Arbeitsmarkt

Randstad Studie zu Jobwahl und -wechsel: Ingenieurinnen wollen eher den Job wechseln als Ingenieure

Ein Drittel der Ingenieurinnen haben vor, innerhalb des nächsten Jahres den Arbeitgeber zu wechseln. Damit liegen Sie deutlich vor ihren männlichen Kollegen.

32% der Frauen und 27% der Männer im Ingenieurwesen planen einen Berufswechsel im kommenden Jahr. Dieser Wert liegt deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt in allen Branchen (23%). Das zeigt der Sektor-Report Ingenieurwesen aus der Studie Randstad Employer Brand Research 2019.

Leadership Studie: Frauen haben mehr Führungskompetenz als Männer

Laut aktueller Studie haben Frauen statistisch signifikant höhere Werte in den Führungskompetenzen als Männer. Jack Zenger und Joseph Folkman, CEOs der Beratungsfirma Zenger / Folkman, haben mit 360-Grad-Messungen geprüft, wie Personen die Wirksamkeit von Führungskräften bewerten in Bezug auf Führungskompetenzen: Frauen in Führungspositionen sind demzufolge kompetenter als ihre männlichen Kollegen. Warum gibt es trotzdem so wenige Frauen in TOP-Führungspositionen wie Vorstand, Aufsichtsrat oder Beirat?

Mangel an Frauen in Führungspositionen

Es gibt einen Mangel an Frauen auf höheren Führungsebenen. Seit Jahrhunderten gibt es viele kulturelle Vorurteile gegen Frauen und diese Vorurteile verändern sich nur langsam. Eine Frau im Aufsichtsrat, als Vorstand oder Beirat ist immer noch exotisch. Männern traut man diese TOP-Führungsrollen eher zu. Dabei lohnt es sich, Frauen in Top-Führungspositionen zu besetzen, weil es die Unternehmensergebnisse verbessert.

Karriere: Naturwissenschaftler begehrt wie nie 

Ob 50 Jahre Mondlandung, das erste Foto vom schwarzen Loch oder Alexander Gersts Mission auf der ISS – immer wieder machen Naturwissenschaftler mit ihren Leistungen Schlagzeilen. Die wenigsten ihrer Kollegen gelangen zu so großer Bekanntheit, doch ihre Jobchancen sind aktuell auch ohne spektakuläre Projekte ausgezeichnet. So ist die Anzahl der Stellenausschreibungen für Naturwissenschaftler in Deutschland in den letzten fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen. Besonders hoch ist die Nachfrage nach Chemikern, Physikern & Co. in Hamburg, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Das zeigt der StepStone Fachkräfteatlas, mit dem die Online-Jobplattform StepStone die Entwicklung der Fachkräftenachfrage in Deutschland seit 2012 auf Basis von rund zwei Millionen Stellenanzeigen monatlich auswertet.

 

Forschung im Chemie-Labor

Was macht eigentlich ein Drahtzieher? Sieben Berufe, die kaum einer kennt

Wer nichts wird, wird …?

Krankenschwester, Architekten oder LKW-Fahrer: So lauten geläufige Berufsbezeichnungen. Doch in den Tiefen der Jobcomputer der Bundesagentur für Arbeit schlummern Tätigkeiten zum Broterwerb, von der die wenigsten Arbeitnehmer schon einmal etwas gehört haben.
Agile Coach Edgar Ehlers war, wie viele, jahrelang auf der Suche nach dem passenden Job. Nicht nur Beruf, eine Berufung sollte es sein. Über Jahre als Koch, Versicherungsfachwirt und Profiler gelangte er zu seiner heutigen Tätigkeit, der er bis heute glücklich die Treue hält. Er rät Menschen auf Jobsuche, sich über den Tellerrand hinaus zu informieren und offen zu bleiben. Im nachfolgenden Servicetext stellt er sieben Berufe vor, die kaum jemand kennt und die eventuell Perspektiven eröffnen.

Bitkom-Branche zeigt stabiles Wachstum

  • Umsätze im ITK-Markt steigen 2019 um 2 Prozent auf 170,3 Milliarden Euro
  • Unternehmen schaffen bis Jahresende 42.000 zusätzliche Arbeitsplätze

Die Digitalbranche trotzt dem allgemeinen Trend und kann auch 2019 ihre Umsätze deutlich steigern. Die Rezession in der deutschen Industrie macht sich bei den Unternehmen der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) derzeit noch nicht bemerkbar, allerdings ist der Ausblick auf 2020 etwas verhaltener. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Auswertung von Marktdaten und Konjunkturumfragen durch den Digitalverband Bitkom. Nach Bitkom-Berechnungen steigen die Branchenumsätze 2019 um 2,0 Prozent auf 170,3 Milliarden Euro.

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jobcenter.digital: Ein neues Online-Angebot für Kunden der Jobcenter

Für Kunden der Jobcenter gibt es ein neues Online-Angebot. Seit einigen Wochen können sie unter www.jobcenter.digital online die Weiterbewilligung von Leistungen beantragen und Veränderungen mitteilen. Zahlreiche Informationen rund um die Grundsicherung ergänzen dieses Angebot.

Unter www.jobcenter.digital können Kundinnen und Kunden der Jobcenter in gemeinsamer Trägerschaft der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit nun erstmals Anliegen auch online erledigen. Unter anderem stehen der Antrag auf Weiterbewilligung von Leistungen und die Mitteilung von Veränderungen als moderne Online-Services zur Verfügung. An einem sicheren Kommunikationskanal als Ersatz für Brief und E-Mail wird aktuell gearbeitet.

Glassdoor Ranking: Tech im Trend – das sind die 15 beliebtesten Berufe unter Jobsuchenden

  • Data Scientist, Projekt und Produkt Manager sind Berufsbilder der Stunde
  • Marketing, Machine Learning und Finance sind Berufsfelder mit Zukunft
  • Praktika und Quereinstieg stark nachgefragt

 In den letzten Wochen ließen einige Schwergewichte der deutschen Wirtschaft mit Stellenstreichungen aufhorchen. Nach Jahren des Wachstums führt das zu Fragen, wie: Ist der seit Jahren anhaltende Jobboom möglicherweise am Ende? Welche Jobs sind vor dem Hintergrund des digitalen Wandels zukunftstauglich und -sicher? Glassdoor, eine der weltweit größten Job- und Recruiting-Plattformen, hat die Diskussionen zum Anlass genommen, die aktuelle Nachfrage von Jobsuchenden aus Deutschland nach konkreten Berufen und Berufsfeldern auf der eigenen Plattform zu analysieren. Entstanden sind dabei Ranglisten mit 15 konkreten Berufsbezeichnungen, die am stärksten von Nutzern gesucht werden, und eine mit 10 beliebten Berufsfeldern.

Felix Altmann

Das sind die 15 Berufe mit der größten Nachfrage auf Glassdoor von Jobsuchenden aus Deutschland:

Einmal Mittelstand, immer Mittelstand: Die meisten Arbeitnehmer bevorzugen kleinere Unternehmen – und bleiben ihnen treu 

Ob Porsche, Bosch oder Microsoft – regelmäßig stehen bekannte Namen an der Spitze von Arbeitgeber-Rankings in Deutschland. Oft handelt es sich dabei um große Unternehmen, die bei der Personalgewinnung von der Strahlkraft ihrer Marke profitieren. Übergreifend betrachtet sind jedoch kleinere Arbeitgeber bei Fachkräften am beliebtesten. Das zeigt der StepStone Mittelstandsreport 2019, für den die Online-Jobplattform mehr als 22.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt hat. Während 59 Prozent aller Befragten demnach am liebsten bei einem kleineren oder mittleren Unternehmen (KMU) arbeiten würden, bevorzugen nur 12 Prozent einen Job in einem Großkonzern  (> 5.000 Angestellte).

Die Studie zeigt auch: 76 Prozent derjenigen, die bereits im Mittelstand beschäftigt sind, möchten auch in Zukunft bei einem KMU arbeiten. Nur fünf Prozent von ihnen wollen künftig lieber in einen Großkonzern wechseln. Laut Studie schätzen die Beschäftigten in KMU an ihrem Arbeitgeber vor allem die familiäre Atmosphäre, die flachen Hierarchien und den hohen individuellen Gestaltungsspielraum.

Dr. Anastasia Hermann

BA: Der Arbeitsmarkt im Juli 2019 – Anstieg der Arbeitslosigkeit vor allem jahreszeitlich bedingt

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind im Juli vor allem aufgrund der einsetzenden Sommerpause gestiegen. Die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern geht leicht zurück, und die Beschäftigung nimmt weiter zu, aber weniger dynamisch als zuletzt.“, sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Juli: +59.000 auf 2.275.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -49.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent
Der BA-X im Juli 2019

Gehalt, Lohnsteuer und Co – das muss bei verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen beachtet werden

Geringfügig entlohnte, kurzfristige oder langfristige Beschäftigung – mit unterschiedlichen Anstellungsverhältnissen gehen auch immer unterschiedliche Anforderungen bezüglich des Gehalts, der Lohnsteuer und anderen Abgaben mit einher. Dieser Überblick soll dabei helfen, alle wichtigen Beschäftigungsformen und Anforderungen zu definieren. Auch der Frage nach mehreren parallellaufenden Arbeitsverhältnissen soll im Folgenden nachgegangen werden.