Stellenanzeigen mit Sternchen

Aktuelle KÖNIGSTEINER-Studie: Bereits mehr als die Hälfte der jungen Bewerber*innen wünscht sich eine gendergerechte Sprache in Stellenanzeigen

Mai 2021. In vielen Unternehmen wird derzeit über geschlechterneutrale Sprache diskutiert. Was die Personalsuche betrifft wünscht sich ein großer Teil der Bewerber*innen mittlerweile eine solche gendergerechte Ausdrucksweise. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die deutschlandweit 1.059 Teilnehmende befragt wurden. Demnach wünschen sich 38% aller Jobsuchenden, dass in Stellenanzeigen gegendert wird. Besonders hoch ist der Anteil der Befürworter*innen bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Hier spricht sich mehr als die Hälfte (51%) für diesen sprachlichen Duktus aus. Stark abfallend ist die Zustimmung allerdings in höheren Altersklassen. So tendieren gerade einmal ein Viertel der Befragten ab 40 Jahren zu Formulierungen mit dem Gendersternchen.    „Im Wettbewerb um die besten Talente sollte sich die Ansprache der Bewerbenden immer an der Zielgruppe orientieren. Dazu gehört eben auch, dass sich Arbeitgeber mit der aktuellen Diskussion um geschlechterneutrale Sprache im Recruiting auseinandersetzen sollten, um eine individuelle Haltung dazu zu entwickeln“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, die Ergebnisse der Studie.  


Nils Wagener


Nur ein Drittel der Männer wünscht sich gegenderte Ansprache in Jobanzeigen Nur leicht überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch der Frauen nach gendergerechter Sprache in Stellenanzeigen. 42% von ihnen wünschen sich eine solche Ansprache, wenn sie auf Jobsuche sind. Im Vergleich: Nur ein Drittel der befragten Männer sehen das auch so. Etwas größer ist der Unterschied zwischen Bewerber*innen mit und ohne akademischen Hintergrund. Gemäß der Studienergebnisse sprachen sich 47% der Akademiker*innen und 39% der Nichtakademiker*innen für geschlechterneutrale Formulierungen in Stellenanzeigen aus.    Die Diskussion über gendergerechte Sprache in der internen und externen Kommunikation von Unternehmen hatte erst kürzlich Fahrt aufgenommen, als der Automobilbauer Audi unter dem Motto „Vorsprung beginnt im Kopf“ einen Leitfaden für geschlechterneutrale Sprache für seine Mitarbeiter erstellt hatte.   
Über die Studie Im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen respondi bundesweit 1.059 berufstätige Arbeitnehmer*innen in allen Altersstufen, die sich in den letzten 12 Monaten in einem Bewerbungsprozess befanden. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker*innen und Nichtakademiker*innen befragt. Der Befragungszeitraum lag im April 2021.  
Über KÖNIGSTEINER  Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als einer der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit „Data Driven Recruiting“ und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidat*innen, die sie im Anschluss mit suchenden Unternehmen zusammenbringt.

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