Games Branche: Die wollen (nicht) nur spielen

Deborah Liebig

Deborah Liebig

Ein Gastbeitrag von Deborah Liebig, PR und Marketing bei get in IT

Spielprinzipien festlegen, Levelarchitekturen entwerfen, Game Engines, Tools und Plugins entwickeln… In den Wochen vor der Testphase haben Game Developer einiges zu tun. Gespielt wird später – wenn die Quality Assurance sich auf Bug-Suche begibt.

Wer sich nicht nur für designte Spielewelten, sondern auch für Zahlenreihen und Algorithmen begeistern kann, ist in der Spieleindustrie gut aufgehoben. Die Branche erfindet sich im Mobile Zeitalter gerade neu – und sucht IT-Nachwuchs.

Branchentrend Mobile Games

Online- und Mobile-Spiele boomen. Laut einer Umfrage der Game Developers Conference (GDC) wird in Europa vor allem am PC und auf dem Smartphone gezockt. Die Next-Gen-Konsolen wie etwa PS4 und Xbox One laufen dagegen weniger erfolgreich als ihre Vorgänger. Entsprechend konzentrieren sich die Entwicklerstudios vermehrt auf Browser-, Social Network- und Mobile Games.

Hauptzielgruppe sind heute nicht mehr jugendliche Zocker in verbarrikadierten Zimmern oder Profigamer auf nächtelangen LAN-Parties. Die Spieleindustrie ist längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Mit Online Games spricht sie gezielt Gelegenheitsspieler an, die jetzt mit wenigen Klicks in andere Welten eintauchen und gemeinsam mit Freunden spielen können. Während Browser Games in erster Linie von Männern gespielt werden, sind die meisten Social Gamer weiblich. Im Durchschnitt spielen Frauen häufiger, aber weniger lange. Außerdem spielen sie lieber mit- als gegeneinander. Solche kurzweiligen Social Games finden ein breiteres Publikum als etwa aufwändige Ego-Shooter in 3D.

Mobile Games sind für Spieleentwickler eine spezielle Herausforderung. Denn um sie für alle mobilen Geräte zu optimieren, müssen die unterschiedlichen Voraussetzungen, die Prozessor-, Grafik- und Speicherkapazitäten, berücksichtigt werden. Ziel ist es, die Spiele optimal an die jeweilige Hardware anzupassen. Was etwa problemlos mit dem Controller gesteuert werden kann, macht auf dem Touch Screen nicht mehr viel her. Hierfür die passenden Lösungen zu finden ist eine der Aufgaben von Game Developern.

Traumjob Spieleentwickler

Casual Player oder Profi mit Spieltrieb? Ein passionierter Gamer zu sein ist zwar keine Grundvoraussetzung, um in dieser Branche zu arbeiten. Aber ein gutes Verständnis für die Mensch-Maschine-Interaktion ist definitiv von Vorteil. Der User und sein Spielerlebnis werden hier von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt, um ein reibungsloses, unterhaltsames Gameplay zu garantieren.

Entwickler implementieren die Computerspiele mit sogenannten Game Engines und entwerfen die für die Spielmechanik benötigten Programme. Die Spieleentwicklung – von der Konzeption bis zur Umsetzung – ist ein komplexer Prozess. Game Developer arbeiten deshalb ausschließlich in Teams. In regelmäßigen Meetings tauschen sie sich zum Entwicklungsstand aus und arbeiten außerdem mit Designern, Grafikern, Story Writern und Komponisten zusammen.

Entwicklerstudios sind immer auf der Suche nach neuen Spielideen, die unterhalten und motivieren. Kreative Köpfe, die nicht auf einzelne Programmiersprachen festgelegt sind und sich schnell in neue Entwicklungen einarbeiten können, haben in dieser Branche deshalb beste Chancen.

 

Deborah Liebig

PR und Marketing

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