Digitalisierung

Durchdacht digitalisieren

Das Thema Digitalisierung birgt eine Vielzahl an Möglichkeiten für Unternehmen jeder Branche, ihre Prozesse zu optimieren. Die Bandbreite reicht von digitalisierten Kommunikationskanälen, über den Webshop mit intelligentem Warenwirtschaftssystem, bis hin zur Einführung Künstlicher Intelligenz (KI) in all seinen Facetten. Gerade in einem Ausnahmezustand wie der Coronakrise zeigt sich jedoch, wie konsequent Unternehmen das Konzept „Digitalisierung“ angegangen sind – oder auch gerade angehen.

 

„Neben den absolut ‚lebensnotwendigen’ Maßnahmen sollten Unternehmen auch jetzt nicht den Blick fürs Ganze verlieren”, findet Ertan Demirel, Geschäftsführer von GULP. „Ein Webshop ist beispielsweise schnell eingerichtet, doch um den bestmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, sollte er auch an das Warenwirtschaftssystem angebunden und Möglichkeiten zur Analyse des Kunden- und Kaufverhaltens geschaffen werden.“

Corona-Soforthilfe für Gesundheitsbranche

viasto bietet Kliniken, Pflegeeinrichtungen und anderen Arbeitgebern aus dem Gesundheitssektor kostenlose Nutzung seiner „interview-suite

Digitale Vorstellungsgespräche per Video boomen durch die Corona-Krise wie nie zuvor. viasto, europäischer Marktführer für Video-Recruiting, vermeldete bereits im März eine Steigerung der Nachfrage um 80%. In der Zwischenzeit stieg diese um mehr als das Dreifache im Vergleich zum Zeitraum zu Beginn diesen Jahres. Um nun einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, das Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen effizienter zu den richtigen Mitarbeitern finden, bietet viasto allen Kliniken, Pflegeeinrichtungen und anderen Unternehmen aus dem Gesundheitssegment eine kostenlose Nutzung seiner viasto interview suite bis mindestens Ende 2020 an.

Martin Becker

Der Chief Digital Officer bleibt die Ausnahme

  • Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen hat einen CDO oder Leiter Digitalisierung
  • Vor allem kleine Unternehmen hinken hinterher
  • In 4 von 10 Fällen ist die Position auf Top-Ebene angesiedelt

In den wenigsten deutschen Unternehmen gibt es einen Leiter Digitalisierung oder einen Chief Digital Officer (CDO). Wo diese Position geschaffen wurde, ist sie allerdings ganz oben angesiedelt: auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene oder direkt darunter angesiedelt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 603 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Algorithmen und HR – Gedanken und Hinweise zum Thema von Larissa Fuchs und Philipp Seegers

Gerade jetzt ist Zeit für Überlegungen, was HR bewegt und in Zukunft bewegen wird. Bei der unüberschaubaren Menge an digitalen Hilfsmitteln der modernen Personalarbeit bis hin zu aktuellen KI-Anwendungen stellen sich m.E. oft die Fragen, wie hier durch die Personaler vor Ort eine Einschätzung oder auch eine Bewertung der Qualität der genutzten Systeme und der Entscheidungsvorschläge vorgenommen werden kann. Zum Themenbereich KI und Personal gibt es mittlerweile auch den sogenannten Ethikbeirat HR Tech, der sich mittels Leitlinien zum Thema positioniert hat. Mir geht es in diesem Post um einen Teilbereich dieser Themenstellung, der hier mit „Algorithmen und HR“ umschrieben werden soll. Dazu hat sich Herr Dr. Seegers – ein oft und gern „gelesener“ Interviewgast in meinem Blog – im Rahmen des Online-Summits von CASE am 31. März 2020 geäußert. Hier hat er zusammen mit Larissa Fuchs von der Universität zu Köln das Projekt FAIR (Fair Artificial Intelligence Recruiting) vorgestellt und einige hilfreiche Ausführungen zum Umgang mit Algorithmen bei der Personalauswahl gemacht, um hier diskriminierungsfreie Entscheidungen zu erreichen. Ich empfehle allen, sich das Video mit dem Input von Herrn Dr. Seegers und Larissa Fuchs anzusehen (Link). Zu ihrem Beitrag habe ich einige Fragen, die ich heute an die beiden richten kann.
Dr. Philipp Seegers

Wald: Lieber Herr Dr. Seegers, wieder einmal habe ich Sie für ein Gespräch gewinnen können, diesmal zusammen mit Larissa Fuchs von der Universität zu Köln. Liebe Frau Fuchs, auch Ihnen herzlichen Dank bereits vorab dafür.
Fuchs: Lieber Herr Prof. Wald, es freut mich Sie kennenzulernen.
Seegers: Immer wieder sehr gerne.

Wald: Ihrem Beitrag beim genannten Online-Event haben Sie einige interessante Zitate vorangestellt, die ich hier gern wiedergeben und ergänzen möchte: „81 Prozent der Recruiter halten KI für zukunftsweisend, haben selbst jedoch mehrheitlich (57 Prozent) kein oder nur geringes Wissen darüber“ (Hennemann/Schlegel/Hülskötter, 2018). „Lediglich ein Viertel der Personaler gibt an, über ausreichend Wissen zu den Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweisen von KI und Algorithmen zu verfügen“ (Jäger/Meurer, 2018). Hinzu kommen aktuelle Zahlen aus einer der bekannten Monster/HRIS-Studien (Weitzel et al. 2020). Hier ist erkennbar, dass bereits 9,4 % der befragten Unternehmen digitale Auswahlsysteme nutzen und 62,9 % der Unternehmen davon ausgehen, dass diese Systeme eine diskriminierungsärmere Bewerbervorauswahl fördern.

GEMEINSAM KI BESCHLEUNIGEN – NVIDIA IST NEUER GESELLSCHAFTER DES DFKI

NIVIDIA, Weltmarktführer für Computer-Grafik und KI-Computing, tritt dem Gesellschafterkreis des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) bei. Das Engagement ist ein weiterer Schritt in der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen NVIDIA und dem DFKI im Bereich Machine Learning und Deep Learning.

Visualisierung von Deep Learning anhand einer Bildanalyse© NVIDIA

Die Kombination ausgeklügelter Machine Learning-Methoden und hochleistungsfähiger Hardware beschleunigt KI-Anwendungen.

Kaiserslautern/Santa Clara, 08. April 2020 – „NVIDIA und das DFKI arbeiten zusammen, um leistungsstarke Werkzeuge bereitzustellen, mit denen Wissenschaftler die komplexesten KI-Herausforderungen lösen können“, sagt Ian Buck, Vizepräsident und General Manager für Accelerated Computing bei NVIDIA. „Indem wir Gesellschafter des DFKI werden, untermauern wir diese Zusammenarbeit, in der wir weiter neue Bereiche erforschen wollen, die von beschleunigtem Rechnen profitieren können.“

Bitkom zur Datenstrategie der Bundesregierung: Die Digitalisierung kann nur gelingen, wenn wir unsere Datenschätze öffnen

Heute endet die Konsultationsfrist für eine Datenstrategie der Bundesregierung. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Die Corona-Krise hat uns vor Augen geführt, welche herausragende Bedeutung aktuelle und qualitativ hochwertige Daten für Gesundheitsversorgung, Gesellschaft und Wirtschaft haben können. Die Bundesregierung muss deshalb mit dem heutigen Ende der Konsultationsfrist jetzt die Umsetzung der Datenstrategie zügig vorantreiben. Die dringend notwendige Digitalisierung kann nur gelingen, wenn wir unsere Datenschätze stärker öffnen. Daran entscheidet sich auch, ob wir Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz umfassend nutzen und dort auch eine weltweite Führungsrolle übernehmen können.

Verwaltung soll ihre Daten-Schatzkammern öffnen

  • Berg: „Coronakrise zeigt Bedeutung von aktuellen und frei verfügbaren Daten“
  • Bitkom schlägt 10 Punkte für eine Open-Government-Data-Strategie vor

Der Digitalverband Bitkom hat angesichts der aktuellen Coronakrise angemahnt, die bei Verwaltung und staatlichen Stellen vorhandenen Daten grundsätzlich besser für Unternehmen und die Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Dazu hat Bitkom heute ein Positionspapier „10 Punkte für Open Government Data“ veröffentlicht. „Bitkom setzt sich schon seit langem für eine umfassende Open-Data-Strategie ein. Die Corona-Pandemie zeigt, wie bedeutsam es in vielen Lebensbereichen ist, über aktuelle und umfassende Daten zu verfügen und diese auch nutzbar zu machen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Daten sind von entscheidender Bedeutung und ein bedeutender Wettbewerbsfaktor, wenn wir gesellschaftliche Herausforderung mit Hilfe von digitalen Technologien wie Künstlicher Intelligenz oder Blockchain lösen wollen. Insbesondere Startups haben bewiesen, dass sie mit kostenlos bereitgestellten Daten rasch innovative Lösungen entwickeln können – dies müssen wir dringend weiter ausbauen. Der Staat sollte eine Vorreiterrolle einnehmen und mit Open Government Data voranschreiten.“

Achim Berg

Digitaltag bringt Menschen in ganz Deutschland virtuell zusammen

  • Erster Digitaltag am 19. Juni 2020 findet online statt
  • digitaltag.eu schafft Plattform für gesamtgesellschaftlichen Dialog über digitale Teilhabe

Der Digitaltag wird am 19. Juni 2020 im digitalen Raum stattfinden und die Veranstaltungen werden ins Internet verlegt. Damit reagiert die Initiative „Digital für alle“ auf die aktuellen Entwicklungen um die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens. „Digitale Teilhabe ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Gerade in der Corona-Krise können digitale Technologien einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Menschen zusammenzubringen – und daran sollen ausnahmslos alle teilhaben können“, sagt Digitaltag-Projektleiterin Anna-Lena Hosenfeld.

62 Internet Statistics That Will Wow You in 2020

Julia Morris

 62 Internet Statistics That Will Wow You in 2020

Now that 2020 is well underway, website owners will be keen to learn how to make this year a success.

Like most technologies, the internet is forever changing. Whether you’re an entrepreneur, individual, or blogger, it’s important to understand how the internet works and how people interact with it.

If you’re a business owner, you’re going to be eager to know what makes consumers want to buy online, how they’re doing it, and how you can improve your sales and reach new customers.

The internet is a beautiful place, so it’s important to understand how people search for information on it.

That’s why at UK Web Host Review we’ve created Internet Statistics that will Wow You in 2020…

Digitale Wirtschaft schickt ihre Mitarbeiter flächendeckend ins Homeoffice

  • Neun von zehn Unternehmen empfehlen Arbeit von zu Hause aus, zwei Drittel haben das sogar angeordnet
  • Präsident Berg: Chancen und Vorteile der Digitalisierung für die Arbeitswelt nutzen

Unter dem Eindruck der Corona-Krise wird flexibles Arbeiten zum Standard. Neun von zehn Unternehmen (89 Prozent) der Digitalwirtschaft empfehlen ihren Mitarbeitern, im Homeoffice zu arbeiten. Zwei Drittel (64 Prozent) haben das sogar angeordnet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom, an der sich 235 Unternehmen der IT-, Telekommunikations- und sich digitalisierender Branchen beteiligt haben. Demnach ist es nach Einschätzung der befragten Unternehmen für durchschnittlich 86 Prozent der Mitarbeiter möglich, ihre Tätigkeit im Homeoffice auszuüben. Für den unternehmensinternen Austausch greift man auf digitale Technologien zurück. 95 Prozent der Unternehmen ersetzen Präsenztreffen durch Videokonferenzen. „Digitale Technologien sind der Garant dafür, das Wirtschaftsleben in Zeiten von Ausgangssperren, Kontaktverboten und Produktionsstopps am Laufen zu halten. Die Corona-Krise ist eine Aufforderung an Politik und Wirtschaft, die Arbeitswelt schnellstmöglich, umfassend und dauerhaft zu digitalisieren“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Achim Berg