Gehaltsvergleiche

Spitzenverdiener: Wer mehr als 100.000 Euro verdient  

Personal- und Managementverantwortung, die richtige Branche und eine Position in einem großen Unternehmen: Unter diesen Voraussetzungen haben Fach- und Führungskräfte in Deutschland die besten Chancen, ein Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro zu erreichen. In der Pharmaindustrie gibt es besonders viele Topverdiener: Das Durchschnittsgehalt der Fach- und Führungskräfte mit Gehältern über 100.000 Euro liegt hier bei rund 130.000 Euro. Aber auch in der Chemiebranche sowie bei Banken ist der Anteil der Spitzenverdiener überdurchschnittlich hoch. Das sind Ergebnisse einer neuen Gehaltsanalyse der Online-Jobplattform StepStone.

 

Dr. Sebastian Dettmers

Arbeit muss sich lohnen

Dr. Tobias Hentze

Die letzte große Steuerreform ist knapp 20 Jahre her, damals entlasteten SPD und Grüne die Bürger. Seitdem hat sich nicht viel getan: Inflation und Lohnwachstum haben dazu geführt, dass heute auch kleine Einkommen schon stark belastet werden. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer aktuellen Studie untersucht, wen die Grenzabgabenbelastung besonders hart trifft.

Karriere: Wer mehr Gehalt will, muss danach fragen 

Nur vier von zehn Deutschen fragen ihren Arbeitgeber regelmäßig nach einer Gehaltserhöhung. Die Mehrheit verzichtet darauf. Das zeigt die neue StepStone Studie „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“, an der rund 11.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen auch: Es lohnt sich, das Gehaltsgespräch zu suchen. 57 Prozent der befragten Arbeitnehmer haben in ihrer aktuellen Anstellung schon mindestens einmal eine Gehaltserhöhung erhalten. Der häufigste Grund dafür: Sie hatten die Gehaltserhöhung zuvor aktiv eingefordert. Die meisten (58 Prozent) argumentierten mit guten Leistungen.

Fachkräfte scheuen das Gehaltsgespräch

Die StepStone Studie macht deutlich, dass das Thema Gehalt immer noch ein Tabu ist. Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich unwohl dabei, mehr Gehalt zu verlangen – Frauen etwas häufiger als Männer. 34 Prozent der Befragten begründen das damit, dass sie ungern über Geld reden. Fast jeder Dritte (31 Prozent) hat Sorge, seine   Beziehung zum Vorgesetzten zu schädigen. Etwa ebenso viele sind der Meinung, dass Forderungen nach mehr Gehalt bei ihrem Arbeitgeber nicht gern gesehen sind. 21 Prozent sind unsicher, ob sie die Voraussetzungen für eine Gehaltserhöhung mitbringen.

 

„Arbeitnehmer sollten dem Vorgesetzten verdeutlichen, welchen Mehrwert sie dem Unternehmen bringen“, sagt André Schaefer, Gehaltsexperte bei StepStone. „Wer klar aufzeigen kann, mit welchen Projekten er den Erfolg der Abteilung unmittelbar beeinflusst und dabei noch realistische Forderungen stellt, hat gute Chancen auf eine Gehaltserhöhung.“

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André Schaefer

 

In vier Kreisen Ostdeutschlands verdienen Frauen mehr als Männer

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

In Cottbus verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen rund vier Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Männer. Auch in Frankfurt/Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin liegen vollzeitbeschäftigte Frauen in puncto Gehalt im Schnitt vor den Männern. Im bundesweiten Durchschnitt erhalten dagegen vollzeitbeschäftigte Männer rund 21 Prozent mehr Lohn oder Gehalt, geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Unterschiede bei Qualifikation, Berufswahl und Arbeitserfahrung sind bei dieser sogenannten unbereinigten Lohnlücke allerdings nicht berücksichtigt.

Volle Auftragsbücher – volles Konto? So viel verdienen Handwerker und Techniker in Deutschland 

Hunderttausende offene Stellen und eine ungebrochen hohe Nachfrage: Dank der guten Wirtschaftslage in Deutschland sind die Auftragsbücher von Malermeister, Mechatroniker und Co prall gefüllt. Aber schlägt sich die enorme Nachfrage auch auf dem Lohnzettel nieder? Die Online-Jobplattform StepStone hat für den StepStone Gehaltsreport 2019 die Gehälter technischer und handwerklicher Fachkräfte unter die Lupe genommen. Die Untersuchung zeigt, dass mit der hohen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung (noch) nicht automatisch hohe Gehälter einhergehen.

Deutschlands Großstädte im Gehaltscheck

Die Wirtschaft floriert, der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv, die Verdienstmöglichkeiten sind sehr gut – Deutschlands Großstädte sind attraktive Arbeitsorte. Wo die Gehaltsaussichten besonders glänzend sind, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Skyline Frankfurt am Main

 

Consulting-Branche: Diese vier Faktoren wirken sich auf Beratergehälter aus

Seit Jahren boomt die Auftragslage in der Beratungsbranche. Viele Unternehmen müssen sich im digitalen Wandel neu aufstellen – und suchen dabei Rat von Strategen, die das Unternehmen aus der Vogelperspektive betrachten. Aber wie viel verdienen Fach- und Führungskräfte in der Consulting-Branche? Die Online-Jobplattform StepStone ist dieser Frage mithilfe des StepStone Gehaltsreports 2019 nachgegangen. Demnach entscheiden vier Faktoren über die Gehälter von Strategieberatern.

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Gehalt ist auch eine Frage des Standorts

XING Gehaltsstudie 2019: Mehr Sinn statt mehr Geld

  • Hohe Wechselbereitschaft: Jeder Vierte im D-A-CH-Raum auf Jobsuche
  • Sieben von zehn Befragten würden Lohn gern selbst bestimmen
  • Immobilienbranche führt Ranking der Top-Verdiener in Deutschland an

Nur die Brötchen verdienen war gestern: Jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bereit, für mehr Sinn im Job ein geringeres Gehalt zu akzeptieren. Jeder Zehnte würde dafür sogar den Job wechseln. Das ist das Ergebnis der XING Gehaltsstudie 2019, einer groß angelegten Umfrage unter 22.000 Mitgliedern im deutschsprachigen Raum. Die Verdienstmöglichkeiten in Deutschland sind in der Immobilienbranche am höchsten, am schlechtesten schneiden Jobs in der Branche Erziehung, Bildung und Wissenschaft ab.

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Zufrieden bei der Jobsuche?

Flaue Konjunktur bremst Gehaltsentwicklung für Ingenieure

2018 brachte nur 0,8 Prozent plus – IT-Ingenieure profitieren

Eingetrübte Konjunkturaussichten in Deutschland und zunehmende Unsicherheiten an den Weltmärkten haben sich im Jahr 2018 in deutlich gedämpften Gehaltszuwächsen für Ingenieure bemerkbar gemacht. Die Gehälter für Ingenieure mit mehr als zwei Jahren Berufserfahrung stiegen im Schnitt um 0,8 Prozent auf 64.550 Euro. Im Jahr zuvor lag die Zuwachsrate noch bei 3,9 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Einkommensstudie „Ingenieurgehälter 2002- 2018“ von ingenieur.de, dem Nachrichtenportal für Technik und Karriere des VDI Verlags, die auf den Angaben von 15.010 Ingenieuren basiert.

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Gender Pay Gap: Die akademische Sicht der Dinge

Die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männer, den Gender Pay Gap, kann man nicht mehr wegdiskutieren. Zu offensichtlich zeigen viele Analysen und Statistiken diese Differenz. Laura Tyson, Professorin der Graduate Haas School of Business in Berkeley, bringt es knallhart auf den Punkt: Elternschaft ist eine Prämie für Männer und eine Bestrafung für Frauen.

Lesen Sie hier die Analyse von Laura Tyson.

 

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