Arbeitsatmosphäre

„Karriere“ spielt als Begriff keine Rolle

Dominik Faber
Dominik Faber

softgarden-Umfrage widmet sich Bewerbervorstellungen vom „guten Job“

Für einen großen Teil der Bewerber (91 %) hängt ein „gutes Leben“ davon ab, ob sie es schaffen, einen „guten Job“ zu ergattern. Die von Arbeitgebern gern bemühte Aussicht auf „Karriere“ spielt für die meisten dabei kaum eine Rolle. Das sind Ergebnisse einer aktuellen softgarden-Umfrage, an der 2.390 Bewerber teilgenommen haben.In Freitextfeldern hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ungestützt Faktoren für einen „guten Job“ zu nennen. In den über 6.000 Einträgen wurden am häufigsten „Geld“ und „Klima“ genannt. Das ist insofern von Bedeutung, als sich die Kommunikation der Arbeitgeber in erster Linie um den Begriff „Karriere“ dreht: Es gibt „Karrierewebsites“, „Karriereveranstaltungen“, Karrieremessen“ etc. Das entspricht offensichtlich weder dem Sprachgebrauch noch dem Mindset der Bewerberinnen und Bewerber: Der Begriff fiel in den über 6.000 Einträgen nur rund 30 Mal.

Worauf Mitarbeiter allergisch reagieren – und Chefs erst recht

Georg Konjovic, CEO
Georg Konjovic, CEO

meinestadt.de wertet Jobzufriedenheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus

Wann gehen Vorgesetzte an die Decke? Was macht Arbeitnehmer so unzufrieden, dass sie kündigen? Eine aktuelle Studie von meinestadt.de deckt die wichtigsten Gründe für Frust am Arbeitsplatz auf. Neben den Mitarbeitern gaben auch Arbeitgeber darüber Auskunft, was sie am meisten stört. Das Ergebnis: Die Mehrheit der deutschen Angestellten fühlt sich nicht wertgeschätzt. Chefs hingegen wünschen sich mehr Engagement und Eigeninitiative von ihren Mitarbeitern. Die Umfrage zeigt zudem, wie sich die verschiedenen Branchen in ihrer Frusttoleranz unterscheiden.

Analyse von Stellenanzeigen: Unternehmenswerte und Arbeitsatmosphäre werden in Jobanzeigen kaum kommuniziert

Armin Betz
Armin Betz

Nur etwas mehr als jedes zehnte Unternehmen gibt in seinen Stellenanzeigen konkrete Hinweise auf Unternehmenswerte, Firmenkultur oder Arbeitsatmosphäre. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Personalberatung personal total auf Basis von AnzeigenDaten.de. Untersucht wurden rund 1,8 Millionen deutschsprachige Stellenanzeigen aus den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 auf besonders einschlägige Hinweise zu Visionen, Werte, Leitbilder, Arbeitsklima und Unternehmenskultur.

forsa-Umfrage 2015: Arbeiten und leben – jeder dritte Erwerbstätige ist offen für einen Jobwechsel

Gero Hesse
Gero Hesse

Glücklich, aber auf dem Sprung: 34% können sich einen beruflichen Neustart 2015 vorstellen

  • Geld allein macht nicht glücklich: Arbeitsatmosphäre, Vorgesetzte und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wichtiger als Gehalt
  • Mehr Zeit für Familie und Freunde hat für 84% höchste Priorität

 

XING hat sich zum Ziel gesetzt, die Menschen in ihrem Berufsleben zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, den für sie besten Job zu finden. Jetzt wollte das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte wissen, was den Erwerbstätigen in Deutschland wirklich wichtig ist. Dazu hat XING im Januar 2015 über forsa eine repräsentative Studie unter Fach- und Führungskräften durchgeführt. Ergebnis: Obwohl die Mehrheit (83%) der Erwerbstätigen angibt, zwar mit ihrem Job zufrieden zu sein, sagt gleichzeitig gut die Hälfte (53%), dass sie mehr Erfüllung in ihrer aktuellen Tätigkeit sucht.