Bewerber informieren sich in regionalen Tagesmedien

Aktuelle Bewerber-Studie: Klassische Medien bestimmen das Informationsverhalten deutlich stärker als soziale Medien oder Funk und Fernsehen 

59% der Bewerber in Deutschland nutzen regelmäßig regionale Tageszeitungen, um sich über Karriere- und Arbeitsweltthemen zu informieren. Damit sind Tageszeitungen das meist genutzte Informationsmedium in diesem Kontext. Zum Vergleich: Social Media Kanäle werden im Schnitt von nur 24% genutzt, um sich über Arbeitgeber zu informieren. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie der Arbeitgeberberatung Employer Telling. Diese befragte 1.052 Menschen, die sich in den letzten beiden Jahren in mindestens einem Bewerbungsverfahren befanden.

Sascha Theisen (links), Dr. Manfred Böcker (rechts)

Zwei Arbeitgeber-Auszeichnungen für Franz & Wach

Der Personaldienstleister Franz & Wach wurde zu Beginn des Jahres 2020 als Top-Arbeitgeber Deutschland 2020 und für Höchste Fairness im Job ausgezeichnet. Die Geschäftsführung freut sich über die beiden Auszeichnungen und bewertet sie als Erfolg für den gelebten Servicegedanken.

Andreas Nusko

Bewerbungsgespräche von heute

Eine entspannte Gesprächsatmosphäre lässt den Bewerber auftauen

Bewerbungsgespräch

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Source: Flickr  Licence: CC BY-SA 2.0

Die Anwerbung neuer Mitarbeiter gleicht einem Puzzlespiel: Wer passt am besten in die vorhandene Lücke? Um das herauszufinden, sind moderne Bewerbungsgespräche ganz anders konzipiert als noch vor zwanzig oder dreißig Jahren.

Väter fürchten Folgen langer Elternzeit

LinkedIn-Studie zeigt: Deutschlands Unternehmen müssen familienfreundlicher werden // Männer wünschen sich eine möglichst lange Elternzeit – nehmen sie sich aber nur selten // Finanzielle Zwänge, persönliche Bedürfnisse sowie gesellschaftliche Vorurteile sind Gründe für die Ungleichverteilung

Viele Väter trauen sich nicht, lange in Elternzeit zu gehen. Obwohl sich Männer wie Frauen gleichermaßen eine möglichst lange Elternzeit wünschen, sind es in der Praxis in Deutschland weiterhin die Mütter, die den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen. Das tun sie, obwohl die Elternzeit nicht selten einen deutlichen Karriereknick mit sich bringt: Jede fünfte Mutter berichtet nach einer langen Elternzeit von negativen Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang. Die Ursachen weshalb Väter in Elternzeit weiterhin eine Seltenheit sind, sind vielfältig: An erster Stelle stehen wirtschaftliche Gründe. Darüber hinaus werden aber auch gesellschaftliche Vorurteile und traditionelle Rollenbilder als ausschlaggebend angeführt. Einig sind sich Eltern darin, dass Deutschlands Unternehmen mehr tun müssen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewähren. Noch nicht einmal jeder Zweite bewertet sein Unternehmen als familienfreundlich.

Barbara Wittmann

Talent2063: Aufbruch in die Zukunft der Personalgewinnung

Es bricht ein neues Zeitalter der Human Resources Events an: Die Talent2063 wird die Welt der Personalgewinnung nachhaltig verändern und gibt den Startschuss für den Aufbruch in die Zukunft der Personalgewinnung. Seit der Einführung des Formates des Barcamps in der Welt der HR-Events gab es keine Innovationen – die meisten Events haben den Nachteil, dass sie statisch sind, es gibt kaum Zeit für Interaktion der Teilnehmer auch mit den Experten. So können diese Formate oft den Lerntransfer nicht sichern.

Das ändert sich nun radikal mit dem neuen Social Learning Format der Talent2063, das am 12. Stattfindet und bietet am 13. März durch Workshops eine Vertiefung. Die Wahl für den perfekten Veranstaltungsort fiel auf den Werkhof Nord in Hannover, einer sehr innovationsfördernden Location, die ebenso wie das Thema des Events Bewährtes der Vergangenheit mit nachhaltiger Zukunft verbindet.

Barbara Braehmer

Vor allem die Industrie bleibt bei digitalen Plattformen skeptisch

  • Industrieunternehmen sehen bei Plattformen häufiger Risiken als Chancen
  • Bitkom veröffentlicht Studienbericht zur digitalen Plattform-Ökonomie

Die deutsche Industrie tut sich schwer mit der digitalen Plattform-Ökonomie. So geben 41 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie digitale Plattformen eher als Risiko für das eigene Geschäft ansehen, nur 37 Prozent halten sie für eine Chance. Damit ist die Industrie deutlich skeptischer als der Dienstleistungssektor oder der Handel. Unter den Dienstleistern geben nur 27 Prozent an, digitale Plattformen stellten ein Risiko dar, 43 Prozent sehen sie als Chance. Im Handel betrachten sogar 60 Prozent Plattformen positiv, nur 22 Prozent halten sie für ein Risiko. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 502 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Achim Berg

Inklusion am Arbeitsmarkt: Mehr Jobs für Menschen mit Behinderung dank Digitalisierung

Smartphones, barrierefreie Verwaltungssoftware und Lernvideos ermöglichen es, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung anzupassen. Unternehmen wissen aber häufig zu wenig über den Rechtsrahmen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Rund 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens einen Menschen mit Behinderung beschäftigt. Ein bedeutsamer Teil dieser Unternehmen sieht im Einsatz von Technologien eine Chance, neue Jobs für diese Menschen zu schaffen. Dabei ist die Größe von Unternehmen ein wichtiger Faktor für die Beschäftigung: Die Studie ergab, dass nahezu 100 Prozent der großen Unternehmen Menschen mit Behinderung einstellen. Deutlich geringer ist der Beschäftigungsanteil in kleineren Betrieben. Mögliche Gründe dafür könnten sein, dass größere Firmen einerseits einen Wissensvorsprung haben, weil sie besser über behindertengerechte Hilfsmittel informiert sind. Andererseits verfügen sie über mehr Ressourcen und erleichtern so behinderten Menschen den Arbeitsalltag.

Forschung und Innovation: Ost- und westdeutsche Unternehmen weitgehend auf Augenhöhe

Expertenkommission begrüßt Abkehr von einer besonderen F&I-Förderung ostdeutscher Unternehmen – Der Anteil innovationsaktiver Unternehmen sollte erhöht und Unternehmen sollten bei der Markteinführung von Innovationen unterstützt werden – Verstärkt Anreize für überregionale und internationale Kooperationen setzen.

Das neue Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das der Bundeskanzlerin am 19. Februar in Berlin übergeben wurde, untersucht anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung die aktuellen Innovationsleistungen Ostdeutschlands und ihre Entwicklungen über die letzten Jahre – auch im Vergleich zu denen Westdeutschlands. Mit Prof. Dr. Carolin Häussler ist auch eine Wissenschaftlerin der Universität Passau Mitglied der Kommission, die die Bundesregierung in ihrer Forschungs- und Innovationspolitik berät.

EFI Gutachtenübergabe

IT-Security: Experten sind gefragt

Von Christoph Berger
Die Bedrohungslage für Cyber-Attacken steigt. Somit stehen die Unternehmen vor der Herausforderung, ihre IT zu sichern. Absolventinnen und Absolventen, die sich auf IT-Security spezialisiert haben, stehen die Türen offen.

Foto: AdobeStock/ fotogestoeber
Foto: AdobeStock/ fotogestoeber

Die Zahlen sind alarmierend: Laut der vom eco – Verband der Internetwirtschaft in diesem Jahr veröffentlichten Studie „IT-Sicherheit 2019“ steigt die Bedrohungslage im Bereich IT-Sicherheit immer weiter an. Dies sagen 90 Prozent der für die Studie befragten Sicherheitsexperten. Daher brauche es Strategien zum Schutz, so ihr einhelliges Credo. Um gegenzusteuern, planen die Unternehmen in Schulungen von Mitarbeitern zu investieren und diese mit Informationen über Cyber-Gefahren zu sensibilisieren. Doch wird das ausreichen?

Regio-Jobanzeiger: Führendes Netzwerk regionaler Stellenmärkte erweitert

Vier neue Portale für Jobs in der Region

Regio-Jobanzeiger.de erweitert sein Netzwerk von regionalen Stellenmärkten auf Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Außerdem gibt es jetzt auch für Stellenangebote in Siegen ein eigenes Jobportal. Dadurch können sowohl Arbeitgeber als auch Jobsuchende noch gezielter die für sie passende Region und damit zueinander finden.

Dirk Kümmerle

Unternehmen und Bewerber aus der Region Mecklenburg-Vorpommern finden sich künftig über Mecklenburg-Vorpommern-Jobanzeiger.de noch schneller. Ebenfalls ganz neu ist das Jobportal Schleswig-Holstein-Jobanzeiger.de, das sich auf den hohen Norden der Republik konzentriert. Beide Portale lösen damit den Ostsee- sowie den Nordsee-Jobanzeiger ab, womit diese Regionen noch besser abdeckt sind. Wer ausschließlich in Rheinland-Pfalz attraktive Stellenangebote veröffentlichen oder suchen möchte, ist zukünftig bei Rheinland-Pfalz-Jobanzeiger.de genau richtig aufgehoben. Er ersetzt den Pfalz-Jobanzeiger, um in der Region noch präsenter zu sein.