Frauenquote

Frauen in Führungspositionen: Mut zur Bewerbung gefragt

Dr. Oliver Stettes

Seit Jahren wird über die relativ geringe Zahl weiblicher Führungskräfte diskutiert. Zu Recht: Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Frauen zwar fast 45 Prozent aller Beschäftigten stellen, aber nur 29 Prozent der Führungskräfte. Die Studie macht allerdings auch deutlich, dass dies vor allem am niedrigen Anteil weiblicher Bewerber liegt.

We too? Gleichstellung der Geschlechter fehlt in der politischen Agenda der Koalitionsgespräche

Offener Brief der Berliner Erklärung 2017 vom 26.1.2018 an die Verhandlungsführer der Koalitionsgespräche:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Vorsitzender der CSU
Martin Schulz, Vorsitzender der SPD

We too Vorbild: So nah und trotzdem so weit entfernt. Foto: REUTERS

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der kanadische Premierminister Justin Trudeau wird im Rahmen des G7-Vorsitzes von Kanada die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken. Dies hat er bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos nochmals bekräftigt.

Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass bei den Sondierungen zur Bildung einer Bundesregierung die Gleichstellungspolitik bisher als Randthema behandelt wurde. Trudeaus Positionierung sollte für alle am Verhandlungstisch als Zielmarke dienen. Da wäre ein „we too“ eine klare Botschaft. Lippenbekenntnisse und ein „Weiter so“ reichen uns nicht!

Role-Models erwünscht: Mehr Sichtbarkeit von Frauen im Management

Melanie Vogel

„Lebensdesign“ als Schwerpunkt auf der women&work 2018

Das Schwerpunktthema der diesjährigen women&work lautete „Veränderung und Transformation“. Am 17. Juni informierte Europas größter Messe-Kongress dazu ausführlich im begleitenden Kongressprogramm und befragte 174 Besucherinnen zum Thema „Digitalisierung und  Zukunftstrends“. Dazu gehörte auch der Themenbereich „Frauen im Management“. 94 Prozent finden, dass erfolgreiche Frauen in der Öffentlichkeit zu wenig sichtbar und wahrnehmbar sind.

Mehr Frauen als IT-Fachkräfte: Andere Länder – gleiche Sorgen

Kate Burleigh
Kate Burleigh

DSDS, Big Brother, NewTopia, Germanys Next Top Model – Wann entdecken die Fernseh-Redakteure endlich auch den feminen Fachkräftemangel in der IT?

Deutschland leistet sich den Papiertiger namens „Digitale Agenda“, aber kaum jemand traut dieser Propaganda-Masche etwas zu. Schüler fordern eine Ausbildung in IT, der Hype-Tsunami um Digitalisierung und Big Date ist in der Diskussion allgegenwärtig und hat seinen Höhepunkt wohl noch nicht erreicht. Besonnene Experten werden nicht müde, auf das Arbeitskräftepotential junger Studentinnen hinzuweisen, die doch eher Informatik als Esoterik studieren sollten. Doch keine Sorge, Deutschland steht mit diesem Mangel nicht allein. Ein Blick über den Tellerrand zeigt auf, dass beispielsweise in Australien ähnliche Sorgen geäußert worden – die Politik mag beruhigt sein: geteiltes Leid ist halbes Leid.

Frauenquote bei Siemens: Janina Kugel wird Vorstandsmitglied

Janina Kugel
Janina Kugel

Mit zwei Neubesetzungen markiert Siemens Fortschritte bei der Frauenquote – im Vorstand und im Aufsichtsrat

Janina Kugel, bisher Corporate Vice President Human Resources und Chief Diversity Officer im Vorstandsressort Human Resources, wurde auf der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Siemens AG zum Mitglied des Vorstands ernannt. Kugel übernimmt das Vorstandsressort Human Resources von Siegfried Russwurm und wird neue Arbeitsdirektorin der Siemens AG.

Zielkonflikt im Zickenkrieg der Politikerinnen: Gleichstellung der Frauen oder elitäre Frauenvorstandsquote?

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Doppelt gemoppelt: Bundesregierung schafft Verwirrung mit dualen Frauenquoten-Indizes

Kristina Schröder

Wer sich bei den gestaltenden Politikerinnen der derzeitigen Bundesregierung Fortschritte bei der Frauengleichstellung vorstellt, könnte sich eigentlich kein idealeres Dreamteam vorstellen als es die jetzige Besetzung vorgibt: Angela Merkel an der Spitze als Bundeskanzlerin, Kristina Schröder als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ulrike von der Leyen als Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Annette Schavan als Bundesministerin für Bildung und Forschung, dazu Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für die Justiz  – eigentlich ein Team mit Erfolgsgarantie, wenn es darum geht, schwierige und nachhaltige Problemlösungen bei der Gleichstellung der Frau in Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Doch wie der gebannte Kaninchenblick auf die Schlange offenbart die Frauenführungsquote eine singulare Politik-Priorität auf ein einziges Themas, das landauf und landab für Aktionen und Aufmerksamkeit sorgt.

Gleichstellung der Geschlechter − Zeit zu handeln

Die Frage der Gleichstellung der Geschlechter ist nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Teilhabe. Sie ist ein moralischer Imperativ – ein Imperativ der Fairness und Gerechtigkeit, der zahlreiche politische, soziale und kulturelle Dimensionen hat. Zudem belegen  Umfrageergebnisse, dass die Geschlechtergleichstellung weltweit ein entscheidender Faktor für subjektives Wohlbefinden und Zufriedenheit ist.

Karrierestart mit angezogener Handbremse

Bundesweite Umfrage zeigt: Frauen erwarten Benachteiligungen im Job

Bonn. Studentinnen und junge Berufseinsteigerinnen sind ambitioniert: 35 Prozent streben eine Management-Laufbahn an, 22 Prozent wünschen sich eine Teamleitungsfunktion. Damit sind Frauen karriereorientierter als Männer, die nur mit 34 Prozent bzw. 17 Prozent eine Management- oder Teamleitungsfunktion als Karriereziel definiert haben. Dennoch befürchten knapp 50 Prozent der jungen Frauen Benachteiligungen im Job. Sie glauben, Erziehungszeit und Babypause seien auch in Zukunft noch Karrierekiller. Das ergab eine gemeinsame Umfrage der AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH (Veranstalter des Messe-Kongresses women&work) und der Studentenorganisation MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V..

Claudia Kimich

Frauen-Anteil in der Regierung: Besser als Wirtschaft, schlechter als gefordert

Kienbaum-Studie zu Frauen in Führungspositionen der Bundesregierung

Thorsten Alsleben

Berlin. Die Bundesregierung erreicht die in der Politik geforderten Quotenvorgaben von 30 bis 40 Prozent für Frauen in Führungspositionen selber nicht. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum mit dem Titel „FRAUEN – MACHT – REGIERUNG“ erreichen Kanzleramt und Ministerien bezogen auf alle Führungskräfte insgesamt einen Frauenanteil von knapp 25 Prozent. Wenn man nur die oberste Führungsebene (Kanzlerin, Minister, beamtete Staatssekretäre) betrachtet, beträgt der Frauenanteil 29 Prozent. In Bezug zu ihrem Anteil an den Beschäftigten sind Frauen in allen Ministerien in den Führungsetagen unterrepräsentiert.

 

In der Gunst der Frauen weit oben: Bayer, Bosch und Telekom

women&work-Bewerberinnenstatistik gibt Einblick in die Arbeitgeberpräferenzen der Frauen

Bewerberinnen der women&work haben sich entschieden: BAYER, Deutsche Telekom, Bosch gehören zu den Top-10 der beliebtesten  Arbeitgeber. Insgesamt haben sich 1.001 Frauen für vorterminierte Bewerbergespräche auf der women&work am 5. Mai beworben. Damit hat sich die Zahl der Bewerberinnen im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Vision oder Realität: Frauen in Führungspositionen

Ralf Hager

Frankfurt.  Die Hager Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in Frankfurt hat mit dem Auftakt zur Veranstaltungsreihe ‚Feuer im Schloss’ unter dem Titel  ‚Frauen in Führungspositionen‘ ein aktuelles Thema zur Diskussion gebracht. Als Gastrednerin war die Managerin der Frauen Fußball Nationalmannschaft, Doris Fitschen, eingeladen.

Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft kamen zur Veranstaltung der Reihe ‚Feuer im Schloss’ am 19. April 2012, um an dem spannenden Vortrag von Gastrednerin Doris Fitschen über Frauen in Führungspositionen und den Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft Teil zu haben.

EU-Kommissarin Viviane Reding unterstützt den Messe-Kongress women&work

Qualifizierte Frauen sind für Unternehmen nicht Kosten, sondern Gewinn.

Viviane Reding

„Mehr Frauen in Führung ist ein erklärtes Ziel. Das Potenzial von Frauen sollte auch in der Wirtschaft genutzt werden, sagt EU-Kommissarin Viviane Reding in ihrer Videogrußbotschaft an die Initiatoren der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen,der am 5.Mai in Bonn statt findet.Wir sollten jeden klugen Kopf nutzen, den wir haben. Das ist kein Feminismus, sondern das mach wirtschaftlich Sinn.“

Politik für Rabenmütter? Offener Brief an Familienministerin Dr. Kristina Schröder

Melanie Vogel

Sehr geehrte Frau Ministerin,

glauben Sie mir, ich verstehe Ihre Situation: als Vollzeit arbeitende Mutter eines kleinen Kindes stecken Sie in den gleichen Rollenkonflikten, unter denen unzählige Mütter schon vor Ihnen gelitten haben, zur Zeit leiden – und auch in Zukunft leiden werden, wenn sich in Deutschland nicht sehr schnell etwas ändert.

Ja, den Stempel „Rabenmutter“ gibt es. Ja, berufstätige Mütter haben es deutlich schwerer, sich im Job zu bewähren. Sie werden nach wie vor diskriminiert und viel zu selten in Betracht gezogen, wenn es um Führungspositionen und Aufstiegsmöglichkeiten geht.

15 Jahre webgrrls.de: Netzwerk für Frauen in den neuen Medien feiert Jubiläum

Kongressveranstaltung webgrrls convention net+work

München – Netzwerke bringen Frauen beruflich weiter. Was Männer schon immer praktizierten, tun immer mehr Frauen: In Business-Netzwerken knüpfen sie Kontakte, teilen Tipps, Tricks und Jobinfos miteinander und geben Informationen und Erfahrungen weiter. Nun feiert das Netzwerk für Frauen in den neuen Medien webgrrls.de sein 15-jähriges Bestehen mit einer innovativen Kongressveranstaltung, der webgrrls convention net+work am 19. Mai 2012 in München.

webgrrls Region München