Social Media Profil

Soziale Netzwerke: Zumeist keine Regeln für Personaler

  • Nur in jedem neunten Unternehmen ist Personalern die Nutzung von Social Media ausdrücklich gestattet – die meisten schauen aber trotzdem rein
  • Mehrheit informiert sich auf Bewerber-Profilen vor der Einladung zum Gespräch
  • Keinen Auftritt in den sozialen Netzwerken zu haben, kann das Job-Angebot kosten

Darf der Personalchef nach der Durchsicht von Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen noch einen kurzen Blick auf die Social-Media-Profile des Bewerbers werfen? In den meisten Unternehmen gibt es dazu keine klaren Regeln. So geben lediglich 11 Prozent der Personalverantwortlichen an, dass es bei ihnen ausdrücklich gestattet ist, dass sie die Profile einsehen dürfen. Weitere 4 Prozent der Unternehmen haben ebenfalls klare Regeln, gehen dabei aber in die umgekehrte Richtung und verbieten der Personalabteilung den zusätzlichen Blick in soziale Netzwerke. Die große Mehrheit (81 Prozent) gibt an, dass es dazu keine Vorgaben gibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 304 Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. „Ein aktuelles und gut gepflegtes Profil in sozialen Netzwerken kann die Chancen auf eine Einladung zum persönlichen Gespräch erhöhen. Wichtig ist, dass das Profil mit den eingereichten Bewerbungsunterlagen übereinstimmt, sie sinnvoll ergänzt und zusätzliche Informationen bietet“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Dr. Bernhard Rohleder

Zwei von drei Personalern informieren sich online über Bewerber

  • 63 Prozent der Unternehmen recherchieren Social-Media-Profile
  • Jeder vierte Personaler hat deswegen bereits Bewerber ausgeschlossen

Bewerber müssen nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen, sondern sollten auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in Sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten. Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing oder LinkedIn (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram (30 Prozent).

Jeder Dritte kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen

Dr. Bernhard Rohleder
  • 9 von 10 Internetnutzern sind in sozialen Netzwerken unterwegs
  • Jüngere bevorzugen vor allem Instagram, Snapchat und YouTube
  • Social Media kann Blick auf Meinungen fernab der eigenen Lebenswelt öffnen 

Private und berufliche Kontakte pflegen, Fotos teilen, Live-Videos senden: Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Zweite (49 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1.212 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Textkernel verbündet sich mit CareerBuilder um leistungsstarke & multilinguale semantische Such- und Matching Technologien zu liefern

Jakub Zavrel, CEO & Founder, Textkernel
Jakub Zavrel, CEO & Founder, Textkernel

CareerBuilder gibt heute bekannt einen Mehrheitsanteil von Textkernel, einer führenden Softwarefirma im Bereich der semantischen Recruiting-Technologie, erworben zu haben.  Die Übernahme unterstützt CareerBuilders Entwicklung als HR Software Dienstleister und wird das globale Wachstum von Textkernel beschleunigen.