Management

Kienbaum-Studie „Mid- und Long-Term Incentive Pläne 2008/2009″: Klassische Aktienoptionspläne verlieren in der Wirtschaftskrise an Bedeutung

Karl-Friedrich Raible, Kienbaum
Karl-Friedrich Raible, Kienbaum

Frankfurt, 28. April 2009 Die Wirtschaftskrise fördert den Trend zu einer stärker am langfristigen unternehmerischen Denken ausgerichteten Vergütungspolitik deutscher Aktiengesellschaften. Wie eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zeigt, werden bei langfristig wirksamen Leistungsanreizen zunehmend wert- beziehungsweise performanceorientierte Programme eingesetzt, die die tatsächliche Leistung der Führungskräfte widerspiegeln. Performancebasierte Pläne sind in den betrachteten Unternehmen mit einem Anteil von 42 Prozent mittlerweile am weitesten verbreitet, aber auch Kurswert basierte Pläne wie Restricted Shares, Stock Units und Phantom Shares haben deutlich an Popularität gewonnen: Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte auf nun knapp ein Viertel gestiegen. Dagegen kommen die klassischen Aktienoptionspläne nur mehr auf einen Anteil von 35 Prozent. Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte gesunken.

Innovatives Recruiting-Konzept Talential.com erneut ausgezeichnet

Manuel Koelmann und Florian Schreckenbach
Manuel Koelmann und Florian Schreckenbach

Talential ist Preisträger beim Gründerwettbewerb „Senkrechtstarter“ und überzeugt so erneut mit seinem innovativen Geschäftskonzept.
KÖLN, 30.04.2009. Die Online-Recruiting-Plattform für Fach- und Führungskräfte Talential.com wurde beim Gründerwettbewerb „Senkrechtstarter“ am 29.04.2009 in Bochum als Preisträger ausgezeichnet. Aus über 300 Wettbewerbsteilnehmern in der ersten und zweiten Phase konnten die Gründer von Talential die Jurymitglieder von ihrem Geschäftsmodell überzeugen. Der Preis wurde von der Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und dem Hauptgeschäftsführer der IHK im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum Tillmann Neinhaus auf einer feierlichen Abendveranstaltung übergeben.

HR Revolution: Wege aus der Krise

 

Heiner Geißler

8. Kienbaum Jahrestagung am 14. Mai 2009 in Ehreshoven bei Köln

Gummersbach. Am Donnerstag, 14. Mai 2009, veranstaltet die Managementberatung Kienbaum zum achten Mal ihre Tagung für das Human Resource Management in Ehreshoven bei Köln. Unter dem Motto „Geschüttelt, nicht gerührt: Märkte in ungebremster Dynamik“ diskutieren Personalentscheider aus Konzernen und mittelständischen Unternehmen über die Rolle des HRM in Zeiten der Krise. „Wir wollen gemeinsam mit unseren Gästen Antworten auf folgende Fragen diskutieren: Welchen Beitrag kann die Personalabteilung zum erfolgreichen Umgang mit der Krise leisten? Wie meistern Professionals den Spagat zwischen Lean Management und High Performance HRM? Stehen wir gar vor einer HR Revolution? Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis möchten wir Strategien und Instrumente für ein modernes Personalmanagement in Zeiten der Krise vorstellen“, sagt Walter Jochmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kienbaum Management Consultants.

Schlampereien bei Personalprozessen schaffen IT-Risiken

Völcker Informatik diagnostiziert Datenqualität von Berechtigungssystemen: Nur zwei von siebzig Unternehmen kommen auf hundert Prozent

Berlin/München, 21. April 2009 – Laut Angaben des Anbieters von Identity-Management- und Auditing-Systemen, Völcker Informatik, haben viele deutsche Unternehmen im Rahmen der Benutzerverwaltung mit einer unzureichenden Qualität der Personal- und Berechtigungsdaten zu kämpfen. Eine Überprüfung von siebzig Betrieben aus unterschiedlichen Branchen habe ergeben, dass lediglich zwei von ihnen zu hundert Prozent Datenqualität aufweisen. Das heißt, dass sich dort sämtliche in Active Directory, Lotus Notes, SAP oder weiteren geschäftskritischen Anwendungen existenten Benutzerkonten auch einer real existierenden und noch im Unternehmen beschäftigten Person zuordnen ließen. „Bei allen anderen liegt die Datenqualität meist zwischen sechzig und achtzig Prozent“, ergänzt Peter Weierich, Unternehmenssprecher der Völcker Informatik AG. „Das kann in zweierlei Hinsicht fatale Folgen haben: In erster Linie entsteht eine gefährliche Sicherheitslücke, zum anderen kosten beispielsweise verwaiste und dabei gar nicht mehr benötigte Benutzeraccounts eine Stange Geld.“

Effizientes Personalmanagement in der Krise

  • Online-Karriereportal Monster veranstaltet 16. Seminarstaffel für Personalmanager
  • Auftakt am 28. April in München – weitere Veranstaltungen in vier deutschen Großstädten

Eschborn, 20. April 2009 – Effizientes Personalmanagement spielt bei Unternehmen gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine sehr wichtige Rolle. Wie können Rekrutierungskosten gesenkt werden? Wie findet man am besten die passenden Kandidaten? Wie können interne Bewerbungsmanagement-Prozesse verbessert werden? Antworten auf diese Fragen erhalten Personalverantwortliche im Rahmen der Seminarstaffel „Vom Personaler zum Personaler“, die das Online-Karriereportal Monster vom 28. April bis 6. Mai in fünf deutschen Großstädten anbietet. Die Auftaktveranstaltung findet am 28. April in München statt.

Innovation, Fluch oder Segen! Wo sind die Querdenker?

Helmut König, Königskonzept
Helmut König, Königskonzept

Im Moment ruft die ganze Welt nach Innovationen. Offensichtlich das Patentrezept, um der vielgenannten Krise zu entrinnen. Und dann schaut man sich um und stellt verwundert fest, dass mittlerweile alle innovativen Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben. Weg rationalisiert; weg gemobbt, im Rahmen von Lean Management Konzepten ausgemerzt, weg gelobt, aufs Altenteil geschoben und keiner hat es so richtig gemerkt. Das ruft jetzt ratloses Erstaunen hervor; wo sind sie, die kreativen Köpfe, die uns in der Vergangenheit immer so gestört haben, weil sie uns vom Tagesgeschäft abhielten, wo sind sie? Und langsam dämmert es; da war doch dieser eine oder andere Kollege, der mit immer neuen Ideen jedem auf die Nerven gegangen ist und uns von der Arbeit abgehalten hat. Eigentlich war man froh, als dieser Mitarbeiter nicht mehr im Betrieb war.

Kienbaum-Studie „Vergütung von Führungskräften in Westeuropa“: Deutsche Manager weiterhin im oberen Feld des Gehaltsrankings

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach,  März 2009. Als Reaktion auf die globale Finanzkrise fielen die Gehaltserhöhungen von 2008 auf 2009 in vielen Ländern geringer aus als in den Vorjahren. So verzeichneten Geschäftsführer in Großbritannien Gehaltszuwächse von 2,9 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent), in der Schweiz erhöhten sich die Grundgehälter im Top-Management um 4,3 Prozent und in Deutschland um vier Prozent (Vorjahreswerte: 4,5 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent). Es ist jedoch nicht in allen Ländern und Branchen mit einer Reduzierung der Gehaltsbudgets zu rechnen. „Die getrübte Konjunkturentwicklung, insbesondere hervorgerufen durch die Finanzmarktkrise, führt nicht zwingend zu einer Stagnation der Gehaltsentwicklung. Ein Trend zur grundsätzlich restriktiven Verteilung der Budgets kann jedoch festgestellt werden“, sagt Alexander v. Preen, Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants.

Was Manager von den Samurai lernen können

André Daiyû Steiner
André Daiyû Steiner

Jahrhunderte alte fernöstliche Weisheiten, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden, finden oft Eingang in Denk- und Verhaltensweisen der Menschen im Westen. Doch in der Wirtschaftstheorie und -Praxis wird das Denken der Volkswirte, Betriebswirte und Manager weitestgehend von der klassischen akademischen Lehre an den Universitäten des Westens bestimmt.

Nun stelltSwiss Business TV seinen Zuschauern ein Interview mit  André Daiyû Steiner vor, der sowohl die klassische Management-Praxis kennt als auch mit den Führungsweisheiten der Samurai vertraut ist.

Nach seiner Ausbildung zum Samurai arbeitet André Daiyû Steiner als ZEN- und Managementtrainer in der Begleitung und Coaching von Führungskräften. SBTV sprach mit ihm über: