Chief Innovation Officer

Viel Geld für nichts: Deutsche Unternehmen sehen sich trotz höherer Innovationausgaben nicht für die Zukunft gerüstet

Nicolai Andersen

Die deutsche Wirtschaft lebt von Innovationen – und gibt immer mehr Geld dafür aus. Laut des neuen Deloitte Innovation Survey 2017, einer Befragung unter mehr als 150 Chief Innovation Officers und dem Top-Management aus allen Sektoren im Bereich Innovationen, steigen die entsprechenden Ausgaben in den nächsten Jahren um jeweils 2,7 Prozent – was ein Anwachsen der Budgets von heute 166 Mrd. auf 175 Mrd. Euro bis 2019 bedeutet. Dass Geld aber nicht alles ist, zeigt sich am unzureichenden Vorbereitungsgrad vieler Unternehmen: Die Hälfte fühlt sich höchstens „ausreichend“ für die Zukunft gerüstet. Dabei setzen die Firmen vor allem auf digitale Technologien und Prozesse wie Big-Data-Analysen, Cloud-Computing- und Internet-of-Things-Lösungen: Jeweils um die 50 Prozent der Befragten beschäftigen sich vorrangig mit diesen Themen. Die Studie überprüft insgesamt zehn Innovationsarten. Es zeigt sich, dass viele Innovationspotenziale ungenutzt bleiben, denn fast zwei Drittel der Befragten nutzen nur maximal drei Arten. Die größten Hindernisse sind für viele vor allem ein Mangel an Zeit und fehlendes Fachwissen zu digitalen Technologien und Prozessen.

Top-Innovator wechselt zur führenden Personal- und Managementberatung

Stephan Grabmeier

Stephan Grabmeier verstärkt Kienbaum als Chief Innovation Officer

Stephan Grabmeier wechselt zum 1. Januar 2018 von der Haufe Group zur Personal- und Managementberatung Kienbaum und verantwortet dort als Chief Innovation Officer die Entwicklung von innovativen und digital getriebenen Kundenservices. Die Rolle wird bei Kienbaum neu geschaffen und fokussiert darauf, die fortschreitende Digitalisierung in den People- und Organisations-Themen mit innovativen Lösungsformaten zu unterstützen. Gleichzeitig übernimmt Stephan Grabmeier die Betreuung der sieben Kienbaum-Portfoliounternehmen, die über die Beteiligungsgesellschaft Highland Pine Investment gesteuert werden. Zudem wird Grabmeier strategische Kooperationen aufbauen und unter anderem die Vernetzung zur Haufe Group fortführen: Im Fokus stehen dabei gemeinsame Transformationsprojekte, denn Kienbaum und Haufe haben beide erkannt, dass nachhaltig erfolgreicher Wandel nur über einen ganzheitlichen Mix aus Beratung, Technologie und kultureller Veränderung gelingen kann.