Digitalisierung

Flexibel, hierarchisch, digital? Chefs erleben ihre tägliche Arbeit teils völlig anders als Fachkräfte

Arbeitsabläufe werden schneller, Mitarbeiter vernetzen sich innerhalb von Sekunden mit Kollegen auf dem gesamten Globus und Prozesse stehen permanent auf dem Prüfstand: Die fortschreitende Digitalisierung nimmt schon heute massiven Einfluss auf die Arbeitswelt. Aber wie erleben Fach- und Führungskräfte diese Veränderungen in ihrer täglichen Arbeit und wie zufrieden sind sie mit diesem Wandel?

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Walter Jochmann

Bitkom-Branche schafft 40.000 zusätzliche Jobs

  • Umsätze im ITK-Markt legen um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro zu
  • IT ist Wachstumstreiber, Unterhaltungselektronik schrumpft erneut deutlich
  • Berg: „Mehr digitale Bildung ist der Schlüssel zum digitalen Erfolg“

Die Digitalisierung stellt in Deutschland alle Zeichen auf Wachstum. In der Bitkom-Branche werden Umsätze und Beschäftigung auch 2019 weiter zulegen. Der Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro ansteigen. Zum Jahresende werden in der Branche voraussichtlich 1.174.000 Menschen beschäftigt sein. Das entspricht einem Plus von 40.000 Jobs und einem Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Analysen mit.

 

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Nur mit Chatbot: Einfach mehr Kandidaten erhalten

Kostenfreie Infoveranstaltung im The Squaire am Flughafen Frankfurt

 

Die HR4YOU Personalberatungssoftware bekommt pünktlich zum Jahreswechsel einen Chatbot spendiert, der den Bewerbungsprozess radikal vereinfacht und die Abbruchquoten senkt. Unsere „Marie“ verfügt über ein semantisches Textverständnis und fragt im Bewerbungsprozess zuerst das EU-DSGVO-Einverständnis, den Namen sowie Email und die Telefonnummer ab. Typische Kandidatenfragen nach: Vertragsbedingungen, Benefits und Urlaub werden ebenfalls beantwortet. Weitere Features sind bereits in Planung und Erprobung. Lassen Sie sich überraschen!

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Vorauswahl von Kandidaten bei Stellenbesetzungen

Studie zur Bewertung verschiedener Auswahlmethoden durch Bewerber

 

durchgeführt von AssessFirst SAS (www.assessfirst.com)

Auch und gerade in Zeiten der Vollbeschäftigung und des Fachkräftemangels müssen Unternehmen eingehende Bewerbungen für ausgeschriebene Stellen schnell, effizient und fehlerfrei vorsortieren. So stellen sie sicher, dass nur solche Bewerber im weiteren Auswahlprozess berücksichtigt werden, die den grundsätzlichen Anforderungen des Unternehmens und der ausgeschriebenen Position
genügen.

 

Europäischer KI-Markt verfünffacht sich binnen fünf Jahren

  • Ausgaben für Künstliche Intelligenz steigen bis 2022 auf 10 Milliarden Euro
  • Vor allem Gesundheitswesen und Handel werden investieren
  • EITO veröffentlicht Bericht „AI in Europe – Ready for Take-off“

Der europäische Markt für Künstliche Intelligenz wird von rund drei Milliarden Euro in diesem bis auf 10 Milliarden Euro im Jahr 2022 wachsen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 38 Prozent. Im vergangenen Jahr lag das Markvolumen gerade einmal bei 2 Milliarden Euro. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage einer Studie „AI in Europe – Ready for Take-off“ mit.

Die beliebtesten Programmiersprachen der Softwareentwickler

Annina Hering

Von Dr. Annina Hering, Economist bei Indeed

Wenn jemand “(java OR spring) AND (senior -junior -werkstudent)” in die Suchmaske von Indeed eingibt, dann ist klar: Hier ist ein Softwareentwickler oder eine Softwareentwicklerin auf Jobsuche. Während es den meisten Jobinteressenten logisch erscheint, einfach nach einer Berufsbezeichnung zu suchen, sieht das bei Softwareentwicklern anders aus. Sie suchen zwar auch nach “Softwareentwickler”, “Software Architekt” oder “Full Stack Developer” – dann aber meist in Kombination mit einer oder mehreren Programmiersprachen. Stärker im Vordergrund stehen bei ihnen nämlich die verwendeten Technologien: Im täglichen Berufsleben angewendete Programmiersprachen und genutzte Frameworks, mit denen die Jobinteressenten in ihrem nächsten Job arbeiten möchten, werden gesucht.

Digitalisierung nur ein Hype? Arbeitnehmer sehen kaum Veränderungen auf sich zukommen

  • 75% der Arbeitnehmer in Deutschland fürchten sich kaum vor Auswirkungen der Digitalisierung
  • Mehr als 50% fühlen sich bereits gut gerüstet für demografischen und technologischen Wandel
  • Ältere Beschäftigte zeigen mehr Flexibilität und Offenheit für die Arbeitswelt der Zukunft

Die Arbeitswelt wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark verändern. Während Organisationen und öffentliche Einrichtungen sich bereits seit geraumer Zeit mit den Arbeitsthemen der Zukunft beschäftigen, steht die Sichtweise der Arbeitnehmer oft im Hintergrund. Was wünschen und hoffen Beschäftigte, was motiviert sie und wie lange können oder wollen sie künftig – im Zeitalter des Arbeitskräftemangels – arbeiten?

Maren Hauptmann, Leiterin Organization Transformation & Talent bei Deloitte

High-Tech-Land wird mit den Folgen der Digitalisierung konfrontiert

Singapur wird mit dem höchsten Anteil an Jobverlusten konfrontiert. Dieser Verlust ist die Folge der technologischen Disruption, die sich quer über die Länder in Südostasien hinwegzieht. Singapur hat dagegen energische Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies ergibt sich aus einem Bericht von Justina Lee in Nikkei Asian Review Dezember 17-23, 2018.

Change in working population (15-64) between 2015 and 2030 in Asia-Pacific. Quelle: Brinknews

Digitalisierung der Pflege: Mehr politisches Engagement erwünscht

  • Bürger fordern Anerkennung von mehr digitalen Hilfsmitteln durch die Kassen
  • Zwei Drittel sind für vorrangige Versorgung von Altenheimen mit Breitbandanschlüssen

Damit es mit der Digitalisierung in der Pflege vorangeht, wünscht sich die große Mehrheit der Menschen in Deutschland mehr politisches Engagement. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren. So stimmen 86 Prozent der befragten Bürger dafür, dass Krankenkassen vermehrt digitale Anwendungen wie zum Beispiel Sensoren, die das morgendliche Aufstehen registrieren, für die Pflege als Hilfsmittel anerkennen und erstatten sollen.

Julia Hagen

Künstliche Intelligenz im Recruiting: Brauchen wir eine TÜV-Plakette?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Wenn man dem Hype um die Künstliche Intelligenz glauben darf, könnte sie schon alsbald das Allheilmittel für die jahrzehntealte Nemesis im Recruiting gelten: Beschleunigung des Bewerbungsprozesses, Vermeidung von Vorurteilen und Diskriminierung, konsistente Auswahl von Bewerbern ohne lange Umwege. Doch das romantische Zeitalter von künstlicher Intelligenz im Recruiting geht bald zu Ende und weicht einer kritischen Betrachtungsweise. Ein Realitätscheck ist notwendig.

Es geht um die Analyse von Bewerberdaten, die mit Big Data, Machine Learning, Bias, ChatBots, AGG oder Social Media Background Check nur andeutungsweise umschrieben wird. Am Ende des Prozesses steht eine Entscheidung: Wird der Bewerber zum Jobinterview eingeladen, oder nicht? Eine brutale Weichenstellung mit möglichen gravierenden Auswirkungen auf den weiteren Karriereweg von Aspiranten oder eine Brot-und-Butter-Frage der normal sterblichen Arbeitsmarktteilnehmer.

Methodik der Bewertung