Datenschutzbeauftragter

Stellenmarkt: EU-Datenschutzgrundverordnung führt zu mehr Bedarf an Juristen, Beratern und ITlern

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Die kürzlich in Kraft getretene EU-Datenschutzgrundverordnung stellt die Personalabteilungen der Unternehmen seit Jahresbeginn vor große Herausforderungen. Um den neuen Anforderungen in der Datenverarbeitung gerecht zu werden, wurden im April rund ein Fünftel mehr Stellen mit Bezug zum Thema Datenschutz ausgeschrieben als noch im Januar. Gefragt sind vor allem Fachkräfte für datenschutzrechtliche Fragen (z. B. Juristen) sowie Berater und IT-Profis. Dies ist das Ergebnis einer Stellenmarktanalyse der Experten von index Anzeigendaten, die Stellenangebote aus 256 Printmedien und Online-Jobbörsen untersucht haben. Dabei wurden speziell die Anzeigen mit Bezug zum Thema Datenschutz ausgewertet.

 

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An diesem Freitag, dem 25. Mai, tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft, die die Rechte der europäischen Bürger an ihren Daten stärken soll. Für Unternehmen bedeutet dies einige maßgebliche Veränderungen für ihren Umgang mit Kundendaten, ihren Vertrieb und ihre gesamte Geschäftstätigkeit. Doch nach Einschätzung des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. sind keineswegs alle betroffenen Unternehmen für die neue Rechtslage gerüstet. Viele Firmen hatten sich erst in den Monaten kurz vor dem Stichtag mit der Thematik beschäftigt, wie sie sich künftig weiter rechtssicher aufstellen.