Bewerbungspraxis

Sind Arbeitnehmer im Home-Office produktiver?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Monster-Umfrage: Die Mehrheit der Teilnehmer in Deutschland und Österreich meint, zu Hause adäquat arbeiten zu können

  • Studienreihe zeigt: Nur drei von zehn der deutschen Großunternehmen glauben, Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro

Den Laptop abstauben, nebenbei den Haushalt erledigen, die Füße hochlegen – das sind typische Vorurteile mit denen Arbeitnehmer, die Home-Office-Regelungen in Anspruch nehmen, zu kämpfen haben.

 

Eine aktuelle Online-Umfrage unter Monster-Nutzern beleuchtet aber auch die andere Seite: Fragt man österreichische und deutsche Jobsuchende, so ist in beiden Fällen die Mehrheit davon überzeugt, ihre Arbeit adäquat von zu Hause erledigen zu können. Die deutliche Mehrheit der 307 Befragten in Deutschland und 665 Befragten in Österreich sind davon überzeugt, zu Hause einen guten Job zu machen.

Monster-Studie „Bewerbungspraxis 2010“ zeigt: Wechselwilligkeit trotz Krise bei deutschen Arbeitnehmern

Prof. Dr. Tim Weitzel

Eschborn – Obwohl sich die wirtschaftliche Situation nur langsam verbessert und die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor angespannt ist, hat dies nur geringe Auswirkungen auf die Wechselwilligkeit deutscher Arbeitnehmer. Das zeigen die Resultate der aktuellen Studie „Bewerbungspraxis 2010“, für die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Online-Karriereportal Monster mehr als 9.000 deutsche Jobsuchende und Karriereinteressierte befragt hat. So beabsichtigt über die Hälfte der Befragten, sich in nächster Zeit nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen, und rund ein Viertel der Umfrageteilnehmer plant sogar konkret, den aktuellen Arbeitsvertrag in naher Zukunft zu kündigen.