Christiane Konegen-Grenier

Bessere Berufschancen als gedacht

Christiane Konegen-Grenier

Philosophen, Linguisten, Historiker und Ethnologen haben es auf dem Arbeitsmarkt schwer, glauben viele. Neue Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Stifterverbandes, gefördert von der Gerda Henkel Stiftung, zeigen jedoch: Die beruflichen Perspektiven von Geisteswissenschaftlern sind deutlich besser als oft angenommen. Der Taxi fahrende promovierte Geisteswissenschaftler galt lange als Paradebeispiel für ein langes Studium, das beruflich in eine Sackgasse führt. Mit der Realität hat das aber wenig zu tun. Das ist das Ergebnis von zwei neuen IW-Studien, die in Kooperation mit dem Stifterverband und der Gerda Henkel Stiftung entstanden sind: Zwar stehen andere Akademiker noch besser da, aber von den insgesamt 505.000 Geisteswissenschaftlern in Deutschland arbeiteten im Jahr 2016 immerhin rund 140.000 als Führungskräfte.