Bewerbung

Arbeitsmarkt: Jeder dritte Bewerber lehnt das Vertragsangebot ab   

Wenn ein Einstellungsprozess abgebrochen wird, sind es längst nicht mehr nur die Bewerber, die eine Absage erhalten. Immer häufiger bekommt auch der Arbeitgeber einen Korb. Laut einer aktuellen StepStone Studie entscheiden sich 29 Prozent der Fachkräfte gegen das Vertragsangebot, das sie am Ende des Bewerbungsprozesses bekommen. Damit verzichten Kandidaten im wirtschaftlich starken Deutschland fast doppelt so oft auf eine neue Jobmöglichkeit wie in Frankreich (15 Prozent) und rund drei Mal so häufig wie in Belgien (10 Prozent) und den Niederlanden (7 Prozent). Für die internationale Studie interviewte die Jobplattform zwei Jahre lang mehr als 100.000 Teilnehmer, die sich im Befragungszeitraum auf eine Stelle beworben hatten, detailliert zum weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses.

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Dr. Sebastian Dettmers

Eiltempo erwartet, im Schneckentempo geliefert

Aktuelle Umfrage von softgarden zeigt Handlungsdefizite von Arbeitgebern in Bewerbungsverfahren.

58 % der Jobkandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, obwohl sie die Stelle eigentlich interessiert hat. Das zeigt der aktuelle Bewerbungsreport der Recruiting-Rundumlösung softgarden. An der Online-Umfrage haben 6.589 Bewerber teilgenommen.55,8 % der Bewerber müssen heute nur zwischen einer und fünf Bewerbungen verschicken, um einen Job zu ergattern. In dieser Situation sollten sich Arbeitgeber dringend die Frage nach der eigenen „Performance“ in Recruitingprozessen stellen.  Seit über fünf Jahren führt softgarden regelmäßig Studien und Umfragen zum Blick der Kandidaten auf das Bewerbungsgeschehen durch: Der aktuelle Bewerbungsreport bildet den Stand der Dinge ebenso ab wie Entwicklungen.

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Mathias Heese

Smartphone, Jobticket, Dienstwagen: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

  • Jedes zweite Unternehmen stattet Neu-Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder Computer der neuesten Generation aus
  • Weiterbildung, Nahverkehrsticket und positives Arbeitsumfeld stehen ebenfalls hoch im Kurs
  • Überdurchschnittliche Gehälter und Dienstwagen sind die Ausnahme

Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 

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50 Prozent mehr Azubis dank zielgruppengerechtem Mobile Recruiting

Die Reiseland Holding setzt auf die TalentHero App und kann 50 Prozent mehr Azubis einstellen

Die Digitalisierung in der Reisebranche geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Von der Recherche über Preisvergleiche bis hin zur Buchung ist online längst alles möglich. Wer aber für spezielle Reisen persönliche Beratung schätzt, ist im Reisebüro am besten aufgehoben. Daher müssen sich Reisebüros langfristig auf den digitalen Wandel einstellen und brauchen entsprechend kompetenten Nachwuchs. Die Reiseland Holding steht für Innovation und Mut und ist Vorreiter der Branche. In Zusammenarbeit mit der Azubi-App TalentHero von meinestadt.de konnten für das vergangene Ausbildungsjahr 50 Prozent mehr Auszubildende eingestellt werden.

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Cassandra Ferebee

Meine Vision: Keine Vision

Von Bewerberberater Gerhard Winkler, jova-nova.com

„Guten Tag Herr Winkler, XY hat mir empfohlen, meine beruflichen Ziele und Visionen zu konkretisieren. Diese solle man im persönlichen Gespräch dann darlegen. Ich habe Ziele und Visionen bereits entwickelt. Könnte der (vor)letzte Satz meines Anschreibens darauf verweisen? Zum Beispiel so: „Sehr gerne würde ich Ihnen meine beruflichen Ziele und meine Vision für… im persönlichen Gespräch noch konkreter vorstellen… „

Gerhard Winkler
Gerhard Winkler, Bewerberratgeber, www.jova-nova.com

Gen X, Y, Z: Das Ende des Schubladendenkens

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Filterblasen-Hype um Gen X, Y oder Z geht nahezu ungebremst weiter. Es ist ein viel zu bequemes Gedankenmodell, Bewerber einfach nach ihrer Altersgruppe einzuteilen und daraus allerlei wohlfeiles Verhalten und Anspruchsdenken abzuleiten. Ganz selten – wenn überhaupt – machen sich die Protagonisten der Gen-Szene Gedanken, wie Beschäftigte der unterschiedlichen Generation in Betrieben zusammenarbeiten. Im Handwerk gibt es wenigstens die klassische Einteilung in Lehrling, Geselle und Meister – in der modernen Arbeitswelt ignorierte man mit Erfolg die Auswirkungen, wenn Vertreter der jeweiligen Generationen im Mix mit anderen, älteren Generationen zusammen arbeiten müssen. Es sei denn, eine Team-Einteilung in Praktikanten und Experten genügt den Ansprüchen.

 

Was will die Generation Y? Noch mehr Stickers und ein schnelleres SmartPhone

 

Hingegen blieben die Forschungsmodelle von Jane Loevinger lange Zeit im inneren Zirkel der akademischen Welt eingebunden. Dr. Jane Loevinger Weissman war emeritierte Hochschulprofessorin an der Washington University in St. Louis, Kansas (USA) und fokussierte ihre Forschungsarbeiten auf die verschiedenen Stufen der Ich-Wentwicklung.

No pain, no gain? – Was wir von Profisportlern für unseren Berufsalltag lernen können (Teil 2)

  • Teil 1: Erfolg hat viele Mütter und Väter
  • Teil 2: Auch Außenseiter können siegen
  • Teil 3: Rückschläge sind schmerzhaft, gehören aber dazu

Glamouröse Siegesfeiern, TV-Interviews und weltweite Anerkennung auf der einen, abgestandener Kaffee, nine to five und Routineaufgaben auf der anderen Seite: Profisport und Büroalltag haben auf den ersten Blick recht wenig gemeinsam. Auf den zweiten Blick aber doch eine ganze Menge. Jenseits von „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst“-Plattitüden können wir uns zum Thema Motivation, Außenseiterdasein oder Krisen für unseren Job so einiges von Leistungssportlern abschauen. Schließlich sind auch Bundesliga-Fußballer oder Profi-Boxer nur ganz normale berufstätige Menschen. Wenn auch ziemlich ordentlich bezahlte.

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Auch Leistungssportler sind „nur“ Berufstätige – und wir können von ihnen lernen Bildrechte: Orizon GmbH

Neuer Standard für die digitale Personalauswahl

viasto setzt mit neuer interview suite 3.0 einen Meilenstein für digitale Personalauswahl und öffnet Video-Recruiting für sämtliche Unternehmensgrößen und Berufsfelder

viasto, europäischer Marktführer für Video-Recruiting, launcht seine neue interview suite 3.0 und setzt damit einen neuen Maßstab für den digitalen Personalauswahlprozess der Zukunft. Einst als Pionier für zeitversetzte Videointerviews in diesem Marktumfeld gestartet, vollendet viasto mit diesem Schritt den Weg zum universal aufgestellten Anbieter für den smarten digitalen Recruitingprozess via Video. Von Sourcing bis Shortlisting bietet der Softwareanbieter mit der Weiterentwicklung eine Lösung für jede Unternehmensgröße und jedes Berufsfeld. Angefangen bei Profilen mit akademischem Hintergrund bis zu gewerblichen Berufsfeldern und über alle Hierarchieebenen. Mit der neuen interview suite stehen den Unternehmen jetzt zahlreiche digitale Module und Funktionen zur Verfügung, die den Recruiting-Erfolg noch einmal enorm beschleunigen.

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Heike Radtke

GNUBREWEB – BEWERBUNG mal andersherum – T5 PreInterview

Unternehmen sind im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte besser positioniert, zählen sie zum Kreis der präferierten Arbeitgeber.  Voraussetzungen hierfür sind: Das Arbeitgeberangebot entspricht den Wünschen der Bewerber und ist im Konkurrenzvergleich vorteilhaft.

Auf Jobmessen haben Bewerber die Gelegenheit mehrere Arbeitgeber kennenzulernen, sich über aktuelle Stellenangebote, Einstiegsmöglichkeiten und Perspektiven zu informieren und diese auch unmittelbar zu vergleichen. Das T5 KarrierePortal ist jetzt noch einen Schritt weitergegangen.

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Was tun, wenn die Resonanz auf Stellenangebote ausbleibt?

Praxis-Beispiel: Stellenangebote Draht-Erodierer / Maschinenabau

Die Zeiten, in denen Entscheider nach dem Schalten einer Anzeige die Qual der Wahl hatten, neigen sich in vielen Berufsgruppen dem Ende. Vielen ist die Situation bewusst, jedoch agiert die Mehrheit mangels Zeit und möglichen Alternativen weiter nach dem Motto: Irgendwann wird`s schon klappen und schaltet fleißig weiter.