Employer Branding

Absolventenbarometer 2019: Das sind die Top-Arbeitgeber für Studierende 2019

Zu welchen Arbeitgebern zieht es Absolvent_innen für ihren Berufseinstig? Wo bewerben sie sich am liebsten?

 

Das Absolventenbarometer 2019 zeigt: Naturwissenschaftler_innen suchen nach dem Studium in Pharma-Unternehmen, der Chemiebranche oder in Forschungseinrichtungen einen Job. Die meisten wollen sich bei Bayer bewerben, gefolgt von der Max-Planck-Gesellschaft, BASF, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft.

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Forschung im Chemie-Labor

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

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Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)

 

Employer Branding im Bewerbungsprozess und der Blick hinter die Kulissen

  • Employer Branding entlang der gesamten Candidate Journey
  • Anforderungen der Kandidaten an Unternehmen steigen weiter – neue Werkzeuge helfen Recruitern bei der Umsetzung
  • Wertschätzung ist wichtigster Faktor beim Onboarding

Kandidaten investieren sehr viel Zeit in den Bewerbungsprozess. Schließlich erwarten Recruiter nicht nur vollständige, aktuelle Unterlagen inklusive ausführlichem Lebenslauf und Zeugnissen: Aus dem Anschreiben soll bestenfalls deutlich werden, ob der Kandidat auch gut zur Unternehmenskultur passt, und im Gespräch sollen fachliche und persönliche Kenntnisse aufs Ausführlichste dargelegt werden.

„Bei vielen Stellen gilt dies inzwischen aber auch anders herum, und Unternehmen bewerben sich letztlich um die Arbeitskraft guter Kandidatinnen und Kandidaten“, so Prof. Dr. Tim Weitzel, Studienleiter und Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg. „Es geht darum, sich in allen Phasen der Candidate Journey – vom Erstkontakt bis zum Onboarding – konsistent als guter und glaubwürdiger Arbeitgeber auszuweisen. Bewerberinnen und Bewerbern werden neben spannenden Jobinhalten auch die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld immer wichtiger. Sie wünschen sich einen Blick hinter die Kulissen, einen ‚realistic job preview‘. Employer Branding ist hier das Stichwort, das wir daher in den aktuellen Recruiting Trends1 zum Fokusthema gemacht haben“.

Tim Weitzel

Wo der BVB vor den Bayern liegt…

Während der FC Bayern auf dem grünen Rasen die Nase vorne hat, gehen die Champions League Plätze im Arbeitgeber-Ranking an den BVB und den VfL Wolfsburg

Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga scheint seit dem Wochenende entschieden. Der FC Bayern geht mit vier Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund in die letzten beiden Saisonspiele. Anders als auf dem Spielfeld sieht es allerdings aus, wenn man die beiden größten deutschen Fußballvereine als Arbeitgeber miteinander vergleicht. Denn genau das hat nun das Arbeitgeberbewertungsportal kununu getan. Das Ergebnis: Borussia Dortmund liegt hier vor dem VfL Wolfsburg an der Tabellenspitze. Mit einem kununu Score von 4,41 ist der Club vom Borsigplatz aus Sicht seiner Mitarbeiter und Bewerber der deutlich bessere Arbeitgeber als der Rivale aus München, der mit einem Score von 3,13 unterdurchschnittlich abschneidet. Zur Orientierung: Der Branchendurchschnitt für Unternehmen aus dem Segment Sport/Fitness liegt bei 3,53, über alle Branchen hinweg werden deutsche Arbeitgeber mit einem Wert von 3,38 bewertet. Insgesamt sind Bewertungen von 1 bis 5 (beste Bewertung) möglich.

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Uni Passau: Personalbefragung belegt hohe Zufriedenheit und Engagement der Beschäftigten

Zwei Drittel der rund 500 wissenschaftsunterstützenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Passau haben sich an einer Personalbefragung im Herbst vergangenen Jahres beteiligt. Die nun vorliegende Auswertung zeigt ein ausgeprägtes Engagement der Beschäftigten für ihre Arbeit und eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeitssituation. Handlungsbedarf wirft insbesondere das Thema befristete Arbeitsverträge auf.

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Achim Dilling

Job Branding: Geheimwaffe im War for Talents?

Sie finden für bestimmte Schlüsselpositionen einfach nicht die passenden Kandidaten? Dann haben Sie wahrscheinlich Nachholbedarf in Sachen Job Branding – das meint zumindest Udo A. Völke, CMO bei Raven51. Im Interview erklärt er, welche Recruiting-Potenziale sich hinter dem Begriff verbergen.
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Im Unterschied zum „Employer Branding“ ist „Job Branding“ in der deutschen HR-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt. Was ist damit genau gemeint?

Edelman Trust Barometer 2019: Vertrauen in Institutionen stabilisiert sich, Unternehmen an Vertrauensspitze

  • Der freie Fall ist vorbei: Vertrauen in Institutionen stabilisiert sich in Deutschland und weltweit (je +3 Punkte) – große Schere zwischen informierter und breiter Öffentlichkeit (je 16 Punkte)
  • Informationsgier der Menschen auf neuem Level: Journalismus und Marken hängen Social Media im Vertrauensranking ab
  • Vertrauen verpflichtet: Unternehmen können Vertrauen für sich nutzen

Der freie Fall ist vorbei und das Vertrauen in Institutionen stabilisiert sich in Deutschland und global leicht. Weltweit ist das Vertrauen der Gesamtbevölkerung um drei Punkte auf 52 Punkte gestiegen. Das zeigen die aktuellen Daten des 19. Edelman Trust Barometers. Darin hat Edelman über 33.000 Menschen in 27 Märkten zu ihrem Vertrauen befragt. Auch wenn der Vertrauensindex hierzulande ebenfalls von 41 auf 44 Punkte ansteigt, darf der Schein nicht trügen. Zwar wächst das Vertrauen der Deutschen in die Wirtschaft (+3 %Pkt., 47 %), NGOs (+7 %Pkt., 44 %) und die Medien (+2 %Pkt., 44 %) leicht, gleichzeitig ist das sinkende Vertrauen in die Regierung besorgniserregend (-3 %Pkt., 40 %).

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Im internationalen Vergleich ist das Vertrauen sogar auffallend gering: Deutschland liegt 2019 dabei nur auf Platz 21 von 26 Ländern (2018: Platz 19).

Weidmüller erneut Top Employer 2019

Bereits zum elften Mal in Folge zertifizierte das Top Employers Institute Weidmüller als Top Employer Ingenieure 2019

Das Detmolder Elektrotechnikunternehmen Weidmüller ist in diesem Jahr erneut vom Top Employers Institute als Top Employer Ingenieure 2019 ausgezeichnet worden. Bei dem mehrstufigen Analyse-Verfahren konnte das Familienunternehmen die unabhängige Fach-Jury von seiner Attraktivität für Ingenieure überzeugen.

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Bernd Konschak, Senior HR Manager Marketing bei Weidmüller (li.), und Frank Pellmann, Executive Vice President HR Management (re.), nahmen dankbar den Preis entgegen.

Hervorragende Maßnahmen in der Personalpolitik: Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ in Mainz

Zahlreiche mittelständische Unternehmen setzen auf eine engagierte Personalpolitik und spezielle Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung, um Fach- und Führungskräfte für den eigenen Betrieb zu gewinnen und zu halten. Acht dieser Unternehmen aus den vier rheinland-pfälzischen Kammerbezirken, die besonderes Engagement in der Personalpolitik beweisen, zeichnete das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und den rheinland-pfälzischen Kammern mit dem Titel „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ aus.

Jutta Rump

foodjobs.de Blitz-Umfrage in Triesdorf-Weidenbach: Standort und Produkt sind die Hauptargumente für den Wunscharbeitgeber

Das foodjobs.de-Team hat im Rahmen der Karrieremesse Triesdorf Connect am 28.11.2018 in Triesdorf-Weidenbach eine Blitz-Umfrage durchgeführt. Es galt herauszufinden, bei welchen Unternehmen der Lebensmittelbranche Studenten am liebsten arbeiten würden, wenn sie die freie Wahl hätten und warum sie sich für diese Unternehmen entscheiden würden. Wir bedanken uns bei den insgesamt 128 Studierenden, die bei der schriftlichen Befragung mitgemacht haben.

HEIMATNÄHE IST BEI DER WAHL DES ARBEITGEBERS WICHTIG

Ein Standort in heimatnahen Gefilden liegt einem Viertel der Befragten sehr am Herzen. So wundert es nicht, dass HiPP, Bergader, mymuesli und Zott besonders oft als Wunscharbeitgeber genannt wurden.