Drastische Maßnahmen gegen Arbeitskräftemangel nötig

  • Dr. Hans-Peter Klös

    Kommission „Zukunft der Arbeitswelt“ überreicht Analyse zur Arbeitswelt im Jahr 2030 an Bundesministerin Ursula von der Leyen

  • Wenn Reformen ausbleiben, sinkt das Arbeitskräftepotenzial durch den demografischen Wandel um zwölf Prozent
  • Experten fordern, die Erwerbsquote und die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Arbeitnehmer zu erhöhen

Berlin – Nur eine Reform der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik kann einen künftigen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland verhindern. Das zeigen Fachleute in einer heute vorgestellten Studie zur Zukunft der Arbeitswelt im Jahr 2030, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde. Andernfalls sinkt die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte demografiebedingt um zwölf Prozent – mit negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort und den Wohlstand in Deutschland.

Eine Million offene Stellen im vierten Quartal 2012

Im vierten Quartal 2012 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 1.037.000 offene Stellen, zeigt eine repräsentative Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind rund 90.000 Stellen weniger als im vierten Quartal 2011 und entspricht einem Rückgang um acht Prozent.  

LinkedIn-Profil bei der Bewerbung nutzen

 softgarden schafft weiteren Social Media-Anschluss für E-Recruitingsoftware

Dominik Faber, softgarden

Berlin – softgarden hat die eigene E-Recruitinglösung an das weltweit größte Online-Businessnetzwerk LinkedIn angeschlossen. Somit können Kandidaten, die sich bei Kundenunternehmen von softgarden bewerben, ihre Lebenslauf-Daten aus LinkedIn in ihre Online-Bewerbung übernehmen. Ende des vergangenen Jahres hatte softgarden schon einen identischen Anschluss an das vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitete Netzwerk XING in die vom Unternehmen entwickelte E-Recruitingsoftware integriert.

Mit gutem Aussehen zum Erfolg?

Neueste Online-Umfrage von Monster offenbart: 90 Prozent der Nutzer glauben, dass Aussehen die Karriere beeinflusst.

Bernd Kraft

Eschborn – Ehrgeiz, Können und Leistung gelten als anerkannte Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Laut einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit soll auch das äußerliche Erscheinungsbild eine wichtige Rolle spielen, wenn es um wirtschaftlichen Erfolg geht.* Eine aktuelle Online-Umfrage von Monster bestätigt, dass Aussehen und Joberfolg für viele eng zusammenhängen.

BPM-Präsident unterstützt Jobgarantie für arbeitslose Jugendliche und fordert Anreize für Bewerbersuche im europäischen Ausland

Joachim Sauer

Berlin – Der Präsident des Bundesverbands der Personalmanager (BPM), Joachim Sauer, begrüßt die Initiative der EU-Mitgliedstaaten, arbeitslose Jugendliche in Europa schnell in eine Beschäftigung zu bringen. Die zuständigen Minister hatten in der letzten Sitzung des Europäischen Rates eine sogenannte Jugendgarantie beschlossen. Damit verpflichten sich die Mitgliedstaaten dazu, allen arbeitslosen Jugendlichen innerhalb von vier Monaten eine Stelle, eine Ausbildung oder ein Praktikum anzubieten.

Deutscher ITK-Markt wächst um 1,4 Prozent

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Ungebrochener Boom bei Smartphones und Tablets

  • Industrie 4.0, Datenschutz und Start-ups sind Top-Themen
  • Erstmals mehr als 900.000 Arbeitsplätze in der Hightech-Branche

Hannover. Zum Auftakt der CeBIT hat der Hightech-Verband BITKOM seine neue Prognose für das Wachstum des deutschen ITK-Marktes bekanntgegeben. Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird demnach 2013 um 1,4 Prozent auf 153 Milliarden Euro steigen. „Damit wächst der ITK-Markt erneut deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das ist auch eine gute Nachricht für den Arbeitsmarkt.“ Die BITKOM-Branche wird zur Jahresmitte 2013 erstmals mehr als 900.000 Jobs anbieten, bis zum Jahresende werden es 907.000 sein.

Die höchste und die sportlichste Jobbörse Europas – ein innovatives Recruiting-Konzept

Was sind die Recruiting-Events „Students on Snow“ und „Students of Sports“?

Bei „Students on Snow“ und „Students of Sports“ handelt es sich um die höchste und die sportlichste Jobbörse Europas, beide veranstaltet von SoS Events. Bei den innovativen Ansätzen treffen Absolventen von Hochschulen und Unternehmen in einer lockeren und entspannten Atmosphäre aufeinander.

„Students on Snow – Europas höchste Jobbörse“ wird seit vielen Jahren in den Alpen veranstaltet. Letztes Jahr nahmen über 650 Studenten an diesem Angebot in Savognin teil, neun renommierte und innovative Unternehmen präsentierten sich den Absolventen in der Hotellobby des Cube Hotels. Die ersten Kontakte an den Infoständen der Unternehmen konnten dann auf der Piste oder bei einem Glühwein vertieft werden.

Kraxeln auf der Karriereleiter: Karriere-Event Students-of-Sports

Langzeitkonten sind wenig verbreitet

Peter Ellguth

In zwei Prozent der Betriebe können Arbeitnehmer Zeitguthaben auf separaten Langzeitkonten buchen. Bei den größeren Betrieben ist der Anteil in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Langzeitkonten ermöglichen den Beschäftigten längere Arbeitsunterbrechungen bei vollem Gehalt, zum Beispiel für Sabbaticals, Weiterbildungs- oder Familienzeiten. Altersbezogene Langzeitkonten erlauben einen vorzeitigen Ruhestand oder Altersteilzeit ohne staatliche Unterstützung.

Quo Vadis Recruiting?

Möchten Sie auch 2013 wissen, was das Top-Thema im Recruiting ist?  Immer noch Social Media Recruiting oder vielleicht schon der Recruiter 2.0

 

Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Haben Sie Interesse an Antworten auf diese Fragen:

  • Welche Recruiting Themen sind 2013 in aller Munde?
  • Wie finanzieren und organisieren die anderen Unternehmen eigentlich Recruitment?
  • Wie messen die anderen Unternehmen den Erfolg ihres Recruitings?
  • Social Media Recruiting –  immer noch Hype oder schon wirkliche Hilfe?
  • Welche Bewerbermanagementsysteme haben zufriedene Kunden?
  • Was machen erfolgreiche Unternehmen anders?