Vorstellungsgespräch

Keine Reaktion auf Bewerbung: Wenn Unternehmen zu Geistern werden

Von Christina Holl, Robert Half

Sie haben all Ihr Herzblut in die Bewerbung für Ihren vermeintlichen Traumjob gesteckt, mit feuchten Händen und erhöhtem Puls auf „Senden” geklickt und checken seitdem permanent Ihr Postfach. Doch was passiert: Nichts! Nada! Niente! Sie erhalten einfach keine Reaktion auf Ihre Bewerbung und fragen sich, warum. Die Schuld liegt nicht unbedingt bei Ihnen oder Ihren Unterlagen. Bevor Sie also von Selbstzweifeln zerfressen werden, lesen Sie diesen Text.

Ghosting, Bewerbung, Kontaktversich, Christina Holl, Robert Half, Vorstellungsgespräch, Crosswater Job Guide,
Christina Holl
  • Was ist Ghosting?
  • Wie Unternehmen Ghosting betreiben
  • Gründe für das Ghosting bei Bewerbungen
  • Was Sie tun sollten, wenn Sie keine Antwort auf Ihre Bewerbung erhalten
  • Hören Sie auf Ihre innere Stimme

No pain, no gain? – Was wir von Profisportlern für unseren Berufsalltag lernen können (Teil 2)

  • Teil 1: Erfolg hat viele Mütter und Väter
  • Teil 2: Auch Außenseiter können siegen
  • Teil 3: Rückschläge sind schmerzhaft, gehören aber dazu

Glamouröse Siegesfeiern, TV-Interviews und weltweite Anerkennung auf der einen, abgestandener Kaffee, nine to five und Routineaufgaben auf der anderen Seite: Profisport und Büroalltag haben auf den ersten Blick recht wenig gemeinsam. Auf den zweiten Blick aber doch eine ganze Menge. Jenseits von „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst“-Plattitüden können wir uns zum Thema Motivation, Außenseiterdasein oder Krisen für unseren Job so einiges von Leistungssportlern abschauen. Schließlich sind auch Bundesliga-Fußballer oder Profi-Boxer nur ganz normale berufstätige Menschen. Wenn auch ziemlich ordentlich bezahlte.

Orizon, Leistungssportler, Berufstätige, DFB-Pokal, Wimbleldon-Finale, Vorstellungsgespräch, Berufspraxis, Crosswater Job Guide,
Auch Leistungssportler sind „nur“ Berufstätige – und wir können von ihnen lernen Bildrechte: Orizon GmbH

Vorsicht! Gassenhauer im Job-Interview

„Genau betrachtet, ist alles Gespräch nur Selbstgespräch.“ Christian Morgenstern brachte das Wesen eines guten Gesprächs einst auf den Punkt – sicherlich ohne die komplizierte Beziehung zwischen Kandidat und Arbeitgeber im Hinterkopf gehabt zu haben. Auf den heutigen Recruitingprozess bezogen könnte man das Zitat umformulieren und sagen: „Wer am wenigsten mit sich selbst spricht, überzeugt seinen Gegenüber am meisten.“

viasto, europäischer Marktführer für Video-Recruiting aus Berlin hat eine groß angelegte und viel beachtete Studie zum Thema Vorstellungsgespräche gemacht. Heike Radtke, Marketingleiterin bei viasto, zu den Ergebnissen der Studie.

viasto,Heike Radtke, Video-Recruiting, Vorstellungsgespräch, Bewerberstudie, Recruiting-Trends, Arbeitgeberkommunikation, Crosswater Job Guide,
Heike Radtke

Was sind Ihre größten Stärken?

Aktuelle viasto Studie zu den Folgen von missglückten Vorstellungsgesprächen: Mehr als ein Drittel der Kandidaten sagt von sich aus während der Interviewphase ab

Mehr als ein Drittel der Kandidaten (36%), die von Unternehmen bereits zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, sagten die angebotene Stelle noch während des Auswahlprozesses selbst ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto mehr als 1.000 Menschen befragte, die 2018 an Vorstellungsgesprächen teilnahmen. Demnach sagten 13% der Kandidaten eine Stelle ab, obwohl sie bereits eine Zusage des Arbeitgebers in der Tasche hatten. Weitere 21% entschieden sich gegen einen Job, nachdem sie die Unternehmensvertreter im Jobinterview kennengelernt hatten. Nur 2% sagten ab, noch bevor es zu einem Gespräch kam.

viasto, Video-Recruiting, Martin Becker, Jobinterview, Bewerbungsschreiben, Martin Becker, viasto interview suite, Crosswater Job Guide, Softwre as a Service, Vorstellungsgespräch, Crosswater Job Guide,
Martin Becker

Lehrstelle gesucht? Wie sich Schüler von Ausbildungsbetrieben finden lassen können

Active Sourcing im Azubi-Recruiting

Die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz und der sich daran anschließende Bewerbungsprozess kann mühsam sein und lange dauern. Doch es gibt Tipps und Tricks, wie ausbildungsinteressierte Schülerinnen und Schüler den Spieß umdrehen und sich von Ausbildungsbetrieben finden lassen können. Ein Überblick über drei häufig genutzte Suchkanäle von Personalern.

 

Wer weiß, wie Personaler suchen, kann sich finden lassen. Für Schülerinnen und Schüler ist dies eine interessante Alternative zum Schreiben von Bewerbungen (Bild: Jeremy McKnight, Unsplash)

Ist im Internet, in Zeitschriften oder der Tageszeitung endlich eine spannende Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gefunden, heißt es für die Jugendlichen meist Anschreiben formulieren, Lebenslauf schreiben oder zumindest anpassen, Anlagen auswählen, vielleicht noch ein Deckblatt gestalten. Und dann abwarten und hoffen: Zunächst auf eine Eingangsbestätigung des Ausbildungsbetriebes, dann auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Alles in allem ein langwieriger Prozess.

Fünf Hinweise für zeitgemäße Jobinterviews

Mathias Heese
Mathias Heese

Jobsucher wählen sich mittlerweile ihre Arbeitgeber aus. Deshalb müssen sich Vorstellungsgespräche ändern: An der „Auswahl“ durch das Unternehmen zieht die „Überzeugung“ der Bewerber als Gesprächsziel vorbei. Dazu hat die Recruitingplattform softgarden fünf Hinweise entwickelt.Die nachfolgenden Tipps für zeitgemäße Jobinterviews gehen auf eine im Juni 2017 durchgeführte Umfrage von softgarden zurück, an der 1.186 Bewerber teilgenommen haben.

„32°C, nichts zu trinken“: softgarden-Umfrage beleuchtet Vorstellungsgespräche aus Bewerbersicht

Mathias Heese
Mathias Heese

In ihren Vorstellungsgesprächen haben längst nicht alle Unternehmen darauf reagiert, dass sich Jobkandidaten mittlerweile ihre Arbeitgeber aussuchen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 1.186 Bewerber teilgenommen haben.
„Bewerbungsgespräch“, „Vorstellungsgespräch“, „Jobinterview“. In den Begriffen kommt ein Machtverhältnis zum Ausdruck. Bewerber „bewerben“ sich, „stellen sich vor“ oder lassen sich „interviewen“, um einen Job zu ergattern. Der „längere Hebel“ liegt also auf der anderen Seite. Doch ist das wirklich noch so? Längst suchen sich auf etlichen Arbeitsmärkten die Kandidaten ihre Arbeitgeber aus, nicht umgekehrt. Haben sich Bewerbungsgespräche dieser Entwicklung angepasst? Die Umfrage zeigt: kandidatenorientierte Interviews kommen mittlerweile vor, aber ebenso „peinliche Befragungen“ durch Inquisitionstribunale und nachlässig absolvierte Pflichtübungen.

Lampenfieber im Vorstellungsgespräch: 5 Ursachen und 5 praktische Lösungen

Wladislaw Jachtchenko
Wladislaw Jachtchenko

Von Bewerbungs-Trainer Wladislaw Jachtchenko

Kein Zweifel: Fast jeder Bewerber ist bei einem Vorstellungsgespräch nervös. Und bei vielen geht das Lampenfieber leider so weit, dass es einen unsicher wirken lässt und damit die Chancen auf die Stelle drastisch reduziert.

In diesem Artikel geht es um die 5 häufigsten Ursachen für Lampenfieber beim Vorstellungsgespräch – und um 5 praktische Lösungen. Wladislaw Jachtchenko von der Argumentorik-Akademie zeigt Ihnen, wie man das Lampenfieber systematisch reduzieren kann.

Bewerbungstipps für Schüler: Welche Regeln sollten Jugendliche beim Anschreiben beachten?

Sabine Gärtner
Sabine Gärtner

Das Anschreiben in einer Bewerbungsmappe ist die erste Arbeitsprobe, die ein Schüler an das Unternehmen schickt. Es ist das Herzstück und sollte daher besonders sorgfältig, individuell und fehlerlos erstellt werden. „Wichtig ist, dass der Schüler den Personaler von seinen persönlichen Stärken überzeugt“, betont Sabine Gärtner, Pädagogische Leiterin der Einstieg Studien- und Berufsberatung. „Passen diese Fähigkeiten zum Praktikums- oder Ausbildungsplatz, dann hat er gute Chancen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten.“

Ohne eine gute Arbeitsatmosphäre geht nichts!

Die diesjährige >>Studie Attraktive Arbeitgeber 2015<< von Berufsstart beinhaltet einige Neuerungen. Erstmals in der Geschichte der Berufsstart Studie, wurden weiche Faktoren genauer untersucht, die sich ausschlaggebend auf die Arbeitgeberwahl auswirken können. Diese Faktoren sind auf den ersten Blick nicht sichtbar, lassen ein Unternehmen bei genauerer Betrachtung aber dennoch attraktiv wirken.