Kampfansage an schlechte Headhunter

Joachim Sauer
Joachim Sauer

Berlin – Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) wird einen Kodex des guten Headhuntings entwickeln, der HR-Verantwortliche bei der Auswahl seriöser Personalvermittler unterstützt. Darin sollen grundlegende Qualitätsanforderungen an Personalberater formuliert werden.

Die Bedeutung von Headhuntern nimmt zu: Mittlerweile wird jede dritte Fach- und Führungsposition über Personalvermittler besetzt. Da die Berufsbezeichnung „Headhunter“ nicht geschützt ist, tummeln sich auf dem Markt viele schwarze Schafe. Dem möchte der Bundesverband der Personalmanager nun mit einem „Kodex des guten Headhuntings“ etwas entgegensetzen: „Der Kodex soll eine Arbeitshilfe für alle Personalmanager werden, um im unübersichtlichen Markt der Personalberatung die ‚Spreu vom Weizen‘ trennen können. Zugleich soll er Headhuntern als Richtschnur für integres Verhalten dienen“, erklärt BPM-Präsident Joachim Sauer. „Unseriöse Headhunter setzen nicht nur die Reputation der Kandidaten aufs Spiel, sondern gefährden auch das Leistungsvermögen der Betriebe“, gibt Sauer zu bedenken. Schließlich könnten Fehlbesetzungen zu erheblichen negativen Folgen für Unternehmen und Belegschaft führen.

Zahlreiche BPM-Mitglieder berichten aus eigener Erfahrung von zwielichtigen Geschäftspraktiken einzelner Berater. „Als Berufsverband sehen wir es daher als unsere Aufgabe an, Personalmanager bei der Auswahl seriöser Headhunter zu unterstützen“, verdeutlicht Sauer. Da es in diesem Bereich jedoch noch keine allgemein anerkannten Maßstäbe gibt, will der BPM hier Grundlagenarbeit leisten.

Über den BPM

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) ist die berufsständische Vereinigung für Personalmanager aus Unternehmen, Organisationen und Verbänden. Der Verband mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen von mehr als 4000 Mitgliedern auf regionaler und Bundesebene gegenüber der Politik und der Wirtschaft. Er bezieht in der öffentlichen Diskussion Stellung zu Themen, die den Berufsstand betreffen. Ferner gewährleistet der BPM umfangreichen und nachhaltigen Austausch unter seinen Mitgliedern sowie auf europäischer und internationaler Ebene. Mitglied werden können ausschließlich hauptberuflich tätige Personalverantwortliche bzw. Mitarbeiter der Personalabteilungen. Die Mitgliedschaft im BPM ist personengebunden.

Kontakt:

Nina Göllinger
Leiterin der Bundesgeschäftsstelle

Bundesverband der Personalmanager
Friedrichstraße 209
D-10969 Berlin

Tel +49 (0) 30/84 85 93 00
Fax +49 (0) 30/84 85 92 00

nina.goellinger@bpm.de
www.bpm.de

2 Kommentare zu „Kampfansage an schlechte Headhunter“

  1. Klar, man muss als Unternehmen dafür sorgen, dass man einen professionellen Headhunter engagiert, damit die Executive Search tatsächlich so erfolgreich und effizient läuft, wie man es erwartet.

  2. Pingback: GEON Karriere: Active Sourcing, Headhunting, Jobmessen

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