Nachrichten

Trendence Awards starten Bewerbungsphase für renommierten HR-Preis beginnt, Preisverleihung findet am 27. September 2021 in Berlin als virtuelles Event statt

Berlin, Juni 2021. Einer der deutschlandweit renommiertesten HR-Preise geht in die nächste Runde: Zum 15. Mal haben Arbeitgeber die Chance sich mit besonderen HR-Projekten um die Trendence Awards zu bewerben. In neun Kategorien vergibt die hochkarätig besetzte Jury die begehrten Auszeichnungen. Das beginnt bei den besten Employer Branding Kampagnen für verschiedene Zielgruppen, geht über das beste Data Driven HR-Management und endet beim Preis für die beste Candidate Experience. Die Bewerbungsfrist dafür läuft noch bis zum 15. August 2021. Interessierte Unternehmen können ihre Kampagnen, Projekte oder Arbeiten ab sofort unter www.trendenceawards.com einreichen. Die Short List mit den Bewerbungen, die in die engere Auswahl gelangen, veröffentlicht das Trendence Institut am 1. September.  

Preisverleihung im September 2021

Die große Preisverleihung findet schließlich am 27. September 2021 ab 18 Uhr virtuell statt. Nachdem die Trendence Awards bereits im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie erfolgreich in einem reinen Online-Format stattfanden, setzen das Organisationsteam auch in diesem Jahr auf eine digitale Veranstaltungsform. „Auch wenn wir in den letzten 15 Monaten gelernt haben, dass sich die Umstände für Events schnell ändern, wollten wir unseren Gästen, Teilnehmenden und PreisträgerInnen von vorneherein Planungssicherheit bieten. Das funktioniert am besten mit einem digitalen Format“, so Robindro Ullah, Trendence-Geschäftsführer.  

Jury mit unterschiedlichen Perspektiven

Damit die besten HR-Projekte objektiv und transparent ausgewählt werden, versammelt das Trendence Institut auch in diesem Jahr wieder eine ebenso fachkundig wie prominent besetzte Jury. Diese steht für verschiedene Sichtweisen bei der Beurteilung der eingereichten Projekte. So setzt sich das Gremium aus den Unternehmensvertreterinnen Christa Stienen (Schenker Deutschland AG) und Sirka Laudon (Axa Konzern AG), Prof. Dr. Ingo Weller von der LMU München als Vertreter der HR-Wissenschaft sowie Gero Hesse (Territory Embrace), Tim Verhoeven (Indeed) und Robindro Ullah (Trendence Institut) zusammen.    Die Trendence Awards 2021 finden in einem zeitlichen Umfeld statt, das ganz im Zeichen der Arbeitswelt steht. Denn nur einen Tag nach der Preisvergabe wird digital der Queb HR Innovation Award vergeben.   

Über Trendence
Die Trendence Institut GmbH steht seit 20 Jahren für Data Driven Talent Acquisition. Das unabhängige Beratungs- und Marktforschungsunternehmen versorgt Arbeitgeber mit hochwertigen Daten von über vier Millionen Befragten. Mit den Trendence Studien liefert der Marktführer im Bereich Data Driven HR Management allen Unternehmen wertvolle Insights bei anstehenden strategischen und operativen Entscheidungen im Employer Branding, Personalmarketing, Recruiting sowie weiteren HR-Disziplinen. Neben den jährlich erscheinenden Barometerstudien und Arbeitgeber-Rankings setzt Trendence auch individuelle Studien für internationale Konzerne, Mittelstand, Start-ups und öffentliche Institutionen um. Die Zertifizierungen für Ausbildungs- und Traineeprogrammen von Arbeitgebern komplettieren das Angebot der Trendence Institut GmbH.

Rückenkiller Büroarbeit – Wie lassen sich Rückenbeschwerden verhindern?

  • Ergonomie spielt in der Büroarbeit eine entscheidende Rolle. Sie erhöht die Arbeitseffizienz und reduziert die Gefahr von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen. Deswegen ist es dringend angeraten, Büros ergonomisch auszustatten, um die Gesundheit der Belegschaft zu erhalten. Unter anderem sind höhenverstellbare Tische, professionelle Nackenmassagegeräte und ergonomische Bürostühle hilfreich. Des Weiteren sollte auf Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz und die richtigen Lichtverhältnisse Wert gelegt werden. Nicht zuletzt hat es sich als gute Idee erwiesen, Möglichkeiten für Büro-Workouts anzubieten. Dieser Artikel erläutert, wie sich arbeitsbedingte Rückenbeschwerden bei der Büroarbeit vermeiden lassen.

Höhenverstellbare Tische nutzen

Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische gewinnen aus gutem Grund an Popularität in Büros. Eine solche Büroausstattung bietet die Möglichkeit, den Schreibtisch an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn innerhalb eines Büros keine festen Arbeitsplätze vergeben sind, sondern regelmäßig unterschiedliche Mitarbeiter an einem Arbeitsplatz tätig werden.

Es ist sinnvoll, Steh-Sitz-Schreibtische zu verwenden. So haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Arbeitshaltung im Laufe eines Arbeitstages immer wieder zu wechseln. Übermäßig viel zu sitzen, hat nämlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Das betrifft den Rücken ebenso wie das allgemeine Wohlbefinden. Beim Arbeiten im Sitzen ist es ratsam, dass die Tischhöhe etwa 18-30 cm über der Sitzfläche liegt. Außerdem sollte sich die Bildschirmoberkante beim Arbeiten maximal auf Augenhöhe befinden. Durch eine solche Arbeitshaltung lassen sich Rückenschmerzen effizient vermeiden.

Auf professionelle Nackenmassagegeräte setzen

Vor allem Nacken und Schultern reagieren anfällig auf eine falsche Sitzhaltung und beginnen relativ früh zu schmerzen. Deswegen sollten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um Nackenproblemen vorzubeugen. Neben einer Optimierung der Sitz- und Arbeitshaltung empfiehlt sich der Einsatz von entsprechenden Geräten. Mit diesen können die Nackenmuskeln gezielt stimuliert und trainiert werden. Einerseits sind sie dann in der Lage, Belastungen besser standzuhalten, auf der anderen Seite werden bereits vorhandene Beschwerden gelindert und angespannte Muskeln gelockert.

Nackenmassagegeräte sind für den Büroalltag besonders praktisch. Sie sind kompakt und leicht und können somit platzsparend aufbewahrt werden. Mitarbeiter können bei Bedarf darauf zurückgreifen und sie unmittelbar am Arbeitsplatz oder in den Pausenräumen verwenden. Sie sind vergleichsweise günstig zu haben und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen. Diese reichen von diversen Massagearten wie Klopf- und Vibrationsmassagen bis hin zu Wärmefunktionen und einer Anpassung der Massagegeschwindigkeit. Durch solche individuellen Einstellungen ist es möglich, Rückenschmerzen bei den einzelnen Mitarbeitern gezielt zu vermeiden.

Ergonomische Bürostühle

In Bezug auf die Ergonomie sind Bürostühle, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden können, ebenso wichtig wie individuell anpassbare Schreibtische. Bürostühle sollten unterschiedliche Arbeitshaltungen erlauben und über eine ergonomische Lehne verfügen. Insbesondere eine Lordosenstütze auf Lendenwirbelhöhe ist eine gute Möglichkeit, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Die Stuhlhöhe sollte ebenso an die Mitarbeiter angepasst werden wie die Höhe der Armlehnen. Die Belegschaft muss dazu angehalten werden, eine gesunde Arbeitshaltung einzunehmen. Hierzu gehört, dass die Beine in etwa 90° angewinkelt sind und die Fußsohlen auf dem Boden stehen. Wenn sich die Mitarbeiter anlehnen, ist es empfehlenswert, dass sich die Kniekehlen etwa zwei Finger breit vor der Sitzkante befinden. Nicht zuletzt sind Modelle mit Rollen besonders nützlich, da sie den Bewegungsradius der Mitarbeiter erhöhen.

Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz muss gegeben sein

Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz ist ein hohes Gut. Die Mitarbeiter dürfen sich nicht eingeengt fühlen, da sie sonst immer in derselben Sitzhaltung verharren. Hierdurch spannen sie sich an, was die Entstehung von Nacken- und Rückenschmerzen begünstigt. Gerade die Beinfreiheit spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Unter dem Schreibtisch sollten sich möglichst wenig Kabel befinden, die den Bewegungsspielraum der Belegschaft einschränken.

Es empfiehlt sich, auf Schreibtische mit einer professionellen und modernen Kabelführung zu setzen. Diese bieten Öffnungen und Vertiefungen, in denen Kabel untergebracht werden können. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Arbeitsplätze aufgeräumt aussehen und den Mitarbeitern eine größtmögliche Bewegungsfreiheit erlauben. Außerdem sollte jeder Arbeitsplatz mindestens 10 m² umfassen, damit sich die Angestellten nicht eingeengt fühlen und unterschiedliche Sitzpositionen nutzen können.

Die richtigen Lichtverhältnisse sind entscheidend

Im Kampf gegen Rückenschmerzen hat es sich als sinnvolle Maßnahme erwiesen, für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen. Die Schreibtische müssen individuell ausgeleuchtet werden. Ansonsten nehmen die Mitarbeiter teils ungesunde Sitzpositionen ein, um überhaupt etwas erkennen zu können. Neben Rückenschmerzen können schlechte Lichtverhältnisse zudem die Konzentration mindern und zu Kopfschmerzen führen.

Es hat sich außerdem als sehr praktisch entpuppt, bei der Beleuchtung am Arbeitsplatz sowohl natürliches Licht als auch elektrisches Licht zu nutzen. Große Fenster sorgen dafür, dass ein Raum hell erleuchtet ist und eine angenehme Arbeitsatmosphäre entsteht. Lampen sollten niemals als allgemeine Deckenbeleuchtung eingesetzt, sondern individuell auf jeden Arbeitsplatz angepasst werden. Vor allem Wandleuchten mit beweglichem Hals sind empfehlenswert, da diese individuell angepasst werden können.

Möglichkeiten für Büro-Workouts bieten

Immer wieder wird Sitzen gewissermaßen als das neue Rauchen bezeichnet. Das liegt daran, dass intensives und langes Sitzen körperliche Beschwerden nach sich ziehen kann. Um die Mitarbeitergesundheit zu erhalten und zu verhindern, dass krankheitsbedingte Arbeitsunfälle auftreten, sollten daher Möglichkeiten in den Arbeitsalltag integriert werden, sich zu bewegen. Hierzu gehören unter anderem Sitz-Steh-Tische, die unterschiedliche Arbeitshaltungen ermöglichen.

Des Weiteren ist es sinnvoll, Büro-Workouts anzubieten. Untersuchungen zeigen, dass sich Büroangestellte tendenziell zu wenig bewegen. Die sich aus dem vielen Sitzen ergebenden Beschwerden nehmen sie als unvermeidlich hin, statt dagegen vorzugehen. Deswegen sollten Arbeitgeber gezielte Maßnahmen ergreifen, um sportliche Aktivitäten während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Das kann beispielsweise durch große Büroräume mit Tischtennisplatten oder Tischkickern erreicht werden, aber auch durch gezielte Übungen.

Fazit

Rückenschmerzen bei der Büroarbeit sind kein unvermeidbares Schicksal, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfach hinnehmen müssen. Tatsächlich gibt es viele Strategien und Möglichkeiten, um Rückenbeschwerden vorzubeugen oder bestehende Leiden zu lindern. Es ist ratsam, entsprechende Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen, um krankheitsbedingte Ausfälle zu vermeiden und die Mitarbeitergesundheit zu erhalten. Insbesondere höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle sollten als Büroausstattung angeschafft werden. Des Weiteren helfen professionelle Nackenmassagegeräte dabei, Nackenschmerzen und Schulterbeschwerden vorzubeugen oder aus der Welt zu schaffen. Jeder Arbeitsplatz sollte gut ausgeleuchtet sein und eine größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten. Nicht zuletzt sind Büro-Workouts eine gute Option, um die Gesundheit der Belegschaft zu erhalten.

Insbesondere höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle sollten als Büroausstattung angeschafft werden. Des Weiteren helfen professionelle Nackenmassagegeräte dabei, Nackenschmerzen und Schulterbeschwerden vorzubeugen oder aus der Welt zu schaffen. Jeder Arbeitsplatz sollte gut ausgeleuchtet sein und eine größtmögliche Bewegungsfreiheit bieten. Nicht zuletzt sind Büro-Workouts eine gute Option, um die Gesundheit der Belegschaft zu erhalten.

Recruitment Process Outsourcing: Der stetigen Nachfrage nach talentierten Kandidat*innen begegnen

Wie Großunternehmen die Talent Acquisition meistern, ohne den Fokus auf ihre eigentlichen Kompetenzen zu vernachlässigen

Die Entwicklung von globalen Unternehmen ist geprägt von Wachstum, Übernahmen und sich ständig erweiternden Produktportfolios. Auf der einen Seite sind Organisationen froh um derlei Entwicklungen, auf der anderen Seite stehen sie dadurch auch vor neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Diese Veränderungen wirken sich vor allem auf die Personalbeschaffung aus, da der Mitarbeiterbedarf ständig ansteigt. Talent-Acquisition-Verantwortliche und -Abteilungen können der notwendigen Anzahl an Einstellungen von geeignetem und talentiertem Personal oftmals nicht vollumfänglich gerecht werden. Auch die steigende Komplexität des Talent-Acquisition-Prozesses durch innovative Technologien, ausgereiftere Taktiken und Strategien sowie die Vielzahl der Plattformen zur Personalgewinnung machen HR-Verantwortlichen das Leben schwer. Um die schwierigen Stellen zu umschiffen und geeignetes Fachpersonal zu finden, benötigen Unternehmen oftmals Unterstützung von Talent-Acquisition-Experten: Hier kommt Recruitment Process Outsourcing (RPO) ins Spiel.

Was können Unternehmen durch RPO gewinnen?

Für viele ist das Wort „Outsourcing“ mit einem unguten Gefühl verbunden. Dies ist im Fall von RPO aber vollkommen unnötig. Denn RPO-Services bedeuten nicht, dass interne Recruiting-Teams vollumfänglich durch einen externen Dienstleister ersetzt werden, noch ist zu befürchten, dass ein Unternehmen die gesamte HR- Verantwortung auslagert. RPO bedeutet im Gegenteil eine Entlastung für die entsprechenden Verantwortlichen und Abteilungen. Denn was damit gemeint ist, ist eine Partnerschaft zwischen zwei Organisationen, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert und gestärkt wird durch gemeinsame Ziele, Transparenz, Zusammenarbeit und gute Ergebnisse. RPO bedeutet daher eher Insourcing von Kenntnissen und Kompetenzen, anstatt der Auslagerung von Arbeitsplätzen. Unternehmen sollten daher ihren RPO-Anbieter genauso sorgfältig auswählen, wie sie es bei jedem anderen Geschäftspartner tun. Die Wahl des entsprechenden Partners sollte auf eine Organisation fallen, deren Mindest und Kultur am besten zu derjenigen des jeweiligen Unternehmens passt.

Unternehmen, die ihre HR-Abteilung durch RPO-Services unterstützen, können ihre Recruiting-Ergebnisse optimieren sowie die bestgeeigneten Kandidat*innen für offene Positionen finden und langfristig binden. Dies ermöglicht Unternehmen einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Mitbewerbern. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb Arbeitgeber an den Einsatz von RPO-Services denken sollten, wenn es um das Recruiting geht. Oftmals ist es äußerst zeitintensiv, eine Stelle bestmöglich zu besetzen. Wird der falsche Kandidat oder eine ungeeignete Kandidatin ausgewählt, wird weder die erwartete Leistung gebracht, noch wird die Zufriedenheit und das Engagement der Beteiligten gefördert. Ganz im Gegenteil: Die Frustration steigt und die benötigte Zeit für die abschließende Bearbeitung von Aufgaben verlängert sich. Dies kostet Unternehmen sowohl Zeit als auch Geld. Nämlich Personalvermittlungskosten, die unnötig und eigentlich vermeidbar sind. Mit RPO-Anbietern – wie etwa Cielo – kommen solche Kosten und Fehlentscheidungen gar nicht erst auf.

Die Vorteile des Einsatzes von RPO für Unternehmen

  1. Verbesserung der Recruiting-Ergebnisse: RPO-Anbieter verfügen über Recruiting-Experten, die vollständig im Namen der Kunden und nach klar definierten Key Performance Indicators (KPIs) sowie Service Level Agreements (SLAs) agieren. Des Weiteren wird beständig in deren Aus- und Weiterbildung investiert, so dass diese Mitarbeiter*innen immer auf dem neuesten Stand der Talent Acquisition (TA)-Trends und -Technologien sind und somit alle Anforderungen erfüllen, um stets die besten Talente aufspüren und begeistern zu können. Dabei sind sich die Personalverantwortlichen beim Kunden oftmals gar nicht darüber bewusst, dass externe Dienstleister involviert sind. Der Einsatz dieser RPO-Teams sorgt sowohl für eine positive Candidate als auch die bestmögliche Hiring Experience für alle Personalverantwortlichen, indem sie diese fortwährend über den Stand der Personalbeschaffung durch umfassende Analysen und Reportings informieren und somit eine vollständige Transparenz des Recruiting-Prozess sicherstellen. RPO hat durch diese Maßnahmen sowie den engagierten Einsatz der jeweiligen Recruiting-Teams einen enormen Anstieg der Qualität während des gesamten Recruitings zur Folge.
  • Verkürzte Einstellungszeiten: Je länger es dauert, eine offene Position zu besetzen, desto mehr müssen Unternehmen in die Besetzung dieser Stelle investieren. Im ärgsten Fall verlieren sie sogar an Umsatz, da Tätigkeiten nicht vollständig ausgeführt werden können. Anbieter von RPO-Services können die benötigte Zeit, durch eine Kombination aus Branchenkenntnis, Technologie und Recruiting-Expertise extrem verkürzen.
  • Reduzierte TA-Kosten: Es kommt einer Milchmädchenrechnung gleich, nur diejenigen Kosten in Kalkulationen einzubeziehen, die mit den Abteilungsbudgets verbunden sind. Es verstecken sich durchaus weitere Kosten für Services, Anschaffungen und ähnliches, die bei den Gesamteinsparungen berücksichtigt werden müssen. Der Einsatz von RPO-Services kann die Kosten für das Recruiting erheblich reduzieren, indem sie unnötige Ausgaben eliminieren und den Recruiting-Prozess optimieren.
  • Umfassende Agilität: Eine schnelle Reaktion auf geschäftliche Anforderungen ist entscheidend für eine erfolgreiche TA-Strategie. Mit einem RPO-Partner sind Unternehmen in der Lage, ihr Rekrutierungsteam zu vergrößern oder zu verkleinern, ohne dabei Entlassungen oder kurzfristige Einstellungen vornehmen zu müssen. Ein solcher Partner „atmet“ mit dem jeweiligen Unternehmen und kann so sowohl „Spitzen“ als auch „Hiring Freezes“ abfedern.
  • Aktueller Stand von Innovationen und Technologien: Es ist äußerst langwierig und kostenintensiv für TA-Teams – wenn nicht gar manchmal unmöglich – ständig auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklungen zu sein, wenn es um das Recruiting geht. Auch die stetige Anschaffung neuer innovativer Software gestaltet sich schwierig. Werden diese Investitionen aber vernachlässigt, kann weder eine optimale Candidate Experience bereitgestellt noch die Besetzung offener Stellen mit den bestmöglichen Talenten sichergestellt werden. RPO-Anbieter haben umfassende Kenntnisse, was innovative Technologien und Tools sowie Strategien betrifft. Der Einsatz von RPO bedeutet für Unternehmen also eine Einsparung bei der benötigten Technologie und eine stets effiziente und erfolgreiche sowie qualitativ hochwertige TA-Strategie.

Fazit: RPO eine strategischere Herangehensweise an die Personalbeschaffung für Unternehmen

Unternehmen greifen weltweit auf RPO-Lösungen zurück, wenn sie die Effizienz des Recruiting-Prozesses optimieren möchten. Recruiting-Teams sind dadurch in der Lage, schnell zu skalieren, wenn sich Quantität und Qualität der Anforderungen ändern. RPO stellt keine „Einheitslösung“ dar. Die entsprechenden Services werden stets auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten, wodurch die HR-Mitarbeiter*innen genau die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Für Personalverantwortliche bedeutet dies eine Steigerung der Zufriedenheit, da sie sich auf ihre Kernkompetenzen fokussieren können und der Recruiting-Erfolg sichergestellt wird. Für Unternehmen ist RPO eine flexible und agile Möglichkeit, den Personalbeschaffungsprozess zu optimieren und für die jeweiligen Kandidat*innen bedeutet der Einsatz von RPO, eine großartige Customer Experience im Recruiting-Prozess. RPO ist ein Gewinn für Mitarbeitende, neue Talente und Unternehmen gleichermaßen.

Wechselstimmung auf dem Arbeitsmarkt Aktueller JOBWECHSEL-KOMPASS zeigt: Anteil der Arbeitnehmer*innen, die sich einen neuen Job vorstellen können, steigt seit Beginn des Jahres um 13%

Berlin, Mai 2021. Auf dem deutschen Jobmarkt macht sich Aufbruchsstimmung breit. Das ist ein Ergebnis des aktuellen JOBWECHSEL-KOMPASS, den die KÖNIGSTEINER Gruppe jedes Quartal gemeinsam mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de erhebt. Demnach stieg der Anteil der Menschen, die sich derzeit einen Jobwechsel vorstellen können im Vergleich zum Jahresbeginn von 43% auf aktuell 56%. Besonders hoch ist dabei der Prozentsatz derjenigen, die bereits von sehr fortgeschrittenen Wechselambitionen berichten. So stieg dieser um 9 %. Diese ansteigende Beweglichkeit hat allerdings wenig damit zu tun, dass die Befragten gesteigerte Chancen auf dem Arbeitsmarkt erkennen. Diese schätzen nämlich 42 % von ihnen als gut oder sehr gut ein – ein Prozentpunkt weniger als noch im Januar. Die Zufriedenheitsquote mit dem derzeitigen Arbeitgeber ist aus Unternehmenssicht nach wie vor ausbaufähig. So geben aktuell 43 % der Teilnehmenden an, unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber zu sein – eine Steigerung um vier Prozentpunkte.   „Mit ansteigender Impfquote und einem möglichen Ende der Pandemie am Horizont steigt offensichtlich auch der Mut vieler Menschen, sich beruflich wieder verstärkt nach neuen Herausforderungen umzusehen. Das ist eine Chance für Arbeitgeber, nun ihr Recruiting entschieden voranzutreiben, um den zu erwartenden wirtschaftlichen Aufschwung mit neuen Mitarbeiter*innen vorantreiben zu können“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.   
Mehr Unternehmen stellen wieder ein
Die ansteigende Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer*innen geht einher mit der zunehmenden Bereitschaft auf Arbeitgeber-Seite, die Suche nach neuen Mitarbeiter*innen voranzutreiben. So berichten nur noch ein Viertel der im JOBWECHSEL-KOMPASS Befragten von einem aktuellen Einstellungsstopp in ihrem Unternehmen. Im Januar lag diese Quote noch bei gut einem Drittel (31 %).  
Mehr als die Hälfte der Bewerber*innen hatten Video-Vorstellungsgespräch
Per Zusatzfrage fragen die Initiatoren der regelmäßigen Umfrage einen Teilaspekt der Digitalisierung im Bewerbungsprozess ab: Vorstellungsgespräche per Video. Gemäß der Ergebnisse hatten mehr als die Hälfte der Bewerber*innen (51 %) in den letzten 12 Monaten ein Job-Interview per Video. 69 % von ihnen bewerten die Erfahrungen mit diesem Medium im Nachhinein als positiv. Insgesamt möchten aber nur 35 % aller Kandidat*innen auch in Zukunft ihre Bewerbungsgespräche per Video führen. Ein Grund dafür: Nur jeder Fünfte hält sich im Videogespräch für überzeugender als im persönlichen.   „Ein Jahr voller Abstände und Kontaktvermeidung hat die Digitalisierung des Bewerbungsprozesses enorm angetrieben. Das Vorstellungsgespräch ist ein herausstechendes Beispiel dafür, wie das gelungen ist. Denn wenn sieben von zehn Bewerber*innen diese als positiv bewerten, dann haben die Unternehmen an dieser Stelle gezeigt, dass sie sich schnell auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen konnten“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de, zu den Ergebnissen.   
Über die Analyse
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragen die KÖNIGSTEINER Gruppe und stellenanzeigen.de immer zu Beginn eines Quartals 500 Arbeitnehmer zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten. Der Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im April 2021. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig.  

Über KÖNIGSTEINER 
Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als einer der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit „Data Driven Recruiting“ und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidaten, die sie im Anschluss mit suchenden Arbeitgebern zusammenbringt.  
Über stellenanzeigen.de
Mit mehr als 3,4 Mio. Visits pro Monat und über 140.000 „Fans“ in den sozialen Netzwerken gehört stellenanzeigen.de zu den führenden Online-Stellenbörsen in Deutschland. Die hohe Reichweite und Auffindbarkeit der Online-Stellenanzeigen auf stellenanzeigen.de wird unterstützt durch aktives Reichweitenmanagement mit SmartReach 2.0. Es beinhaltet unter anderem die intelligente Ausspielung der Anzeigen im Mediennetzwerk mit mehr als 300 Partner-Webseiten sowie bei wirkungsvollen Reichweitenpartnern.

Stellenanzeigen mit Sternchen

Aktuelle KÖNIGSTEINER-Studie: Bereits mehr als die Hälfte der jungen Bewerber*innen wünscht sich eine gendergerechte Sprache in Stellenanzeigen

Mai 2021. In vielen Unternehmen wird derzeit über geschlechterneutrale Sprache diskutiert. Was die Personalsuche betrifft wünscht sich ein großer Teil der Bewerber*innen mittlerweile eine solche gendergerechte Ausdrucksweise. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der KÖNIGSTEINER Gruppe, für die deutschlandweit 1.059 Teilnehmende befragt wurden. Demnach wünschen sich 38% aller Jobsuchenden, dass in Stellenanzeigen gegendert wird. Besonders hoch ist der Anteil der Befürworter*innen bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Hier spricht sich mehr als die Hälfte (51%) für diesen sprachlichen Duktus aus. Stark abfallend ist die Zustimmung allerdings in höheren Altersklassen. So tendieren gerade einmal ein Viertel der Befragten ab 40 Jahren zu Formulierungen mit dem Gendersternchen.    „Im Wettbewerb um die besten Talente sollte sich die Ansprache der Bewerbenden immer an der Zielgruppe orientieren. Dazu gehört eben auch, dass sich Arbeitgeber mit der aktuellen Diskussion um geschlechterneutrale Sprache im Recruiting auseinandersetzen sollten, um eine individuelle Haltung dazu zu entwickeln“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, die Ergebnisse der Studie.  


Nils Wagener


Nur ein Drittel der Männer wünscht sich gegenderte Ansprache in Jobanzeigen Nur leicht überdurchschnittlich hoch ist der Wunsch der Frauen nach gendergerechter Sprache in Stellenanzeigen. 42% von ihnen wünschen sich eine solche Ansprache, wenn sie auf Jobsuche sind. Im Vergleich: Nur ein Drittel der befragten Männer sehen das auch so. Etwas größer ist der Unterschied zwischen Bewerber*innen mit und ohne akademischen Hintergrund. Gemäß der Studienergebnisse sprachen sich 47% der Akademiker*innen und 39% der Nichtakademiker*innen für geschlechterneutrale Formulierungen in Stellenanzeigen aus.    Die Diskussion über gendergerechte Sprache in der internen und externen Kommunikation von Unternehmen hatte erst kürzlich Fahrt aufgenommen, als der Automobilbauer Audi unter dem Motto „Vorsprung beginnt im Kopf“ einen Leitfaden für geschlechterneutrale Sprache für seine Mitarbeiter erstellt hatte.   
Über die Studie Im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe befragte das Kölner Marktforschungsunternehmen respondi bundesweit 1.059 berufstätige Arbeitnehmer*innen in allen Altersstufen, die sich in den letzten 12 Monaten in einem Bewerbungsprozess befanden. Dabei wurden je zur Hälfte Akademiker*innen und Nichtakademiker*innen befragt. Der Befragungszeitraum lag im April 2021.  
Über KÖNIGSTEINER  Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als einer der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit „Data Driven Recruiting“ und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidat*innen, die sie im Anschluss mit suchenden Unternehmen zusammenbringt.

Unternehmen erwarten gravierende Veränderungen durch KI

  • Acht von zehn rechnen mit spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft in spätestens zehn Jahren
  • Drei Viertel sehen sich bei der Technologie selbst aber noch als Nachzügler

Künstliche Intelligenz wird Wirtschaft und Gesellschaft spürbar verändern – und das bereits in der nahen Zukunft. Acht von zehn (79 Prozent) Unternehmen in Deutschland erwarten dies spätestens bis 2030. Jedes elfte (9 Prozent) rechnet damit sogar schon im kommenden Jahr, jedes fünfte (22 Prozent) in zwei bis fünf und jedes dritte (33 Prozent) in sechs bis zehn Jahren. 15 Prozent meinen sogar, dass KI dies bereits tut, umgekehrt erwarten nur 17 Prozent vor Ablauf von zehn Jahren Auswirkungen. Aber kein Unternehmen (0 Prozent) geht davon aus, dass KI an Wirtschaft und Gesellschaft spurlos vorbeigehen wird.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Künstliche Intelligenz ist eine Basistechnologie, die uns überall in unserem Alltag, aber auch in der Industrie oder in der Wissenschaft jetzt schon begegnet und künftig noch viel häufiger begegnen wird. KI-Anwendungen unterstützen den Menschen, indem sie ihn vor Fehlern bewahren oder bei Aufgaben assistieren, wie der Qualitätskontrolle in der Industrie oder der Prüfung von Röntgenbildern in der Medizin“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „KI bietet riesige Chancen. Diese Chancen sollten wir uns nicht durch ein Übermaß an Sonderregulierung verstellen, vielmehr müssen die in den jeweiligen Lebensbereichen geltenden Gesetze und Regeln auch für KI-Lösungen konsequent angewandt werden.“

Laut Bitkom müsse die Politik nun klug und mit Augenmaß handeln, damit die deutsche Wirtschaft bei der Zukunftstechnologie KI nicht ins Hintertreffen gerät. Schon jetzt sieht sich mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen eindeutig als Nachzügler bei der Künstlichen Intelligenz, weitere 22 Prozent halten sich eher für Nachzügler. Demgegenüber sagen nur 16 Prozent, sie seien eher KI-Vorreiter, und gerade einmal 5 Prozent sehen sich klar vorne.

Weitere Ergebnisse zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der deutschen Wirtschaft stehen hier zum Download bereit: www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Kuenstliche-Intelligenz-kommt-in-Unternehmen-allmaehlich-voran

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 603 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland von Februar bis Ende März 2021 telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Wann wird Künstliche Intelligenz die Gesellschaft spürbar verändern, egal ob positiv oder negativ?“ und „Wo steht Ihr Unternehmen generell beim Thema Künstliche Intelligenz?“

Hamburg ist die Hauptstadt der IT-Profis

  • Bundesländer-Ranking: Wo die meisten IT-Expertinnen und -Experten arbeiten
  • Stadtstaaten haben höchste Informatiker-Quote, absolut liegen Bayern und Nordrhein-Westfalen vorn

Berlin, 7. Mai 2021
Hamburg ist das Bundesland mit der größten Dichte an IT-Spezialistinnen und Spezialisten. Im hanseatischen Stadtstaat arbeiten 4,4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen IT-Berufen. Das ist ein Anstieg von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und bedeutet im Bundesländer-Ranking unverändert den Spitzenplatz. Dahinter rangieren Berlin (3,7 Prozent, +0,2 Punkte) und Hessen (3,4 Prozent, +0,1), Baden-Württemberg hat aufgeschlossen (3,4 Prozent, +0,2 Punkte). Es folgen Bayern (3,2 Prozent, +0,1) und Bremen (3,0 Prozent, +0,2), die allesamt über dem Bundesdurchschnitt (2,7 Prozent, +0,1) liegen. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen finden sich Brandenburg (1,1 Prozent, +0,1), Sachsen-Anhalt (1,0 Prozent, unverändert) und Mecklenburg-Vorpommern (1,0 Prozent, +0,1). Das teilt der Digitalverband Bitkom mit. „IT-Berufe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auf 100.000 Beschäftigte kommen bereits 2.700 IT-Fachkräfte und ihr Anteil wird weiter steigen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung einen kräftigen Schub verliehen. In der Digitalbranche ist das Geschäftsklima so gut wie seit 30 Monaten nicht mehr. Viele Unternehmen suchen händeringend nach IT-Profis. Branchenübergreifend sind 86.000 Stellen vakant, und wenn der Nachwuchs nicht fehlen würde, könnte die Job-Bilanz weitaus positiver ausfallen.“

Bundesweit gibt es 897.215 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Informatik- und anderen ITK-Berufen, das sind knapp 41.110 mehr als im Vorjahr (+4,8 Prozent). Mit 434.393 ist knapp die Hälfte in IT- und Telekommunikationsunternehmen beschäftigt, die übrigen arbeiten in anderen Branchen. Absolut gesehen gibt es die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in IT-Berufen in Bayern (183.458), wo ein Fünftel (20 Prozent) der deutschen IT-Fachkräfte arbeitet. Ähnlich hoch ist die Zahl in Nordrhein-Westfalen (181.613), gefolgt von Baden-Württemberg (159.054). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen nur knapp 5.720 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in IT-Berufen.

Grafik
Grafik

Hinweis zur Methodik: Basis der Angaben sind Daten der Bundesagentur für Arbeit zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland zum Stichtag 30.06.2020. Für Angaben zu IT-Experten beziehungsweise Informatikern wurde die Berufsgruppe 43 ausgewertet.

Geschäftsklima in der Digitalbranche kräftig im Aufschwung

Stimmung bei Unternehmen der IT und Telekommunikation erreicht höchsten Stand seit November 2018

Bitkom-ifo-Digitalindex steigt im April auf 31,7 Punkte

Berlin, 4. Mai 2021
Das Geschäftsklima in der Digitalbranche verbessert sich weiter und erreicht den höchsten Stand seit 30 Monaten. Ähnlich positiv gestimmt zeigte sich die Branche zuletzt im November 2018. Im April stieg der Index für die aktuelle Geschäftslage um 5,6 auf 38,1 Punkte. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate verbessern sich um 4,6 auf 25,5 Punkte. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, stieg im Vergleich zum Vormonat deutlich um 5,0 auf 31,7 Punkte. Er liegt damit höher als vor Beginn der Corona-Pandemie. „In der Digitalbranche laufen die Geschäfte so gut wie lange nicht mehr. Die beschleunigte Impfkampagne und die Aussicht auf eine weitere Erholung der deutschen Wirtschaft stimmt die Unternehmen auch für den weiteren Jahresverlauf sehr zuversichtlich“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Bitkom-Branche zeigt sich resistent gegenüber kurzfristigen Konjunkturrückschlägen, wie sie viele andere Branchen in der Corona-Krise mehrfach erleben mussten. Die Pandemie schiebt die Digitalisierung in allen Bereichen an und sobald sich andere Wirtschaftszweige erholen, erwarten wir zusätzlichen Schwung bei den Investitionen.“

Digitalbranche plant Einstellungen und rechnet mit leicht fallenden Preisen

Angesichts des positiven Geschäftsklimas suchen die Unternehmen verstärkt nach Arbeitskräften. Die Beschäftigungsentwicklung verspricht eine ähnliche Dynamik wie die Umsätze: Die entsprechenden Erwartungen legten deutlich zu, um 6,0 auf 23,3 Punkte. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Unternehmen in den kommenden drei Monaten zusätzliche Arbeitskräfte einstellen will. „Nach unten wird es lediglich bei den Preisen gehen, und das ist gut für die Kunden“, sagt Berg. Der Preisindex gab gegenüber dem Vormonat leicht um 1,3 auf 13,2 Punkte nach.

In der Gesamtwirtschaft blieb die Stimmung gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Das ifo Geschäftsklima legte leicht um 0,3 auf 11,5 Punkte zu. Die Geschäftslage verbesserte sich um 2,3 auf 14,4 Punkte. Die Erwartungen gingen um 1,6 Punkte zurück, liegen mit 8,7 Punkten aber weiterhin im positiven Bereich.

Grafik

Hinweis zur Methodik: Der Digitalindex basiert auf der monatlichen ifo Konjunkturumfrage und bildet sich aus dem geometrischen Mittel des Index der Geschäftslage und des Index der Geschäftserwartungen. Berücksichtigt werden Daten der Digitalbranche, die sich aus Unternehmen der Sektoren Verarbeitendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungssektor zusammensetzt. Dazu zählen Hersteller von IT und Kommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen, Telekommunikationsdiensten sowie der Groß- und Einzelhandel mit ITK. Der Index wird als Saldo (saisonbereinigt) dargestellt. Gewichtet wird nach Anzahl der Beschäftigten. Befragungszeitraum war vom 6. bis 23. April 2021.

Praktikum trotzt Corona 11. Future Talents Report veröffentlicht: Deutschlands größte Praktikant:innen-Studie analysiert, wie der Fachkräfte-Nachwuchs Berufserfahrung im Krisenjahr sammelte

Berlin, März 2021. Corona hat auch das Praktikum in Deutschland nachhaltig verändert und vom Unternehmen ins Homeoffice getragen. Allerdings ändert dieser Ortswechsel nichts an der Qualität der Arbeitsverhältnisse, so jedenfalls die Erfahrung der Nachwuchstalente, die 2020 verpflichtende oder freiwillige Praktika absolvierten. Das ist eines der Ergebnisse der 11. Ausgabe des „Future Talents Reports“ der Unternehmensberatung CLEVIS, der seit Jahren als die größte Studie ihrer Art traditionell im ersten Quartal der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Demnach stieg der Prozentsatz der von zu Hause arbeitenden Praktikant:innen in den letzten zwölf Monaten von 27% auf 63%. Den höchsten Homeoffice Anteil verzeichneten dabei Arbeitgeber aus der Chemie-, der E-Technik sowie der IT-Branche mit jeweils über 80%. Am geringsten war er in der Öffentlichen Verwaltung (18%) sowie im Baugewerbe (30%). Trotz der Tatsache, dass sie vorwiegend fern vom Unternehmensstandort Berufserfahrung sammelten, zeigten sich die Future Talents ausgesprochen zufrieden mit ihrem Arbeitsverhältnis, der Betreuung durch ihre Führungskräfte sowie der Feedbackkultur. 84% aller Befragten waren mit ihrem Praktikum zufrieden und weitere 82% gaben an, es weiterempfehlen zu können. Zudem bewerteten sie die Arbeitgeberqualität ihres Unternehmens auf einer Skala von 1 (schwach) bis 5 (sehr gut) mit einer 4,1. Für die CLEVIS-Studie wurden insgesamt 3.199 Nachwuchskräfte befragt, die im letzten Jahr ein Praktikum absolvierten.    Insgesamt sank die Zahl der angebotenen Praktika in Deutschland auf Online-Jobbörsen wie StepStone seit März 2020 bis Ende des Jahres um 13%. Die meisten Future Talents kamen dabei noch aus den Branchen IT & Internet, Konsumgüter sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Den geringsten Anteil verzeichneten indes die Immobilienbranche sowie die Gastronomie, die während der Krise aber auch nur sehr eingeschränkt tätig war und schon alleine deswegen keine starke Anlaufstelle für Praktikant:innen sein konnte.    „Der erhöhte Anteil an Praktikant:innen im Homeoffice ist sicherlich keine große Überraschung, da das 2020 in vielen Berufsfeldern der Fall war. Nicht ganz zu erwarten war dagegen, dass dieser Einschnitt offenbar nicht zum Qualitätsverlust geführt hat. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Future Talents auch von zu Hause aus die Möglichkeit nutzen, ihre Arbeit flexibel und im Sinne ihre persönlichen Ambitionen einträglich zu gestalten. Das wird einen großen Einfluss auf die Zukunft von Praktika haben. Es spricht auch in Zukunft viel für diese Praxis, auf die sich Arbeitgeber einstellen sollten“, so Studienleiterin Kristina Bierer zu den Ergebnissen.  
Die Kommunikationshürde zwischen Arbeitgeber und Nachwuchskräften passt
Trotz der beschriebenen stark zugenommenen räumlichen Entfernung zum Arbeitsplatz im Unternehmen, bewerten die Studienteilnehmer:innen vor allem die Kommunikation ihrer Arbeitgeber besonders positiv – besser sogar als im letzten Jahr. So stieg der diesbezügliche Index-Wert (Skala 1-5) von 3,7 auf 3,9. Fast drei Viertel der Teilnehmer:innen gaben an, dass Aufgabenstellungen klar und deutlich formuliert wurden. Auffallend gut bewerten die Befragten auch ihre Führungskräfte, denen sie im Schnitt die Schulnote gut vergeben und deren Feedbackkultur sie auf der 1 bis 5er-Index-Skala mit einer 4,1 bewerten. Satte 91% sehen ihre Führungskräfte am genau richtigen Ort und würden sie selbst einstellen, wenn sie vor der Entscheidung stünden. Die Kommunikation innerhalb der Teams funktionierte offenbar sogar noch besser, wie die hohe Bewertung von 4,3 (vergangenes Jahr 4,1) nahelegt.   
Onboarding verändert sich: Soziale Interaktion wird reduziert und Welcome-Pakete gewinnen an Beliebtheit
Eine weitere Veränderung ergab sich für die Future Talents im sogenannten Onboarding, also dem Beginn ihres Arbeitsverhältnisses. Immerhin führten noch nahezu alle Unternehmen (95%) ein solches für ihre Praktikant:innen durch, ob nun im Homeoffice oder im Unternehmen selbst. Allerdings lief diese inhaltlich anders ab als in der Vergangenheit: So fiel der Anteil derer, die eine klassische Einarbeitung erhielten von 75% auf 68% zurück. Auch eine Vorstellungsrunde im Unternehmen genossen nur noch 61% der Future Talents, während vorher sieben von zehn Praktikant:innen eine solche durchliefen. Dagegen stieg der Anteil derer, die ein Willkommenspaket von ihrem Arbeitgeber erhielten von 28% auf 31%.  
Gehaltsniveau steigt leicht an, Zufriedenheit damit ist allerdings leicht rückläufig
Das durchschnittliche Gehalt von Nachwuchstalenten ist im Vergleich zum vergangenen Jahr, wie auch in den Jahren zuvor, leicht angestiegen. Aktuell beträgt es für Praktikanten im Durchschnitt 1.099 Euro, für Praktikantinnen dagegen nur 1039 Euro. Im letzten Jahr lag das Gehalt für die Future Talents im Durchschnitt bei 1.053 EUR und 2019 bei 1.028 EUR. Mit diesem Lohnniveau zeigen sich die Studienteilnehmer:innen aber nicht mehr ganz so zufrieden wie noch im vergangenen Jahr. Der Zufriedenheitsindex sank von einem Wert von 4,5 auf 3,9.   
Über die Studie
Für den „Future Talents Report“ wurden im Zeitraum von Juli bis Dezember 2020. 3.199 Teilnehmer:innen befragt, die einen Fragebogen von 79 Fragen rund um ihre Praktikumserfahrung beantworteten. Dabei ging es um die Merkmale des jeweiligen Arbeitsverhältnisses, die Arbeitgeberqualität, das Markenimage, der Karriereorientierung, die Arbeitgeberbindung, der Führungseinschätzung sowie um demografische Daten. Von den Befragten waren 58% Pflichtpraktikant:innen sowie 42% freiwillige. Das durchschnittliche Arbeitsverhältnis betrug fünf Monate. 53% befanden sich zum Zeitpunkt der Studie noch im Praktikum. Wenn Sie weitere detaillierte Studienergebnisse einsehen möchten, klicken Sie hier: https://www.clevis.de/future-talents-report-2021/.   

Über CLEVIS Consult
Die CLEVIS GmbH steht für deutschlandweit einzigartige Expertise in allen Fragen zum Thema Future Talents. In der größten deutschen Studienreihe mit Fokuszielgruppe Talente von morgen wurden bisher knapp 65.000 Praktikant:innen und Werkstudent:innen zu ihren Einschätzungen der Arbeitgeberqualität und Arbeitgeberattraktivität befragt. Auf Basis von elf Jahren detaillierter Studienarbeit bietet die CLEVIS GmbH mit dem Future Talents Report den deutschen Arbeitgebern die relevanten Antworten zum erfolgreichen Umgang mit der Generation Y und Z, um die Talente von morgen schon heute für das eigene Unternehmen gewinnen zu können. Für Absolvent:innen, angehende Praktikant:innen und Werkstudent:innen ist ein durch die CLEVIS GmbH verliehenes Arbeitgebersiegel zur unabhängigen, anerkannten Auszeichnung eines Top-Arbeitgebers geworden.

Deutschland verliert auf dem weltweiten Arbeitsmarkt an Beliebtheit

  • In Europa verteidigt Deutschland seine Spitzenposition als attraktivstes Land unter internationalen Arbeitskräften
  • Coronavirus-Pandemie verstärkt Trend: Immer weniger Menschen wollen im Ausland arbeiten
  • Kanada verdrängt USA von der Spitze des Ländervergleichs – Australien und asiatische Staaten gewinnen

München – Deutschland hat als Arbeitgeberdestination im internationalen Vergleich an Beliebtheit verloren, bleibt aber das angesehenste Land Europas. Das zeigt die Studie Decoding Global Talent der Managementberatung Boston Consulting Group (BCG), der Online-Jobplattform StepStone und The Network, für die 208.000 Arbeitnehmer aus 190 Ländern befragt wurden. Die Bundesrepublik erreichte in der jüngsten Erhebung Platz vier und verlor damit zwei Ränge im Vergleich zur Vorgängerstudie 2018.

 „Auch wenn Deutschland hinter den USA, Kanada und Australien den vierten Rang belegt, sind wir immer noch die Nummer eins unter den nicht-englischsprachigen Ländern. Das zeigt, dass der deutsche Arbeitsmarkt international noch immer eine sehr hohe Anziehungskraft hat. Diese sollte die deutsche Wirtschaft für sich nutzen“, sagt Dr. Sebastian Dettmers, CEO von StepStone. „Um den Fachkräftemangel zu bewältigen, braucht es Zuwanderung aus anderen Ländern. Deutsche Unternehmen, die gestärkt aus der Krise hervorgehen wollen, sollten die Attraktivität des Standorts als Vorteil begreifen und auch verstärkt im Ausland nach Talenten suchen“, sagt Rainer Strack, Senior Partner bei BCG und Co-Autor der Studie.

Internationale Mobilität nimmt ab

Immer weniger Arbeitnehmer sind dazu bereit, außerhalb ihres Heimatlands zu arbeiten. Die weltweite Coronavirus-Pandemie hat diesen Trend verstärkt: 2018 hatten noch 57 Prozent der Befragten angegeben, für den Job ins Ausland gehen zu wollen, mittlerweile sind dazu nur noch knapp 50 Prozent der Arbeitnehmer bereit. 2014 waren es 64 Prozent, der Zeitraum zwischen den ersten beiden Erhebungen betrug jedoch vier Jahre. In Deutschland möchten sogar nur 45 Prozent der Arbeitnehmer im Ausland arbeiten – gegenüber der vorherigen Erhebung sank die Bereitschaft um zehn Prozentpunkte. Die beliebtesten Zielländer der Deutschen sind die Schweiz, Österreich, USA und Kanada. In den Top 10 der bevorzugten Länder sind fünf direkte Nachbarländer.

Besonders attraktiv ist der Standort Deutschland für Österreich, Osteuropa und die Türkei. Fernere Länder wie Iran, Marokko, Tunesien, Mexiko und Ghana sind nicht mehr unter den Top 10. „Die Attraktivität auf dem internationalen Arbeitsmarkt regionalisiert sich – ein Trend, der sich vor allem durch Corona auch in anderen Wirtschaftsbereichen beobachten lässt“, sagt Strack.

Erfolgreiche Pandemiebekämpfung zahlt sich aus

Englischsprachige Länder dominieren das Ranking weiterhin, an der Spitze gab es aber erstmals einen Wechsel: Kanada hat die USA verdrängt, Australien springt von Platz sieben auf Platz drei und landet damit vor Deutschland. Auch hier ist ein Trend erkennbar: Erfolgreiche Pandemiebekämpfung schlägt sich im Ranking nieder. „Länder, die die erste Welle der Corona-Pandemie erfolgreich bewältigen konnten, haben im internationalen Vergleich zugelegt“, sagt StepStone-CEO Dettmers. Dazu zählen vor allem asiatische Länder wie Singapur, Japan und Neuseeland. „Den entgegengesetzten Effekt sehen wir bei jenen Staaten, die im Frühjahr 2020 hart von Covid-19 getroffen wurden – etwa Italien, Spanien oder Frankreich.“

Digitale Mobilität als neue Perspektive gegen Fachkräftemangel

Die geografischen Grenzen der Arbeitsmärkte waren zuletzt immer durchlässiger geworden, vor allem für Fachkräfte. Die Corona-Krise hat diese Entwicklung stark gebremst. 57 Prozent der Befragten zeigten sich jedoch offen dafür, aus der Ferne für einen Arbeitgeber aus dem Ausland zu arbeiten – das sind sieben Prozentpunkte mehr als bereit sind, umzuziehen. Diese Bereitwilligkeit liegt unter den Befragten aus Deutschland deutlich niedriger – bei 47 Prozent. „Der demografische Wandel steht gerade erst vor der Tür. Während Corona den weltweiten War for Talents massiv verschärft, ist die Pandemie gleichzeitig auch ein Beschleuniger für digitale Mobilität“, sagt StepStone-CEO Dettmers. „Unternehmen bietet sich heute mehr denn je der Zugriff auf die weltweite Workforce.“

Diese neue virtuelle Mobilität hat große Vorteile: „Die Besten ihres Fachs können ihre Fähigkeiten international anbieten, auch Firmen haben dadurch einen größeren Talent-Pool“, sagt BCG-Partner Strack.  „Gleichzeitig bringt eine Remote-Arbeitswelt auch viele Schwierigkeiten mit sich – etwa rechtliche Fragen, Datenschutz-Bedenken oder das Arbeiten in unterschiedlichen Zeitzonen. Dennoch sollten Unternehmen diese neue Form der Mobilität als Option sehen und für sich nutzen.“

Städteranking: Berlin weltweit auf Platz vier, New York verliert stark

London bleibt bei internationalen Arbeitnehmern hoch angesehen und führt das Ranking wie schon 2018 an. Auf die englische Hauptstadt folgen die Städte Amsterdam und Dubai. Stark abgefallen hingegen ist die US-Metropole New York, von Platz zwei auf Rang acht. Dubai, Abu Dhabi, Tokio und Singapur haben an Beliebtheit gewonnen.

Die beliebteste Stadt in Deutschland bleibt Berlin, die Hauptstadt schafft es weltweit auf den vierten Platz, nach Rang drei in der vorherigen Erhebung. Vor allem bei Arbeitnehmern mit Master-Abschluss oder Promotion kann Berlin punkten und schafft es dort sogar auf Platz zwei. „Die Startup-Szene und die hohe Internationalität machen Berlin zu einem sehr attraktiven Ort für gut ausgebildete Talente“, sagt BCG-Partner Rainer Strack. Hinter Berlin folgen in Deutschland München (26) und Hamburg (35), die jeweils drei Plätze gegenüber der Studie von 2018 verloren haben.

Die Studie zum Download und weiterführende Infos unter https://www.stepstone.de/wissen/global-talent/

Über die Studie

Für die Studie Decoding Global Talent haben StepStone, die Boston Consulting Group (BCG) und The Network (ein von StepStone mitbegründeter globaler Zusammenschluss führender Online-Jobbörsen in 130 Ländern) im Herbst 2020 insgesamt rund 208.000 Arbeitnehmer aus 190 Nationen befragt. Schwerpunkte der Online-Befragung waren unter anderem die Bereit­schaft, im Ausland zu arbeiten, die bevorzugten Arbeitsmärkte und ‑standorte sowie die Präferenzen bei der digitalen Arbeit.

Über BCG

Die Boston Consulting Group (BCG) unterstützt führende Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft in partnerschaftlicher Zusammenarbeit dabei, Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen. Seit der Gründung 1963 leistet BCG Pionierarbeit im Bereich Unternehmensstrategie. Die Boston Consulting Group hilft Kunden, umfassende Transformationen zu gestalten: Die Beratung ermöglicht komplexe Veränderungen, eröffnet Wachstumschancen, schafft Wettbewerbsvorteile, verbessert die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit und bewirkt so dauerhafte Verbesserungen des Geschäftsergebnisses.

Nachhaltiger Erfolg erfordert die Kombination aus digitalen und menschlichen Fähigkeiten. Die vielfältigen, internationalen Teams von BCG bringen tiefgreifende Expertise in unterschiedlichen Branchen und Funktionen mit, um Veränderungen anzustoßen. BCG verzahnt führende Managementberatung mit Expertise in Technologie, Digital und Analytics, neuen Geschäftsmodellen und der übergeord­neten Sinnfrage für Unternehmen. Sowohl intern als auch bei Kunden setzt BCG auf Gemeinschaft und schafft dadurch Ergebnisse, die Kunden nach vorne bringen. Das Unternehmen mit Büros in mehr als 90 Städten in über 50 Ländern erwirtschaftete weltweit mit 21.000 Mitarbeitern im Jahr 2019 einen Umsatz von 8,5 Milliarden US-Dollar.

Weitere Informationen: http://www.bcg.de

Über StepStone

Mit StepStone trifft jeder die richtige Jobentscheidung. Das E-Recruiting-Unternehmen verbindet Menschen mit der Arbeitswelt – neben Online-Jobplattformen (StepStone, TotalJobs, Saongroup u.a.) zählen weitere digitale Services wie Employer-Branding-Dienstleistungen, Gehaltsanalysen sowie Video-Recruiting-Lösungen zum Angebot des Unternehmens. Die StepStone GmbH, eine Tochter der Axel Springer SE, ist in mehr als 20 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf. StepStone Deutschland betreibt die Jobplattform www.stepstone.de.