Google for Jobs: Wie sage ich das meinem Kind?

Google for Jobs hat Hochkonjunktur bei Journalisten und Bloggern – ein Erklärungsversuch reiht sich an den nächsten.  Nur selten wird ein Vergleich gemacht, wie die Jobsuche ohne Google for Jobs funktioniert (geht das überhaupt noch) oder wo die wichtigsten Unterschiede sind.

Getreu dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ finden Sie, werte Leser, zwei Bilder, die das ganze erläutern.

Neues Jobsuchangebot von Google: softgarden-Kunden mittendrin mit Jobangeboten und Reviews

Recruiting-Rundumlösung softgarden bringt Kunden in das neue Angebot der Suchmaschine.

Ab sofort ist das neue Angebot von Google zur Jobsuche in Deutschland freigeschaltet. Bewerber bekommen bei Suchanfragen unter der Überschrift „Stellenangebote“ in dem charakteristischen blauen „Link Tipp-Container“ genannten Kasten Stellenangebote und zusätzliche Informationen präsentiert. Kunden von softgarden sind gleich in mehrfacher Hinsicht mit dabei.
Erstens sind über softgarden ausgespielte Stellenanzeigen automatisch für das neue Angebot der Suchmaschine optimiert. Denn das Multiposting-Tool von softgarden ist auf das neue Jobsuchangebot bei Google optimiert. Das heißt, Kunden von softgarden, die das Tool nutzen, um die eigenen Stellenangebote im Internet zu veröffentlichen, verfügen damit direkt über für das neue Suchangebot optimierte Stellenangebote.

Mathias Heese

Kaninchen: Verlegerverbände haben jetzt schon Angst vor der Schlange namens Google for Jobs

Kaum hat Google die Beta-Phase abgeschlossen und den produktiven Betrieb von Google for Jobs angekündigt, werden die Kaninchen dieser Welt, pardon, die Verlegerverbände, ganz unruhig und haben Angst vor der Schlange namens Google for Jobs. Dies geht zumindest aus der Pressemitteilung hervor, die heute in der digitalen Welt der Aufmerksamkeitsökonomie verbreitet wurde.

Der BDZV und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben heute in Berlin auf die Risiken hingewiesen, die von dem angekündigten Dienst „Google for Jobs“ ausgingen. Die Europäische-Kommission habe bereits mehrfach festgestellt, dass Google in verschiedenen Bereichen seine Marktmacht missbraucht, eigene Dienste bevorzugt und damit dem Wettbewerb sowie Verbrauchern geschadet habe. „Wir vertrauen daher darauf, dass die Wettbewerbsbehörden das neue Angebot von Google genau beobachten und, falls nötig, eingreifen werden“, teilten die Verbände gemeinsam mit. Die beiden Verlegerverbände mahnten in diesem Zusammenhang auch eine Überprüfung der Gesetzeslage an. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Maßnahmen der Kartellbehörden gegen Google oft zu spät und zu wenig effektiv erfolgt sind. Die Verbände warnten daher vor einer Verzerrung des vielfältigen und vitalen Markts der Jobsuche-Angebote in Deutschland.

Quelle: https://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/verlegerverbaende-google-darf-marktmacht-nicht-missbrauchen/

Dabei steht der Hype um Google for Jobs in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Wirksamkeit.

Google for Jobs, BDVZ, VDZ, Europäische-Kommission, Marktmacht, Andrea Nahles, Margrethe Vestager, Crosswater Job Guide,
Python

Bewerbung 4.0: Berliner HR-Experte Jobufo mit Marken-Relaunch und Feature-Erweiterung

Alles neu macht der Mai. Das junge HR-Unternehmen Jobufo präsentiert sich parallel zur strategischen Neuausrichtung in neuem Gewand. Neben einem Redesign des Logos, Marken-Claim und neuer Webseite, wurde das Angebot zur individuellen Videobewerbung von der App in den Browser verlängert. Durch das neue Feature vereinfacht Jobufo den Bewerbungsprozess sowohl für Bewerber, als auch Recruiter um ein Vielfaches und setzt den neuen Claim „Working for you“ in die Tat um.

Thomas Pauckert

Guck mal wer da schweigt: Google for Jobs ist verschwunden – Stand jetzt

Es ist schon eine Qual, wenn neue hochgelobte Recruiting-Features mal funktionieren – oder auch nicht. Dieses Schicksal erleidet momentan auch Google for Jobs. Ob das Verschwinden ein Bug, ein Feature oder nur eine nicht funktionierende KI ist, ist noch ungeklärt, Stand jetzt.

Schwarze Schafe in der Black Box

Warum die falschen KI-Tools der Zukunft von KI letztlich nur schaden

Autor: Sara Lindemann

Anfang April erschien in der Fachzeitschrift Human Resources Manager ein Artikel, der sich intensiv mit der Frage auseinandersetzte, ob Sprachanalysesoftware ein Recruitingtool für die Zukunft sei. Der Artikel ist eine Blaupause der HR-Diskussion rund um die Nutzung künstlicher Intelligenz in Personalauswahlprozessen. Ist die Analyse von Sprache nützlich für Personaler und deren Auswahl? Ist sie DSGVO-konform? Ist sie manipulierbar? Ersetzt die Technik den Menschen? All dies sind berechtigte und wichtige Fragen, die Antworten verdienen und brauchen. Trotzdem: Wir haben derzeit das Gefühl, dass diese wichtige Diskussion derzeit genau an dieser Stelle verharrt und durch die Besprechung unnützer KI-Tools nicht vorankommt. Auch deswegen würden wir den Artikel – und es gibt sehr viele in ähnlichem Duktus – zum Anlass nehmen, einen anderen wichtigen inhaltlichen Impuls zu setzen.

viasto
Sara Lindemann

Monster kündigt globalen Launch von Monster Studios an

Monster, einer der weltweit führenden Anbieter von Recruiting-Lösungen, gibt den globalen Launch seiner neuesten Innovation bekannt: Monster Studios. Sie ermöglicht es Kandidaten und Arbeitgebern, sich im Rahmen des Bewerbungsprozesses besser kennenzulernen und so den Prozess erfolgreicher zu gestalten.

Monster Studios ist eine App für das Smartphone, mit der Personalverantwortliche und Recruiter innerhalb von wenigen Minuten Videos für ihre Stellenanzeigen aufnehmen, bearbeiten und veröffentlichen können. Durch die Einbindung eines Videos können Recruiter und Führungskräfte die Vorteile der Stelle, die Unternehmenspersönlichkeit und das Arbeitsumfeld darstellen. Für Kandidaten bieten die Videos einen wertvollen Einblick in die zu besetzende Position, die Unternehmenskultur und den zukünftigen Arbeitsplatz.

Scott Gutz

Franz & Wach genießt höchste Reputation

Der Crailsheimer Personaldienstleister erreicht in einer Studie die zweithöchste Reputation der Branche. Der Geschäftsführer sieht das Unternehmen gut gerüstet für die kommenden Jahre.

Das Institut für Wirtschafts- und Managementforschung führte im Auftrag von Deutschlandtest und Focus-Money eine Studie über deutsche Unternehmen durch. Untersucht wurde die Reputation von mehr als 3000 Betrieben hinsichtlich Nachhaltigkeit, Management, Service, Leistung als Arbeitgeber und Wirtschaftlichkeit. Dazu wertete das Institut mehr als 17,6 Millionen Nennungen in digitalen Medien aus. Unter den Personaldienstleistern schneidet das bundesweit tätige Franz & Wach aus dem hohenlohischen Crailsheim als zweitbestes Unternehmen der Branche ab.

Andreas Nusko, Gerhard Wach (v.l.)

foodjobs.de Praktikantenstudie 2019 – Das Praktikum als Katapult in die Berufswelt

• In den Branchen Pharma / Kosmetik, Süßwaren, Getränke, Milch, Tiefkühlkost und Convenience winkt das höchste Praktikumsgehalt
• Immer noch große Verdienstunterschiede zwischen freiwilligen und Pflichtpraktikanten
• Gehälter in großen und mittelgroßen Unternehmen beinahe doppelt so hoch wie in kleinen und mittleren Unternehmen

Wer vor dem Studium keine Berufsausbildung absolviert hat, macht am besten ein Praktikum, um in die Praxis hinein zu schnuppern und im besten Fall den Vogel abzuschießen. Ein Praktikum ist für Studenten und Absolventen ein Ausflug in die Praxis ohne Verbindlichkeit. Es ist die perfekte Möglichkeit, ein zukünftiges Berufsfeld und einen potenziellen Arbeitgeber kennenzulernen und das mit der riesigen Chance, den Traumjob zu ergattern.

Deutschland für Digitalexperten zweitbeliebtester Arbeitsmarkt der Welt  

  • Lediglich USA sind bei digitalen Fachkräften als Zielland noch beliebter
  • Berlin liegt nach London und New York auf dem dritten Platz der attraktivsten Städte
  • Deutschland auch bei internationalen Experten für Künstliche Intelligenz sehr beliebt  

Deutschland liegt auf dem zweiten Platz der weltweit beliebtesten Zielländer für hochqualifizierte Digitalfachkräfte und ist damit der attraktivste nicht-englischsprachige Jobstandort der Welt. Das zeigt die internationale Arbeitsmarktstudie Decoding Digital Talent, für die die Online-Jobplattform StepStone, die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und das globale Jobbörsen-Netzwerk The Network 27.000 Digitaltalente aus 180 Nationen befragt haben. Als Digitalexperten definiert die Studie Arbeitnehmer mit Expertise in Bereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Datamining, Entwicklung mobiler Apps, Programmieren oder digitales Marketing.

Rainer Strack