Gehaltsvergleiche

Gehalt im Bewerbungsprozess: Intransparenz nervt Bewerber

Gehalt ist wichtig. Das gilt für das Arbeitsleben ebenso wie für den Bewerbungsprozess. Gehalt stellt nicht einfach nur eine Summe dar, mit der Arbeitnehmer*1 ihre laufenden Kosten, Konsumwünsche oder die großen und kleinen Träume verwirklichen. Gehalt ist viel mehr: eine der wichtigsten Formen von Feedback. Im Bewerbungsprozess stellen zu niedrige Gehaltsangebote, die sich unterhalb des Marktüblichen bewegen, deshalb einen Ausdruck der Geringschätzung dar.

Damit bringen Arbeitgeber den Bewerbungsprozess zu einem frühen Ende – und haben kaum eine Chance, ihre Vakanzen mit den gewünschten qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen.

So viel verdienen Fachkräfte im Personalwesen

Von Carolyn Engels

HR-Profis werden immer und überall gebraucht. Klar ist: Wer gute Mitarbeiter finden und langfristig ans Unternehmen binden will, muss auch in gutes HR-Personal investieren.
Wie sieht es aber mit den Gehältern im Personalbereich aus? Welche Berufsfelder im Bereich HR sind besonders gut bezahlt, welche Branchen verzeichnen die höchsten Durchschnittsgehälter und wie groß sind die regionalen Unterschiede innerhalb Deutschlands?

Gender Pay Gap Statistics (2020)

Unfortunately, not all is equal in the professional world. Despite major improvements in recent years, there is still a gender pay gap that negatively affects women.

Given how important this issue is, we put together this list of the 25 most important gender pay gap statistics of 2020 that your business needs to know.

A quick note: when people talk about the “gender pay gap” they are most often referring to three disparities that are closely linked:

  1. Disparities in Payment;
  2. Disparities in Employment;
  3. Disparities in Education;

All three of these factors contribute to the gender pay gap and we will note some statistics from each category.

Gender Payment Gap Statistics

1. Women Earn 79 Cents for Every Dollar Men Earn

Let’s start with a commonly cited statistic. Averaging the gross income for all women and men in the county, women on average earn 79 cents for every dollar a man makes.

This figure does not control for education and qualifications [1].

Women Earn 79 Cents for Every Dollar Men Earn

2. When Controlling for Specific Employment and Qualifications, Men and Women Make About the Same

The previous figure did not take into account the specific jobs and qualifications of men and women.

StepStone Gehaltsreport 2020: Wo Fach- und Führungskräfte in Deutschland am meisten verdienen  

58.800 Euro brutto im Jahr – so hoch liegt derzeit das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland. Die höchsten Gehälter erzielen Ärzte (92.300 Euro), Finanzexperten (76.400 Euro), wie beispielsweise Vermögensberater oder Controller, und Juristen (70.000 Euro). Bei den Branchen führen Deutschlands Kernindustrien die Rangliste an: Auf Platz 1 liegen Banken (69.700 Euro), dicht gefolgt von der Pharmaindustrie (69.500 Euro), der Automobilbranche (68.800 Euro) und dem Chemiesektor (67.000 Euro). Das zeigt der StepStone Gehaltsreport 2020, für den die Online-Jobplattform Gehälter von 128.000 Fach- und Führungskräften ausgewertet hat.

 

Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)
Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)

Diese Marketeers verdienen am besten

Schon längst hat die Digitalisierung die Marketingabteilungen von Unternehmen und Agenturen fest im Griff. Die Verbindung von Marketing und Technologie stellt dabei für Marketeers die größte Herausforderung dar. Gleichzeitig drängen unter den Bezeichnungen MarTech und AdTech immer mehr neue Technologien auf den Markt der Marketingtools und fordern eine hohe Innovationskraft der Marketingspezialisten. Aufgrund der gegenwärtigen technologischen Aufrüstung und der Automatisierung im Marketing verändern sich langfristig die Berufsbilder und neue Anforderungen an die Jobprofile offenbaren sich. Künftig werden nur diejenigen Marketeers erfolgreich sein, die neue Technologien verstehen und digitale Tools für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Das spiegelt sich auch in den Gehältern wider.

Verdienst Marketingexperten 2020

Gender-Pay-Gap:Frauen verdienen in Deutschland immer noch deutlich weniger

Eine Studie belegt einen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 21 Prozent. Frauen wenden zudem mehr Zeit für unbezahlte Aufgaben wie Pflege von Angehörigen auf.

Gender-Pay-Gap: Rund 46 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit.
Rund 46 Prozent der Frauen arbeiten in Teilzeit. © Amy Hirschi/​unsplash.com

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Wo der deutsche Mindestlohn im EU-Vergleich liegt

Erhöht sich der Mindestlohn, müssen viele Arbeitgeber neu kalkulieren.

Bedienung in einer Bar in Oberhausen

 (Foto: picture alliance / Caroline Seid)

 

Luxemburg zahlt am meisten, Bulgarien am wenigsten – und Spanien erhöht den Mindestlohn am stärksten, zeigt eine neue Auswertung für Europa.

Von Jacqueline Hadasch

Die Mindestlöhne in Europa sind 2019 um 4,4 Prozent gestiegen, wenn man die Inflation einrechnet. Am stärksten haben mittel- und osteuropäische Länder den Mindestlohn erhöht. Polen hat den Wert um 15,6 Prozent angehoben, Spanien um 22 Prozent. Das zeigt der Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen (WSI) Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Ausgewertet wurden dafür die Mindestlöhne der EU-Staaten, die Anfang 2020 einen gesetzlichen Minimalverdienst festgelegt hatten; Großbritannien ist also auch noch berücksichtigt. In 22 von 29 Ländern gibt es einen Mindestlohn.

Der deutsche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde belegt im EU-Vergleich zusammen mit den Briten den sechsten Platz. Den höchsten Mindestlohn gibt es in Luxemburg, er liegt dort bei 12,38 Euro. Auch Frankreich, die Niederlande, Irland und Belgien haben eine höhere Lohnuntergrenze als Deutschland.

Weiterlesen: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mindestlohn-deutschland-1.4796073

Meaning of Work, Meaning of Pay: Das Meinungsbild vom Arbeitsverständnis

Welchen Sinn hat Arbeit für deutsche Beschäftigte? Um der Antwort auf diese bedeutende Frage näher zu kommen, hat die Jobseite Indeed mithilfe einer repräsentativen Online-Befragung analysiert, wie Menschen in Deutschland ihre Arbeitswelt erleben und was sie sich für ihre berufliche Gegenwart und Zukunft wünschen.

Das Jahr 2020 bietet sich förmlich an, um ein Meinungsbild vom Arbeitsverständnis unserer Zeit zu zeichnen. Warum? Nun, einerseits geht es Deutschland super: Arbeitnehmer*innen waren noch nie so gut ausgebildet, Fachkräfte werden gesucht und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

 

Andererseits ist spürbar, dass Deutschland mit den Zehenspitzen schon an der Schwelle zu einer neuen Arbeitswelt steht und ein Weg zurück nicht möglich ist. Alle sprechen über fortschreitende Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und New Work, aber kaum jemand weiß genau, was uns im neuen digitalen Zeitalter erwartet und wie diese Veränderungen den eigenen Arbeitsalltag verändern werden.

Die Studie ist in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov entstanden. Online befragt wurden 2042 Personen der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland.

Agile Arbeitsformen auf dem Vormarsch

Viele Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor großen Herausforderungen. Schlagwörter wie Globalisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel gehören mittlerweile zum täglichen Gesprächsstoff. Auch das Thema New Work erhält zunehmende Aufmerksamkeit, da die damit verbundenen neuen Arbeitsformen eine mögliche Antwort auf die zu bewältigenden Hürden sind.

Doch was versteht man unter New Work überhaupt? Es ist das Versprechen von neuen Arbeitsformen, die nicht mehr zeit- und ortsgebunden wie der klassische „9-to-5-Job“ sind. Der Wunsch nach Flexibilität und einer besseren Work-Life-Balance sind der Grundstein für diese Veränderung. Das New Work Kompendium des Personaldienstleisters GULP, eine Umfrage bei der erstmals neben Freelancern auch Festangestellte befragt wurden, bestätigt diesen Trend. Einerseits steigen die Zahlen der Freelancer seit Jahren konsequent an, andererseits wünschen sich immer mehr Festangestellte, die Flexibilität eines Freiberuflers. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass 94,92 Prozent der befragten Freelancer aus Überzeugung selbstständig sind.

Robert Walters Gehaltsstudie 2020: Trend zu mehr Spezialisten, Gehälter bleiben relativ stabil

Im Jahr 2020 werden die internationalen Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits der deutschen Wirtschaft weiter zusetzen. Auch wenn der von vielen Experten vorhergesagte Konjunkturabsturz vorerst ausblieb, könnten in diesem Jahr einige Branchen besonders zu kämpfen haben. Zwar begreifen die meisten Unternehmen den digitalen Wandel als Chance, unterschätzen jedoch die tief greifende Disruption und die damit einhergehende Komplexität und Spezialisierung im Arbeitsalltag. Während der Bedarf an Generalisten abnimmt, halten die Unternehmen vermehrt Ausschau nach Fachkräften mit Nischenqualifikationen, hoch qualifizierten Young Professionals sowie erfahrenen Spezialisten.