Fachkräftemangel

HAYS-Studie zum Fachkräftemangel in Deutschland: Fachkräftemangel forciert externe Partnerschaften

Aufgrund des Fachkräftemangels setzen Unternehmen aus Deutschland verstärkt auf externe Partner. 86 Prozent der befragten Unternehmen halten es demnach für wichtig, mit Zeitarbeitern und Freiberuflern ihre Aufgaben und Projekte anzugehen. Zudem geben 83 Prozent an, dass die Erhöhung des Anteils externer Dienstleistungen über Outsourcing und Werkverträge eine sinnvolle Maßnahme ist. Dies ergab eine aktuelle empirische Studie des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Hays-Studie zum Fachkräftemangel: Unternehmen nehmen sich selbst zu wenig in die Pflicht

Der Fachkräftemangel zeigt deutliche Spuren: Führungskräfte in deutschen Unternehmen beklagen, dass sie neue Stellen nicht optimal besetzen können (42 %). Zudem sei der Fachkräftemangel mit einer höheren Belastung der angestellten Mitarbeiter verbunden (41 %). 37
Prozent sprechen von länger umbesetzten Stellen, 21 Prozent sogar von sinkenden Umsätzen. Dies ergab eine umfassende Befragung des Personaldienstleisters Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen sowie in verschiedenen Fachbereichen.

Christoph Niewerth

Gesundheitsbranche: Jobaussichten und Gehälter

Seit 2012 hat sich die Nachfrage nach Pflegekräften fast verdreifacht. Mehr zu den aktuellen Jobaussichten und Gehältern in der Gesundheitsbranche lesen Sie in diesem Beitrag.

Gestiegene Fachkräftenachfrage
In Gesundheitsberufen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels bereits spürbar. Eine Lebenserwartung von 83 Jahren bei Frauen und 78 Jahren bei Männern ist mittlerweile der Normalfall. Hinzu kommt die niedrige Geburtenrate von durchschnittlich 1,5 Kindern pro Frau in Deutschland.
Und obwohl händeringend Fachkräfte für Gesundheitsberufe gesucht werden, liegt das Durchschnittsgehalt mit 47.500 Euro* deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt für Fachkräfte (59.000 Euro).

Gesundheitsberufe

Randstad Studie zu Jobwahl und -wechsel: Ingenieurinnen wollen eher den Job wechseln als Ingenieure

Ein Drittel der Ingenieurinnen haben vor, innerhalb des nächsten Jahres den Arbeitgeber zu wechseln. Damit liegen Sie deutlich vor ihren männlichen Kollegen.

32% der Frauen und 27% der Männer im Ingenieurwesen planen einen Berufswechsel im kommenden Jahr. Dieser Wert liegt deutlich über dem deutschlandweiten Durchschnitt in allen Branchen (23%). Das zeigt der Sektor-Report Ingenieurwesen aus der Studie Randstad Employer Brand Research 2019.

20.000 neue Arbeitsplätze im IT-Mittelstand

  • Beschäftigung im deutschen IT-Mittelstand steigt auf 495.000
  • Umsätze sinken leicht auf 73 Milliarden Euro

Der IT-Mittelstand schafft Jobs, tut sich aber schwer bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Rund 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze haben die mittelständischen IT-Unternehmen in Deutschland innerhalb eines Jahres geschaffen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in IT-Unternehmen mit 10 bis 499 Mitarbeitern stieg um 4 Prozent auf gut 495.000.

Dirk Röhrborn

Deutschland ist für ausländische Fachkräfte nur mäßig attraktiv

Deutschland ist für ausländische Studierende und Unternehmerinnen und Unternehmer ein vergleichsweise attraktives Ziel. Für hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten andere OECD-Länder deutlich bessere Bedingungen. Dies geht aus einer neuen OECD-Studie hervor, die heute veröffentlicht wurde. Erstellt wurde die Studie mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung.

Die „OECD Indicators of Talent Attractiveness“ analysieren anhand eines Sets von Indikatoren die Rahmenbedingungen für hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten. Untersucht werden insgesamt sieben Dimensionen: Qualität der beruflichen Chancen, Einkommen und Steuern, Zukunftsaussichten, Möglichkeiten für Familienmitglieder, Kompetenzumfeld, Diversität und Lebensqualität. Auch die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen für Hochqualifizierte werden berücksichtigt.

Stefano Scarpetta

Call Center World erneut mit mobileJob

Mitarbeitersuche in der nach wie vor boomenden Call Center Branche im Mittelpunkt des Messeauftritts

Kaum eine Branche ist vom Mangel an Fachkräften so betroffen wie die Call Center Branche. Kein Wunder also, dass die Mitarbeitersuche einen großen Platz einnimmt, wenn vom 18 bis zum 21. Februar die Pforten der Call Center World in Berlin öffnen. Europas größtes Event für Kundenservice freut sich dann auf nahezu 10.000 Fachbesucher und auf mobileJob. Denn die Berliner, einer der führenden Recruiting-Anbieter für den Blue-Collar-Arbeitsmarkt, sind erneut als Aussteller mit von der Partie. Im Zentrum des Messeauftritts: erfolgreiche Strategien zur Mitarbeitersuche in Service-Berufen der Telekommunikations- und Kommunikationsbranche wie Call Center Agenten. Derzeit vertrauen bereits mehr als 3.000 Arbeitgeber auf die Recruiting-Lösung von mobileJob –so auch 8 der 10 größten Unternehmen aus der Call Center Branche (Quelle: CallCenterProfi-Ranking 2018).

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Steffen Manes

Fachkräftemangel hausgemacht?

„Future Talents Report“ in Berlin vorgestellt – Ergebnis: Arbeitgeber verlieren junge Nachwuchskräfte, die bereits im Unternehmen arbeiteten, weil sie den Kontakt verspielen

Deutsche Arbeitgeber beklagen zwar den Fachkräftemangel, vernachlässigen allerdings die Kontaktpflege zu jungen Talenten, die bereits im Unternehmen ein Praktikum geleistet haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Future Talents Report“, den die Unternehmensberatung CLEVIS Consult heute im Rahmen des „Future Talents Forum 2019“ in Berlin vorstellte. Für ihre Studie, in den letzten acht Jahren als CLEVIS Praktikantenspiegel veröffentlicht, wurden 7.664 Talente befragt. Demnach sind 90% der Berufsstarter nach dem ersten Kennenlernen eines Arbeitgebers im Rahmen eines Praktikums an einer Stelle interessiert. Diese Rekrutierungschance verpassen allerdings 49% der Unternehmen, indem sie keinen Kontakt zu ihren ehemaligen Praktikanten halten. In kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) liegt der Anteil gar bei alarmierenden 61%.

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Kristina Bierer

Keine einfachen Wahrheiten beim Fachkräftemangel

Quelle: Newsletter Dr. Terhagen &  Nagel

Der demografische Wandel krempelt Arbeitsmarkt und Gesellschaft um. Wir haben uns dazu etliche Studien und Artikel durchgelesen. Bemerkenswert ist, dass die Studien, die in verschiedenen Jahren (2012, 2014 und 2016) verfasst wurden, die tatsächlichen Zahlen selten genau getroffen haben. Die Szenarien hängen von vielen Annahmen ab und die Welt reagiert auf die durch die Presse verbreiteten Szenarien, so dass durch den „Schweinezyklus“ (siehe Wikipedia) die Entwicklung einen anderen Verlauf nimmt.

 

Das waren 2018 die attraktivsten Städte für Fachkräfte

In den größten Städten Deutschlands liegen die Standorte von zahlreichen Unternehmen. Damit ziehen diese Städte magnetisch Fachkräfte an, die aus umliegenden oder weiter entfernten Ortschaften pendeln. Doch wo hatten Jobsuchende in diesem Jahr die besten Chancen, eine neue Stelle zu finden? Die Online-Jobplattform StepStone hat untersucht, in welchen Städten der Arbeitsmarkt im Zeitraum vom ersten bis zum dritten Quartal 2018 besonders geboomt hat.

Platz 1: Frankfurt am Main
Die größte Stadt Hessens war der klare Spitzenreiter, wenn es um die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften ging. So kamen auf 100.000 Einwohner pro Monat durchschnittlich 1.747 Stellenausschreibungen – so viele wie in keiner anderen Großstadt in Deutschland. Als eines der wichtigsten Finanz- und Dienstleistungszentren ist Frankfurt auch der Standort zahlreicher Unternehmen wie z. B. Deutsche Lufthansa, Schenker Deutschland oder Commerzbank. Besonders Finanzexperten und IT-Spezialisten wurden verstärkt in der fünftgrößten Stadt Deutschlands gesucht.