Recruiting

Warum Fachkräfte noch im ersten Jahr kündigen

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt macht Fachkräfte selbstbewusst, auch beim Start in den neuen Job. Die Online-Jobplattform StepStone hat rund 13.000 Fach- und Führungskräfte zu ihren Erfahrungen im ersten Jahr im neuen Unternehmen befragt. Die Untersuchung zeigt, dass Fachkräfte bereit sind, kurzfristig Konsequenzen zu ziehen, wenn ein neuer Job nicht ihren Erwartungen entspricht. Etwa jeder Dritte gibt an, bereits einmal innerhalb eines Jahres nach Einstieg gekündigt zu haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig – und vermeidbar.

Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Recruiting im Windschatten des Technologie-Hypes

Zugegeben, der Technologie-Fortschritt macht auch vor dem Recruiting nicht halt. Doch wie bei einer Hubschrauber-Landung wird viel Lärm erzeugt und die Rotation bläst viel Staub auf. Der Spagat zwischen Realität und Illusion wird immer schwieriger. Umso wichtiger ist es, bei Themen wie Künstliche Intelligenz, Robot-Recruiting und wie die Schlagworte auch so heißen, eine Einordnung vorzunehmen und diese Themen auf ihre Relevanz abzuklopfen.

 

Wenn HR die Falschen sucht

Von Prof. Dr. Charlotte von Bernstorff

Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind Daten der „Rohstoff für wirtschaftliche Wertschöpfung“ (BMWi, 2017). Unternehmen und Fachbereiche müssen sich heute daran messen lassen, wie gut und schnell sie relevante Kennzahlen erheben, auswerten und zur Sicherung von Wirtschaftlichkeit und Existenz nutzen können. Prüfende Blicke dürften dabei auf die HR-Abteilungen fallen.

Prof. Dr. Charlotte von Bernstorff

Künstliche Intelligenz im Recruiting: Brauchen wir eine TÜV-Plakette?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn man dem Hype um die Künstliche Intelligenz glauben darf, könnte sie schon alsbald das Allheilmittel für die jahrzehntealte Nemesis im Recruiting gelten: Beschleunigung des Bewerbungsprozesses, Vermeidung von Vorurteilen und Diskriminierung, konsistente Auswahl von Bewerbern ohne lange Umwege. Doch das romantische Zeitalter von künstlicher Intelligenz im Recruiting geht bald zu Ende und weicht einer kritischen Betrachtungsweise. Ein Realitätscheck ist notwendig.

Es geht um die Analyse von Bewerberdaten, die mit Big Data, Machine Learning, Bias, ChatBots, AGG oder Social Media Background Check nur andeutungsweise umschrieben wird. Am Ende des Prozesses steht eine Entscheidung: Wird der Bewerber zum Jobinterview eingeladen, oder nicht? Eine brutale Weichenstellung mit möglichen gravierenden Auswirkungen auf den weiteren Karriereweg von Aspiranten oder eine Brot-und-Butter-Frage der normal sterblichen Arbeitsmarktteilnehmer.

Methodik der Bewertung

Die größten Recruiting-Risiken in den nächstens fünf Jahren

Recruitment in naher Zukunft: 2019 gilt es, die Bedürfnisse von Bewerbern und Arbeitsgebern auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen

Ryan Ross

Zwei scheinbar gegenläufige Trends prägen das Bild aktueller Einstellungsverfahren: Bewerber wünschen sich einen persönlicheren Bewerbungsprozess und die Wahrung der Datenschutzauflagen. Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen mit dem Wunsch nach schnelleren und besseren HR-Entscheidungen. Da mag es überraschen oder sogar widersprüchlich klingen, doch die Ausweitung von Big-Data-Analyseverfahren und automatisierte HR-Prozesse können durchaus beiden Seiten gerecht werden.

 

Alte Denkmuster und Prozesse behindern erfolgreiches Recruiting – was muss sich ändern?

Der Recruiting Markt ist im Umbruch

Traditionelle Jobportale rüsten technologisch auf durch Zukäufe von HR Tech Unternehmen oder intensives Vorantreiben eigener HR Tech Entwicklungen. Neue Wettbewerber steigen in den Recruiting Markt ein. Alt eingesessene HR Dienstleister fusionieren mit bisherigen Wettbewerbern.

Der Launch von Google for Jobs, das Investment von Xing in den ATS Spezialisten PreScreen, die Übernahme von LinkedIn durch Microsoft, der Kauf von JoinVision durch JobCloud oder die Übernahme von Monster durch Randstad sind nur einige Beispiele dafür.

Liest man darüber hinaus über aktuelle Trends im Recruiting, so kommt man an Begriffen wie Digitalisierung, eRecruiting, Big Data, Matching Algorithmus, künstlicher Intelligenz, Profiling, neuronale Netze und vielem mehr nicht vorbei. Buzz-Words, von denen jedoch nur die wenigsten genau wissen, was wirklich gemeint ist und die leider in der Regel nicht das liefern, was der Name verspricht.

Leonardo da Vinci

KI: Arbeitgeber unvorbereitet, aber nicht skeptisch

Unternehmensbefragung: Personalabteilungen glauben an Zukunft von „Künstlicher Intelligenz“ in HR-Prozessen, fühlen sich aber schlecht auf deren Einsatz vorbereitet

 

HR-Verantwortliche sind überzeugt: Künstliche Intelligenz wird in Zukunft auch die Personalarbeit maßgeblich beeinflussen. Das ist ein Ergebnis der Unternehmensbefragung des Video-Recruiting Anbieters viasto. 76% der befragten Arbeitgeber gaben demnach an, überzeugt zu sein, dass Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz eine essenzielle Rolle im HR-Arbeitsalltag spielen werden. Allerdings fühlen sich die meisten Unternehmen darauf bisher nicht ausreichend vorbereitet. 71% der HR-Verantwortlichen glauben persönlich nicht gut auf die digitale Zukunftstechnologie eingestellt zu sein. Zwei Drittel von ihnen sehen auch ihr Unternehmen insgesamt in diesem Kontext schlecht präpariert.

Prof. Dr. Inga Mertin, Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln

Recruiting Trends: Kontakt zum Bewerber wird immer wichtiger

Diese Themen beschäftigen Personaler in Zukunft

Was sind die wichtigsten Trends im Recruiting? In den Fokus rücken ein positives Bewerbungserlebnis, Kontaktpflege, eine überzeugende Unternehmenskultur und die Automatisierung von Recruiting-Tätigkeiten. Diese Ergebnisse liefert die Studie „Recruiter Experience“ von meta HR und stellenanzeigen.de.

 

Dr. Peter Langbauer

Per Sprachsuche zur Ausbildung: AZUBIYO startet Alexa-Skill „Ausbildungssuche“

Als erste Ausbildungsbörse in Deutschland ermöglicht AZUBIYO die Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz oder Dualen Studienplatz nun auch per Sprachsuche. Mit dem neuen Skill „Ausbildungssuche“ für Amazons Sprachassistentin „Alexa“ finden Bewerber mit nur wenigen Sprachbefehlen zu freien Stellen in ihrem Wunschort. Mit dem neuen Angebot setzt das FUNKE-Ausbildungsportal ganz bewusst auf den Zukunftstrend Voice Search. Den Skill hat das Team komplett in Eigenregie entwickelt.

Joachim Geitner, Florin Schardt

Jahresrückblick 2018 und Ausblick 2019: Erfolgreicher Neustart für Raven51

Ralf Kuncser
Ralf Kuncser

Raven51 blickt auf ein spannendes und bewegtes Jahr zurück. Das weitreichendste Ereignis war ohne Frage der Neustart nach unserer Umfirmierung: Aus dem Zusammenschluss der Niederlassungen Berlin, Karlsruhe und Königstein der KÖNIGSTEINER AGENTUR ist etwas Neues entstanden – Die Raven51 AG.

Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften JOBmenu, Hecona und KÖNIGSTEINER E-Recruiting bündeln wir seit dem Startschuss am 23. Juli 2018 nicht nur geballte HR-Kompetenz, sondern auch die Erfahrung von mehr als 50 Jahren in einer Agentur.