ELENA

E-Government in Unternehmen: Deutschland weit hinten

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    17 Prozent der Unternehmen ohne Online-Kommunikation mit Behörden

  • BITKOM fordert gesetzliche Verankerung für digitalen Datenaustausch

Deutsche Unternehmen liegen bei der Nutzung von E-Government-Angeboten weit hinten. 83 Prozent aller Firmen haben 2013 per Internet Daten und Informationen mit staatlichen Stellen ausgetauscht. 2010 waren es erst 67 Prozent. Trotz dieser Steigerung befindet sich Deutschland damit auf dem Stand von Ländern wie Griechenland, Ungarn oder Bulgarien.

BITKOM zum Aus für Elena: Scharfe Kritik an der Hüh-Hott-Politik der Bundesregierung

Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM kritisiert den Stopp des elektronischen Entgeltnachweises ELENA. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kommentiert wie folgt:

„Der Praxisbetrieb von Elena hat keinerlei Erkenntnisse zutage gefördert, die nicht vor dem Start dieses Systems bekannt gewesen wären. Es erstaunt uns, dass man mit großem Aufwand und nach langer Vorbereitungszeit ein modernes Verfahren einführt und dann handstreichartig wieder beendet. Anstatt das Rad zurückzudrehen, hätte man besser den Umfang der einzusammelnden Daten kritisch überprüft und Verbesserungen im laufenden Betrieb vorgenommen, wie das bei Technologieprojekten üblich ist.

Projekt ELENA: „Monitor“-Bericht führt in die Irre

Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit
Raimund Becker, Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg, 8. Januar 2010. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wehrt sich gegen den gestrigen Bericht des ARD-Magazins „Monitor“ über das Projekt ELENA („Elektronischer Entgeltnachweis“). In dem Bericht wird ein fiktives Beratungsgespräch im „Arbeitsamt der Zukunft“ mit Schauspielern nachgestellt. Die in dieser Szene enthaltenen Behauptungen sind falsch und unrealistisch. „Mit diesem Bericht werden lediglich Ängste geschürt“, sagt BA-Vorstand Raimund Becker.