Rezept gegen Fachkräftemangel

  • Bernd Kraft

    Branche boomt, Personal fehlt: Der Fachkräftemangel ist auch in der Gesundheitswirtschaft eine zentrale Herausforderung

  • Monster und die Jobbörse Gesundheitswirtschaft bündeln ihre Reichweite und Expertise im Online-Recruiting

 Eschborn – Die Gesundheitsbranche ist einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands. Branchen-Experten prognostizieren hier eine deutliche Ausweitung von Wachstum, Investitionen und Beschäftigung: So erwartet ein aktuelles Forschungsprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums, dass 2030 über 20 Prozent der Erwerbstätigen – das heißt jeder/jede Fünfte – in der Gesundheitswirtschaft arbeiten könnten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Neue Wege in der Arbeitnehmerüberlassung

Die FOM Hochschule in München hat gestern das neugegründete Institute of Management & Information Systems eröffnet, kurz „mis“. Der Forschungsschwerpunkt des mis liegt in der IT-Unterstützung von Personalprozessen z.B. durch E-Recruiting. Ein aktuelles Forschungsprojekt beschäftigt sich mit dem hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand bei der Vermittlung von Arbeitskräften in der Zeitarbeit. Mit beteiligt an der Entwicklung einer IT-Lösung sind auch HR4YOU und andere Praxispartner.

Den Recruiting-Markt verändern

Ein Interview mit dem neuen Deutschland-Chef von Indeed, Frank Hensgens

Frank Hensgens

Hinter den Kulissen des Internet-basierten Recruitings tobt ein Gattungswettbewerb zwischen Generalisten, Spezialisten und Jobsuchmaschinen. Dabei punkten Generalisten als allgemeine Jobbörse mit Stellenangeboten für alle Branchen, Berufe und Regionen vor allem durch ihren Bekanntheitsgrad bei Arbeitgebern und Stellensuchenden gleichermaßen. Spezialjobbörsen fokussieren sich auf Nischen-Angebote und bieten durch diese Konzentration auf einzelne Berufe oder Branchen einen niedrigen Streuverlust und erfreuen sich einer steigenden Zufriedenheit bei Bewerbern – sofern sie diesen gegenüber ausreichend bekannt sind. Jobsuchmaschinen hingegen verkörpern den „Maschinenraum des e-Recruiting“: Fast alles verläuft voll automatisch, die Stellenanzeigen werden entweder direkt von den Karrierewebseiten der Arbeitgeber oder von anderen Jobbörsen als „Traffic Booster“ platziert. Die hohen Zahlen an veröffentlichten Stellenanzeigen gekoppelt mit einem hohen Besucheraufkommen sind Erfolgsfaktoren im Gattungswettbewerb.

Die deutsche Internetwirtschaft 2009 – 2016. Überblick, Trends und Treiber

Eine Studie von eco und Arthur D. Little

Die deutsche Internetwirtschaft ist eine der am stärksten wachsenden Branchen unserer Ökonomie – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Mit ihrem durchschnittlichem Wachstum von 11 Prozent jährlich wird sie zu einem Wachstumsmotor für die Gesamtwirtschaft.

Jeder zweite Manager will sich mit Outsourcing selbst entlasten

Hamburg – 43 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhoffen sich vom Outsourcing eine Entlastung ihrer Führungskräfte und damit eine Konzentration auf das Kerngeschäft. 2011 lag dieser Wert erst bei 32 Prozent. Fachkräftemangel und knappe IT-Budgets begünstigen den Trend zur Auslagerung an externe Dienstleister, die vor allem Fachkompetenz mitbringen müssen. Das sind Ergebnisse der Studie „Erfolgsmodelle Outsourcing“ von Steria Mummert Consulting.

Umfrage von careesma.at: Frauen urlaubsreifer als Männer

Mag. Wolfgang Kowatsch, Geschäftsführer der Jobbörse careessma.atWien. Die Monate Juli und August stehen vor der Tür und gleichzeitig beginnt für viele Arbeitnehmer die Urlaubszeit. Der Großteil kann es kaum erwarten, in die wohlverdiente Auszeit zu starten. Laut einer Umfrage der Jobbörse careesma.at ( http://www.careesma.at ) unter 340 Usern sind 37 Prozent „sehr urlaubsreif“. Überraschendes Ergebnis: Frauen sehnen sich stärker nach einem Urlaub als Männer.

Jobinterview im Paternoster? Der ganz persönliche Elevator Pitch

Kostenloses stellenanzeigen.de-Webinar vermittelt Tipps zur kurzen und knackigen Selbstpräsentation im Bewerbungsprozess

Mareike Darrelmann

München – Wer sich um seinen Wunschjob bewirbt, hat maximal zwei Vorstellungsgespräche Zeit, um den potentiellen Arbeitgeber für sich zu gewinnen. Keine einfache Aufgabe, denn vielen Kandidaten fällt es schwer, kurz und knapp auf den Punkt zu bringen, warum gerade sie der richtige Kandidat für eine vakante Position sind. Da aber gerade eine authentische und unverwechselbare Eigendarstellung im Bewerbungsprozess gefragt ist, bietet stellenanzeigen.de, eine der bekanntesten Online-Jobbörsen in Deutschland, nun ein kostenloses Webinar zu diesem Thema an.

Indeed eröffnet Niederlassung in Deutschland

Weltweit größte Jobsuchmaschine wächst in Deutschland – Reichweite der Job-Seite seit Juni 2012 um 124 Prozent gestiegen

 

Rony Kahan

Düsseldorf. Die weltweit größte Jobsuchmaschine Indeed eröffnet ihr erstes Büro in Deutschland. Hier ist indeed.de zunehmend erfolgreich: Im letzten Jahr stieg die Reichweite der Webseite gemäß Google Analytics um 124 Prozent auf 2,3 Mio. Unique Visitors im letzten Monat. Alleine in den letzten sieben Tagen wurden der Job-Seite zudem fast 100.000 neue Jobs hinzugefügt.

GULP baut Marktanteil aus und festigt seine Position als stabile Größe im Markt

Lünendonk analysiert den Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland

Michael Moser

München/Zürich, Juli 2013. Die zehn führenden Anbieter auf dem Markt für die Vermittlung von IT-Freelancern konnten ihren Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 4,6 Prozent steigern. Im Vergleich dazu verzeichnete GULP ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 17,2 Prozent auf 236,1 Millionen Euro im Jahr 2012 in Deutschland. Die in München ansässige Agentur steigerte damit ihren Marktanteil um knapp zehn Prozent und festigte ihre Position als zweitgrößter IT-Staffing-Anbieter in Deutschland. Das sind Ergebnisse der „Lünendonk-Marktsegmentstudie 2013: Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“.

Mittelstand fest im Griff des Fachkräftemangels

  • Bernd Kraft

    95 Prozent der mittelständischen Unternehmen planen Neueinstellungen

  • Mehr als die Hälfte der freien Stellen nur schwer oder gar nicht zu besetzen
  • So gehen Unternehmen das Problem an

Eschborn. Ein starker Mittelstand ist einer der Grundpfeiler, wenn es um den wirtschaftlichen Erfolg des Standorts Deutschland geht. Doch 2013 verstärkt sich der Konkurrenzkampf mittelständischer Unternehmen um geeignete Mitarbeiter weiter. Die aktuellen Ergebnisse der jährlichen Studienreihe des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main/Bamberg und Monster sprechen eine deutliche Sprache: Laut der ‚Recruiting Trends im Mittelstand 2013‘ werden 42,1 Prozent der Vakanzen nur schwer und 9,8 Prozent gar nicht besetzbar sein. Gleichzeitig planen 95 Prozent der befragten Unternehmen Neueinstellungen.