Ausbildungspakt

Ausbildungspakt 2010 – 2014: Gute Bilanz, Herausforderungen bleiben

Gemeinsame Erklärung der Partner des Ausbildungspaktes:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI), Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V., Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V., Bundesverband der Freien Berufe, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Kultusminister Konferenz und die Bundesagentur für Arbeit

Das Paktjahr 2013 im Rückblick

Auch 2013 haben sich die Paktpartner intensiv dafür eingesetzt, jedem ausbildungsreifen und ausbildungswilligen Jugendlichen ein Angebot für eine duale Berufsausbildung zu machen: Die Wirtschaft hat ihre Paktzusagen, jährlich 60.000 neue Ausbildungsplätze und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, erneut übertroffen.

Ausbildungspakt 2010 erfolgreich: Chancen für Bewerber erneut verbessert

Nürnberg. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich 2010 weiter verbessert. So kann erneut eine positive Bilanz der gemeinsamen Paktbemühungen gezogen werden. Dies ist umso bemerkenswerter, als in vielen Betrieben die Entscheidung über Ausbildung noch im Schatten der Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen wurde. Die demografische Entwicklung mit dem einhergehenden Bewerberrückgang führte in manchen Regionen sogar dazu, dass zahlreiche ausbildungswillige Betriebe keine passenden Bewerber/innen finden konnten.

Gemeinsame Erklärung der Partner des Ausbildungspaktes und der Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg. Der Lenkungsausschuss zum Ausbildungspakt hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Ausbildungspakt bis 2014 mit neuen Schwerpunkten fortzusetzen und neue Partner aufzunehmen. Als neue Partner mit eigenen Beiträgen wirken künftig beim Pakt mit: die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Mit ihrem Beitritt gewinnt der Pakt wertvolle Unterstützung für die Umsetzung der Paktziele und der neuen Schwerpunkte.

Ausbildungspakt sichert Chancen – auch in der Wirtschaftskrise – Paktpartner engagieren sich für Stabilität auf dem Ausbildungsmarkt

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Freien Berufe, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz und der Bundesagentur für Arbeit

Auch im Jahr 2009 gelten die Zusagen des Ausbildungspakts. Die Paktpartner bekräftigen das Ziel, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu machen. Der Ausbildungspakt steht im Jahr 2009 vor zwei besonderen Herausforderungen: Wirtschaftskrise und demografiebedingter Rückgang bei den Bewerbern prägen die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Die Paktpartner werden auch angesichts dieser schwierigen Rahmenbedingungen alles dafür tun, Jugendlichen eine Perspektive für eine Berufsausbildung zu geben, und die Betriebe bestärken, durch Kontinuität in der Be-rufsausbildung den eigenen Fachkräftenachwuchs dauerhaft zu sichern.

Auch in der Krise ausbilden und Fachkräftenachwuchs sichern! Aufruf der Partner des Ausbildungspaktes zum Tag des Ausbildungsplatzes

Ausbildung ist eine gute Investition – auch in der Krise. In den kommenden Jahren wird es kaum möglich sein, jetzt unterlassene Ausbildung nachzuholen. Denn demografiebedingt werden sich immer weniger Jugendliche um Ausbildungsplätze bewerben. Darum sollten sich die Unternehmen bereits in diesem Jahr die künftigen Fachkräfte sichern, die sie bei anziehender Konjunktur dringend benötigen. Die Partner des Ausbildungspakts appellieren daher an alle Unternehmen, trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage möglichst viele Ausbildungsplätze bereitzustellen – im Interesse der Jugendlichen, aber auch im Eigeninteresse.