Digitalisierung

Wenn Maschinen Menschen bewerten

Von KONRAD LISCHKAANITA KLINGEL

Kriminalitätsprognosen, Kreditvergabe, Bewerberauswahl: Algorithmische Systeme beeinflussen heute auf unterschiedlichen Gebieten die Leben vieler Menschen. Damit maschinelle Entscheidungen den Menschen dienen, braucht es gesellschaftliche Gestaltung, zum Beispiel in Form von Gütekriterien für algorithmische Prognosen. Vorhersagen müssen sachgerecht angewendet werden, widerlegbar und unabhängig zu überprüfen sein.

In Filmen und Romanen haben künstliche Wesen seit Jahrzehnten Bewusstsein und verfolgen eigene Absichten. Beides fehlt den Systemen, die heute Kreditwürdigkeit beurteilen, Versicherungstarife berechnen, Bewerbungen vorsortieren oder Polizeikräften Orte für Patrouillen vorschlagen. Neun solcher Anwendungsbeispiele für Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung untersucht unser Arbeitspapier „Wenn Menschen Maschinen bewerten“.

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Künstliche Intelligenz soll dem Chef helfen – oder ihn ersetzen

  • 4 von 10 Berufstätigen wollen, dass eine KI ihren Vorgesetzten unterstützt
  • 3 von 10 würden ihren Chef sogar gegen eine KI tauschen

Viele Berufstätige trauen Künstlicher Intelligenz zu, ihren Arbeitsalltag zu verbessern. So wünschen sich 4 von 10 berufstätigen Bundesbürgern (44 Prozent), dass eine KI den eigenen Vorgesetzten unterstützt, etwa mit automatischen Analysen für schnellere und bessere Entscheidungen. 3 von 10 (30 Prozent) würden sogar noch weiter gehen und den eigenen Chef gerne komplett durch eine KI ersetzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 515 Erwerbstätigen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Die Bedeutung der Digitalisierung in Großunternehmen

Die Bedeutung des Themas Digitalisierung in deutschen Großunternehmen ist 2018 erneut gestiegen. Zudem fühlen sich mittlerweile 42 Prozent der Unternehmen, und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr, „sehr gut” oder  „gut” auf die digitale Transformation vorbereitet. Die Mehrheit der deutschen Großunternehmen versteht unter digitaler Transformation allerdings in erster Linie die Digitalisierung des bestehenden Geschäftsmodells und analoger Prozesse. Der Aufbau digitalen Neugeschäfts wird hingegen vernachlässigt. Insgesamt vollzieht sich der Fortschritt nur sehr langsam. Das liegt vor allem daran, dass die Unternehmen weiterhin mit großen Hemmnissen zu kämpfen haben, allen voran mit der Verteidigung bestehender Strukturen (58 Prozent), fehlender Erfahrung mit nutzerzentriertem Vorgehen (51 Prozent) sowie blockierenden Sicherheitsanforderungen (48 Prozent).

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Ich bringe die Digitale Transformation vorbei. Wo kann ich sie denn abgeben?

Bitkom zur heutigen Bundestagsdebatte über die KI-Strategie

Heute diskutiert der Bundestag über die „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung“. Hierzu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

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Wie in deutschen Verwaltungen Digitalisierung gelingen kann

  • Analyse von zehn internationalen Erfolgsbeispielen für Smart Government
  • Bürger und Behörden könnten Aufwand für Verwaltungsdienstleistungen mehr als halbieren
  • Bitkom und McKinsey präsentieren gemeinsame Studie auf Smart Country Convention

Nachholbedarf in Deutschlands Verwaltungen: Während die Privatwirtschaft die intelligente Nutzung von Daten zur Steigerung ihrer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit bereits erkannt hat, tun sich deutsche Behörden beim Thema Smart Government immer noch schwer. Dabei ist das Potenzial riesig: Bürger und Behörden könnten den Zeitaufwand für einzelne Verwaltungsdienstleistungen um bis zu 60 Prozent mehr als halbieren, Unternehmen jährlich bis zu 1 Milliarde Euro einsparen. Wie dies gelingen kann, zeigt eine neue gemeinsame Analyse des Branchenverbandes Bitkom und der Unternehmensberatung McKinsey & Company mit dem Titel „Smart Government – Wie die öffentliche Verwaltung Daten intelligent nutzen kann“.

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Matthias Daub

Yourfirm.de nutzt als erste deutsche Jobbörse die Google Cloud Jobsuch-Technologie

Markteintritt von Googles Cloud Talent Solution in Deutschland

München/Mountain View, Januar 2019 – Die Jobbörse Yourfirm.de setzt als erstes Jobportal in Deutschland auf Googles Jobsuch-Technologie, die Cloud Talent Solution. Die auf KMU spezialisierte Jobbörse hilft mit der KI-Lösung von Google dem deutschen Mittelstand, schneller passende Mitarbeiter zu finden. Die Cloud Talent Solution basiert auf maschinellem Lernen. So lernt sie, die Ziele von Bewerbern und den Inhalt von Stellenangeboten immer besser zu verstehen. Dadurch finden Bewerber die für sie am besten geeigneten Stellenangebote, während Arbeitgeber die bestmöglichen Bewerber bekommen.

 

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Recruiting im Windschatten des Technologie-Hypes

Zugegeben, der Technologie-Fortschritt macht auch vor dem Recruiting nicht halt. Doch wie bei einer Hubschrauber-Landung wird viel Lärm erzeugt und die Rotation bläst viel Staub auf. Der Spagat zwischen Realität und Illusion wird immer schwieriger. Umso wichtiger ist es, bei Themen wie Künstliche Intelligenz, Robot-Recruiting und wie die Schlagworte auch so heißen, eine Einordnung vorzunehmen und diese Themen auf ihre Relevanz abzuklopfen.

 

Kein Jobkiller: Digitalisierung schafft neue Jobs

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. In Summe rechnen die Befragten des diesjährigen HR-Reports mit mehr Chancen als Risiken (60 Punkte auf einer Skala von 0 bis 100). Vor allem in der IT wird die Zahl der Arbeitsplätze wachsen: 54 Prozent erwarten hier positive Beschäftigungseffekte. Auch im Vertrieb (50 Prozent) und im Marketing sowie in Forschung und Entwicklung (jeweils 43 Prozent) rechnen die Befragten mit deutlicheren Jobzuwächsen. Neue Berufsbilder entstehen nach Ansicht der Entscheider vor allem in der Forschung und Entwicklung, in der IT sowie im Marketing. Für den HR-Report 2019 haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) über 800 Unternehmen befragt.

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Wie Facebook das Problem der Fake Accounts löst

Trump wütet, Putin schmunzelt, Zuckerberg verniedlicht: Was Recruiter über Fake Accounts wissen müssen

Ein Gastbeitrag von Anna Kucirkova

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Ahnengalerie der Betrüger: Arbeitsmarktexperte und ex-Personalvorstand Dr. Peter Hartz ist auch dabei

Täuschungen waren schon immer ein probates Mittel zum heiligen Zweck. Das Chamäleon in der Natur, das trojanische Pferd in der Antike, die gefälschten Geldscheine der organisierten Kriminalität, der gefälschte Schachautomat des Türken, die journalistischen „Glanzlichter“ der Hitler-Tagebücher beim Stern oder die erfundenen Geschichten des Claas Relotius beim SPIEGEL: Die Liste ist lang –  und noch lange nicht zu Ende.

Mit Kanonen erfolgreicher als mit Türmen: Nach seinem Sieg über Österreich spielte Kaiser Napoleon 1809 im Schloss Schönbrunn ein Partie Schach gegen den Türken – und verlor prompt.

Der Cambridge Analytics Skandal bei Facebook hat auf eindrucksvolle Weise bewiesen, wie das soziale Medium Facebook als Mittel zur Beeinflussung von demokratischen Wahlen missbraucht wird.

Auch im Recruiting ist es an der Tagesordnung, dass Bewerber bei ihren Lebensläufen schummeln. Zeiten der Arbeitslosigkeit werden verschwiegen und Lücken in der Vita beweisen eine nicht ganz geglückte Selbstdarstellung der Bewerber.

Wie Unilever künstliche Intelligenz im Recruiting nutzt

Es ist schwierig, dem Hype über den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu entgehen. Um so wohltuender ist es, einen aktuellen Bericht aus der Praxis zu lesen um zu erfahren, wie ein Konzern seine Recruiting-Prozesse verändert.

Bernhard Marr berichtet in Forbes über die Erfahrungen, die Unilever mit künstlicher Intelligenz im Recruiting machte, wie Pymetrics eingesetzt wird und wie Leena Nair, Chief of HR bei Unilever,  diesen Einsatz bewertet.