Karriere in der Warteschleife

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Monster-Umfrage zeigt: Arbeitnehmer hielten Beförderung in 2013 für unwahrscheinlich

  • Nur 8 Prozent der befragten Monster User rechneten mit dem beruflichen Aufstieg
  • Monster gibt Tipps, wie es mit der Beförderung 2014 klappt

Eschborn. Mehr Verantwortung, höheres Gehalt – die Beförderung lockt viele Mitarbeiter. Sie ist aber anscheinend zur Seltenheit geworden, denn nur ein kleiner Teil der 2013 von Monster befragten Nutzer rechnete mit dem beruflichen Aufstieg. Die Umfrage zeigt einen eher desillusionierten Blick auf die eigenen Aufstiegschancen.

Die Ergebnisse aus Deutschland auf einen Blick:

Wie wahrscheinlich werden Sie 2013 befördert?

 

Sehr wahrscheinlich   (5%)

Wahrscheinlich (3%)

Unwahrscheinlich (14%)

Sehr wahrscheinlich unwahrscheinlich (64%)

Das betrifft mich nicht (14%)

 

In der Online-Umfrage sahen mehr als drei Viertel der User 2013 für sich persönlich keine Aufstiegsmöglichkeiten. 64 Prozent der Teilnehmer hielten demnach eine Beförderung in diesem Jahr für „sehr unwahrscheinlich“, rund 14 Prozent für „unwahrscheinlich“. Die übrigen Befragten waren entweder von Berufs wegen nicht betroffen (14 Prozent) oder hielten einen Aufstieg tatsächlich für „wahrscheinlich“ (3 Prozent) bis „sehr wahrscheinlich“ (5 Prozent).

 

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt – Aufstieg aktiv einfordern

Bernd Kraft, Vice President General Manager der Monster Worldwide Deutschland GmbH, ermuntert dennoch, denn häufig ist die Ausgangslage nicht so aussichtslos, wie sie auf den ersten Blick scheint: „Arbeitnehmer können die eigenen Karrierechancen aktiv beeinflussen. Auch wenn Gespräche mit Vorgesetzten oft als unangenehm empfunden werden, kann man mit einer ausführlichen Vorbereitung zum Ziel kommen. Es ist wichtig, dem Chef seine Ansprüche selbstbewusst darzulegen. Entscheidend ist es, seine bisherigen Leistungen hervorzuheben und Strategien für künftige Herausforderungen zu formulieren. Wir unterstützen Arbeitnehmer aktiv dabei unter dem Motto ‚Das Bessere für mich‘.“

 

Gute Argumente und das richtige Timing

1) Um 2014 erfolgreich eine Beförderung auszuhandeln, benötigen Sie überzeugende Gründe. Insgesamt ist es dabei nicht ratsam, Kollegen als Vergleich heranzuziehen und deren berufliche Situation als Argument für Ihre Forderung aufzuführen. Besser ist es, die eigenen Erfolge und den Nutzen für das Unternehmen klar darzustellen.

 

2) Daher ist es sehr hilfreich, wenn Sie kontinuierlich über das ganze Jahr Ihre Erfolgsbilanz dokumentieren, bspw. in Form von Projekterfolgen, absolvierten Weiterbildungen, Kosteneinsparungen o.ä. Überlegen Sie sich außerdem im Vorfeld genau, in welchem Rahmen sich Ihre Forderungen bewegen sollen. Dazu gehört auch, dass Sie sich informieren, wo Ihr Marktwert liegt.

 

3) Der passende Zeitpunkt für die Forderung nach einem höherem Gehalt oder einer höhere Position ist ebenfalls entscheidend. Sie sollten Ihr Vorhaben nie „zwischen Tür und Angel“ oder in einer besonders stressigen Situation anbringen. Wählen Sie auch ein gutes Timing hinsichtlich wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

 

4) Das jährliche Personalgespräch ist grundsätzlich ein guter Aufhänger für Verhandlungen. Da jedoch die meisten Kollegen ähnlich denken, empfiehlt es sich, über alternative Termine nachzudenken. Gute Anlässe sind z.B. der erfolgreiche Abschluss eines großes Auftrags oder eines Ihrer Projekte oder neue Aufgaben, bei denen das Unternehmen von Ihnen einen überdurchschnittlichen Einsatz erwartet.

 

Weitere hilfreiche Tipps für Karriere- und Gehaltsverhandlungen finden sich auch im Karriere-Journal auf Monster.de.

 

306 Arbeitnehmer aus Deutschland haben vom 18. bis zum 31. März 2013 an der Online-Umfrage teilgenommen. Bei der Auswertung wurde nur eine Stimme pro User berücksichtigt. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ und spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

 

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist das bekannteste private Online-Karriereportal in Deutschland* mit einem umfassenden Service- und Informationsangebot rund um Beruf und Karriere. Monster bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden unter dem Motto „Das Bessere für mich“ passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Dabei entwickelt und nutzt Monster fortschrittlichste Technologien im Bereich Digital, Social und Mobile. Als Internet-Pionier agiert Monster in über 40 Ländern. Seit der Gründung 1994 haben sich insgesamt weltweit über 200 Millionen Nutzer registriert. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die Website www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc. (NYSE: MWW), finden Sie unter http://about-monster.com.

 

*Nielsen, Juni 2013

1 Kommentar zu „Karriere in der Warteschleife“

  1. Uups, da hat der Fehlerteufel zugeschlagen:
    Bitte „Sehr wahrscheinlich (64%)“ ändern in „Sehr unwahrscheinlich (64%)“.

    Ich hatte mich schon kurzfristig über den Optimismus in Sachen Aufstieg gewundert 😉

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