Artikel-Schlagworte: „Arbeitslose“

BA-Haushalt 2017 schließt mit gutem Ergebnis

Valerie Holsboer

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) schloss das Haushaltsjahr 2017 mit einem Überschuss in Höhe von 5,95 Milliarden Euro ab. Der Jahresabschluss fiel besser aus, als es im Haushaltsplan 2017 auf Basis der Eckwerte der Bundesregierung mit einem Plus in Höhe von 1,50 Milliarden Euro prognostiziert war.

Valerie Holsboer, Vorstand Ressourcen der Bundesagentur:

„Wir haben gut gewirtschaftet, wissen aber auch, dass gute Haushaltsergebnisse die Diskussion über den Beitragssatz in Gang setzen. Die Finanzkrise des Jahres 2009 hat gezeigt, dass die Bundesagentur zur Finanzierung etwa von Kurzarbeit mindestens 20 Milliarden Euro Rücklagen benötigt. Sollte ab 2019 eine Beitragssatzsenkung in Frage kommen, dann halten wir eine Reduzierung von 0,2 Prozentpunkten für vertretbar. Die Senkung des Beitragssatzes obliegt nicht der BA, sondern bedarf einer Entscheidung des Gesetzgebers, genauso wie der Zeitpunkt einer Erhöhung, wenn eine gewisse Rücklagenhöhe unterschritten wird.“

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Deutscher Arbeitsmarkt geht mit Schwung ins neue Jahr trotz weltweiter Unsicherheiten

Protektonistische Tendenzen könnten Gefahren für den Arbeitsmarkt aufkommen lassen

2016 wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,9 Prozent und für 2017 erwarten Experten auch weiterhin ein moderates Wachstum für Europas größte Volkswirtschaft. Die positive Entwicklung spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt wider. Die ersten Zahlen für 2017 stimmen optimistisch. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Januar 2017 um 24.000 Personen auf 43,59 Millionen im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen sank im gleichen Zeitraum um 26.000 und im Jahresvergleich sogar um 143.000 Menschen. OECD-Experten erwarten, dass Deutschlands BIP 2017 auch wieder ordentlich zulegen wird, zwischen 1,6 und 1,7 Prozent.

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Mariano Mamertino

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Arbeitslose nennen am häufigsten finanzielle Aspekte als Weiterbildungshemmnis

Christopher Osiander

Christopher Osiander

Arbeitslose nennen am häufigsten finanzielle Aspekte, wenn sie nach Gründen gefragt werden, die gegen eine Teilnahme an einer längeren Weiterbildung sprechen. Das geht aus einer Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

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IAB: 2,93 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2011 – noch kein genereller Fachkräftemangel

Dr. Sabine Klinger, IAB

Nürnberg. Im Jahresdurchschnitt 2011 wird es voraussichtlich 2,93 Millionen Arbeitslose geben, zeigt die aktuelle Arbeitsmarktprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das wären rund 320.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2010. Der Prognose zufolge werden 2011 mit 40,84 Millionen Personen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im geeinten Deutschland. Dabei unterstellt die IAB-Studie ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um drei Prozent.

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Bremsspuren der Wirtschaftskrise: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember und im Jahr 2008

„Das Jahr 2008 war eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt. Allerdings zeigen die Dezember-Daten, dass die Wirtschaftskrise den Arbeitsmarkt erreicht hat. Entsprechend gedämpft ist auch unser Optimismus für das Jahr 2009“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Diesen Beitrag weiterlesen »

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