Bundesverband Digitale Wirtschaft

Maßnahmenpaket beschlossen: BVDW stärkt Frauen in der Digitalen Wirtschaft

Auf ihrer heutigen Versammlung haben die Mitglieder des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. eine Änderung der Verbandssatzung beschlossen, um sich noch stärker für eine höhere Sichtbarkeit von Frauen in der Digitalen Wirtschaft einzusetzen und den BVDW als Plattform für weibliche Digitalexperten attraktiver zu gestalten. Erste konkrete Maßnahmen wurden bereits am Abend der Mitgliederversammlung vorgestellt. Beim anschließenden Netzpolitischen Abend hielt Digitalministerin Dorothee Bär ein Plädoyer für den Erhalt der Werte im Zeitalter der Digitalisierung und lobte den Vorstoß des BVDW für ein ausgeglicheneres Verhältnis von Frauen und Männern in der Digitalbranche.

Frederike Probert

Equal Pay Day: Digitale Lösungen können ungleicher Bezahlung entgegenwirken

Harald Fortmann (Foto: Tina Dmetriades)

Laut dem Statistischen Bundesamt verfügen Frauen über ein Fünftel weniger Einkommen als Männer. Das liege unter anderem auch daran, dass Frauen öfter in Teilzeit und weniger lang in ihren Berufen arbeiten. Zum Equal Pay Day (www.equalpayday.de) am 18. März ruft BVDW-Vizepräsidentin Frederike Probert die deutsche Wirtschaft dazu auf, stärker in digitale Lösungen zu investieren, um Arbeitnehmern flexibleres Arbeiten zum Beispiel durch Homeoffice-Lösungen zu ermöglichen und damit gleiche Voraussetzungen für Männer und Frauen im Berufsleben zu schaffen.

E-Privacy-Verordnung: Brüssel torpediert die digitale Gesellschaft

Thomas Duhr ist seit Oktober 2012 stellvertretender Geschäftsführer Interactive bei IP Deutschland GmbH
Thomas Duhr ist seit Oktober 2012 stellvertretender Geschäftsführer Interactive bei IP Deutschland GmbH

Die EU-Kommission hat heute offiziell den Entwurf einer zukünftigen E-Privacy-Verordnung veröffentlicht. Wie sich bereits abgezeichnet hatte, schießt dieser deutlich über das Ziel hinaus. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. kritisiert diesen Entwurf scharf und warnt vor einer fundamentalen Gefährdung der heutigen Informationsgesellschaft. Eine Einwilligungspflicht für beinahe jede Form der Datenverarbeitung im Internet entzieht zahlreichen Geschäftsmodellen der Digitalen Wirtschaft die Grundlage und gefährdet die Grundfeste der digitalen Gesellschaft.