Einser-Abiturienten

Mehr Einsen im Abi, weniger Qualität

Immer mehr Schüler erreichen eine sehr gute Abiturnote, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Das liegt allerdings nicht daran, dass es immer mehr sehr gute Schüler gibt, sondern an einfacheren Abiturprüfungen. Das Abitur wird damit entwertet.

An deutschen Schulen gibt es immer mehr Einser-Abiturienten. 2017 erreichten bundesweit fast 28.000 Abiturienten eine Abinote von mindestens 1,4 – im Jahr 2006 waren es gerade einmal 15.000 Abiturienten. Über die Bestnote von 1,0 freuten sich zuletzt doppelt so viele Schüler wie 2006. Im Verhältnis zur Bevölkerung stellten Brandenburg und Thüringen die meisten Einser-Abiturzeugnisse aus, Niedersachsen die wenigsten.

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Wido Geis-Thöne