Bildung

Aktuelle OECD-Kurzstudien zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie zwingt zu schmerzhaften Anpassungen, aber a­­uch zu kreativen Antworten in nahezu allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Welche teils beispielhaften Antworten OECD-Länder bisher auf die Krise gefunden haben und welche Handlungsstrategien darüber hinaus sinnvoll sind, haben wir in einer Reihe von Policy Briefs zusammengetragen. Diese finden Sie alle auf unserer Corona-Sonderseite www.oecd.org/coronavirus, die kontinuierlich ergänzt und aktualisiert wird.

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Die folgenden Kurzanalyen sind bereits verfügbar:

Höhere Bildung lohnt sich – kann aber noch zukunftsgerechter gestaltet werden

Bildung zahlt sich aus – je höher der Abschluss, desto besser im Schnitt die Berufs- und Verdienstaussichten. Das gilt für Deutschland und OECD-weit, so die aktuelle Ausgabe der OECD-Studie Bildung auf einen Blick, deren Ergebnisse für Deutschland heute in Berlin vorgestellt wurden. Die wachsende Nachfrage nach höherer Bildung ist demnach eine positive Entwicklung, die allerdings durch kluge Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit der verschiedenen Bildungsangebote begleitet werden sollte.

Die Studie Bildung auf einen Blick 2019 ist Teil der OECD-Kampagne „I am the Future of Work“ zur Zukunft der Arbeit. Sie vergleicht Bildungssysteme und Bildungsausgaben der 36 OECD-Länder und zehn weiterer Länder.

Ludger Schuknecht

Mehr Anstrengungen nötig, um Chancengleichheit in der Bildung zu erhöhen

Der berufliche und soziale Status der Eltern bleibt der wichtigste Faktor, der die Teilnahme an Bildung sowie wirtschaftlichen und sozialen Erfolg beeinflusst. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick“ hervor, der heute veröffentlicht wurde.

So nehmen Kinder, deren Mütter über keinen höheren Bildungsabschluss verfügen, seltener an frühkindlicher Bildung und Betreuung teil als die Kinder von Hochschulabsolventinnen oder Frauen mit vergleichbarem Abschluss. Und obwohl viele Untersuchungen zeigen, dass die kognitive Entwicklung eines Kindes bereits lange vor dem Eintritt in das Schulalter beginnt, geben die Regierungen noch immer einen geringeren Anteil öffentlicher Gelder für frühkindliche Bildung und Betreuung aus als für höhere Bildung.

OVBstellen.de: Jobbörse für Landkreise Rosenheim, Traunstein und Mühldorf bekommt neues Gesicht

Gemeinsam mit stellenanzeigen.de überarbeitet das Oberbayerische Volksblatt seinen regionalen Online-Stellenmarkt.

Dr. Peter Langbauer, Stellenanzeigen.de
Dr. Peter Langbauer

Frischer, übersichtlicher und mit neuen Funktionen begrüßt OVBstellen.de ab sofort die Jobsuchenden aus der Region. stellenanzeigen.de, der Systempartner für den Online-Stellenmarkt von Verlagen, hat das Oberbayerische Volksblatt beim Relaunch des Jobportals unterstützt.

Gute Aussichten bei der Jobsuche

Das neue Look and Feel der regionalen Online-Jobbörse stellt die Jobsuch-Funktion in den Mittelpunkt. Bewerber geben hier einfach die Branche, den Jobtitel oder ein Suchwort ein oder filtern die aktuellen Stellenangebote nach ihrem Wunschort. Um das Angebot für die Jobsuchenden in Oberbayern abzurunden, gibt ovbstellen.de außerdem praktische Tipps zu den Themen Bildung, Beruf und Bewerbung.

OECD Skills Outlook: Enge Verknüpfung von Bildung und Arbeitsmarkt erleichtert Berufseinstieg in Deutschland

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Der Anteil hochgebildeter 15- bis 29-Jähriger, die weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung sind (NEET), ist in Deutschland mit 5,7 Prozent so gering wie in kaum einem anderen OECD-Land. Auch unter den jungen Menschen mit mittlerer oder niedriger formaler Bildung ist der NEET-Anteil in Deutschland wesentlich kleiner als im OECD-Schnitt. Insgesamt liegt er bei etwa zehn Prozent.  Wie aus dem jüngsten „Skills Outlook 2015“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht, vollzieht sich der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in Deutschland vergleichsweise reibungslos.