Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und BA-Vorsitzender Detlef Scheele zur Lage am deutschen Arbeitsmarkt im März

Die Anzeigen auf Kurzarbeit, die bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) aufgrund der aktuellen Lage eingehen, sind seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen auf ein neues Höchstniveau angestiegen. Heute hat die BA gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine erste Auswertung für den März veröffentlicht. Demnach sind im März bundesweit rund 470.000 Anzeigen auf Kurzarbeit bei der BA eingegangen.

 

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 zeigten durchschnittlich etwa 1.300 Betriebe pro Monat Kurzarbeit an. Im Februar 2020 lag die Zahl der Kurzarbeitsanzeigen noch bei 1.900. Die Nachfrage ist in allen Bundesländern hoch. Die Anzeigen kommen aus nahezu allen Branchen, anders als in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009, als vor allem das verarbeitende Gewerbe betroffen war. Branchenschwerpunkte sind unter anderem der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe. Die oben genannten 470.000 Anzeigen basieren auf einer Sonderauswertung der BA. Sie beinhalten die Anzeigen, die bis zum 27. März 2020 bei der BA eingegangen sind. Diese bilden aber nicht die amtliche Statistik ab.

The leader of the Social Democrats Party (SPD), Martin Schulz (L) walks with SPD Secretary-General Hubertus Heil during a party congress of Germany’s Social Democrats in Berlin, on December 7, 2017.
Germany’s Social Democrats, who vowed to go into opposition after losing a September election to Chancellor Angela Merkel’s conservatives, hold a party congress to plot the way forward and possibly join her in another coalition government after all.
Hubertus Heil und Martin Schulz / AFP PHOTO / Odd ANDERSEN

Wie werden wir morgen arbeiten? Rede von Bundesministerin Andrea Nahles auf der Zukunft Personal

Future Talk „arbeiten 4.0“

  • Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
    Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

    Bundesministerin Andrea Nahles spricht zum Auftakt des Future Talk „arbeiten 4.0“ im Kristallsaal der koelnmesse über Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0

  • Die Ministerin wird aufzeigen, wie die Interessen der Wirtschaft und die Ansprüche der Beschäftigten zusammengebracht werden können
  • Anschließende Diskussion: unter anderem mit Trendforscher Sven Gábor Jánszky, Prof. Dr. Gunther Olesch, Geschäftsführer von Phoenix Contact, und Cindy Rubbens, Leiterin Human Resources von DaWanda

Die Digitalisierung der Arbeitswelt konfrontiert Personalverantwortliche in Unternehmen und Organisationen mit vielen offenen Fragen. „arbeiten 4.0“ lautet folgerichtig das Motto der Messe Zukunft Personal 2015. Fulminanter Höhepunkt des Top-Themas ist ein „Future Talk“ im Kristallsaal der koelnmesse am Donnerstag, 17. September 2015, ab 10 Uhr: Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht dabei über die Zukunft der Arbeit. Im Anschluss dient eine prominent besetzte Diskussionsrunde mit Experten wie dem Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky zum Brückenschlag zwischen Politik und Praxis.

Auch in der Krise ausbilden und Fachkräftenachwuchs sichern! Aufruf der Partner des Ausbildungspaktes zum Tag des Ausbildungsplatzes

Ausbildung ist eine gute Investition – auch in der Krise. In den kommenden Jahren wird es kaum möglich sein, jetzt unterlassene Ausbildung nachzuholen. Denn demografiebedingt werden sich immer weniger Jugendliche um Ausbildungsplätze bewerben. Darum sollten sich die Unternehmen bereits in diesem Jahr die künftigen Fachkräfte sichern, die sie bei anziehender Konjunktur dringend benötigen. Die Partner des Ausbildungspakts appellieren daher an alle Unternehmen, trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage möglichst viele Ausbildungsplätze bereitzustellen – im Interesse der Jugendlichen, aber auch im Eigeninteresse.

Gesundheitsschutz für Zeitarbeiter: Nun wird alles besser

Frankfurt, 05. Dezember 2008. Gestern fand in Frankfurt die Auftaktveranstaltung zu einem wegweisenden Projekt statt. GEZA, „Gesunde Zeitarbeit“ wird im Rahmen eines Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales den Arbeits- und Gesundheitsschutz von Zeitarbeitnehmern optimieren. Heute weiß man: Zeitarbeit schafft Flexibilität für Unternehmen und kurbelt somit die Wirtschaft an. Tatsache ist aber auch, dass die  Unfallquoten in der Zeitarbeit höher sind als in anderen Arbeitsverhältnissen. Deshalb waren sich alle Experten einig: Es muss etwas getan werden, neue Standards müssen her. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es aber bereits funktionierende Vorbilder gibt. Der Personaldienstleister Manpower wurde daher zum Projektpartner mit Branchenexpertise. Ab sofort werden nun in zehn Manpower Niederlassungen Pläne und Erfahrungen erprobt, erweitert und effizient umgesetzt. Von den Ergebnissen profitieren dann alle Zeitarbeitnehmer. …