Arbeitsweg

Erst die Heimat, dann der Job

Studie unter Fachkräften zeigt Zusammenhang zwischen Heimat-Empfinden, Arbeitswelt und Jobsuche

Heimat, Arbeiten und Jobsuche gehören für Fachkräfte mit Berufsausbildung untrennbar zusammen. 87,9 Prozent der Befragten ist es „wichtig“ oder „sehr wichtig“, dass ihr Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnortes liegt. Die gewohnte Umgebung für einen Job zu verlassen, schließt die Mehrheit kategorisch aus. Das zeigt eine aktuelle Studie des Stellenmarktes meinestadt.de, für die das Marktforschungsinstitut respondi insgesamt 2.000 Teilnehmer im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt hat.

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Europäische Arbeitnehmer bevorzugen Pkw und öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit 

Jobswype Umfrage Mai 2018: Europäische Arbeitnehmer bevorzugen eigenen Pkw und öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg

 Arbeitnehmer in Europa bevorzugen zwar möglichst kurze Arbeitswege unter fünf Kilometer, die tatsächlichen Distanzen zum Arbeitsplatz betragen aber oftmals 50 Kilometer bzw. eine halbe Stunde pro Wegstrecke. Studien zeigen, dass sich die Arbeitswege in den vergangenen Jahren stetig verlängert haben. Die Mai-Umfrage der Jobsuchmaschine Jobswype erhob dazu, dass ihre User am liebsten motorisiert – im eigenen Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – unterwegs sind.  Das Pendeln muss aber nicht zwangsläufig verlorene Zeit sein, sondern kann produktiv genutzt werden.

Ein kurzer Arbeitsweg ist befriedigender als Sex? Einer Umfrage der Touristik-Plattform Time Out  gilt das zumindest für Engländer. Als kurzen Arbeitsweg nahm man dafür eine Anfahrtszeit von 15 bis 30 Minuten an.

Berufspendler