Berufserfahrung

Eyetracking Studie: So lesen Personalverantwortliche Bewerbungen

• Personaler investieren für das erste Screening nicht einmal eine Minute pro Lebenslauf
• Bewerberfoto ist der erste Blickfang
• Der Berufserfahrung wird die meiste Aufmerksamkeit geschenkt
• Zeugnisse nur für jeden Zehnten wichtig
• Jobhopping bei älteren Bewerbern nicht gern gesehen
• Lücken im Lebenslauf müssen schlüssig argumentiert werden

Wie lesen Personalverantwortliche Bewerbungen? Die Ergebnisse liefert die StepStone Eyetracking Studie. (Bildquelle: istockphoto.com / venuestock)

Ob aufgrund der gestiegenen Bewerberzahl oder weil ihnen der Job nur wenig Zeit lässt: Personaler nehmen sich durchschnittlich nicht einmal eine Minute Zeit für den Lebenslauf von Bewerbern.

Heute Studi, morgen CEO – bei Startup-Gründern die Ausnahme

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur eine Minderheit der Startups wird von Studierenden oder Schülern gegründet

  • Kaum jemand gründet sein Startup aus der Arbeitslosigkeit heraus
  • Breite Zustimmung für die Einführung einer Gründerzeit

Während des Studiums eine tolle Idee und dann noch vor dem Abschluss das Startup auf die Beine stellen: Das Klischee einer Startup-Gründung ist in der Realität die absolute Ausnahme, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups ergeben hat. Lediglich 11 Prozent aller Startups wurden von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent). Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Startups gegründet.

 

Berufserfahrung ist wertvoller als der Abschluss

  • Herwarth Brune

    Dennoch versprechen Berufsabschlüsse Qualität und schaffen Vertrauen

  • Deutsche Experten gelten als weltweit gefragt

In Deutschland erworbene Berufsabschlüsse schaffen Vertrauen. Wer keinen geprüften Berufsabschluss hat, beherrscht seine Arbeit oft nicht  richtig – dieser Ansicht sind mehr als die Hälfte der Befragten. Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer finden einen Meisterbrief oder andere Qualifikationsnachweise wichtig für den Verbraucherschutz. Dennoch: Noch wertvoller als ein Abschluss ist für vier von fünf der Befragten die Berufserfahrung. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Fachkräfte 2018“ der ManpowerGroup, für die 1.022 Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren online befragt wurden.

Weiterbildung zahlt sich aus – Neue foodjobs.de Gehaltsstudie Lebensmitteltechnik 2017

  • Bianca Burmester
    Bianca Burmester

    Erste Gehaltsstudie speziell für Staatlich geprüfte Lebensmitteltechniker

  • Einstiegsgehalt bei durchschnittlich 38.700 € (Jahresbrutto)
  • Nach 5 Jahren Berufserfahrung erfolgt der erste Gehaltssprung

Mehr Gehalt, bessere Aufstiegsmöglichkeiten oder der Wechsel vom Handwerk in die Industrie – all dies sind Gründe, warum Bäcker*, Fleischer, Koch, Fachkraft für Lebensmitteltechnik und Co. den Schritt wagen, sich zum Staatlich geprüften Lebensmitteltechniker weiterbilden zu lassen. Doch zahlt es sich tatsächlich aus, das Risiko einzugehen, seinen Job aufzugeben, um dann wieder die Schulbank zu drücken?

foodjobs.de hat in Kooperation mit Lebensmitteltechnik-Deutschland erstmalig die Gehälter des Lebensmitteltechnikers genauer unter die Lupe genommen. So viel sei verraten: Schon beim Jobeinstieg blüht dem Techniker ein höherer Verdienst als dem studierten Lebensmitteltechnologen.

Die wichtigste Investition im Job – das Lebenslaufdokument

Wer bei der Jobsuche erfolgreich sein will, investiert in den Lebenslauf. Dieses Dokument ist die Basis jeder Bewerbung.

Aber was macht den perfekten Lebenslauf aus? Ganz klar, er sollte übersichtlich und informativ sein – und selbstverständlich ehrlich. Alles richtig. Wirklich „perfekt“ ist er aber erst, wenn er überzeugt und einfach das Quäntchen besser ist, als die Lebensläufe der anderen Bewerber. Da heißt es, gewusst wie, und das ist gerade beim Start ins Berufsleben nicht so einfach.

 

Equal Pay Day: Gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit allein kann die Lücke nicht schließen

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Simone Reif

Laut StepStone Gehaltsreport 2017 fällt der sogenannte Gender Pay Gap bei Fachkräften deutlich aus: Der Vergleich der Gehälter aller Branchen und Berufsgruppen zeigt, dass weibliche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 37 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Die größten Unterschiede gibt es im Vertrieb, bei Finanzspezialisten und im Marketing. Die Gründe für die hohen Abweichungen sind aber vielschichtiger als oft angenommen – unterschiedliche Bezahlung aufgrund des Geschlechts allein spielt kaum eine Rolle. Das hat StepStone mit einer neuen Analyse der Einflussfaktoren von Gehaltsunterschieden herausgefunden.