Zeitbombe Prekariat: Die Lunte glimmt

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Professor Guy Standing analysiert die Zunahme des Prekariats und erläutert einen wichtigen Trend der modernen Arbeitswelt – Risiken und Nebenwirkungen inklusive.

Mit seinem 2011 erstmals publizierten Buch „The Precariat – The new dangerous class“ legt Guy Standing, Professor of Development Studies, University of London, UK, eine schonungslose Analyse eines wichtigen Trends der modernen Arbeitswelt vor. Dabei spannt er einen globalen Rahmen und schildert Ursachen und Wirkungen der Ausdehnung des Prekariats auf immer grössere Schichten der arbeitenden Bevölkerung. Beispiele aus USA, Großbritannien, Japan, Korea, Frankreich, Italien, Deutschland und anderen Ländern zeigen die verstörende Dimension dieser Veränderungen auf. Weiterhin beschreibt Standing, welche Auswirkungen sich daraus auf das Individuum und die Gesellschaft ergeben und welche gefährlichen politischen Konsequenzen dies nach sich ziehen könnte  – wenn nicht gegengesteuert wird.

 

Im Jahre 2006 wählte die Gesellschaft für deutsche Sprache den Begriff „Prekariat“ auf dem 5. Platz des „Wort des Jahres“. Die Medien berichten in regelmässiger Folge darüber – viele Einzelaspekte verhindern dabei den Blick auf das Ganze.

Prekariat ist ein soziologischer Begriff für eine inhomogene soziale Gruppierung, die durch Unsicherheiten der Erwerbstätigkeiten gekennzeichnet ist. Dadurch können Lebensverhältnisse schwierig sein, bedroht werden oder zum sozialen Abstieg führen. Der Begriff Prekarität umfasst die dieser Gruppierung innewohnenden Eigenschaften und Tendenzen (Quelle Wikipedia)

Professor Standing definiert Prekariat als Menschen, denen arbeitsbezogene Sicherheitsmerkmale fehlen.

  • Arbeitsmarktsicherheit
    Angemessene Chancen zu erwerbsbezogenen Einkünften auf dem Makro-Level – dies entspricht den Zielen der Regierungspolitik im Hinblick auf Vollbeschäftigung
  • Beschäftigungssicherheit
    Kündigungsschutz, Regelungen über Personaleinstellungen und Entlassung, Verpflichtung der Arbeitgeber auf Abfindungen bei Nichteinhaltung der Regelungen
  • Jobsicherheit
    Die Fähigkeit, eine Nische am Arbeitsmarkt zu besetzen sowie Einschränkungen, berufliche Fähigkeiten zu verwässern. Ebenso die Möglichkeiten, für „Aufwärts-Mobilität“ hinsichtlich Status und Einkommen
  • Arbeitsschutzsicherheit
  • Sicherheit bei der Weiterbildung beruflicher Fähigkeiten und Kenntnisse
  • Einkommenssicherheit
  • Vereinigungssicherheit
    Organisationsfreiheit, sich am Arbeitsmarkt als Kollektiv zu organisieren z.B. in der Form von unabhängigen Gewerkschaften mit dem Recht zum Streik

Die Zunahme der Parttime Jobs haben die wirklichen Dimensionen der Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung verwischt. In Deutschland werden immer mehr Menschen in Mini-Jobs transferiert. Dies führt dazu, dass die Illusion einer hohen Beschäftigungsquote aufrecht erhalten wird und einige Ökonomen irrtümliche Behauptungen über ein „Deutsches Jobwunder“ nach dem Finanzcrash machten.

Guy Standing
Guy Standing

 

Standing stellt das Thema „Prekariat“ in einer klaren Struktur vor. Zunächst definiert er den Begriff und die Merkmale des Prekariats, untersucht dann die wesentlichen Einflussfaktoren der Ausweitung des Prekariats und stellt letztlich dar, welche Auswirkungen sich daraus ergeben. In den abschliessenden beiden Kapiteln setzt er sich mit den Auswirkungen der Politik (Politik des Infernos) auseinander um schliesslich seine persönlichen Vorstellungen von einer „Politik im Paradies“  zu formulieren.

 

Dabei ist seine Sichtweise keine statische Betrachtung, sondern Standing fokussiert sich auf die Dynamik der zugrunde liegenden Prozesse und Veränderungen der Arbeitswelt, wie sie sich durch die Ausweitung des Prekariats entwickeln. Impliziert dabei ist eigentlich ein Null-Summen-Spiel: Jeder Zuwachs des Prekariats eintspricht einer Abnahme des Arbeitsmarktsegments der „Festangestellten Gehaltsempfänger“, des „Salariats“. Die Dynamik dieses Trends wird verschärft durch Neueinsteiger im Arbeitsmarkt, die zu einem hohen Anteil nach der Ausbildung direkt in der Jugendarbeitslosigkeit landen sowie durch die wachsende Bevölkerungsgruppe der Rentner und Pensionäre, die aus persönlichen Gründen nicht in den Zustand der Untätigkeit fallen, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit oder individueller Selbstverwirklichung sich auf eine „Life-Life-Balance“ konzentrieren und damit den Anteil des Prekariats unweigerlich ausdehnen.

 

Einflussfaktoren Prekariat
Einflussfaktoren Prekariat

Einflussfaktoren der Personalpolitik

Einige der Einflussfaktoren, wie Personalpolitik der Unternehmen zur Ausweitung des Prekariats beiträgt, sind hier zusammengefasst.

Flexibilisierung der Arbeit

Zeitarbeit, befristetete Arbeitsverträge, Outsorcing sind Merkmale der zunehmenden Flexilibisierung der Arbeit. Unterstützt wird dieser Trend durch den Wandel, kontinuierliche Beschäftigung in Projekt-orientierte Beschäftigung umzuwandeln. Ein Projekt beginnt – ein Projekt endet. Was kommt danauch auf die Projektmitarbeiter zu?

Fiktive Mobilität:

Trend zu wohlklingenden Beschäftigungstiteln wie „Chief“, „Exekutive“ oder „Officer“. Die „Internatinal Association of Administrative Professionals“ verzeichnet über 500 Job-Titel in ihrem Bestand, darunter „front-office coordinator“, „electronic document specialist“, „Media distribution officer“ (das war früher der Büro-Bote), „recycling officer“ oder „sanitation consultant“. Die Proliferation der Jobtitel geht zu Lasten der Gehaltserhöhungen und ist ein Merkmal des wachsenden Prekariats.

Flache Hierarchien

Der Kult, flexible Organisationen einzuführen führt zwangsweise zu flachen Hierarchien. Dies wiederum führt zu einer Steigerung der inhaltslosen Jobtitel – jeder Beschäftigte wünscht sich, seinen Lebenslauf mit wohlklingenden Tätigkeitsbezeichnung aufzumotzen, um die  nächsten Kündigungswelle zu überleben.

Beschäftigung im Massenjob

Die abnehmende Bedeutung der verarbeitenden Industrie und die Zunahme der Dienstleistungen führen zu mehr standardisierten, beliebig austauschbaren Beschäftigungen.

„Best practice model“

Das ‚best practice Model‘ von McDonald’s basiert auf Deskilling (Vereinfachung und Standardisierung der Tätigkeitsinhalte), Entlassung von langfristig beschäftigten Mitarbeitern, Ausschluss von Gewerkschaften und niedrigere Löhne sowie weniger Benefits.

Der US-Kaufhauskonzern Walmart nutzt hochentwickelte „Just-in-Time“-Arbeitsprozesse, um die Arbeitskosten zu reduzieren – nach dem rigiden Prinzip der Arbeitsflexibilität. Zeitarbeit ist das hervorstechende Element dieses Prozessmodells.

 

Idiotensicher: Arbeitsanweisung bei Starbucks Hong Kong
Idiotensicher: Arbeitsanweisung bei Starbucks Hong Kong

Outsourcing

Offshoring und Inshoring (Wechsel der Arbeits-Standorte innerhalb eines Landes) führen zu weiterer Job-Flexibilität und erhöhen die Beschäftigungsunsicherheit.

 

Home Office und Telework

Die zunehmender Flexibilität der Arbeitsinhalte wird durch die Flexibilisierung des Arbeitsorts verstärkt. Die Grenzen zwischen Arbeitsort, Home Office und öffentlichen Plätzen verwischen sich, wie auch der Werbeslogan der Bundesbahn „Das erledige ich im Zug“ demonstriert. Dadurch werden Teams und Arbeitsgruppen zunehmend auseinander gerissen und isoliert. „Roaming Profiles“ ermöglichen Beschäftigten, an jedem Ort zu jeder Tages- oder Nachtzeit zu arbeiten.

Verkürzung der Karrierespanne

Die Verkürzung der zeitlichen Karrierespanne trägt zum Wachstum des Prekariats bei. In der Finanzwirtschaft arbeiten die meisten Beschäftigten in kurzfristigen Jobs, wie z.B. Devisenhändler oder Börsenhändler. Hand in Hand mit einer Verkürzung der Karrierespanne geht der Halbzeitwert der beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen. Dies zeigt sich insbesondere in dem technologischen Fortschritt, wie er beispielsweise im Bereich der IT, in Telekommunikation oder der Software-Entwicklung sich manifestiert.

 

Einflussfaktoren der Arbeitsmarktpolitik

Auch die Arbeitsmarktpolitik der Regierungen weltweit trägt zur Ausweitung des Prekariats bei. Einige Faktoren sind hier zusammengefasst dargestellt.

Entmachtung der Selbst-Regulierung von Professionals und Berufsverbänden

Die Regierungspolitik unterstützt die Entmachtung von Professionals und Berufsverbänden, in dem sie Selbstregulierung durch institutionelle staatliche Regulierungen ersetzt wird.

Nationale Arbeitsmärkte werden für den ausländischen Wettbewerb in Arbeitsmarktsegementen geöffnet, die zuvor keine nationale Jurisdiktion darüber hatten, wer als Rechtsanwalt, Buchhalter, Architekt, Klempner oder irgendwas ähnliches war.

Flexibilisierung des Lohnsystems

Die Einkommensverhältnisse werden restrukturiert. Zunächst stagnierten die Löhne in den Industrie-Nationen, und die Einkommensunterschiede zwischen regulär Beschäftigen und dem Prekariat haben sich immer stärker geöffnet. In Japan verdienen temporär Beschäftige 40% weniger Lohn als fest angestellte Beschäftigte (die sogenannten Salarymen), die die gleichen oder ähnliche Jobs verrichten. Gleichzeitig müssen temporär Beschäftigte auf Bonuszahlungen verzichten, die bis zu 20% des Gesamteinkommens ausmachen.

Entkernung des Öffentlichen Sektors

Für Generationen war die Beschäftigung im Öffentlichen Sektor ein Vorbild für Arbeitsplatzsicherheit – wenn auch nicht zu Spitzengehältern. Als die Arbeitsmarktpolitik jedoch damit begann, den privaten Arbeitsmarkt zu flexibilisieren, wurde der Unterschied zwischen der privilegierten Sicherheit des Öffentlichen Sektors im Vergleich zum privaten Arbeitsmarktsektor offenkundig. Es war damit nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der Öffentliche Sektor in den Mittelpunkt der Flexibilisierung rückte. Der erste Schritt wurde durch Outsourcing von öffentlichen Dienstleistungen an Privatunternehmen in die Wege geleitet. Danach begannen Regierungen, den gesamten Sektor der Öffentlichen Hand unter die Lupe zu nehmen. Beamtenpensionen und Altersversorgungen für Angestellte wurden mit dem Umhängeschild „unfair“, „unangemessen“ oder „nicht mehr finanzierbar“ ausgestattet – eine perfekte Rechtfertigung, um die Löhne und Gehälter zu senken.

In der Folge der Finanz- und Eurokrise wurde dieser Trend noch verstärkt. Kostensenkungen, Personalabbau und weitere funktionale Flexibilisierungen folgten. Dadurch wurde der Öffentliche Sektor auf globaler Ebene in eine Zone des Prekariats verwandelt.  „Abbau der Pensionsverpflichtungen“ war das Motto – die Abwanderung der Betroffenen in das Prekariat war die Konsequenz. Professor Standing untermauert dies Entwicklungen mit Beispielen aus den USA, Großbritannien, Irland, Spanien, Italien, Portugal und – Griechenland, dessen Beschäftigungssituation in den bundesdeutschen Medien ja hinlänglich dargestellt wurde.

 

Das Wachstum des globalen Prekariats

Das Wachstum des globalen Prekariats geht Hand in Hand mit wichtigen Veränderungen.

Feminisierung des Arbeitsmarkts

Frauen haben Männer am Arbeitsmarkt und im Rahmen des globalen Prekariats in einem hohen Grad ersetzt, so dass bereits von einer „Feminisierung des Arbeitsmarktes“ die Rede ist. Männer wurden zwar auch in das Prekariat gedrängt, doch im Gegensatz zu ihnen werden Frauen mit einer dreifachen Last konfrontiert:

  • Von Frauen wird erwartet, dass sie den Löwenanteil der Kinderbetreuung und für Haus oder Wohnung übernehmen.
  • Von Frauen wird erwartet, dass sie aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmen, um mit einen zusätzlichen Verdienst für Haus und Kinder beizutragen.
  • Von Frauen wird erwartet, dass sie sich um die Pflege von älteren, gebrechlichen Angehörigen kümmern.

In Deutschland und in Frankreich entfallen bis zu 80% aller Zeitarbeitsjobs auf Frauen – und es ist eine gesellschaftliche Absurdität, dass Frauen dabei rund ein Viertel weniger verdienen als Männer.

Generationskonflikt

Silver Agers drängen zurück in den Arbeitsmarkt, subventioniert durch ihre Pensionszahlungen stehen sie im Wettbewerb um Prekariats-Jobs und nehmen so Jugendlichen diese Beschäftigungschancen weg. Jugendliche werden zusehends konfrontiert mit Status-Frustration, hohlen Karriere-Aussichten und subventionierter Konkurrenz am Arbeitsmarkt.  Hinzu kommt dass immer mehr Menschen unter Behinderungen leiden, sie sozial erkennbar sind. Dies führt zwangsläufig zu unsicheren Jobs. Eine besondere Vorreiterrolle im Wachstumsprozess des Prekariats nehmen Migranten ein.

 

Generationen: Konflikt oder Ko-Existenz?
Generationen: Konflikt oder Ko-Existenz?

 

 

Soziale und politische Auswirkungen der Zunahme des Prekariats

Die Zunahme des Prekariats hat vielschichtige und weitreichende Konsequenzen. Diese umfassen zunehmende Angstzustände des Individiums angesichts steigender Job-Unsicherheit, Einkommens-Schwankungen, Generationenkonflikte, der schleichende Tod der Altersversorgung sowie der Trend zu frühzeitiger Pensionierung – gekoppelt mit einem Beschäftigungszuwachs bei den agilen Pensionären.

 

Diese globalen Trends haben auch zu einer neuen, bedrückenden Terminologie geführt. Das „Bag Lady Syndrom“ bezieht sich auf die Angst der Frauen, als Folge der Arbeitslosigkeit eines Tages auf der Strasse zu landen. Mit „Mammoni“ werden in Italien Männer bezeichnet, die selbst im Alter von 40 Jahren noch bei ihrer Mutter wohnen. In Großbritannien ist es der „Boomerang son„. Andere Umschreibungen sind „Kippers“ (kids in parent’s pockets eroding retirement savings) oder „Ipods“ (Insecure, pressurised, overtaxt, debt-ridden and saving).

 

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Standings Analyse des Prekariats endet mit einer ernüchternden Beschreibung der Rolle des Staats, die von ihm als eine „Politik des Infernos“ bezeichnet wird. Politik und Institutionen konstruieren ein Szenario, wonach jeder erfolglose Beschäftigungssuchende ein Aussenseiter ist. Wer arm ist, muss beweisen, dass er nicht auf der faulen Haut liegt oder dass seine Kinder regelmässig zur Schule geschickt werden um sich für Staatsbenefits zu qualifizieren.

 

Ein Teil des liberalen Paternalismus, der die Sozialpolitik seit den 1990er Jahren beeinflusst hat, verändert die Sozialpolitik zu einer „Sozialpolitik unter Bedingungen“. Staatliche Transferleistungen werden daran gekoppelt, ob der Empfänger sich einem vom Staat vorgeschriebenen Verhalten  unterwirft. Das umfasst die Forderung, dass Menschen Jobs oder Trainingsmaßnahmen nach einer kurzen Zeitdauer von Unterstützungszahlungen akzeptieren müssen – oder sie verlieren ihre Transferleistungen und riskieren einen  permantenten Eintrag in irgendeiner Online-Datenbank.

Hand in Hand mit dem Wachstum des Prekariats geht ein Trend zu einer immer geringeren Wahlbeteiligung, zur „Dünnen Demokratie“ (Standing). Dies ist u.a. mit dem Wählertrend hin zu politischen Parteien des rechten Flügels erkennbar. Politiker aller Richtungen werden zusehends als „Marke“ positioniert – zu Lasten inhaltlicher Programme und Prioritäten.

 

picture_precariat-the-new-dangerous-classHandlungsempfehlungen

  • Bestellen Sie das Buch von Guy Standing beim lokalen Buchhändler Ihres Vertrauens – verzichten Sie auf die Online-Bestellung bei einem global agierenden Online-Versandhändler und verhindern etwas, dass qualifizierte Buchhändler demnächst im Prekariat landen oder einen Massenjob im Einzelhandel aufnehmen müssen.
  • Legen Sie Scheuklappen, die vielleicht Ihrem eigenen Job, Ihrer politischen Überzeugung oder persönlichen Lebenserfahrung entstammen, zumindest zeitweilig ab und lesen Sie die Analyse ohne Vorurteile bis zum Ende. Danach werden Sie nicht unbedingt mit allen Argumenten und Schlussfolgerungen des Autors übereinstimmen – aber Sie sind in einer besseren Position, das Prekariat zu erkennen – wenn Sie es in Ihrem Umfeld oder in den Medien bemerken.

Guy Standing: The Precariat. The new dangerous Class.

Bloomsbury Publishing 2011. ISBN: PB: 978-1-4725-3616-7

336 Seiten, Euro 16,75 (Paperback)

 

Als Schlusswort zitiert Standing den deutschen Theologen Martin Niemöller:

 

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

 
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

 
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.

 
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

 

 

 

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