Employer Branding

BEST RECRUITERS D-A-CH 2018/19: Drei deutsche Unternehmen in den Top 10

  • Deutsche Arbeitgeber haben die besten Karriere-Websites
  • Über drei Viertel aller getesteten Unternehmen bieten Bewerbung per Smartphone an
  • STIHL auf Platz 5 im D-A-CH-Ranking

Die Vergleichsergebnisse der internationalen Recruiting-Studie BEST RECRUITERS für den Jahrgang 2018/19 aus dem deutschsprachigen Raum liegen vor. Die Bilanz für Deutschland: Höchster Gesamtpunktedurchschnitt und drei Arbeitgeber unter den Top 10 der D-A-CH-Region. STIHL belegt als bestes deutsches Unternehmen den fünften Platz.

 

Im internationalen Vergleich erreichen die 412 deutschen Arbeitgeber mit durchschnittlich 60 % der möglichen Punkte zwar die beste Gesamtwertung, doch der Abstand zu den Nachbarländern verringert sich (AUT 53 %, SUI 53 %). Außerdem stellt Österreich die meisten Unternehmen unter den Top 10. Basis der diesjährigen Analyse sind die Recruiting-Aktivitäten der 1.311 umsatz- und mitarbeiterstärksten Arbeitgeber in der D-A-CH-Region.

Monotonie oder der Tod der Employer Branding Kampagnen

Jeder Arbeitgeber, der etwas auf sich hält, setzt mittlerweile auf Employer Branding Kampagnen. Wenn sie gut gemacht sind, sind die gut für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Wer kann jedoch das Gute vom Schlechten unterscheiden? Der Aufmerksamkeitswert ist ein Kriterium, doch nicht das einzige.

Crosswater Job Guide sprach mit Gabriela Rombach über Kampagnen und deren Erfolgsmessung.

 

Crosswater: Employer-Branding-Kampagnen sind oft Kreativkampagnen, deren Erfolg bisweilen schwierig messbar wird: Wie führt man dennoch eine Erfolgsmessung durch? (Messkriterien, Zeitraum, Datenerhebung etc.)

Gabriela Rombach: Das fängt erst einmal mit einem ganz grundsätzlichen Gedanken an: Denn eine sinnvolle Erfolgsmessung kann natürlich immer nur dann erfolgen, wenn das Ziel einer Kampagne klar formuliert ist und Vergleichswerte vorliegen, an denen sie gemessen werden kann. Das kann beispielsweise durch internes und externes Benchmarking oder durch die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur gewährleistet werden.

Das bedeutet: Unternehmen müssen sich zunächst strategische Gedanken darüber machen, welche Ziele für sie relevant sind und somit fortlaufend und regelmäßig gemessen werden sollen. Geht es beispielsweise um die Reduktion der „Time-to-Fill“, um Kostensenkung durch Fehlbesetzungen oder etwa um die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit? Sind die Ziele in derartige Richtungen formuliert, lassen sich Kennzahlen ableiten, welche wiederum die Art der Datenerhebung bestimmen. Für das Beispiel der Mitarbeiterzufriedenheit als Ziel, kann es beispielsweise eine Option sein, den kununu-Score einzubeziehen. Stehen die Ziele und Kennzahlen fest, sollten Employer-Branding-Maßnahmen darauf einzahlen.

Um kurzfristig den Erfolg einer einzelnen Kampagne zu messen, sollte man sich auf digitale Kennzahlen konzentrieren. Nur hier können konkrete Daten wie Impressions, Interaktionen auf Social Media oder CTR tatsächlich ausgewertet werden.

Aber auch für Digitalkampagnen gilt die Faustregel: Kein Vergleich, keine Aussage! Soll heißen: Die Datenerhebung muss fortlaufend und regelmäßig erfolgen. Nur dann ergibt sich im Zeitverlauf eine Vergleichbarkeit, die eine Aussage über Erfolg oder Misserfolg von Employer Branding Maßnahmen ermöglicht.

Gabriela Rombach

Expofestival TALENTpro goes Online

Ein halbes Jahr vor dem 3. TALENTpro Expofestival in München bringt die TALENTpro als Online Konferenz ein neues Format live in die HR-Büros. Die TALENTpro Online Konferenz wird vom 8. bis 11. Oktober 2019 Know-how und Fachwissen aus den Bereichen Talentmanagement, Recruiting und Employer Branding in 30-minütigen Webinaren dem Fachpublikum präsentieren.

Barbara Braehmer
Barbara Braehmer, Intercessio

Königsteiner Creative nach Rebranding mit neuer Webseite

Erfolgreiches Employer Branding auf einen Blick  – gelungene Employer-Branding-Kampagnen zeigen, wie authentische Arbeitgebermarken entstehen

Die Königsteiner Creative, Tochter der Königsteiner Gruppe und dort die Anlaufstelle für kreatives und professionelles Employer Branding, erneuert ihren Markenauftritt. So tritt die erfolgreiche Kreativagentur mit neuer Webseite sowie einem modernen digitalen Look auf. Arbeitgeber haben ab sofort die Möglichkeit, sich unter www.koenigsteiner-creative.com sowohl von dem neuen frische Design als auch von der bewährten Arbeitsweise der Königsteiner Creative zu überzeugen. Denn im Mittelpunkt des Auftritts stehen starke, erfolgreich umgesetzte Employer-Branding-Kampagnen, die Vorstellung des Königsteiner-Teams sowie ein neuer Blog, der regelmäßig über Trends, Meinungen und Herausforderungen im Employer Branding berichten wird.

Gabriela Rombach

Absolventenbarometer 2019: Das sind die Top-Arbeitgeber für Studierende 2019

Zu welchen Arbeitgebern zieht es Absolvent_innen für ihren Berufseinstig? Wo bewerben sie sich am liebsten?

 

Das Absolventenbarometer 2019 zeigt: Naturwissenschaftler_innen suchen nach dem Studium in Pharma-Unternehmen, der Chemiebranche oder in Forschungseinrichtungen einen Job. Die meisten wollen sich bei Bayer bewerben, gefolgt von der Max-Planck-Gesellschaft, BASF, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft.

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Forschung im Chemie-Labor

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

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Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)

 

Employer Branding im Bewerbungsprozess und der Blick hinter die Kulissen

  • Employer Branding entlang der gesamten Candidate Journey
  • Anforderungen der Kandidaten an Unternehmen steigen weiter – neue Werkzeuge helfen Recruitern bei der Umsetzung
  • Wertschätzung ist wichtigster Faktor beim Onboarding

Kandidaten investieren sehr viel Zeit in den Bewerbungsprozess. Schließlich erwarten Recruiter nicht nur vollständige, aktuelle Unterlagen inklusive ausführlichem Lebenslauf und Zeugnissen: Aus dem Anschreiben soll bestenfalls deutlich werden, ob der Kandidat auch gut zur Unternehmenskultur passt, und im Gespräch sollen fachliche und persönliche Kenntnisse aufs Ausführlichste dargelegt werden.

„Bei vielen Stellen gilt dies inzwischen aber auch anders herum, und Unternehmen bewerben sich letztlich um die Arbeitskraft guter Kandidatinnen und Kandidaten“, so Prof. Dr. Tim Weitzel, Studienleiter und Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg. „Es geht darum, sich in allen Phasen der Candidate Journey – vom Erstkontakt bis zum Onboarding – konsistent als guter und glaubwürdiger Arbeitgeber auszuweisen. Bewerberinnen und Bewerbern werden neben spannenden Jobinhalten auch die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld immer wichtiger. Sie wünschen sich einen Blick hinter die Kulissen, einen ‚realistic job preview‘. Employer Branding ist hier das Stichwort, das wir daher in den aktuellen Recruiting Trends1 zum Fokusthema gemacht haben“.

Tim Weitzel

Wo der BVB vor den Bayern liegt…

Während der FC Bayern auf dem grünen Rasen die Nase vorne hat, gehen die Champions League Plätze im Arbeitgeber-Ranking an den BVB und den VfL Wolfsburg

Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga scheint seit dem Wochenende entschieden. Der FC Bayern geht mit vier Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund in die letzten beiden Saisonspiele. Anders als auf dem Spielfeld sieht es allerdings aus, wenn man die beiden größten deutschen Fußballvereine als Arbeitgeber miteinander vergleicht. Denn genau das hat nun das Arbeitgeberbewertungsportal kununu getan. Das Ergebnis: Borussia Dortmund liegt hier vor dem VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze. Mit einem kununu Score von 4,41 ist der Club vom Borsigplatz aus Sicht seiner Mitarbeiter und Bewerber der deutlich bessere Arbeitgeber als der Rivale aus München, der mit einem Score von 3,13 unterdurchschnittlich abschneidet. Zur Orientierung: Der Branchendurchschnitt für Unternehmen aus dem Segment Sport/Fitness liegt bei 3,53, über alle Branchen hinweg werden deutsche Arbeitgeber mit einem Wert von 3,38 bewertet. Insgesamt sind Bewertungen von 1 bis 5 (beste Bewertung) möglich.

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Uni Passau: Personalbefragung belegt hohe Zufriedenheit und Engagement der Beschäftigten

Zwei Drittel der rund 500 wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Passau haben sich an einer Personalbefragung im Herbst vergangenen Jahres beteiligt. Die nun vorliegende Auswertung zeigt ein ausgeprägtes Engagement der Beschäftigten für ihre Arbeit und eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeitssituation. Handlungsbedarf wirft insbesondere das Thema befristete Arbeitsverträge auf.

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Achim Dilling

Job Branding: Geheimwaffe im War for Talents?

Sie finden für bestimmte Schlüsselpositionen einfach nicht die passenden Kandidaten? Dann haben Sie wahrscheinlich Nachholbedarf in Sachen Job Branding – das meint zumindest Udo A. Völke, CMO bei Raven51. Im Interview erklärt er, welche Recruiting-Potenziale sich hinter dem Begriff verbergen.
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Im Unterschied zum „Employer Branding“ ist „Job Branding“ in der deutschen HR-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt. Was ist damit genau gemeint?