Brain Drain

Big Data Analysen – Schlussfolgerungen für Recruiter

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide 

Internationales Recruiting basiert auf der Vernetzung internationaler und spezialisierter Arbeitsmärkte: Um ein vom jeweiligen Standort unabhängiges Leben und Arbeiten zu ermöglichen, müssen Fähigkeiten und Cultural Fit auch jenseits der eigenen Landesgrenzen übereinstimmen. Softwareentwicklung, medizinische Forschung, Luftfahrttechnik oder internationaler Devisenhandel sind nur einige wenige Beispiele für Bereiche, in denen diese Aspekte besonders gefragt sind. Durch grenzüberschreitendes Recruiting wird die Flexibilität des internationalen Arbeitsmarktes in hohem Maße genutzt und Angebot und Nachfrage lassen sich besser aneinander angleichen.  Aber was genau gibt den Ausschlag für qualifizierte Fachkräfte, ihr Heimatland zu verlassen und im Ausland auf bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu hoffen?

Brain-Drain-Risiko: Arbeitgeber in Medien, Beratungen und Finanzindustrie am stärksten betroffen

Holger Koch
Holger Koch

Deutschlands größte Young-Professional-Studie veröffentlicht + Unzufriedenheit im Job erhöht Wunsch nach Jobwechsel um das Siebenfache + BMW ist Wunscharbeitgeber + Gender Pay Gap in Konsumgüterindustrie am höchsten + Fachveranstaltung am 9. November

Neun von zehn Young Professionals sind offen für einen neuen Job. Jeder fünfte sucht sogar aktiv nach einem neuen Arbeitgeber. Allzu schwierig dürfte ihre Suche nicht werden, denn zwei Drittel aller Young Professionals haben in den vergangenen zwölf Monaten Jobangebote von anderen Unternehmen erhalten, unabhängig davon, ob sie eine neue Perspektive suchen oder nicht. Im Schnitt erhalten sie 3,6 Jobangebote, vor zwei Jahren waren es nur 2,6 Angebote. Das Risiko, dass Mitarbeiter ihren Arbeitgeber verlassen, ist aktuell in den Branchen Medien und Werbung, Consulting und Wirtschaftsprüfung sowie Banken und Versicherungen am höchsten.

HR-Strategien: Brain Gain statt Brain Drain

Wie Finanzdienstleister dem Wissensabfluss vorbeugen

Frankfurt am Main – Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter in der Finanzbranche hält an. In einigen IT-Supportbereichen für den Finanzsektor, in Controlling und Compliance sowie im Risk Management ist der Fachkräftemangel bereits erheblich. Entsprechend steigen die Erwartungen an das Personalmanagement: Finanzdienstleister sind dazu angehalten, bestehende Mitarbeiter zu binden und dem Wissensabfluss vorzubeugen.Eine Umfrage des Finanz-Karrierenetzwerks eFinancialCareers.de zeigt: 86% der deutschen Finanzexperten zeigen sich offen für neue berufliche Möglichkeiten oder sind aktiv auf der Suche.