Studien über Studien: Der Überblick ist wichtig

Arbeitsmarkt, Arbeitgeber und Bewerber stehen im Mittelpunkt zahlreicher Studien. Dabei zeigt es sich, dass ein Überblick über die wichtigsten Themen nicht ganz selbstverständlich sind. Das hat nun Ulla Laux, Geschäftsführerin von Laux Kommunikation geändert.

Ulla Laux

Sie liefert einen Überblick über neue und aktuelle Studien, der für Bewerber und Arbeitgeber eigentlich unverzichtbar ist.

HAYS-Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland: Fachkräftemangel forciert externe Partnerschaften

Aufgrund des Fachkräftemangels setzen Unternehmen aus Deutschland verstärkt auf externe Partner. 86 Prozent der befragten Unternehmen halten es demnach für wichtig, mit Zeitarbeitern und Freiberuflern ihre Aufgaben und Projekte anzugehen. Zudem geben 83 Prozent an, dass die Erhöhung des Anteils externer Dienstleistungen über Outsourcing und Werkverträge eine sinnvolle Maßnahme ist. Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Wohin führt die Revolution der Stellenanzeigen? Innovationen von Google, Glassdoor und Indeed

Google for Jobs, Indeed und Glassdoor implementieren den neuen digitalen Rahmen für Stellenanzeigen

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

13. Mai 2018

Die Anzeichen mehren sich, dass die klassischen Stellenanzeigen einem drastischen Umbruch unterworfen werden. Dabei geht es nicht um den eigentlichen Kern des Stellenanzeigen-Textes oder der Anreicherung mit Video-Material, sondern um die Schaffung und Ausgestaltung eines digitalen Rahmens, in welchem Kontext die Stellenanzeige dargestellt wird. Konkret geht es um um die Expansion der Stellenanzeigen zu einem Bewerber-Informations-Hub sowie den von #Google4jobs („Google for Jobs“) kreierten Link Tipp Container.

Flexibel, digital und selbstbewusst: Millennials und Generation Z im Arbeitsleben

• Jüngere schätzen flexible Beschäftigungsformen
• Sie sind zudem aufgeschlossener für automatisierte Schritte im Bewerbungsprozess
• Unter 30-Jährige zeigen größtes digitales Selbstbewusstsein aller Generationen

Jede neue Generation entwickelt ihre eigenen Werte – auch in der Arbeitswelt. Während man der Generation Y ein größeres Interesse an persönlicher Entfaltung und privatem Glück statt an Karriere und Firmenwagen attestiert, bringt die Generation Z, die seit ein paar Jahren ins Berufsleben einsteigt, noch einmal ganz andere Ideale mit. Die Orizon Arbeitsmarktbefragung 2019 zeigt unter anderem, wie die junge Generation zu verschiedenen Beschäftigungsformen oder zum Thema digitales Recruiting steht. Für die bevölkerungsrepräsentative Studie befragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Lünendonk im Auftrag von Orizon insgesamt 2.012 Menschen.

Tipps für eine Karriere in der Gaming-Industrie

Viele Erwachsene lieben Videospiele. Dies muss nicht nur mit nostalgischen Erinnerungen aus der Jugend begründet werden, sondern kann auch mit der Faszination des Videospiels als komplexe Kunstform zu tun haben. Ein gutes Videospiel hat vielschichtige Handlungsstränge und aufwendige Grafiken, für die Programmierer oftmals viele Jahre benötigen. Videospiele können natürlich auch eine lehrreiche Funktion haben und den Spielern eine interaktive Möglichkeit bieten, neue Konzepte zu erlernen. Fühlt man sich zu dem Genre leidenschaftlich hingezogen und möchte statt Videospiele nur zu spielen, diese auch designen und mitentwickeln, sollte man ernsthaft über eine Karriere in der Gaming-Branche nachdenken. Tipps, wie die Videospiel-Karriere richtig ins Rollen kommt, gibt es hier.

Photo by suludan diliyaer, CC0 Public Domain

Der Haushalt der BA 2020: Solide Finanzen in unsicheren Zeiten

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute den Haushalt für das Jahr 2020 beschlossen.

Der Haushalt 2020 im Überblick

  • Den Einnahmen von 36,5 Milliarden Euro stehen Gesamtausgaben von 36,4 Milliarden Euro gegenüber.
  • Die Beitragseinnahmen als Hauptfinanzierungsquelle liegen bei 30,8 Milliarden Euro.
  • Der Haushaltsplan sieht einen Überschuss von 0,1 Milliarden Euro vor.
Annelie Buntenbach, Bundesagentur für Arbeit

Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung

Die BA legt mit ihrem Haushalt 2020 erneut einen Schwerpunkt auf Investitionen in Weiterbildung und Qualifizierung und wird damit ihrer Rolle und ihrer Verantwortung im digitalen und demographischen Strukturwandel gerecht. Mit dem seit Jahresbeginn in Kraft getretenen Qualifizierungschancengesetz kann sie auch Beschäftigte und Arbeitgeber umfangreich bei Qualifizierungsmaßnahmen finanziell unterstützen und intensiv mit ihrer Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsberatung begleiten.

Digitalisierung des Arbeitsplatzes: 5 kapitale Fehler, mit denen Unternehmen Mitarbeiter vergraulen

Ein moderner Arbeitsplatz und flexible Gestaltung von Arbeitsort und -zeit sind gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtige Argumente, mit denen Unternehmen Talente an sich binden. Schließlich wird die Work-Life-Balance besonders für die jüngere Generation immer wichtiger. Unternehmen starten also völlig zu Recht New Work Initiativen oder treiben die Digitalisierung ihrer Arbeitsplätze voran.

Michael Heitz, Crosswater Job Guide,
Michael Heitz

In welchen Branchen wollen Studierende nach Ihrem Studienabschluss arbeiten? Welche Arbeitgeber sind in den Branchen am beliebtesten?

  • In Deutschland gibt es derzeit fast drei Millionen Studierende. Diese Studie untersucht, in welchen Branchen die angehenden Hochschulabsolventen nach ihrem Abschluss arbeiten möchten und welche Arbeitgeber für sie am attraktivsten sind.
  • Mit 15,3 % Sektor Bildung, Erziehung & Forschung am beliebtesten – in Zeiten des Lehrermangels positiv. Aber: Über 30 % der Studierenden die auf Lehramt studieren, wollen nach ihrem Abschluss NICHT an einer Schule oder im Bildungsbereich arbeiten .
  • In Sachen Beliebtheit auf den Rängen zwei bis fünf: Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie Medien, Verlagswesen & Marketing. Gefolgt von: Dem Automobilsektor ( der sich in Sachen Attraktivität seit 2016 wieder etwas erholt ) sowie IT / Soft- und Hardware.
  • Die beliebtesten Arbeitgeber der 31 abgefragten Branchen. Beispiel: In der Automobilbranche liegt Daimler auf Platz 1 mit 29,0 %. Im Sektor Medien, Verlagswesen und Marketing liegt ProSiebenSat.1 in der Beliebtheit vor den öffentlich rechtlichen Anstalten ARD und ZDF.
  • Geschlechterfrage: Männer zeigen sich in Wahl der Berufsbranche flexibler. Weiblich dominierte Branchen werden zunehmend auch für Männer attraktiv, während männlich dominierte Branchen weiter um Frauen kämpfen müssen.

Der Fachkräftemangel sowie fehlender Nachwuchs sind in deutschen Unternehmen eine der größten Herausforderungen. 82.000 IT-Stellen sind unbesetzt, 200.000 Ingenieure fehlen, es mangelt an Pflegekräften, Lehrern sowie Juristen.

Tipps für eine Karriere in der Gaming-Industrie

Viele Erwachsene lieben Videospiele. Dies muss nicht nur mit nostalgischen Erinnerungen aus der Jugend begründet werden, sondern kann auch mit der Faszination des Videospiels als komplexe Kunstform zu tun haben. Ein gutes Videospiel hat vielschichtige Handlungsstränge und aufwendige Grafiken, für die Programmierer oftmals viele Jahre benötigen. Videospiele können natürlich auch eine lehrreiche Funktion haben und den Spielern eine interaktive Möglichkeit bieten, neue Konzepte zu erlernen. Fühlt man sich zu dem Genre leidenschaftlich hingezogen und möchte statt Videospiele nur zu spielen, diese auch designen und mitentwickeln, sollte man ernsthaft über eine Karriere in der Gaming-Branche nachdenken. Tipps, wie die Videospiel-Karriere richtig ins Rollen kommt, gibt es hier.

Photo by suludan diliyaer, CC0 Public Domain

Neue DIN SPEC für KI-gestützte Personalauswahl 

Fachkundiges Konsortium tritt zusammen, um einen allgemeingültigen Standard für die digitale Eignungsbeurteilung von Bewerbern via Video-Recruiting-Verfahren zu erarbeiten

Der viel zitierte Mangel an Fachkräften in Europa stellt Arbeitgeber in der Personalauswahl geeigneter Kandidaten vor immer größere Herausforderungen. Gefragt sind Personalauswahlmethoden, die fair, zuverlässig, flexibel sowie kostengünstig verfügbar sein müssen. Vor diesem Hintergrund entwickeln Anbieter immer neue digitale Tools, die zum Teil auf Basis künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren. Diese Innovationen werfen sowohl ethische als auch datenschutzrechtliche und eignungsdiagnostische Fragen auf. Um einen Standard für diese Technologien zu entwickeln, der eine diskriminierende und fehlerhafte Personalauswahl verhindert, hat sich nun ein Konsortium zusammengefunden, das eine entsprechende DIN SPEC (PAS) für praxisbezogene und personaldiagnostische Anforderungen für video-gestützte Methoden der Eignungsbeurteilung auf Basis der allgemein gültigen DIN 33430 erarbeitet. Diese soll im Einklang mit dem Deutschen Normenwerk stehen und nach ihrer Fertigstellung vom aktuellen DIN-Vorstand bewertet sowie veröffentlicht werden. Initiator der Initiative ist viasto, europäischer Marktführer für Video-Recruiting.

viasto
Sara Lindemann