Sophie Wilson

Vorbilder aber keine Lösungen: Mehr Frauen fürs Informatik-Studium begeistern

Pünktlich zum Weltfrauentag ist es höchst opportun, das Klagelied der Benachteiligungen und die ungleiche Repräsentanz von Frauen in viel zu vielen Bereichen anzuprangern. Insbesondere im Bereich der Informatik ist es gang und gäbe auf diese Mangelerscheinungen hinzuweisen – bei gleichzeitigem Verzicht auf Lösungsvorschläge.

Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit Studentinnen, die das Informatik-Studium  an den Nagel gehängt haben. Dabei mangelt es nicht an Vorbildern – eine Reihe von Frauen haben sich in der Männer-Domäne Informatik durchgesetzt, weltweit beachtete Neuerungen geschaffen und so ganz nebenbei ihren Mann gestanden. Doch wer kennt schon Ada Lovelace, Grace Hopper, Käty Börner? Und bei Sophie (Roger) Wilson wäre selbst Annegret Kramp-Karrenbauer der Karnevalisten-Ulk im Halse stecken geblieben. Zu Recht.

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Sophie (Roger) Wilson

HR-Trends 2018: Die Fata Morgana der Digitalisierung

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide. 

Die Digitalisierung ist omnipräsent. Eher weniger in den Software-Entwicklungsschmieden des Landes als in den Medien, den Köpfen der Consulting-Unternehmen, der PR-Agenturen, der Politik und interessanterweise auch in Selbstdarstellungen von Arbeitgebern im Zusammenhang mit Employer Branding. So stellt der Technologie-Konzern Schaeffler die Digitale Agenda als Vorstandsmaßnahme in den Vordergrund – heraus kommen Binsenweisheiten wie z.B. „Je mehr Daten man zur Verfügung hat, desto höher ist die Treffsicherheit der Ergebnisse.“ (Dr. Pankai Joshi, Datenanalyst bei Schaeffler.)

„Auf den ersten Blick lohnt es die Mühe nicht, der Artikelflut zur digitalen Transformation einen weiteren Strauß an Binsenweisheiten hinzuzufügen“, kommentiert Prof. Dr. Alexander Güttler die Lage.