Employer Branding

Das sind die 15 beliebtesten Arbeitgeber unter Jobsuchenden

Bei welchen Arbeitgebern würden sich Jobsuchende aus Deutschland am liebsten bewerben? Darüber gibt eine neue Analyse von Glassdoor, eine der weltweit größten Job- und Recruiting-Plattformen, Aufschluss. Das Economic Research Team von Glassdoor hat Klicks auf Stellenanzeigen im Zeitraum 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 ausgewertet und ermittelt, welche Unternehmen am meisten Zugriffe auf ihre ausgeschriebenen Stellen  erhalten. Demnach ist Amazon das beliebteste Ziel von Jobsuchenden in Deutschland.

 

Oliver Stock übernimmt die Unternehmenskommunikation bei Kienbaum

Bündelung von Kommunikation und Marketing

Oliver Stock (54) wird zum 1. Oktober 2019 Head of Corporate Communications bei der internationalen Personal- und Managementberatung Kienbaum. In dieser Eigenschaft verantwortet er zudem gemeinsam mit Markenchef André Paetzel die Führung des neu geschaffenen Bereichs BrandX (Brand Experience).

Oliver Stock / Foto: Studio Ignatov

Arbeitgeber: Die meisten DAX-30 können Kritik

Moritz Kothe

Aktuelle kununu Analyse zeigt: Die DAX-30 gehen deutlich aktiver mit Arbeitgeberbewertungen um als das Gros der deutschen Unternehmen

Die DAX-30 werden ihrer Vorbildfunktion als Arbeitgeber in weiten Teilen gerecht: Die Unternehmen des wichtigsten deutschen Börsenindex erhalten von ihren Mitarbeitern und Bewerbern deutlich bessere Bewertungen als andere Unternehmen ihrer jeweiligen Branche. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse, für die Europas führende Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu insgesamt 33.724 Arbeitgeberbewertungen von DAX-30-Mitarbeitern und Bewerbern ausgewertet hat. Spitzenreiter im DAX-internen Arbeitgeberranking sind Daimler (kununu Score 4,36 von 5 möglichen Punkten) und SAP (4,24), die beide als einzige Unternehmen auf einen durchschnittlichen Score von über 4 Punkten kommen. Auf den weiteren Plätzen folgen BMW (3,92) auf dem dritten Platz sowie Covestro und Bayer (jeweils 3,91).

 

Mitarbeiter sind nur selten am Startup beteiligt

  • Jenny Boldt

    In jedem vierten Startup halten Mitarbeiter Anteile am Unternehmen 

  • Gründer wollen so Mitarbeiter vor allem langfristig binden und zusätzlich motivieren
  • Dagegen sprechen hoher Aufwand und der Wunsch der Beschäftigten nach klassischen Gehaltszahlungen

Für viele klingt das wie ein Traum: Früh nach der Gründung zu einem Startup zu stoßen und am Unternehmen beteiligt werden – das natürlich nach wenigen Jahren hoch bewertet ist und damit die Anteilseigner zu reichen Leuten macht. Zumindest der erste Teil ist in rund jedem vierten deutschen Startup (27 Prozent) Realität, weil dort Mitarbeiter außerhalb des Gründungsteams über Anteile verfügen.

BEST RECRUITERS D-A-CH 2018/19: Drei deutsche Unternehmen in den Top 10

  • Deutsche Arbeitgeber haben die besten Karriere-Websites
  • Über drei Viertel aller getesteten Unternehmen bieten Bewerbung per Smartphone an
  • STIHL auf Platz 5 im D-A-CH-Ranking

Die Vergleichsergebnisse der internationalen Recruiting-Studie BEST RECRUITERS für den Jahrgang 2018/19 aus dem deutschsprachigen Raum liegen vor. Die Bilanz für Deutschland: Höchster Gesamtpunktedurchschnitt und drei Arbeitgeber unter den Top 10 der D-A-CH-Region. STIHL belegt als bestes deutsches Unternehmen den fünften Platz.

 

Im internationalen Vergleich erreichen die 412 deutschen Arbeitgeber mit durchschnittlich 60 % der möglichen Punkte zwar die beste Gesamtwertung, doch der Abstand zu den Nachbarländern verringert sich (AUT 53 %, SUI 53 %). Außerdem stellt Österreich die meisten Unternehmen unter den Top 10. Basis der diesjährigen Analyse sind die Recruiting-Aktivitäten der 1.311 umsatz- und mitarbeiterstärksten Arbeitgeber in der D-A-CH-Region.

Monotonie oder der Tod der Employer Branding Kampagnen

Jeder Arbeitgeber, der etwas auf sich hält, setzt mittlerweile auf Employer Branding Kampagnen. Wenn sie gut gemacht sind, sind die gut für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Wer kann jedoch das Gute vom Schlechten unterscheiden? Der Aufmerksamkeitswert ist ein Kriterium, doch nicht das einzige.

Crosswater Job Guide sprach mit Gabriela Rombach über Kampagnen und deren Erfolgsmessung.

 

Crosswater: Employer-Branding-Kampagnen sind oft Kreativkampagnen, deren Erfolg bisweilen schwierig messbar wird: Wie führt man dennoch eine Erfolgsmessung durch? (Messkriterien, Zeitraum, Datenerhebung etc.)

Gabriela Rombach: Das fängt erst einmal mit einem ganz grundsätzlichen Gedanken an: Denn eine sinnvolle Erfolgsmessung kann natürlich immer nur dann erfolgen, wenn das Ziel einer Kampagne klar formuliert ist und Vergleichswerte vorliegen, an denen sie gemessen werden kann. Das kann beispielsweise durch internes und externes Benchmarking oder durch die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur gewährleistet werden.

Das bedeutet: Unternehmen müssen sich zunächst strategische Gedanken darüber machen, welche Ziele für sie relevant sind und somit fortlaufend und regelmäßig gemessen werden sollen. Geht es beispielsweise um die Reduktion der „Time-to-Fill“, um Kostensenkung durch Fehlbesetzungen oder etwa um die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit? Sind die Ziele in derartige Richtungen formuliert, lassen sich Kennzahlen ableiten, welche wiederum die Art der Datenerhebung bestimmen. Für das Beispiel der Mitarbeiterzufriedenheit als Ziel, kann es beispielsweise eine Option sein, den kununu-Score einzubeziehen. Stehen die Ziele und Kennzahlen fest, sollten Employer-Branding-Maßnahmen darauf einzahlen.

Um kurzfristig den Erfolg einer einzelnen Kampagne zu messen, sollte man sich auf digitale Kennzahlen konzentrieren. Nur hier können konkrete Daten wie Impressions, Interaktionen auf Social Media oder CTR tatsächlich ausgewertet werden.

Aber auch für Digitalkampagnen gilt die Faustregel: Kein Vergleich, keine Aussage! Soll heißen: Die Datenerhebung muss fortlaufend und regelmäßig erfolgen. Nur dann ergibt sich im Zeitverlauf eine Vergleichbarkeit, die eine Aussage über Erfolg oder Misserfolg von Employer Branding Maßnahmen ermöglicht.

Gabriela Rombach

Expofestival TALENTpro goes Online

Ein halbes Jahr vor dem 3. TALENTpro Expofestival in München bringt die TALENTpro als Online Konferenz ein neues Format live in die HR-Büros. Die TALENTpro Online Konferenz wird vom 8. bis 11. Oktober 2019 Know-how und Fachwissen aus den Bereichen Talentmanagement, Recruiting und Employer Branding in 30-minütigen Webinaren dem Fachpublikum präsentieren.

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio

Königsteiner Creative nach Rebranding mit neuer Webseite

Erfolgreiches Employer Branding auf einen Blick  – gelungene Employer-Branding-Kampagnen zeigen, wie authentische Arbeitgebermarken entstehen

Die Königsteiner Creative, Tochter der Königsteiner Gruppe und dort die Anlaufstelle für kreatives und professionelles Employer Branding, erneuert ihren Markenauftritt. So tritt die erfolgreiche Kreativagentur mit neuer Webseite sowie einem modernen digitalen Look auf. Arbeitgeber haben ab sofort die Möglichkeit, sich unter www.koenigsteiner-creative.com sowohl von dem neuen frische Design als auch von der bewährten Arbeitsweise der Königsteiner Creative zu überzeugen. Denn im Mittelpunkt des Auftritts stehen starke, erfolgreich umgesetzte Employer-Branding-Kampagnen, die Vorstellung des Königsteiner-Teams sowie ein neuer Blog, der regelmäßig über Trends, Meinungen und Herausforderungen im Employer Branding berichten wird.

Gabriela Rombach

Absolventenbarometer 2019: Das sind die Top-Arbeitgeber für Studierende 2019

Zu welchen Arbeitgebern zieht es Absolvent_innen für ihren Berufseinstig? Wo bewerben sie sich am liebsten?

 

Das Absolventenbarometer 2019 zeigt: Naturwissenschaftler_innen suchen nach dem Studium in Pharma-Unternehmen, der Chemiebranche oder in Forschungseinrichtungen einen Job. Die meisten wollen sich bei Bayer bewerben, gefolgt von der Max-Planck-Gesellschaft, BASF, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft.

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Forschung im Chemie-Labor

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

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Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)