Digitalisierung

Computerbranche: Auswirkungen von K.I. und Maschinellem Lernen auf die Jobbörse

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bieten nicht nur für Fachkräfte im Bereich IT und Computersicherheit große Karrierechancen. Die Auswirkungen der sich weiter entwickelnden Technologien haben auch Einfluss auf Jobs, Gehälter und Karriere-Möglichkeiten vieler weiterer Branchen. Künstliche Intelligenz kann Arbeitskosten senken, Stellenabbau nach sich ziehen – aber auch neue Karrierewege eröffnen. Eine Übersicht darüber, wie K.I. und maschinelles Lernen die Jobbörse in der näheren Zukunft beeinflussen werden. Und warum Arbeitnehmer sich nicht zu sorgen brauchen.

Quelle:  Unplash

Lokales Daten-Hosting für Slack

Slack-KundInnen können wählen, in welcher Region ihre Daten gespeichert werden, um Firmenrichtlinien und Compliance-Anforderungen zu erfüllen

Professorin der ESMT Berlin erhält 1,5 Millionen Euro Förderung für Forschung zu digitalen Märkten

Özlem Bedre-Defolie, Associate Professor of Economics an der ESMT Berlin, wurde mit dem renommierten Starting Grant des European Research Council (ERC) ausgezeichnet. Bedre-Defolies Projekt „Digital Platforms: Pricing, Variety, and Quality Provision“ (DIPVAR) wird zwischen 2020 und 2024 mit insgesamt rund 1,49 Millionen Euro gefördert. Dazu gehört die Schaffung mehrerer neuer Stellen für Postdoktorandinnen und PhD-Kandidaten.

Özlem Bedre-Defolie

rexx systems mit Azubi-Management und der Verleihung des rexx Recruiting Awards auf der Zukunft Personal Europe

Die Zukunft Personal Europe in Köln Mitte September 2019 ist die größte HR-Messe des Kontinents und jährt sich dieses Jahr nach den Erfolgen der vergangenen Jahre zum 20. Mal. Der Hamburger HR-Softwareanbieter rexx systems präsentiert sich in Halle 3.2, Stand C.08 unter anderem mit einer Preview zum neuen Modul Azubi-Management und der Verleihung des rexx Recruiting Award 2019.

rexx systems, crosswater job guide,
Florian Walzer

Leichtes Wachstum bei Digital-Investitionen

  • Pro-Kopf-Ausgaben für IT- und Telekommunikation steigen in Deutschland um 2 Prozent auf 1.584 Euro
  • Schweiz, USA und Dänemark liegen international an der Spitze

Die Ausgaben für Informationstechnik (IT) und Telekommunikation sind in Deutschland im Jahr 2018 um 2 Prozent auf 1.584 Euro pro Einwohner gestiegen. Im Durchschnitt der 26 EU-Staaten wurden 1.248 Euro ausgegeben, was ebenfalls einem Anstieg von 2 Prozent entspricht. Das berichtet der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit 3.214 Euro (+3 Prozent) an der Spitze. Dahinter folgen die USA mit 3.126 Euro (+5 Prozent). Die skandinavischen Staaten komplettieren die globale Spitzengruppe. In Dänemark stiegen die Digital-Investitionen auf 2.483 Euro pro Kopf (+2 Prozent), in Schweden auf 2.362 Euro (+3 Prozent), in Norwegen auf 2.290 Euro (+3 Prozent) und in Finnland auf 2.071 Euro (+2 Prozent). Deutlich vor Deutschland liegt ungeachtet der Brexit-Wirren das Vereinigte Königreich (2.002 Euro, +2 Prozent), es folgen die Niederlande (1.998 Euro, +3 Prozent) und Japan mit dem zweitschwächsten Wachstum in den Top-10 (1.687 Euro, +1 Prozent). Überdurchschnittlich stark, aber auf niedrigem Niveau, wuchsen im europäischen Maßstab die Digital-Ausgaben in Ungarn (558 Euro, +5 Prozent) und Rumänien (276 Euro, +7 Prozent). Weltweit zählen Russland (275 Euro, +5 Prozent), die Türkei (234 Euro, +7 Prozent) und Indien (56 Euro, +11 Prozent) zu den am schnellsten wachsenden Märkten.

Achim Berg

Mehr Power für den Vertrieb: Oliver Saul verstärkt ab sofort die Geschäftsführung der index Gruppe

Die Berliner index Gruppe intensiviert ihre Vertriebsaktivitäten und holt sich dafür Verstärkung in die Führungsebene. Seit dem 01. August ist Oliver Saul Geschäftsführer der index Gruppe. Damit möchte das Unternehmen seine Position als europäischer Marktführer in der Stellenmarkt-Auswertung weiter ausbauen und sich noch stärker als umfassender Partner der Personalprofis etablieren. Neben Zuwächsen bei der Online-Datenbank index Anzeigendaten sollen auch die Geschäftsfelder Marktforschung und Personalmarketing intensiviert werden. Der 50-Jährige kommt vom Online-Solaranbieter Enpal, wo er Vertriebsleiter war. 

Oliver Saul

Bank 2.0: Welche Herausforderungen birgt die Digitalisierung für den Finanzsektor?

Diana Himmel

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Interessante Zahlen in Sachen Digitalisierung

Die Digitalisierung ist neben dem Gesundheitsmanagement eines der wichtigsten Themen im Geschäftsleben, insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen. Führend in Sachen digitaler Transformation sind die Banken und Versicherungen. Einen Digitalisierungsindex von 63 Punkten erreicht diese Branche, bei allen Branchen sind es durchschnittlich 54 Punkte. Gemäß der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“, die von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, gibt es heute kein Finanzunternehmen mehr, das sich nicht mit der Digitalisierung befasst hat. Zu 69 Prozent ist die Transformation bei Finanzdienstleistern bereits ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

One Hour Translation (OHT): KI ist dabei, die globale Übersetzungsbranche zu verändern, und bis 2022 wird es voraussichtlich zu Massenentlassungen kommen

Die Arbeitsplätze hunderter und tausender Fachleute in der globalen Übersetzungsbranche laufen Gefahr, aufgrund der raschen Verbesserung der NMT-Maschinen (Neural Machine Translation) von Unternehmen wie Google, Amazon, Microsoft und anderen zu verschwinden, sagt Ofer Shoshan, CEO und Mitbegründer von OHT. Die Branche erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 50 Milliarden US-Dollar und beschäftigt über 500.000 Fachkräfte in geschätzten 21.000 Übersetzungsbüros.

Shoshan geht davon aus, dass „die meisten geschäftlichen Übersetzungen bis 2022 von weitgehend kostenlosen NMT-Maschinen angefertigt werden, und zwar mit menschlicher Nachbearbeitung (Human-in-the-Loop).“ Der Einsatz von NMT führt bereits zu erheblichen Kosteneinsparungen für Unternehmen, die jährlich Millionen von Dollar für Übersetzungsdienstleistungen ausgeben und von diesen abhängig sind.

Ofer Shoshan

Digitale Führung: „Viel Altes im Neuen“ oder kommt es zu „My next boss may be a dashboard“?

Tweets wie dieser oder auch extreme Aussagen, wie „Your next boss may be a smart dashboard“ verdeutlichen die Bandbreite der Diskussion zu digitaler Führung. Sie machen mich unruhig und erinnern mich – einen typischen Digital Immigrant – an meine Überlegungen zur andauernden Digitalisierung und zu den Auswirkungen auf die Führung und Zusammenarbeit von Mitarbeitern.

Offensichtlich bin ich mit Überlegungen dieser Art nicht allein, denn die Meinungen zur digitalen Führung sind mittlerweile in ihrer Vielfalt unüberschaubar und stellenweise auch Ausdruck einer gewissen Ratlosigkeit. Trotzdem zeigt sich in der Anwendung digitaler Hilfsmittel bei der Führung von Mitarbeiter recht häufig, dass die betriebliche Praxis einer umfassenden wissenschaftlichen Betrachtung vorauseilt.