Claudia Kimich

Gehaltsvergleich unter Kollegen: So forderst du erfolgreich mehr

Mit wem spricht man über Geld?

von Martina Kettner

Claudia Kimich

„Wie viel verdienst du eigentlich?“ Diese Frage hört man in der Kaffeeküche, dem Umschlagplatz für Infos und Flurfunk, eher selten. Ob Arbeitnehmer aus ihrem Gehalt ein Geheimnis machen, hat das aktuelle Onlinestimmungsbild von karriere.at erfragt. Und was tun, wenn sich beim Gehaltsvergleich heraustellt, dass ein Kollege mehr Geld bekommt? Gehaltscoach Claudia Kimich kennt die Antwort und weiß auch, warum sich Frauen beim Fragen nach Geld oft besonders schwer tun.

Mehr Liebe zum Geld: Die Sahnehäubchen-Taktik

Claudia Kimich

Frauen verdienen prozentual immer noch weniger als Männer und auch die aktuelle Renten-Diskussion zeigt: Monetärer Verzicht in jungen Jahren rächt sich im Alter. „Frauen fehlt die Liebe zum Geld“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin der women&work. „Wenn Frauen nicht um die Sahnehäubchen verhandeln, bleiben ihnen am Ende des Berufslebens nur die Brotkrumen.“

Karrierestart mit angezogener Handbremse

Bundesweite Umfrage zeigt: Frauen erwarten Benachteiligungen im Job

Bonn. Studentinnen und junge Berufseinsteigerinnen sind ambitioniert: 35 Prozent streben eine Management-Laufbahn an, 22 Prozent wünschen sich eine Teamleitungsfunktion. Damit sind Frauen karriereorientierter als Männer, die nur mit 34 Prozent bzw. 17 Prozent eine Management- oder Teamleitungsfunktion als Karriereziel definiert haben. Dennoch befürchten knapp 50 Prozent der jungen Frauen Benachteiligungen im Job. Sie glauben, Erziehungszeit und Babypause seien auch in Zukunft noch Karrierekiller. Das ergab eine gemeinsame Umfrage der AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH (Veranstalter des Messe-Kongresses women&work) und der Studentenorganisation MTP – Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V..

Claudia Kimich

women&work 2012 ist ausgebucht

Über 80 Top-Unternehmen auf Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen

  • Melanie Vogel

    Schirmherrin: Ursula von der Leyen

  • Über 80 Top-Unternehmen: 20 Firmen mehr als bei der Premiere im Mai 2011
  • Top-Referenten: u.a. der erfolgreiche Management-Berater und Erfolgs-Autor Frank M. Scheelen, Deutschlands innovativster Trendforscher Sven Gabór Janszky,
  • Imke Keicher, Vice President von Capgemini, Humor-Expertin Jumi Vogler zum Thema „Führen mit Humor“ und Claudia Kimich, die Gehalts- und Verhandlungsexpertin
  • Parallel findet das „Jahrestreffen weiblicher Führungskräfte“ statt

Bonn. Deutschlands Unternehmen sind auf der Suche nach weiblichem Führungskräftenachwuchs. Das beweist eindrucksvoll der Messe-Kongress women&work, der am 5. Mai 2012 unter der Schirmherrschaft von Ursula von der Leyen stattfindet. Ambitionierte Frauen haben zum zweiten Mal die Gelegenheit, sich in Workshops oder Talkrunden im historischen Ambiente des Plenarsaals in Bonn berufliche Inspiration zu holen und mit über 80 Top-Unternehmen aus Deutschland in Kontakt zu treten.

So wird aus guten Vorsätzen Wirklichkeit: Ziele umsetzen mit der BIRD-Methode und der KIMICH-Strategie

Claudia Kimich

Bonn. Der Jahreswechsel ist für viele Menschen Anlass, mit alten Gewohnheiten aufzuräumen. Getreu dem Motto „Ab morgen wird alles anders“, überleben die  guten Vorsätze allerdings oftmals nicht einmal den ersten Kalendermonat. Damit aus den hehren Zielen Wirklichkeit wird, haben Melanie Vogel, Trainerin und Veranstalterin der women&work, und Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin und Coach, effektive Tipps zur Zielerreichung in der BIRD-Methode und der KIMICH-Strategie zusammengefasst.

Diagnose: Schlecht bezahlt – Bescheidenheits-Gen setzt Frauen in Gehaltsverhandlungen schachmatt

  • Melanie Vogel

    nur für 17% der Frauen ist das Einstiegsgehalt ein sehr wichtigesKriterium bei der Arbeitgeberwahl, so das Ergebnis einer aktuellen Studie

  • „Berufseinsteigerinnen ist der Zusammenhang zwischen eigenerLeistung und angemessener Bezahlung nicht bewusst“, sagt MelanieVogel, Initiatorin der women&work und Auftraggeberin der Studie
  • „Frauen holen ein zu niedrig verhandeltes Einstiegsgehalt niewieder auf,“ sagt Verhandlungsexpertin Claudia Kimich

Bonn. Frauen verdienen weniger Geld als Männer – und daran tragen sie offensichtlich eine Mitschuld. Darauf lässt zumindest das Ergebnis einer empirischen Untersuchung zum Thema „Arbeitgeberpräferenzen von Frauen“ schließen, die von den Veranstaltern der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, in  Auftrag gegeben und an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ingolstadt, im Rahmen einer Bachelorarbeit von Lisa Widl, unter der Leitung von Prof. Dr. Alfred Quenzler durchgeführt wurde.