Fachkräftemangel

Echte Veränderung statt Vergessen: Wie strategische Lösungen im Talent Management helfen können, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken

Die neue eLearning Benchmarking Studie 2018 untersucht die Auswirkungen gezielten Talent Managements auf die Minimierung des Fachkräftemangels, die entweder durch interne Karriereplanung oder durch die Gewinnung von High Potentials außerhalb der Organisation erreicht werden kann.

Cornerstone OnDemand (NASDAQ: CSOD), einer der weltweit führenden Anbieter cloudbasierter Software für Learning und Human Capital Management, gab heute die Ergebnisse der eLearning Benchmarking Studie 2018 bekannt. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der Bildungsmesse didacta und dem eLearning Journal entstanden ist, gibt Einblick in die Auswirkungen eines gezielten Talent Managements auf die Mitarbeitermotivation und die Suche nach hochqualifizierten Fachkräften in Unternehmen.

Automatisierung: Fachkräfte fürchten nicht um ihren Job

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Die Digitalisierung beschleunigt Arbeitsabläufe und verändert Arbeitsplätze radikal. Studien prognostizieren den Abbau von Millionen Stellen, weil Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Fachkräfte in Deutschland sehen der Zukunft trotzdem gelassen entgegen. Eine Studie der Online-Jobplattform StepStone, für die 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden, zeigt: Die große Mehrheit sorgt sich nicht um ihre berufliche Zukunft. 68 Prozent der Befragten sind der Meinung, technologische Veränderungen wirkten sich positiv aus. Nur 15 Prozent sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung bedroht.

Fachkräftemangel: Der Kampf der Kleinen

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation verschärft sich deutschlandweit – vor allem Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen anbieten. Im vergangenen Jahr waren rund 72 Prozent aller offenen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben, das sind Berufe, für die es mehr freie Stellen als verfügbare Fachkräfte gibt. Vor fünf Jahren traf das erst auf 47 Prozent der Stellen zu.

Paula Risius

Bitkom-Präsident Achim Berg zum geplanten Fachkräftezuwanderungsgesetz 

Achim Berg, BITKOM

Zum geplanten Fachkräftezuwanderungsgesetz erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Bitkom setzt sich seit Jahren für die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften ein. Wir begrüßen sehr, dass dies von der Bundesregierung mit dem Fachkräftezuwanderungsgesetz nun grundsätzlich angegangen wird. Wir brauchen die klügsten Köpfe aus aller Welt, um die Digitalisierung in Deutschland zu gestalten, unsere Wirtschaft zu unterstützen und den Arbeitsmarkt zu stärken. Derzeit sind ca. 55.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. Dadurch gehen den Unternehmen in Deutschland ca. 10 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr verloren.

Hays Global Skills Index 2018: Missverhältnis zwischen vorhandenen und benötigten Qualifikationen wird größer

Der diesjährige Hays Global Skills Index (kurz: Index) zeigt auf, dass das derzeitige globale Wirtschaftswachstum nicht zu einer verbesserten Produktivität geführt hat. Stattdessen nimmt die Diskrepanz zwischen dem Know-how der Fachkräfte und den von den Unternehmen benötigten Qualifikationen zu. Folgerichtig steigen auf dem deutschen Arbeitsmarkt die Gehälter für Hochqualifizierte in wissensintensiven Industrien wie der Hightech-Branche weiter spürbar an.

Der Index untersucht die Arbeitsmärkte in 33 Ländern und misst hier die Möglichkeit von Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Wir haben in Deutschland weniger einen Fachkräfte- als mehr einen Ideenmangel

www.sport.job.com ist nicht nur eine Stellenbörse für die Sportbranche, sondern entwickelt sich immer mehr zum Beratungsunternehmen für Unternehmen und Bewerber. Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt natürlich auch das Sportbusiness. Im Interview mit Sabrina Klix, Inhaberin der Agentur Seetalent, wollte Caro Opp von www.sport-job.com wissen, was Unternehmen heutzutage tun können, um geeignetes Personal zu finden.

Sabrinas Klix

Korn-Ferry-Studie: Kein Land in Europa benötigt bis 2030 mehr Fachkräfte als Deutschland (4,9 Millionen)

 

Dr. Thomas Haussmann

8,452 Billionen US-Dollar Umsatz werden Unternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 aufgrund von zu wenig verfügbaren Fach- und Arbeitskräften entgehen. 85,2 Millionen Menschen fehlen der Wirtschaft. Besonders betroffen: Deutschland, das mit knapp 630 Milliarden US-Dollar den größten Einnahmenausfall in Europa verbuchen muss. Das entspricht 14,4 Prozent der heutigen Wirtschaftskraft. Insgesamt fehlen bis zum Jahr 2030 4,9 Millionen potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie ‚The Talent Crunch‘ der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

  • Kein Land in Europa benötigt mehr zusätzliche Arbeitskräfte als Deutschland
  • Vor allem die Finanz- und Dienstleistungsbranche sowie Industrie und Maschinenbau sind betroffen
  • An Geringqualifizierten besteht bereits ein Überschuss von mehr als 1,5 Millionen Menschen
  • Unternehmen sollten mikroökonomisch handeln, da sie auf Politik und Gesetzgebung nicht warten können

Flächendeckende Fachkräfteengpässe bei technischen Berufen im Jahr 2030

Dr. Gerd Zika
Dr. Gerd Zika

Wenn sich die bisherigen Trends in der Zukunft fortsetzen, kommt es im Bereich der technischen Berufe, die meist einen Berufsabschluss voraussetzen, bis 2030 zu Fachkräfteengpässen in allen Regionen. Dies zeigen erstmals regionale Ergebnisse der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, die am Dienstag vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht wurden.

Lünendonk-Studie: Fachkräftemangel wird einfach ausgelagert

Stefan Lamprecht
Stefan Lamprecht

Die digitale Transformation zwingt Unternehmen dazu, in immer kürzeren Zyklen innovative Technologien einzuführen, um effiziente, automatisierte Prozesse und neue Geschäftsmodelle zu befördern und so ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Was sie hierbei intern wegen fehlender IT-Experten nicht selbst leisten können, lagern Unternehmen zunehmend an externe Dienstleister aus. Das ist ein Ergebnis des Whitepapers „Business Innovation/Transformation Partner“, das der Marktanalyst Lünendonk gemeinsam mit Sopra Steria Consulting aktuell veröffentlicht hat.

Top Manager wollen bleiben

Igor Putrenko
Igor Putrenko

TALENTORY Kompass spiegelt Erfahrungen von Personalberatern: Deutsche Top-Manager durch Fachkräftemangel weniger mobil als ihre internationalen Kollegen

Der Fachkräftemangel sorgt offenbar dafür, dass immer weniger deutsche Top-Manager im Ausland arbeiten und die für die komfortable Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausnutzen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen TALENTORY Kompass, einer regelmäßigen Befragung von 100 Personalberatern mit deutschen und internationalen Kunden. Demnach sind nur 27 Prozent der deutschen Führungskräfte offen für einen projektbezogenen Job im Ausland.