Weiterbildung

Duale Ausbildung aus verschiedenen Perspektiven

Studie „Azubi-Recruiting Trends“: 2019 zum zehnten Mal


Der Solinger Ausbildungsspezialist u-form Testsysteme startet die Studie „Azubi-Recruiting Trends 2019“. Die doppelperspektivische Untersuchung zum Azubi-Marketing und -Recruiting in Deutschland geht in diesem Jahr in die zehnte Runde. Neuer Studienpartner ist AUBI-plus, ein Experte für Recruiting, Zertifizierung und Qualifizierung im Kontext der betrieblichen Ausbildung. Ab sofort können Ausbildungsverantwortliche unter www.testsysteme.de/studie sowie Azubis und Schüler unter www.ausbildungsstudie.de an der Online-Umfrage teilnehmen.

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Dieter Sicking

StepStone übernimmt Studydrive: Europas führende Online-Plattform für Studierende ist Teil der StepStone Gruppe

Die Online-Jobplattform StepStone hat mit dem Berliner E-Learning Startup Studydrive Europas führende Digital-Plattform für Studierende übernommen – die Akquisition wurde am 2. Januar 2019 gemeinsam abgeschlossen. Mithilfe von Studydrive unterstützen sich Studierende gegenseitig, indem sie ihre Lernmaterialien wie Mitschriften oder Zusammenfassungen mit Kommilitonen teilen und sich bei Fragen rund um das Studium weiterhelfen. Studydrive bietet Zugriff auf mehr als 250.000 Lernunterlagen aus allen Fachbereichen. Über 700.000 Studierende an über 100 Universitäten und Hochschulen nutzen die Plattform, um sich mit Kommilitonen auszutauschen und gegenseitig in ihrem Studienfortschritt zu unterstützen. Zudem finden sie auf Studydrive Jobs und Praktika, die genau zu ihrem Studienverlauf passen.

Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Klasse statt Masse! Aktuelle Daten zu Kosten und Nutzen von Entwicklungsmaßnahmen

Rund 33,5 Milliarden Euro wurden im Jahr 2016 laut des Instituts der Deutschen Wirtschaft für Entwicklung und Weiterbildung in Deutschland ausgegeben, je Mitarbeiter waren es 1.067 Euro (Seyda & Placke, 2017). Allerdings profitieren nicht (mehr) alle Beteiligten: Eine BMAS-Studie zeigt, dass Investitionen
– trotz zunehmender Verbreitung von Entwicklungsmaßnahmen
– insbesondere bei solchen Unternehmen rückläufig sind, die bisher auf die Entwicklung aller Beschäftigten gesetzt haben
(Kampkötter, Laske, Petters & Sliwka, 2016).

Stattdessen wird das Geld vor allem für die Entwicklung von Führungskräften in die Hand genommen (Kampkötter et al., 2016), die den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich mitbestimmen (von Bernstorff & Nachtwei, 2017). Vor dem Hintergrund der immensen Kosten stellt sich die Frage: Wie wirksam sind Entwicklungsmaßnahmen tatsächlich?

Die Autoren

Medien und Kommunikation: Bachelor und Master erhalten Qualitätssiegel

Sowohl der Bachelor-, als auch der Masterstudiengang Medien und Kommunikation (MuK) der Universität Passau haben erneut das Qualitätssiegel des Mediencampus Bayern e.V. erhalten. Das Siegel ist bayerischen Ausbildungsstätten im Medienbereich vorbehalten, die den vom MedienCampus Bayern geforderten Qualitätsstandards entsprechen. Der MedienCampus Bayern, getragen von der Bayerischen Staatskanzlei, ist der zentrale Verein für die Medienaus- und -fortbildung in Bayern.

Jan-Oliver Decker

Hackathons, Meet-Ups und Lab Days – Klarheit im Weiterbildungsdschungel

Gerade im IT-Bereich ist permanente Weiterbildung Pflicht. Interne und externe Kunden erwarten, dass ihre Ansprechpartner in Entwicklung und IT up to date sind. Der Blog von GULP bietet IT-lern zahlreiche Informationen zum Thema Weiterbildung: Welche Möglichkeiten es gibt, welche Skills zum Traumjob fehlen und welche Argumente Führungskräfte und Personalabteilungen überzeugen.

 

Das Meistern von Herausforderungen ist einer der Haupt-Motivatoren für Mitarbeiter. Jedoch nur, wenn diese neuen Aufgabenstellungen auch zu lösen sind. Die meisten Unternehmen wissen, dass Investitionen in Weiterbildungen – gerade auch im technischen Bereich – unerlässlich sind. Doch wie lernt Mann oder Frau am besten? Welche Form der Wissensvermittlung ist für welches Thema die richtige? GULP bietet auf der Plattform experts.gulp.de Einblicke und Tipps in die Arbeitswelt von IT-lern.

Digitale Kompetenzen: Knapp sechs von zehn Unternehmen investieren

  • Je größer der Betrieb, desto mehr investiert er in Weiterbildung
  • Benchmarking-Tool zum Digital Office Index für Unternehmen online verfügbar

Um in der Arbeitswelt 4.0 zu bestehen, sind digitale Kompetenzen unabdingbar. Allerdings investieren lediglich 57 Prozent der Unternehmen gezielt in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt. Das zeigt der Digital Office Index 2018 – eine repräsentative Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern des Digitalverbands Bitkom. 2016 waren es 55 Prozent der Unternehmen, die angaben, in Weiterbildung zu investieren, um digitale Wissenslücken zu schließen.

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Gerade geringqualifizierte Beschäftigte sehen bei der beruflichen Weiterbildung viele Hürden

Ein Beitrag von Christopher Osiander und Gesine Stephan
Berufliche Weiterbildung ist in einer Arbeitswelt, die sich rapide wandelt, wichtiger denn je. Ausgerechnet Menschen ohne Berufsabschluss drohen hier weiter ins Hintertreffen zu geraten. Denn gerade sie befürchten nach den Ergebnissen einer IAB-Befragung, dass sich Weiterbildung für sie nicht auszahlt. Zudem geben zwei Drittel von ihnen an, dass sie das Lernen nicht mehr gewohnt seien.

Digitalisierung als Treiber und Innovator betrieblicher Weiterbildung

Der. Susanne Seyda

Ein Artikel von Sussanne Seyda, David B. Meinhard und Beate Placke (IW Köln)

Mit zunehmender Nutzung digitaler Technologien im Unternehmen werden zudem häufiger IT-Kompetenzen vermittelt. Gleichzeitig bleiben nichtdigitale Kompetenzbereiche wie das berufliche Fachwissen sowie soziale und kommunikative Kompetenzen relevant. Die Digitalisierung stellt nicht nur neue Anforderungen an Weiterbildungsinhalte. Sie bietet auch neue Lernmöglichkeiten, die 84 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen bereits realisieren.

Bologna-Reform: Wie erfolgreich war die Umstellung auf Bachelor und Master?

Philipp K. Seegers

Von Dr. Philipp K. Seegers, Geschäftsführer, candidate select GmbH

Im Jahr 1999 wurde in der norditalienischen Universitätsstadt Bologna eine Erklärung abgegeben: Die 29 unterzeichnenden Staaten verpflichteten sich der Absicht, ein verständliches und vergleichbares Hochschulsystem zu schaffen, um z.B. die Mobilität der Studierenden, etwa in Form von Auslandssemestern, zu fördern. Eine Grundsäule dieser Reform war es, vom einstufigen System mit Diplom- und Magisterabschluss auf ein zweistufiges System umzustellen, das im Grundstudium mit dem Bachelor- und im Aufbaustudium mit dem Mastergrad abschließt.

Großer Bedarf an Weiterbildung zu Blockchain und Künstlicher Intelligenz

Anja Olsok, BITKOM
Anja Olsok

■   Unternehmen in Deutschland sehen Bedeutung digitaler Trends für ihren Erfolg, setzen sie in der Praxis aber selten ein
■   Bitkom Akademie präsentiert Seminarprogramm mit Schwerpunkt zu neuen Technologien

Rund die Hälfte der inländischen Unternehmen schätzen Blockchain (55 Prozent) und Künstliche Intelligenz (49 Prozent) als relevant für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Deutschland ein. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Beim Einsatz der beiden Zukunftstechnologien sind die Unternehmen allerdings noch sehr zurückhaltend: So geben lediglich neun Prozent an, bereits mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten oder sie in naher Zukunft einsetzen zu wollen. Mit der Blockchain-Technologie haben bisher sogar lediglich zwei von 100 Unternehmen praktische Erfahrungen gesammelt.