Gehaltsvergleiche

Kienbaum analysiert Gehälter deutscher Geschäftsführer: Geschäftsführer verdienen 3,4 Prozent mehr

  • Vorsitzende der Geschäftsführung verdienen das 1,4-fache von ordentlichen Geschäftsführungs-Mitgliedern.
  • Geschäftsführergehälter hängen stark von der Unternehmensgröße ab.
  • Chemieindustrie und Pharmabranche zahlen die höchsten Gehälter.

Die Gehälter deutscher Geschäftsführer steigen weiter an: In diesem Jahr heben die Unternehmen die Geschäftsführer-Vergütung im Schnitt um 3,4 Prozent an, im vergangenen Jahr waren es 3,3 Prozent, so eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum. Ein ordentliches Mitglied der Geschäftsführung verdient durchschnittlich 372.000 Euro im Jahr. Der Vorsitzende erhält das 1,4-fache und kommt auf durchschnittlich 526.000 Euro. Ein Alleingeschäftsführer bezieht mit 255.000 Euro ein deutlich geringeres Jahresgehalt. Für den Vergütungsreport Geschäftsführer hat die Personal- und Managementberatung Kienbaum 1.928 Geschäftsführungspositionen in 1.553 Unternehmen analysiert.

Kienbaum, Crosswater Job Guide
Dr. Sebastian Pacher

Prognose: Gehälter in Deutschland steigen 2019 im Schnitt um 3,1 Prozent

Kienbaum veröffentlicht Gehaltsentwicklungsprognose 2019

  • Alfred Berger

    Westeuropäische Durchschnittslöhne steigen um 2,5 Prozent, weltweit um 4,4 Prozent

  • Gehälter der Fachkräfte steigen am stärksten
  • Persönliche Performance beeinflusst die Gehaltssteigerungen am stärksten

Tendenz steigend, zum Teil sehr deutlich: Das ist die Prognose für 2019 für die Gehaltsentwicklung in Europa und weltweit. In Polen steigen die Gehälter nominal mit 3,8 Prozent am stärksten, Österreich und Deutschland liegen mit 3,2 Prozent beziehungsweise 3,1 Prozent knapp dahinter, hat Kienbaum in seiner soeben veröffentlichten Gehaltsentwicklungsprognose errechnet. Im Vergleich dazu fällt der prognostizierte Gehaltszuwachs in der Schweiz mit 1,2 Prozent deutlich geringer aus. Im westeuropäischen Gesamtdurchschnitt erhöhen sich die Gehälter um 2,5 Prozent bei einer erwarteten Inflation von 0,9 bis 2,7 Prozent. Demzufolge werden Reallohnsteigungen von 1,1 Prozent für Deutschland, 0,9 Prozent für Österreich und 0,3 Prozent für die Schweiz erwartet.

50.000 Euro Einstiegsgehalt: Für diese Absolventen klingelt zum Berufsstart die Kasse

Absolventen in Deutschland verdienen zum Berufsstart durchschnittlich 44.310 Euro brutto. Hinzu kommt ein variabler Gehaltsanteil von 7 Prozent. Doch der Verdienst für Einsteiger kann auch deutlich höher ausfallen: Ist der erste Arbeitgeber in der Chemie- oder Automobilbranche angesiedelt, übersteigt das Gehalt schnell auf Anhieb die 50.000-Euro-Grenze. Absolventen, die ihre Karriere bei einer Bank oder einem Unternehmen im Fahrzeugbau beginnen, haben ebenfalls überdurchschnittlich gute Chancen auf ein hohes Einstiegsgehalt.

Welche sieben Berufe schon direkt nach dem Studium mehr als 50.000 Euro brutto pro Jahr bringen, zeigt der StepStone Gehaltsreport für Absolventen.

Neue foodjobs.de Studie Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche 2018 erschienen

• Technik und Vertrieb lukrativste Funktionsbereiche
• 36.600 € durchschnittliches Gehalt pro Jahr (brutto) in der Lebensmittelwirtschaft für Berufseinsteiger
• Höchstes Einstiegsgehalt im Wirtschaftszweig Maschinen-/Anlagenbau

Der Eintritt ins Berufsleben markiert für Absolventen einen wichtigen Meilenstein in der Lebensplanung. Spätestens nach grundlegenden Überlegungen zur Wahl der Branche und des Funktionsbereiches sowie der passenden Unternehmenskultur stellt sich die Frage nach dem angemessenen Einstiegsgehalt. Um im Vorstellungsgespräch kein böses Erwachen zu erleben, sollten sich Berufseinsteiger bereits in der Bewerbungsphase über gängige Gehälter in der angestrebten Einstiegsposition informieren. Hierbei unterstützt die foodjobs.de Studie zum Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche.

 

Naturwissenschaftler: Hohe Gehälter auch ohne Nobelpreis möglich

Naturwissenschaftlich ausgebildete Spezialisten sind gefragt wie nie: Laut StepStone Fachkräfteatlas ist die Anzahl der Stellenausschreibungen für das Berufsfeld Naturwissenschaften in den vergangenen fünf Jahren um satte 75 Prozent gestiegen. Am begehrtesten sind Experten aus Bereichen wie Biologie, Chemie, Physik oder Pharmazie in Hamburg, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern und Hessen. Doch nicht nur der Standort des Arbeitgebers, sondern auch Branche und Karrierelevel wirken sich maßgeblich auf das Gehalt von Naturwissenschaftlern aus.

Forschung im Chemie-Labor

Gehaltsvergleich: Fachkräfte verdienen im Osten bis zu 20.000 Euro weniger

Stepstone, Crosswater Job Guide
Philipp Löwer

Am Mittwoch jährt sich der Tag der Deutschen Einheit zum 28. Mal. Mit dem Einigungsvertrag vom 3. Oktober 1990 sollten die Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland vereinheitlicht werden. Allerdings verdienen Fachkräfte im Osten immer noch deutlich weniger: Während das Bruttodurchschnittsgehalt einer Fachkraft im Westen Deutschlands aktuell bei 56.800 Euro liegt, verdient ihr Pendant im Osten im Schnitt 44.700 Euro – ein Unterschied von 27 Prozent. Eine Ausnahme ist der Stadtstaat Berlin, wo der Durchschnittsverdienst bei 50.700 Euro liegt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der Online-Jobplattform StepStone auf Basis von 200.000 Datensätzen.

Gehaltsvergleich: So viel verdient man in diesen 5 IT-Jobs

Entwickeln, verwalten, beraten: IT-Berufe haben viele Facetten. Entsprechende Spezialisten sind stark nachgefragt: Im ersten Halbjahr 2018 wurden 43 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als noch vor sechs Jahren. Das zeigt der StepStone Fachkräfteatlas, für den die Online-Jobplattform seit 2012 Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen auswertet. Besonders viele offene Stellen für IT-Fachkräfte gibt es derzeit in Hamburg, auch Berlin und Bremen sowie der süddeutsche Raum verzeichnen hohen Bedarf. Passend dazu liegen die Gehälter in der IT vor allem in Bayern und Baden-Württemberg überdurchschnittlich hoch. Doch IT ist nicht gleich IT – das zeigt der StepStone Gehaltsplaner, der auf mehr als 200.000 Datensätzen basiert. Die vorliegende Auswertung beleuchtet die Gehälter in fünf häufigen IT-Berufen.

Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)
Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)

Über Geld spricht man – Tipps für die Gehaltsverhandlung

  • Den eigenen Marktwert kennen und selbstbewusst vertreten
  • Qualifikationen und Berufserfahrung sind die besten Argumente
  • In regelmäßigen Abständen über Anpassungen sprechen

Im Vorstellungsgespräch lauert die größte Hürde oft am Schluss: die Frage nach dem Gehalt. Haben sich Bewerber vorab von ihrer Schokoladenseite gezeigt, charmant ihre Qualifikationen in den Vordergrund gestellt und mit Fachwissen gepunktet, geraten sie meist ausgerechnet bei der Gehaltsverhandlung ins Stocken. Dabei gilt: Schüchternheit war gestern. Wer selbstbewusst seinen Marktwert einschätzt und zielstrebig sein Gehalt verhandelt, sammelt Pluspunkte beim Chef. Thomas Marquardt, Personalberater bei Orizon, gibt Profi-Tipps für Ihre nächste Gehaltsverhandlung.

Frauen wünschen sich mehr Branchen-Transparenz: 69,8 Prozent fühlen sich nicht ausreichend über Auswirkung der Digitalisierung informiert

„Wie Branchen-sicher bist Du?“ lautete die women&work-Umfrage, die von Ende August bis zum 10. September 2018 online durchgeführt wurde. 99 Frauen nahmen an der Umfrage teil. Mehr als die Hälfte der Befragten (60,5 Prozent) hatte nach dem Schulabschluss noch keine konkrete Vorstellung, in welcher Branche sie arbeiten wollte. Ebenfalls die deutliche Mehrheit (69,8 Prozent) fühlt sich bis heute nicht ausreichend darüber informiert, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf einzelne Branchen haben kann.

Melanie Vogel

Gehaltsvergleich: Absolventen der Studiengänge Personalwesen müssen jetzt ganz tapfer sein

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ein aktueller Gehaltsvergleich für die Absolventen  zeigt so manche Überraschungen auf. Während Absolventen in den Branchen Chemie mit 51.729 Euro Jahresgehalt, Banken (51.382 Euro) oder im Automotive-Bereich / Fahrzeugbau mit 51.089 Euro an der Spitze des Branchenvergleichs stehen, gibt es für die Absolventen der Studiengänge im Personalwesen so manche Überraschungen. Und die sind nicht immer erfreulich.