Korn Ferry

Korn-Ferry-Studie: Kein Land in Europa benötigt bis 2030 mehr Fachkräfte als Deutschland (4,9 Millionen)

 

Dr. Thomas Haussmann

8,452 Billionen US-Dollar Umsatz werden Unternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 aufgrund von zu wenig verfügbaren Fach- und Arbeitskräften entgehen. 85,2 Millionen Menschen fehlen der Wirtschaft. Besonders betroffen: Deutschland, das mit knapp 630 Milliarden US-Dollar den größten Einnahmenausfall in Europa verbuchen muss. Das entspricht 14,4 Prozent der heutigen Wirtschaftskraft. Insgesamt fehlen bis zum Jahr 2030 4,9 Millionen potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie ‚The Talent Crunch‘ der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

  • Kein Land in Europa benötigt mehr zusätzliche Arbeitskräfte als Deutschland
  • Vor allem die Finanz- und Dienstleistungsbranche sowie Industrie und Maschinenbau sind betroffen
  • An Geringqualifizierten besteht bereits ein Überschuss von mehr als 1,5 Millionen Menschen
  • Unternehmen sollten mikroökonomisch handeln, da sie auf Politik und Gesetzgebung nicht warten können

Korn-Ferry-Untersuchung: Europa abgeschlagen – Big Data & KI in der Personalrekrutierung spielen bei einem Drittel der Unternehmen keine Rolle

Jan Müller

Drei von vier Unternehmen weltweit setzen heute Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ein. In Nordamerika ist nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) bei der Talentauswahl noch nicht digital, in Asien knapp jedes vierte (23 Prozent). Auf dem letzten Platz: Europa. 32 Prozent der Unternehmen nutzen Big Data und KI bei ihrer Suche nach Mitarbeitern bisher nicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von weltweit 770 Personalverantwortlichen weltweit durch die Executive-Search- und Organisationsberatung Korn Ferry Futurestep.

 

Korn-Ferry- & Fortune-Studie: Was die Guten von den Besten unterscheidet

Dr. Bibi Hahn

Das sind die Erfolgsfaktoren der weltweit am meisten bewunderten Unternehmen

Jedes Jahr küren Fortune und die Executive-Search- und Organisationsberatung Korn Ferry die ‚World’s Most Admired Companies‘. Einzige DAX-Unternehmen in der Top 50: BMW (Platz 19) und Adidas (Platz 42). Ihr Geheimnis: 84 Prozent dieser Unternehmen haben angegeben, Innovation und Marktchancen in den Vordergrund zu stellen. 77 Prozent sind der Meinung ihre Transformationsprojekte klar zu priorisieren und zu fokussieren. 65 Prozent setzen auf effektive Datenanalyse. Und damit unterscheiden sie sich signifikant von den Unternehmen, die es nicht in die Top 50 geschafft haben. Das ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 486 Top-Führungskräften der an der Fortune-Initiative teilnehmenden Unternehmen.

Personalwechsel: Reif für die Provinz

Quelle: PERSONALintern.de

Marcus Reif

Reif wird Personalamtsleiter
Marcus K. Reif
(43) wird zum 01.02.2018 neuer Personalamtsleiter beim Main-Taunus-Kreis mit Sitz in Hofheim. Der CDU-Politiker folgt bei der Körperschaft des öffentlichen Rechts, die durch den Landrat Michael Cyriax vertreten wird (dem auch das Dezernat I – u.a. mit dem Personalamt – untersteht) auf Peter Wesp, der zum Juli 2017 als Amtsleiter in die Hochbau- und Liegenschaftsverwaltung des Kreises wechselte. In seiner neuen Funktion ist Reif für ca. 1.300 Mitarbeitende verantwortlich. Der Betriebswirt kommt von der Goldmann Sachs AG (Frankfurt/Main), wo er seit Oktober 2017 als Executive Director/Vice President tätig war (PERSONALintern 41/2017). Weitere berufliche Stationen waren u.a. Kienbaum Consultants International GmbH und Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

 

Gestaltungswillen, Sinn, Demut und Selbstreflexion: Aktuelle Korn-Ferry- und Rockefeller-Studie benennt die Erfolgsfaktoren von 57 weiblichen amerikanischen Top-CEOs

Christiane Sauer

Karriere als Begleiterscheinung auf der Suche nach Herausforderungen: Nur sieben von 57 amerikanischen weiblichen CEOs wussten schon sehr früh, dass sie einmal an der Spitze eines Unternehmens stehen wollen. Ihre wichtigsten Motivationsfaktoren sind die Lösung von Problemen und Unabhängigkeit. Bei gerade einmal 94 weiblichen CEOs, die es bisher in den Fortune 500 gab, es ist der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry mit Unterstützung der Rockefeller Foundation gelungen, maßgebliche Attribute und Erfolgsfaktoren 57 amerikanischer Frauen in Spitzenpositionen zu erheben. Unterstützt haben die Untersuchung unter anderem die CEOs von General Motors, Hewlett Packard und der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq. 

  • Die Lösung von Problemen und Gestaltungsmöglichkeiten sind wichtigste Motivationsfaktoren für weibliche CEOs
  • Frauen werden durchschnittlich vier Jahre später CEO als Männer
  • Positiver Nutzen für die Gemeinschaft ist 68 Prozent der Teilnehmerinnen großes Anliegen

 

80 größte gelistete Unternehmen Deutschlands (DAX/MDAX): Mehr als die Hälfte hat IT- und Digitalverantwortung im Vorstand formell verankert

Alexander Wink
Alexander Wink

In mehr als der Hälfte (43) der 80 DAX- und MDAX-Unternehmen existiert mindestens ein Vorstandsmitglied, das formell und öffentlich ersichtlich für IT und/oder Digitalisierung verantwortlich ist. Darunter befinden sich auch neun Vorstandsvorsitzende (CEO), acht Finanzchefs (CFO), sechs Chief Operating Officers (COO) und zwei Chief Technology Officers (CTO). Einen Chief Information Officer (CIO) oder Chief Digital Officer (CDO) mit dieser Betitelung und diesem ausschließlichen Aufgabengebiet findet sich dagegen in keinem einzigen Vorstand. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung* der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

Personalwechsel geht weiter

Autor: Bernd Gey, PersonalIntern

Dr. Andreas Stratmann
Dr. Andreas Stratmann

Stratmann verlässt Theben AG
Dr. Andreas Stratmann, seit April 2014 als Vorstand für die Ressorts Entwicklung, Produktion, Informationstechnik, Personal, Finanzen und Controlling bei der Theben AG (Haigerloch) zuständig, scheidet aus dem Unternehmen aus. Das international tätige Familienunternehmen mit rund 700 Mitarbeitenden und der Kernkompetenz in der Steuerung und Regelung von Zeit, Licht und Klima und Dr. Stratmann konnten sich nicht auf eine Verlängerung der Vorstandstätigkeit verständigen. Daher lag es im Interesse beider Parteien, die aktuelle Zusammenarbeit zu beenden. Vorstand Thomas Sell übernimmt kommissarisch die Ressorts von Stratmann.

Tipp: Hier könnte interessante Vakanz als Vorstand entstanden sein.

Floriane Ramsauer ist neue Partnerin bei Korn Ferry

Floriane Ramsauer
Floriane Ramsauer

Die Automotive- und Industrie-Expertin Floriane Ramsauer ist als Partnerin zu Korn Ferry gewechselt, der weltweit größten Executive-Search- und Talent-Management-Beratung.

Floriane Ramsauer (40) verstärkt seit Mai die globale Industry Practice bei Korn Ferry in Frankfurt. Sie war seit 2007 für eine andere Executive-Search-Beratung tätig, davon die letzten fünf Jahre als Partnerin für die Branchen Automotive, Industrie und Technologie. Vor ihrem Wechsel in die Personalberatung hat Floriane Ramsauer in der Telekommunikationsindustrie bei der British Telecom Group in London, Brüssel und zuletzt in München als Leiterin des strategischen Vertriebsmanagements gearbeitet.

Aktuelle Untersuchung: DAX-Chefs haben keine eigene unternehmerische Erfahrung

Alexander Wink
Alexander Wink

In der Digitalwirtschaft dagegen führen viele Gründer operativ ihre Konzerne

  •  DAX- und Dow-Jones-Chefs waren in der Regel nie selbst Unternehmer
  • Rund 1/3 der NASDAQ-CEOs haben ihr Unternehmen selbst gegründet oder bereits unternehmerisch gewirkt
  • Vitas von Konzern-Chefs werden sich in den nächsten Jahren verändern

Nur zwei der heutigen DAX-Chefs haben sich schon einmal selbst als Unternehmer betätigt. Im Dow-Jones-Index hat bisher sogar keiner der 30 CEOs bereits ein eigenes Unternehmen gegründet und geführt. Anders sieht dies bei Technologie-Firmen im NASDAQ-100 aus: Fast ein Drittel der Chefs sind oder waren dort auch selbst Unternehmer. Das hat eine aktuelle Untersuchung* der Executive-Search- und Talent-Management-Beratung Korn Ferry ergeben.

Korn Ferry hat den Kauf der Hay Group erfolgreich abgeschlossen

Gary D. Burnison
Gary D. Burnison

Korn Ferry (NYSE:KFY), die renommierte internationale Personal- und Organisationsberatungsgesellschaft, hat den Kauf der Hay Group erfolgreich abgeschlossen.

Mit den Fähigkeiten und der Expertise der Hay Group deckt Korn Ferry nun das gesamte Spektrum im Bereich Talent ab und wird so zur führenden Personal- und Organisationsberatungsfirma. Korn Ferry ist davon überzeugt, dass heute besonders Leadership- und Personalthemen über den Erfolg eines Unternehmens entscheiden.