Arbeitszeugnis

Lebenslauf kostet Mitarbeiter

Martin Becker, CEO viasto
Martin Becker

Bewerber-Studie von viasto zeigt: Kandidaten bezweifeln, dass ihre entscheidenden Stärken im klassischen Bewerbungsprozess zum Tragen kommen

Zahlreiche Arbeitgeber in Deutschland verpassen geeignete Talente auf dem Arbeitsmarkt, weil die klassische Bewerbungspraxis sie nicht identifiziert. Davon ist ein Großteil der Bewerber überzeugt. Besonders massiv in der Kritik steht dabei der klassische Lebenslauf. Das ergab die aktuelle Bewerber-Studie „Hidden Talents“, für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 845 Menschen befragte, die in den letzten zwölf Monaten einen Bewerbungsprozess durchlaufen haben. Fast zwei Drittel der befragten Job-Anwärter (62%) glauben, dass mindestens eine ihrer letzten Bewerbungen daran scheiterte, dass ihr Lebenslauf ihre eigentlich vorhandene Eignung für einen Job nicht transportieren konnte. Und das hat negative Folgen für die Arbeitgeber.

Gestaltungsgrundlagen und Prozessoptimierung von Arbeitszeugnissen

Zeugnis: Stets zur vollsten Zufriedenheit

Stets zur vollsten Zufriedenheit

Die Optimierung des HR-Managements – also die Verwaltung der Human Resources, des Personals – steckt in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Gerade beim Thema Arbeitszeugnisse ist es nicht nur sinnvoll, sondern auch erforderlich, die Prozesse, die zur Erstellung der Dokumente verwendet werden, zu optimieren.

Richtig Schlussmachen – Kündigen ohne Magenkrämpfe

Marc Wiegand
Marc Wiegand

Ein Gastbeitrag von Marc Wiegand

40 Jahre im gleichen Unternehmen? Solche Arbeitnehmer werden mehr und mehr zu Exoten.
Denn vor allem in den ersten Berufsjahren steht häufig der ein oder andere Wechsel an – für bessere Perspektiven, für mehr Gehalt oder zugunsten spannenderer Aufgaben.

Personalexperten: Arbeitszeugnisse häufig geschönt oder sogar selbst verfasst

Armin Betz, personal total

München – Arbeitszeugnisse, die eine Beurteilung des Mitarbeiters enthal­ten, fallen oft zu positiv aus und werden häufig von den Mitarbei­tern sogar selbst verfasst. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung personal total AG, an der sich 266 Pers­­onal­experten in Deutschland beteiligt  haben. Die Umfrage zeigt dabei eine deutl­iche Diskrepanz zwischen dem immer noch hohen Stellenwert von qualifizierten Arbeits­zeug­nissen bei der Bewerberauswahl und ihrem tatsächlichen Informa­tions­­gehalt: So sind 87 Prozent der Teil­nehmer der Meinung, dass eine Bewerbung ohne qualifiziertes Arbeitszeugnis unvoll­ständig ist und 77 Prozent lehnen Be­wer­­bungen häufig oder zumindest gelegentlich auf­grund der vorge­legten Zeug­nisse ab.

Das Arbeitszeugnis – viel Lärm um Nichts?

Studenten beenden im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum, Absolventen wagen den Berufseinstieg oder Young Professionals wechseln ihren Job in der Hoffnung, die passgenauen Aufstiegsmöglichkeiten beim neuen Arbeitgeber nutzen zu können. Alle haben eines gemeinsam: Ohne ein Arbeits- bzw. Praktikumszeugnis haben ihre Bewerbungen keine Zukunft. Gerade in der aktuellen Arbeitsmarktsituation entscheidet die Beurteilung im Arbeitszeugnis mehr denn je über die Chance auf den nächsten Job.