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Google als Jobsuchmaschine? Nein danke!

Jakub Zavrel, CEO & Founder, Textkernel
Jakub Zavrel, CEO & Founder, Textkernel

Für viele Stellensuchende ist die Nutzung der Google Suchmaschine die naheliegende Wahl. Schließlich ist es kaum vorstellbar, das alltägliche Informationsbedürfnis auch nur annähernd ohne den Einsatz von Google meistern zu können. Zugegeben, es gibt noch andere Suchmaschinen wie z.B. Bing von Microsoft oder die nicht ganz so NSA-freundliche Suchmaschine DuckDuckGo, die gänzlich auf die Speicherung der Suchparameter verzichtet und so verhindern will, dass die Surfspuren zu einem Nutzungsprofil zusammengeführt werden. Doch wenn Jobsuchende sich gänzlich auf Google als alleiniges Werkzeug verlassen – dann sind sie wirklich verlassen.

Vor Bewerbergesprächen: Ego-Googeln ist für die meisten selbstverständlich

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Drei Viertel der Internet-Nutzer haben im Web nach ihrem Namen gesucht

  • Jeder Dritte ist regelmäßig auf Selbst-Suche im Internet unterwegs

Berlin. Wo steht was über mich im Internet geschrieben? Diese Frage stellt sich regelmäßig gut jeder dritte deutsche Internetnutzer (35 Prozent) ab 14 Jahre – und gibt den eigenen Namen in eine Online-Suchmaschine ein. Jeder fünfte Nutzer (21 Prozent) macht das mehrfach im Jahr, jeder zehnte (10 Prozent) einmal monatlich und jeder fünfundzwanzigste (4 Prozent) mehrfach im Monat. Fast drei Viertel der Nutzer (72 Prozent) haben schon einmal bei allgemeinen Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing oder bei speziellen Anbietern wie 123people und yasni geschaut, welche und wie viele Treffer sie im Internet haben.