Digitalisierung

Smart Country Convention schlägt Brücke zwischen Behörden und Digitalwirtschaft

  • 12.700 Teilnehmer, 150 Aussteller und über 400 Sprecher auf 4 Bühnen
  • Nächste Smart Country Convention findet vom 27.-29. Oktober 2020 statt

Mit 12.700 Teilnehmern, 150 Ausstellern und 400 Sprechern verzeichnet die zweite Smart Country Convention nach drei Tagen neue Rekorde. Die Kongressmesse rund um die digitale Verwaltung, Smart City und Smart Region erweiterte sich um drei Digitalkonferenzen, neue interaktive Formate und einen Karrieretag. „Ein deutliches Plus bei der Zahl der Besucher und der Aussteller – die zweite Auflage der Smart Country Convention zeigt die Bedeutung des Themas Digitalisierung auf allen Ebenen – den Regierungen, Rathäusern und öffentlichen Unternehmen“, bilanziert Messe-Berlin-Chef Dr. Christian Göke nach drei Tagen. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom findet jeder zweite Bundesbürger (56 Prozent) seinen Wohnort noch nicht digital genug. Sechs von zehn (63 Prozent) können sich aber vorstellen, in einer Stadt oder Gemeinde mit vielen digitalen Angeboten zu leben. „Die Entwicklung der Stadt der Zukunft ist eine Gemeinschaftsaufgabe für Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Smart Country Convention hat alle entscheidenden Akteure zusammengebracht“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Achim Berg

Mehr Unternehmen investieren in das digitale Büro

  • Jeder vierte Mittelständler plant die digitale Dokumentenverwaltung
  • Digitalisierung ist fast immer Chefsache
  • Digital Office Conference am 22. Oktober in Berlin

Der Mittelstand verabschiedet sich vom analogen Büro: Fast jedes vierte Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern (23 Prozent) gibt aktuell an, in nächster Zeit Investitionen in eine umfassende Softwarelösung für die digitale Dokumentenverwaltung tätigen zu wollen. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2017, wo lediglich 18 Prozent angaben, in diesem Bereich investieren zu wollen. Weitere 7 Prozent planen Ersatz- oder Erweiterungsbeschaffungen für sogenannte Enterprise-Content-Management-Systeme (ECM).

Nils Britze

Die Digitalisierung der Finanzbranche in Zahlen: Bitkom veröffentlicht Studienbericht „Digital Finance 2019“

Julian Grigo

Wie viele Bundesbürger nutzen Online-Banking? Bleiben die Kunden ihrer Hausbank treu und welche Zukunft hat die Filiale? Wer würde auch Angebote eines Digitalunternehmens annehmen? Und was halten die Deutschen von Online-Angeboten der Versicherungsbranche? Antworten auf diese Fragen liefert der Studienbericht „Digital Finance 2019 – Die Transformation der Finanzindustrie in Zahlen“, den der Digitalverband Bitkom heute veröffentlicht hat. „Online-Banking hat sich in wenigen Jahren von der Ausnahme zur Regel entwickelt. Und inzwischen stellen nicht mehr nur etablierte Geldinstitute Online-Angebote zur Verfügung, sondern neue, rein digitale Wettbewerber drängen auf den Markt“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. Und Fabian Nadler, Referent Digital Insurance & InsurTech betont: „Eine ähnliche Entwicklung mit einem noch höheren Tempo bei der Digitalisierung erleben wir aktuell in der Versicherungsbranche. Der vorliegende Studienbericht stellt eine Fülle von Daten und Fakten und Zeitreihen bereit, die diese Trends beschreiben.“

Fakultät für Informatik und Mathematik der Uni Passau: Unter den Besten

Zum dritten Mal bescheinigt das Times Higher Education World Subject Computer Sciences Ranking 2020 der Fakultät für Informatik und Mathematik einen Platz unter den Besten. Sie gehört zu den Top 20 Prozent weltweit.

Das Times Higher Education (THE) Ranking ist weltweit eines der wichtigsten Rankings für Universitäten. Es untersucht und vergleicht die Leistungen von Universitäten in den Bereichen Lehre, Forschung, Zitationen, Internationale Ausrichtung sowie Drittmittel aus der Wirtschaft.

In diesem Jahr beteiligten sich weltweit 749 Fachbereiche an diesem sehr angesehenen Ranking. Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Passau steht damit international unter den 151-175 besten Fachbereichen. In Deutschland belegt sie Platz 15 und bayernweit Platz 4.

Prof. Dr. Michael Granitzer, Universität Passau

Deutschlands smarteste Städte: Das sind die Top Ten

Bitkom präsentiert Digital-Ranking der 81 deutschen Großstädte

Wie digital sind Deutschlands Städte? Diese Frage beantwortet der Smart City Index. Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom wurden alle 81 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern detailliert untersucht. Die Experten von Bitkom Research haben dafür insgesamt 7.800 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert – und nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Die folgenden Städte haben es unter die Top 10 geschafft und machen den Gewinner unter sich aus, sie sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

Achim Berg

Mitmachen bei der Umfrage zur Digital Readiness: Wie fit sind Unternehmen bei der digitalen Transformation?

Aon Assessment (ehemals cut-e), internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung im Online-Assessment, hat eine Umfrage für Unternehmen gestartet. Sie ermittelt, wie ein Unternehmen mit der digitalen Transformation umgeht und wie der Status quo bei der Digital Readiness ist.

Wo steht das eigene Unternehmen in der digitalen Transformation? Eine wichtige Frage. Denn nur Unternehmen mit Digitalkompetenzen werden in der Lage sein, auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu bestehen.

KI kann viel, aber längst nicht alles

  • Neue Publikationsreihe „Science over Fiction“ zeigt Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz
  • Erste Folge zur Erkennung von epileptischen Anfällen durch maschinelles Lernen

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, die Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändern wird. In der öffentlichen Debatte werden KI aber häufig auch Möglichkeiten zugesprochen, die weit jenseits dessen liegen, was in absehbarer Zukunft technologisch erreichbar ist. Der Digitalverband Bitkom will mit einer neuen Publikationsreihe „AI: Science over Fiction“ zur Versachlichung der Debatte beitragen und an ausgewählten Beispielen zeigen, welchen Nutzen KI stiften kann und wo die Grenzen liegen.

„Die Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz sind oft von Science-Fiction-Romanen und -Filmen geprägt. So entsteht Angst vor einer omnipotenten Künstlichen Intelligenz, und Angst ist immer ein schlechter Ratgeber“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die neue Publikationsreihe des Bitkom hat das Ziel, den Blick auf KI zu schärfen und reale Einsatzszenarien statt fantasievoller Utopien in den Mittelpunkt zu rücken. KI erschließt heute in erster Linie neue Möglichkeiten für die Automatisierung von klar definierten Aufgaben, in vielen anderen Bereichen steckt KI noch in den Kinderschuhen.“

Achim Berg

Wenn Maschinen die HR übernehmen – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung 

  • Maschinenlesbarkeit wird wichtigste Eigenschaft einer Stellenanzeige
  • Digitale Auswahlsysteme heute doppelt so häufig genutzt als vor zwei Jahren
  • Zukünftig wichtigste Fähigkeit der Recruiter: Employer Branding Kampagnen

 Da sind sich Kandidaten und Unternehmen einig: Die Digitalisierung schreitet voran – und neue Herausforderungen in der Personalbeschaffung werden gleichzeitig als Chance in der Zusammenarbeit mit intelligenten Maschinen gesehen. Das zeigen die Ergebnisse der 17. Ausgabe der Studie Recruiting Trends1, die Monster gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlicht hat.

 

Tim Weitzel

Computerbranche: Auswirkungen von K.I. und Maschinellem Lernen auf die Jobbörse

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bieten nicht nur für Fachkräfte im Bereich IT und Computersicherheit große Karrierechancen. Die Auswirkungen der sich weiter entwickelnden Technologien haben auch Einfluss auf Jobs, Gehälter und Karriere-Möglichkeiten vieler weiterer Branchen. Künstliche Intelligenz kann Arbeitskosten senken, Stellenabbau nach sich ziehen – aber auch neue Karrierewege eröffnen. Eine Übersicht darüber, wie K.I. und maschinelles Lernen die Jobbörse in der näheren Zukunft beeinflussen werden. Und warum Arbeitnehmer sich nicht zu sorgen brauchen.

Quelle:  Unplash

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