IT-Experten aus
Hamburg. Die IT-Branche sucht wieder Nachwuchs: Deutschlandweit sind mehr als 20.000 Stellen unbesetzt. Das meldet der Branchenverband BITKOM. Die Gefahr ist groß, dass der Personalengpass bald ähnlich dramatisch wird wie 2008, als 150.000 IT-Jobs in Deutschland nicht besetzt werden konnten. Denn zurzeit kommen jeden Monat etwa 2.000 neue Jobangebote hinzu. Der Mitarbeitermangel liegt vor allem darin begründet, dass die Hochschulen zu wenig IT-Absolventen ausbilden. Der Zeitpunkt ist deshalb vor allem für Auf- und Quereinsteiger besonders günstig, diese Lücke durch entsprechende Weiterbildungsangebote für sich zu nutzen. In Hamburg besteht beispielsweise die Möglichkeit, an der Northern Business School (NBS) berufsbegleitend zu studieren und so die IT-Karriere voranzutreiben.
Statistik-Warnung: Hamburger Wirtschaft muss Fachkräfte binden

Mirko Knappe, Northern Business School
Hamburg, 30. Juni 2009 – Hamburg stemmt sich bislang erfolgreich gegen den demografischen Wandel. Aktuellen Prognosen zufolge wird die Einwohnerzahl der Hansestadt entgegen dem Bundestrend bis zum Jahr 2020 weiterhin zunehmen. Der Grund für diesen Sonderstatus: Hamburg ist nach wie vor für viele Zuzügler attraktiv. “Doch diese Entwicklung droht umzukippen”, warnt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Hamburger Northern Business School, in einer aktuellen Analyse. “Unternehmen aus anderen Bundesländern werden zunehmend versuchen, ausgebildete Fachkräfte oder Schulabgänger aus Hamburg abzuwerben.” Denn der demografische Wandel verursacht in anderen Regionen massive Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern reicht derzeit beispielsweise die Zahl der 10.000 Schulabgänger nicht mehr aus, um alle 11.000 Ausbildungsplätze im Land zu besetzen.
Neue Perspektive: Trotz Beruf zurück ins Studium
Hamburg, 30. März 2009 – Jeder fünfte Student in Deutschland brichtsein Studium vorzeitig ab. Vor allem Berufstätige in Teilzeit oder Studierende mit abgeschlossener Berufausbildung verlassen ihre Hochschule ohne Abschluss. Denn besonders diesen Studenten fehlt in ihrem Studium oftmals der konkrete Praxisbezug sowie eine zielführende Perspektive – und damit die nötige Motivation. Zudem entscheiden sie sich aus finanziellen Gründen eher für den Einstieg in einen festen Job als für die Weiterführung ihres Studiums.
Hochschul-Verbund: Berlin und Hamburg schließen sich zusammen
Die Metropolregionen Hamburg und Berlin vernetzen ihreprivatwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildungsangebote. Ermöglicht wird dies durch einen Schulterschluss zwischen dem Spitzenverband der norddeutschen Wirtschaft (UVNord) und der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg.






