Management

Anteil der weiblichen Führungskräfte stagniert

Dr. Susanne Kohaut, IAB. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten Industrial relations, Betriebsgründungen und Fragebogenentwicklung. Sie nimmt Aufgaben der Forschungsorganisation und -koordination wahr, sie ist stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs.
Dr. Susanne Kohaut

Frauen sind nach wie vor als Führungskräfte in den Betrieben unterrepräsentiert. Im Jahr 2018 waren 26 Prozent der Führungskräfte der obersten Leitungsebene in der Privatwirtschaft Frauen. Auf der zweiten Führungsebene lag ihr Anteil bei 40 Prozent. Beide Werte haben sich verglichen mit 2016 nicht verändert. Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von rund 16.000 Betrieben in Deutschland durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

In Ostdeutschland ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft höher als in Westdeutschland. Auf der ersten Führungsebene liegt er im Osten bei 31 Prozent, im Westen bei 25 Prozent. Auf der zweiten Führungsebene beträgt der Frauenanteil in Ostdeutschland 45 Prozent, in Westdeutschland 39 Prozent. Der Beschäftigtenanteil von Frauen liegt in Ostdeutschland wie in Westdeutschland bei 44 Prozent. „Frauen sind demnach in Ostdeutschland besser repräsentiert“, erklären die IAB-Forscherinnen Susanne Kohaut und Iris Möller.

Kienbaum-Studie: HR im agilen Dornröschen-Schlaf?

Wie ist es um die Agilität der HR-Funktion bestellt? Werden agile Methoden wie Design Thinking, Scrum oder Business Model Canvas in deutschen Personalabteilungen wirklich angewendet? Finden sich agile Kompetenzen, Arbeitsformen und Führungskonzepte in dem Bereich, der so entscheidend die Befähigung der eigenen Belegschaft und Organisation im Hinblick auf Agilität vorantreiben kann? Kienbaum und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) haben in ihrer Studie Mitarbeiter aus HR-Abteilungen in 118 Unternehmen im Hinblick auf Stärken und Entwicklungsbedarfe befragt.

The Behind-the-Scenes Impact of Emotional Intelligence

Paula Kerr, Korn Ferry Institute

At this point, many people realize the general value of having leaders who are high achievers, have a positive outlook, are self-aware, or otherwise display some degree of emotional intelligence ability. Indeed, more than 2,000 organizations worldwide measure emotional intelligence in current or prospective employees.

Ja-Sager und Schleimer bedrohen den Unternehmenserfolg

Johann Wiesböck

 Johann Wiesböck

Wenn berechtigte Kritik an Entscheidungen nicht erwünscht ist und Führungskräfte unantastbar scheinen, krankt die Unternehmenskultur. Der Mitarbeiter wird zum Ja-Sager. Aber das ist gefährlich fürs Unternehmen.

Wer kennt sie nicht, die Schmeichler, Schleimer und Ja-Sager? Oft wurzelt das Verhalten in einer falsch verstandenen Loyalität gegenüber der Chefetage. „Was wie Klatsch aus der Büroküche daherkommt, ist leider ein ernstes Problem“, betont Martin Beims, geschäftsführender Gesellschafter der aretas GmbH. „Aus dem alltäglichen Ärgernis kann sich schnell ein Risiko für den ganzen Betrieb und schließlich für den Unternehmenserfolg entwickeln.“

Up, up and away: Personalwechsel in der Luftverkehrsbranche

Quelle: PERSONALintern.de

Wechsel in der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn

Athanasios Titonis

Friedrich Merz, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hat den Aufsichtsrat der Gesellschaft am 18.09.2018 über eine bevorstehende Veränderung in der Geschäftsführung des Köln-Bonner Flughafens informiert: Athanasios Titonis hat das Angebot erhalten, zum Geschäftsführer eines großen Flughafens in der Golfregion berufen zu werden. Er möchte dieses Angebot annehmen und hat um eine einvernehmliche Auflösung seines bestehenden Anstellungsvertrages gebeten. Merz: „Wir alle schätzen Herrn Titonis sehr… Er hat mit Herrn Johan Vanneste, dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung, eine sehr kooperative Zusammenarbeit begonnen.

Corinna Lütsch: Coaching kann den Methodenkoffer einer Führungskraft bereichern

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Heute kommt Corinna Lütsch zu Wort. Ihre Meinung: Das geht, wenn eine Führungskraft in der Lage ist, einen Mitarbeiter in einem Prozess unbefangen und erwartungsfrei zu begleiten. Dies allerdings ist meist nicht der Fall.

Corinna Lütsch

Gudrun Happich: Führungskräfte sollten Mentoren statt Coaches ihrer Mitarbeiter sein

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Hier kommt Gudrun Happich zu Wort. Ihre Meinung: Führungskräfte sollten Mentoren sein, als Coaches sind sie nicht geeignet.

Gudrun Happich

Personalwechsel in der Consultingbranche

Quelle: PERSONALintern.de

RUSSELL REYNOLDS ASSOCIATES STÄRKT DEN BEREICH FINANCIAL SERVICES
Dr. Alexander Prokot (42) ist am 1. August bei der Personalberatung Russell Reynolds Associates als Executive Director im Bereich Financial Services / Real Estate im Frankfurter Büro gestartet. Der ehemalige McKinsey-Berater ist Experte für Finanz- und Immobilienthemen. Zuletzt arbeitete er über fünf Jahre für den Immobiliendienstleister Jones Lang Lasalle in Frankfurt und verantwortete dort als Regional Director das Commercial Asset und das Property Management; als Geschäftsführer nahm er zudem Verantwortung für das unter ihm neu aufgebaute Geschäftsfeld Tétris Projects wahr. Im Rahmen dieser Aufgabe setzte er unter anderem strategische Partnerschaften auf und verantwortete M&A-Prozesse. Vor seiner Zeit bei Jones Lang Lasalle leitete Prokot dreieinhalb Jahre lang den Bereich Strategie und Projekte für die Eurohypo AG, spätere Hypothekenbank Frankfurt. Davor war er über sieben Jahre für die Unternehmensberatung McKinsey tätig.

Dr. Alexander Prokot

Digitalisierung klappt nur mit der richtigen Führungskraft

Sebastian Dettmers

Digitale Technologien entwickeln sich rasant weiter – um einiges schneller als der Mensch sich anpassen kann – und verlangen den Fachkräften in ihrem Arbeitsalltag einiges ab. Vor diesem Hintergrund wird der Führungsstil wichtiger denn je. Aber wie sieht richtige Führung im Zuge der Digitalisierung aus? Deutschlands Fachkräfte haben jedenfalls klare Vorstellungen davon, wie sie geführt werden möchten. 94 Prozent bevorzugen eine Führungskraft, die als Vorbild dient, eine Vision vermittelt und ihre Mitarbeiter motiviert – auch transformationaler Führungsstil genannt. Ebenso erwünscht sind Vorgesetzte, die konkrete Ziele formulieren und konstruktive Rückmeldungen geben (strategische Führung, 88 Prozent) sowie wertorientiert handeln und Selbstständigkeit fördern (ethische Führung, 84 Prozent).

Personalwechsel: Karrierestationen Shenzhen, Wien, Luzern

Quelle: PERSONALintern.de

EUROWINGS: BAUER WIRD NACHFOLGER VON BEISSEL
Frank Bauer (37) wird zum 1. September 2018 neuer Geschäftsführer und Chief Financial Officer der Eurowings (Zentrale: Düsseldorf). Der Wirtschaftsingenieur wird bei Europas drittgrößter Low-Cost-Airline künftig für die Bereiche Finance, Controlling, IT, Human Resources & Legal Affairs und Corporate Functions verantwortlich sein. Aktuell leitet er den Bereich Corporate Internal Audit bei der Lufthansa Group. Er folgt auf Dr. Jörg Beißel, der zurück zur  Lufthansa wechselt und künftig als Executive Vice President den erweiterten Bereich Konzern-Controlling verantwortet.  Bauer studierte an der Technischen Universität Kaiserslautern Wirtschaftsingenieurwesen. Er startete seine Karriere 2007 als Trainee und wurde 2008 Referent des  Vorstandsvorsitzenden bei der Lufthansa Cargo AG in Frankfurt. 2010 wechselte er als Director Global Sales Steering and Marketing zu Jade Cargo International LTD nach Shenzhen in China.

2012 kehrte Bauer zur Deutschen Lufthansa zurück und wurde Referent im Rahmen des Ergebnisverbesserungsprogramms „SCORE“. 2014 wurde er Director Cabin Purchasing der Lufthansa Technik AG und leitet seit 2016 die Konzernrevision der Deutschen Lufthansa AG.

Frank Bauer