Digitalisierung

Intelligente Bots übernehmen den Kundendialog

Autor: Heinrich Welter (Vice President Sales und General Manager DACH bei Genesys Telecommunications Laboratories) / Redaktion marconomy

Der Kundendialog der Zukunft wird ein Dialog zwischen intelligenten Systemen sein. Dies ist die zentrale Aussage einer Studie zum Kundendialog 2025. Wie Unternehmen die Studienergebnisse für sich nutzen und neue Strategien umsetzen können.

Ein zentraler Treiber für die Entwicklung des Kundendialogs ist die Erwartungshaltung der Kunden. Die Autoren haben herausgefunden, dass Kunden künftig im Dialog mit Unternehmen maximale Individualisierung bei für sie minimalem Aufwand erwarten. Weiterhin wird das Kommunikationsverhalten stärker von individuellen und situativen Entscheidungen geprägt. Zudem erwarten Kunden ein hohes Maß an Individualität, Menschlichkeit, Einfachheit, Geschwindigkeit und Automatisierung. Das alles zeigt die Studie, die die Zukunftsforscher von 2b AHEAD gemeinsam mit IBM und Genesys mittels Expertenbefragungen durchgeführt haben.

Künstliche Intelligenz in der Personalvorauswahl

Eine empirische Studie über die Akzeptanz von Recruitern gegenüber dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Personalvorauswahl.

Begriffe wie „Digitalisierung“ und „künstliche Intelligenz“ (KI) sind in aller Munde und beeinflussen viele Bereiche – auch die Personalauswahl. Allerdings besteht häufig eine Differenz zwischen der Relevanz und der Nutzung neuer Technologien. Diese Studie bestätigt, dass künstliche Intelligenz ein großes Zukunftsthema ist – 81 % der befragten Recruiter sehen es als zukunftsrelevant an. Passend dazu, sind 65 % der Meinung, dass Unternehmen, welche sich einer solchen Technologie nicht öffnen, als altmodisch betrachtet werden. Im Gegensatz dazu fällt die Nutzung eher niedrig aus. Die Mehrheit der Recruiter hat mit 57 % kein bis nur ein geringes Wissen über künstliche Intelligenz. Nur 37 % kennen solche Systeme und nur 10 % haben sie bereits benutzt.

R51 raven51 Crosswater Job Guide

Vertrauen in Datensicherheit auf Fünf-Jahres-Hoch

  • Fast jeder Vierte findet, dass seine persönlichen Daten im Internet sicher sind
  • Aber: Staat und Behörden verlieren an Vertrauen

Ob beim Online-Banking, im Web-Shop oder in sozialen Netzwerken: Datensicherheit entscheidet für viele Internetnutzer über das Vertrauen in Online-Dienste. Dieses Vertrauen ist zuletzt wieder leicht gestiegen: Fast ein Viertel der Internetnutzer (23 Prozent) meint, dass ihre persönlichen Daten im Internet sicher sind. Im Vorjahr war es jeder Fünfte (20 Prozent) und im Jahr 2014 sagte dies sogar nur jeder siebte Internetnutzer (13 Prozent). Die große Mehrheit der Onliner (75 Prozent) findet derzeit, dass ihre persönlichen Daten im Internet nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.027 Internetnutzern in Deutschland.

„Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird das Vertrauen in digitale Technologien künftig entscheidend sein. Damit sich Innovationen durchsetzen, benötigen sie eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern“, sagt Bitkom Präsident Achim Berg.

Achim Berg, BITKOM

Keine Angst vor Kollege Roboter

Arbeitnehmer schauen überwiegend optimistisch auf digitalisierte Arbeitswelt

  • Dr. Dieter Traub

    Mehrheit sieht für sich persönlich überwiegend Vorteile durch Digitalisierung

  • Etwas mehr als jeder Zehnte hat Angst vor Jobverlust
  • Weiterbildung von Arbeitnehmern erforderlich, aber nicht flächendeckend angeboten

Die öffentliche Debatte über die Digitalisierung der Arbeitswelt kennt viele Stimmungslagen. Wenn es um die absehbare Automatisierung bestimmter Tätigkeiten geht, rangieren die Meinungen irgendwo zwischen Untergangsszenarien und Fortschrittsglauben. „Wir sind bald alle überflüssig“, sagen die einen – „Es sind schon immer Berufe verschwunden und neue entstanden“, sagen die anderen.

4 von 5 Unternehmen in Europa stehen aufgrund veralteter Unternehmenssoftware vor einem ‚digitalen Stillstand‘

Eine neue Studie bestätigt die Bedeutung moderner Finanz- und HR-Systeme für den Erfolg der digitalen Transformation in Unternehmen 

 

Workday, ein führender Anbieter von Cloud-Anwendungen für das Finanz– und Personalwesen, hat heute die Ergebnisse einer neuen europaweiten Studie mit dem Titel „Digital Leaders: Transforming Your Business“ vorgestellt.

 

Die vom Research- und Beratungsunternehmen IDC durchgeführte Studie belegt, dass in vielen Unternehmen ein wachsender „Digital Disconnect“ entsteht zwischen den Erwartungen und Anforderungen der für die Digitalisierung verantwortlichen Führungskräfte und den Möglichkeiten der Unternehmenssoftware, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Die meisten betrachten ihre Finanz- und HR-Systeme lediglich als „ausreichend“ für die heutigen Geschäftsanforderungen und vermissen die Flexibilität und den nötigen Entwicklungsstand, um ein umfängliches Digitalisierungs-Mandat abbilden zu können, das von vielen CEOs gefordert wird.

Digitalisierung: Das Saarland und Thüringen haben den höchsten Anpassungsbedarf

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Bundesländer vor unterschiedliche Herausforderungen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf arbeiten, in dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, unterscheidet sich deutlich und liegt zwischen 15 Prozent in Berlin und 30 Prozent im Saarland.

Crosswater Newsletter 17.10.2018: Künstliche Intelligenz im Recruiting

Der aktuelle Crosswater Newsletter fokussiert auf den Einsatz der Künstliche Intelligenz im Recruiting. viasto.com lädt zum Webinar über dieses Thema ein, Amazon hat demonstriert, dass man mit Robot-Recruiting grandios scheitern kann. Ist die Arbeitgeberattraktivität in der Automobilbranche noch wirksam?

Algorithmus macht Eindruck

Bewerber-Studie von viasto zur Akzeptanz von „Künstlicher Intelligenz“ im Bewerbungsprozess zeigt: Konkreter Nutzen senkt Skepsis auf Kandidatenseite

 

80% der Bewerber in Deutschland sind sich sicher, dass „Künstliche Intelligenz“ die Personalauswahl von Arbeitgebern in Zukunft prägen wird. Allerdings fühlen sich mehr als zwei Drittel (67%) eher schlecht oder gar nicht auf diesen digitalen Veränderungsprozess rund um ihre Jobsuche und Bewerbung vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi mehr als 1.000 Menschen befragte, die sich in den letzten 3 Jahren mindestens einmal beworben haben. Demnach herrscht bei der Mehrheit der Bewerber (47%) zwar eine gewisse Skepsis gegenüber „Künstlicher Intelligenz“ im beruflichen Auswahlprozess, aber immerhin jeder vierte Bewerber (26%) steht Personalauswahlinstrumenten auf dieser Basis generell positiv gegenüber.

viasto
Sara Lindemann

Automatisierung: Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Die Digitalisierung beschleunigt Arbeitsabläufe und verändert Arbeitsplätze radikal. Studien prognostizieren den Abbau von Millionen Stellen, weil Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft trotzdem gelassen entgegen. Eine Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, technologische Veränderungen wirkten sich positiv aus. Nur 15 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht.

Die Bewerbungsmappe ist tot

  • Dr. Bernhard Rohleder

    9 von 10 Personalern erwarten digitale Bewerbungsunterlagen

  • Nur noch 3 Prozent wünschen sich Unterlagen auf Papier
  • Bitkom gibt Tipps für eine gelungene digitale Bewerbung

Anschreiben und Lebenslauf ausdrucken, zusammen mit den kopierten Zeugnissen in eine Bewerbungsmappe packen und schließlich alles in einem stabilen Kuvert zur Post bringen. Diese Art, sich auf einen Job zu bewerben, gehört endgültig der Vergangenheit an. Nur noch 3 Prozent der Personalverantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern wollen die Unterlagen auf Papier in einer Bewerbungsmappe.