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Smartphone, Jobticket, Dienstwagen: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

  • Jedes zweite Unternehmen stattet Neu-Mitarbeiter mit Smartphone, Tablet oder Computer der neuesten Generation aus
  • Weiterbildung, Nahverkehrsticket und positives Arbeitsumfeld stehen ebenfalls hoch im Kurs
  • Überdurchschnittliche Gehälter und Dienstwagen sind die Ausnahme

Technik der neuesten Generation, freie Fahrt mit Bus und Bahn und selbstbestimmtes Arbeiten: Um Bewerber für sich zu begeistern, lassen sich Arbeitgeber in Zeiten des verschärften Fachkräftemangels einiges einfallen. Knapp jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) will potenzielle Mitarbeiter mit der jüngsten Generation von Smartphone, Tablet oder Computer locken.

 

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Hallo Chef: Ich kündige und kassiere mehr Gehalt im neuen Job

Trotz Fachkräftemangel und rekordverdächtig niedrigen Arbeitslosenzahlen haben es viele Unternehmen geschafft, Gehälter stabil zu halten. Wie diese Situation sich in den USA auswirkt, wird in einem Artikel von Melissa Swift und Tom McMullen vom Korn Ferry Institut erläutert.

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Hoher Innovationsdruck, hohe Gehälter: So viel zahlt die Telekommunikationsbranche 

Auf der größten Mobilfunkmesse Europas, dem Mobile World Congress in Barcelona, werden ab Montag wieder die neuesten Modelle sowie Trends der mobilen Kommunikation präsentiert. Der Innovationsdruck in der Branche ist hoch. Um neue Entwicklungen voranzutreiben, sind Telekommunikationsunternehmen auf hochspezialisierte Fachkräfte angewiesen. Die Gehaltsaussichten im Bereich Telekommunikation sind laut Zahlen des StepStone Gehaltsreports 2019 dementsprechend glänzend. Mit 62.400 Euro liegt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt klar über dem bundesweiten Durchschnitt von Fach- und Führungskräften (58.100 Euro) – einige stark nachgefragte Berufsgruppen profitieren besonders.

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50 Prozent mehr Azubis dank zielgruppengerechtem Mobile Recruiting

Die Reiseland Holding setzt auf die TalentHero App und kann 50 Prozent mehr Azubis einstellen

Die Digitalisierung in der Reisebranche geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Von der Recherche über Preisvergleiche bis hin zur Buchung ist online längst alles möglich. Wer aber für spezielle Reisen persönliche Beratung schätzt, ist im Reisebüro am besten aufgehoben. Daher müssen sich Reisebüros langfristig auf den digitalen Wandel einstellen und brauchen entsprechend kompetenten Nachwuchs. Die Reiseland Holding steht für Innovation und Mut und ist Vorreiter der Branche. In Zusammenarbeit mit der Azubi-App TalentHero von meinestadt.de konnten für das vergangene Ausbildungsjahr 50 Prozent mehr Auszubildende eingestellt werden.

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Cassandra Ferebee

Fachportal Freiwilligenarbeit richtet Round Table mit Experten ein: Standards für Nachhaltigkeit und Distanz zum fragwürdigen Voluntourismus schaffen

Bestimmte Projekte in der Freiwilligenarbeit im Ausland werden von Organisationen und Medien kritisch betrachtet. Tatsächlich gibt es Volunteering-Angebote von fragwürdiger Qualität und Berichte über gravierende Missstände. Um Standards für Nachhaltigkeit und Qualität zu schaffen, hat das Fachportal Freiwilligenarbeit.de mit drei Anbietern von Freiwilligenarbeit einen Round Table initiiert. Die Interviews wurden jetzt auf www.freiwilligenarbeit.de/roundtable.html veröffentlicht.

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Bei einem Hilfsprojekt für Frauen in Tansania Urheber: Rainbow Garden Village

Meine Vision: Keine Vision

Von Bewerberberater Gerhard Winkler, jova-nova.com

„Guten Tag Herr Winkler, XY hat mir empfohlen, meine beruflichen Ziele und Visionen zu konkretisieren. Diese solle man im persönlichen Gespräch dann darlegen. Ich habe Ziele und Visionen bereits entwickelt. Könnte der (vor)letzte Satz meines Anschreibens darauf verweisen? Zum Beispiel so: „Sehr gerne würde ich Ihnen meine beruflichen Ziele und meine Vision für… im persönlichen Gespräch noch konkreter vorstellen… „

Gerhard Winkler
Gerhard Winkler, Bewerberratgeber, www.jova-nova.com

Bewerberzufriedenheit: Social Media Recruiting schneidet schlecht ab

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die Umfrageergebnisse des Jobbörsen-Kompass liegen nun für den aktuellen Stichtag Februar 2019 vor – und sie bergen eine handfeste Überraschung.

Der Blick auf die Zufriedenheit der Bewerber mit den wichtigsten Recruiting-Kanäle zeigt auf, dass Social Media Recruiting gegenüber Jobportalen und Karrieremessen deutlich schlechter abschneidet.

Zum Stichtag Februar 2019 haben Bewerber ihr eindeutiges Zufriedenheitsvotum abgegeben.

Umfrageteilnehmer konnten ihre Einschätzung der Recruitingkanäle auf einer Skala von 7=sehr gut bis 1=überhaupt nicht gut angeben.

Künstliche Intelligenz soll dem Chef helfen – oder ihn ersetzen

  • 4 von 10 Berufstätigen wollen, dass eine KI ihren Vorgesetzten unterstützt
  • 3 von 10 würden ihren Chef sogar gegen eine KI tauschen

Viele Berufstätige trauen Künstlicher Intelligenz zu, ihren Arbeitsalltag zu verbessern. So wünschen sich 4 von 10 berufstätigen Bundesbürgern (44 Prozent), dass eine KI den eigenen Vorgesetzten unterstützt, etwa mit automatischen Analysen für schnellere und bessere Entscheidungen. 3 von 10 (30 Prozent) würden sogar noch weiter gehen und den eigenen Chef gerne komplett durch eine KI ersetzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 515 Erwerbstätigen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Arbeitsmarkt 2018: Personalnachfrage auf neuem Höchststand

Der deutsche Stellenmarkt entwickelt sich weiterhin positiv: 2018 stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen auf über 4,7 Mio. an. Damit setzt sich der Aufwärtstrend bereits im dritten Jahr in Folge fort. Das ergab die Stellenmarkt‑Auswertung der Personalmarktexperten von index Anzeigendaten, die insgesamt 181 Zeitungen und Zeitschriften sowie 62 Online-Jobbörsen analysiert haben.

Seit Anfang 2016 ist die Anzahl der Stellenausschreibungen in den Print‑ und Online‑Medien kontinuierlich gestiegen. Somit konnte 2018 ein neuer Spitzenwert erreicht werden: Mehr als 4,7 Mio. Stellen waren letztes Jahr in Deutschland zu besetzen – ein Anstieg um 7,65 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, in dem etwa 4,4 Mio. Positionen ausgeschrieben wurden. Auch die Anzahl der Firmen, die nach neuen Mitarbeitern suchten, erhöhte sich zwischen 2017 und 2018 von etwa 450.000 auf mehr als 480.000.

Besonders viele Mitarbeiter wurden 2018 im Juli, August und September gesucht, während in den Wintermonaten letzten Jahres am wenigsten Stellen zu vergeben waren. Gleichzeitig stieg 2018 auch die Einstellungsquote: Mit 61 Prozent im letzten Quartal 2018 lag sie um 8 Prozentpunkte höher als im Q4 2017.

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Quellenbasis: 181 Printmedien und 62 Online‑Jobbörsen (Dezember 2018)

Gen X, Y, Z: Das Ende des Schubladendenkens

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Filterblasen-Hype um Gen X, Y oder Z geht nahezu ungebremst weiter. Es ist ein viel zu bequemes Gedankenmodell, Bewerber einfach nach ihrer Altersgruppe einzuteilen und daraus allerlei wohlfeiles Verhalten und Anspruchsdenken abzuleiten. Ganz selten – wenn überhaupt – machen sich die Protagonisten der Gen-Szene Gedanken, wie Beschäftigte der unterschiedlichen Generation in Betrieben zusammenarbeiten. Im Handwerk gibt es wenigstens die klassische Einteilung in Lehrling, Geselle und Meister – in der modernen Arbeitswelt ignorierte man mit Erfolg die Auswirkungen, wenn Vertreter der jeweiligen Generationen im Mix mit anderen, älteren Generationen zusammen arbeiten müssen. Es sei denn, eine Team-Einteilung in Praktikanten und Experten genügt den Ansprüchen.

 

Was will die Generation Y? Noch mehr Stickers und ein schnelleres SmartPhone

 

Hingegen blieben die Forschungsmodelle von Jane Loevinger lange Zeit im inneren Zirkel der akademischen Welt eingebunden. Dr. Jane Loevinger Weissman war emeritierte Hochschulprofessorin an der Washington University in St. Louis, Kansas (USA) und fokussierte ihre Forschungsarbeiten auf die verschiedenen Stufen der Ich-Wentwicklung.