Personaler und das Imageproblem

Täglich Akten durchstöbern und den Sachbearbeiter für die Fachabteilungen spielen, anstatt wichtige Dinge voranzutreiben. Mit diesem Imageproblem haben Personaler noch heute vielfach zu kämpfen. Dabei kommt das Eintreten für die Belange der Mitarbeiter und die Personalentwicklung meist viel zu kurz. Durch den Einsatz moderner Software könnten die HR-Abteilungen aber deutlich entlastet werden. rexx systems, Spezialist für Bewerbermanagement, Talent Management und Human Resources haben das Imageproblem bei Personalern einmal genauer unter die Lupe genommen.

rexx systems, crosswater job guide,
Florian Walzer

 

Die Höhepunkte der TALENTpro 2020

Expofestival wartet mit zahlreichen Highlights auf

Verena Uppenkamp

Am 25. und 26. März 2020 wird zum dritten Mal das Expofestival TALENTpro im Zenith und im benachbarten Kohlebunker in München gefeiert. Präsentiert werden Lösungen in den Bereichen Recruiting, Talentmanagement und Employer Branding. Wie in den beiden Jahren zuvor können sich Recruiter, Personalleiter und alle HR-Begeisterte über vielfältige Highlights freuen. Sie erhalten spannende Insights von visionären Keynotes und zahlreichen Experten aus der HR-Praxis. Chillige Live-Musik, Walking-Acts, Soul-Food und Foodtrucks sorgen dabei für die richtige Festivalatmosphäre.

 

Aktuelle Studie zur Jobsuche: Deutsche googeln gern nach Jobs

Immer mehr Bewerber in Deutschland nutzen Google. Revolutioniert die Suchmaschine damit die Personalrekrutierung?

In Zeiten des Fachkräftemangels kämpfen Unternehmen nicht nur mit der Verfügbarkeit, sondern mit der Erreichbarkeit potenzieller Arbeitnehmer. Google bietet seit Mai 2019 in Deutschland einen neuen Suchkanal. 40% der Deutschen nutzen ihn schon. Und das mit Erfolg. Fast ein Fünftel von ihnen findet über diesen Weg eine Stelle (18%, Mehrfachnennungen möglich). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Randstad Research, die weltweit Arbeitnehmer und Personalverantwortliche zur Jobsuche befragt hat.

 

Jahresrückblick: So hat Deutschland 2019 nach Jobs gesucht 

  • „Greta-Effekt“ auch bei der Stellensuche: Begriffe wie „Umwelt“ und „Klimaschutz“ deutlich beliebter
  • Wer einen Job sucht, gibt immer häufiger bestimmte Kenntnisse statt starrer Jobtitel in die Suchmaske ein
  • Die meisten suchen zum Wochenstart nach neuen Jobs

Welche Jobs waren im vergangenen Jahr besonders gefragt? Wo und wann haben die meisten Menschen nach neuen Stellen gesucht? Und welche Trends zeichnen sich ab? Antworten gibt die Online-Jobplattform StepStone mit einer Auswertung der „Jobsuchen des Jahres 2019“. Die beliebtesten Suchwörter auf StepStone.de waren demnach „Marketing“, „Vertrieb“ und „Controlling“, gefolgt von „Logistik“, „Personal“ und „Ingenieur/in“. Die meistgesuchten Arbeitsorte waren Hamburg, Berlin und München – mit einigem Abstand folgen Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch erneut Spitzenreiter, auf den weiteren Rängen liegen Lidl und Daimler. Auch das weitere Ranking wird mit Siemens, Amazon und Porsche durch Handels- und Technologieunternehmen angeführt.

PISA-Studie 2018: Überdurchschnittlich, leicht rückläufig, Abstand zu Spitzenreitern

Leistungen in Deutschland insgesamt überdurchschnittlich, aber leicht rückläufig und mit großem Abstand zu den Spitzenreitern; Chancengerechtigkeit gilt es weiterhin zu fördern

Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben beim Leseverständnis und der Mathematik leicht besser abgeschnitten als der OECD-Durchschnitt, bei den Naturwissenschaften sogar deutlich besser. Insbesondere in der Mathematik und den Naturwissenschaften verschlechterten sich jedoch die Ergebnisse gegenüber früheren PISA-Erhebungen. Insgesamt bleibt der Abstand zu den Spitzenreitern in Asien und Europa groß. Gleichzeitig hängt der Schulerfolg in Deutschland weiterhin stärker von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler ab als im Durchschnitt der OECD-Länder. Dies zeigen die Ergebnisse der PISA-Erhebung von 2018.

 

BEST RECRUITERS 2019/2020: Was können österreichische Recruiter?

– 521 getestete Unternehmen aus 34 Branchen
– Unternehmen antworten nicht auf Anfragen per Social Media
– Bewerbungen werden schneller bearbeitet
– Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme gehen zurück

BEST RECRUITERS zeigt, welche Aspekte des Recruitings in Österreich gut funktionieren – und wo sich Unternehmen noch verbessern müssen. Seit einem Jahrzehnt untersucht die inzwischen größte unabhängige, wissenschaftliche Studie im deutschsprachigen Raum die Recruiting-Maßnahmen österreichischer Unternehmen und bildet einen erfreulichen Trend ab: Die Qualität des Recruitings ist allgemein
über die Jahre konstant gestiegen, obwohl jedes Jahr mehr Kriterien abgeprüft werden. Überraschend sind jedoch die Bereiche, in denen die Kurve nach unten zeigt: Gerade Social Media und der persönliche Kontakt werden oft vernachlässigt.

Julia Hauska

Headhunter veröffentlicht 24 faire Job-Chancen für Führungs-Frauen

„Unternehmen, wo Frauen faire Karriere- und gleiche Einkommenschancen finden:“ Stellenangebote aus HR, Controlling bis IT – von Hamburg bis München, von Augsburg bis Karlsruhe.

Mit einer kreativen Recruiting-Idee macht aktuell die auf Frauen spezialisierte Personalberatung HUNTING/HER HR-Partners auf sich aufmerksam; dem Top-Job-Adventskalender für Fach- und Führungskräfte. Seit dem 1. Advent veröffentlicht die Personalberatung täglich eine neue aktuelle Top-Vakanz bei einem ihrer Unternehmenskunden, welche explizit am Ausbau ihres Frauenanteils in den Fach- und Führungsebenen arbeiten, sodass weibliche Bewerber hier eine faire Chance erwarten können, in die engere Auswahl aufgenommen zu werden.

Regina Lindner

Mentale Stärke: Setzen Sie im und nach dem Spiel Ihre stärkste Waffe ein

Mentale Stärke gilt im Sport als Schlüsselfaktor für Erfolg, sie kann jedoch auch am Arbeitsplatz genutzt werden, um ähnliche Ziele zu erreichen

 Mentale Stärke ist ein im Sport viel diskutiertes Konzept. Trainer und Athleten legen großen Wert darauf und sehen darin die Grundlage für ihren Erfolg oder Misserfolg. Doch nicht nur im Sport unterscheidet der Grad der mentalen Stärke zwischen Gewinner und Verlierer, sondern auch in anderen Lebensbereichen – zum Beispiel im Berufsleben. Hogan Assessments, führender Anbieter von forschungsbasierten Beratungs- und Assessmentlösungen, wendet das Konzept auch an, um den Erfolg einer Person am Arbeitsplatz einzuschätzen.

Robert Hogan

Fachkräftemangel: Nur jedes vierte Unternehmen kümmert sich aktiv um die Arbeitgebermarke

Für rund 42 Prozent der deutschen Unternehmen ist das Employer Branding, also der Aufbau und die Pflege einer Arbeitgebermarke, der wichtigste aktuelle Trend im Recruiting. Dabei besteht allerdings eine große Diskrepanz zwischen Trend und konkreter Umsetzung. Lediglich rund ein Viertel der Firmen arbeiten derzeit aktiv an ihrer Außendarstellung als Arbeitgeber. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Recruiting-Reports 2019/2020, der jetzt von den HR-Experten der Berliner index Gruppe veröffentlicht wurde. An der Umfrage haben sich mehr als 2.000 Personalverantwortliche aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern beteiligt. Damit ist der index Recruiting-Report eine der umfassendsten Untersuchungen zu diesem Thema.

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Fachkräftegewinnung als Herausforderung, vor allem in der IT

Rund 70 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie die Gewinnung von Fachkräften der mittleren Ebene aktuell vor die größten Herausforderungen stellt. Dabei steht die Abteilung IT und Softwareentwicklung an erster Stelle der am schwierigsten zu besetzenden Positionen – 23 Prozent der Firmen haben hier die größten Probleme. An zweiter und dritter Stelle stehen fast gleichauf Fachkräfte der Bereiche Vertrieb & Kundenbetreuung sowie Medizin, Pflege & Gesundheit mit jeweils ca. 17 Prozent.

Jobwechsel – aus Erfahrung gut

Aktuelle Arbeitsmarktstudie zeigt: Jobwechsel erweist sich für viele Menschen auch im Nachhinein als richtiger Schritt – mehr Gehalt, besseres Verhältnis zum Vorgesetzten, höhere Zufriedenheit

Menschen, die ihren Job wechseln, haben aus ihrer Sicht rückblickend die richtige Entscheidung getroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die die KÖNIGSTEINER Gruppe 1.110 Menschen befragte, die in den nächsten 12 Monaten einen Jobwechsel planen und von denen sich 90% bereits mindestens ein Mal beruflich verändert haben. Von diesen würden sechs von zehn Teilnehmern (61%) ihre Entscheidung immer wieder genauso treffen. Weitere 31% halten ihren Arbeitgeberwechsel im Nachhinein für überwiegend gut. Hintergrund: Die konkreten Erwartungen, die vorher an einen Jobwechsel geknüpft sind, werden anschließend vom neuen Arbeitgeber auch größtenteils erfüllt. 69% der Jobwechsler geben an, dass sie im neuen Job mehr verdienten, 55% registrieren ein besseres Verhältnis zu ihrem Vorgesetzten und 58% geben an, ein insgesamt ausgeglichener Mensch zu sein.

Nils Wagener