Enterprise 2.0

Mehr als nur Software: Wie Enterprise 2.0 Arbeitsalltag und Kultur verändert (Studie)

Prof.Dr. Thorsten Petry
Prof.Dr. Thorsten Petry

Virtuelle Meetings, Online-Brainstorming und Chatrooms für Teams: Enterprise 2.0 ist in der Arbeitswelt angekommen. Acht von zehn Unternehmen setzen sich aktiv mit dem Thema auseinander und bemerken den Wandel der Digitalisierung in Berufsalltag und Kultur. Dies konstatiert die aktuelle „Enterprise 2.0 – Status Quo 2015“-Studie, durchgeführt von Prof. Dr. Thorsten Petry der Hochschule RheinMain und Florian Schreckenbach im Namen der Plattform feelgood@work.

Enterprise 2.0: Wie verändert sich der Arbeits- und Unternehmensalltag?

Mitmachen: Ihre Meinung ist gefragt

Noch bis diesen Mittwoch läuft die Umfrage der Hochschule RheinMain zu Enterprise 2.0, Social Media und der digitalen Transformation. Über diesen Link können Sie an der Studie teilnehmen und Ihre Einschätzung abgeben zu den Veränderungen im Arbeits- und Unternehmensalltag durch moderne Technologien, der Entwicklung und Zielsetzung.

Digitalisierung, Demografie und Wertewandel: Der Tsunami rollt heran

Gero Hesse
Gero Hesse

Noch scheint die Diskussion um die Digitaliserung, den demographischen Wandel und die Veränderungen rund um Werte- und Kulturwandel wie ein Hype-Steckenpferd zukunftsorientierter Personalmarketing-Experten zu sein. Wie beim Maskenball des Karnevals in Venedig erscheinen die Themen mal als Harlekin, Advokat oder Pulcinella – bis die Masken fallen und die grausame Realität zum Vorschein kommt. Wie ein heranrollender Tsunami werden die Veränderungen alle betreffen, die keinen sicheren Standpunkt haben oder sich rechtzeitig in küstenfernere Lagen zurückgezogen haben. Wenn der Tsunami vorbei ist, bleibt ein Bild der Verwüstung zurück – aber das Wasser ist weg. Beim Tsunami, der auf die Arbeitswelt hereinbricht, bleiben die Füße trocken. Doch die Veränderungen der Arbeitswelt, die mit Digitalisierung, Demographie und Wertewandel einhergehen, bleiben. Vorbereitung ist alles, Überraschung ist nichts.

 

Studie: Enterprise 2.0 findet zunehmend Eingang in die Unternehmen

Florian Schreckenbach

Laut der aktuellen Studie „Enterprise 2.0 – Status Quo 2013“ der Wiesbaden Business School und embrander beschäftigen sich 60 Prozent der Unternehmen mit der internen Nutzung von Social Media. Im Jahr 2010 waren es lediglich 37 Prozent. Die Verbesserung der internen Kommunikation und Zusammenarbeit hat als Hauptziel das Wissensmanagement abgelöst.

Der Anteil der Enterprise 2.0 aktiven Unternehmen ist von 37 Prozent im Jahre 2010 auf 60 Prozent deutlich gestiegen, davon steuern gut 40 Prozent der Unternehmen das Thema systematisch. Nur 5 Prozent befassen sich bewusst nicht mit dem Thema Enterprise 2.0. Das ergab die auf 264 Teilnehmern basierende, leicht modifizierte Aktualisierung der Studie „Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen“ aus dem Jahr 2010, die von den Autoren Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander durchgeführt wurde.

„Enterprise 2.0“: Erfolg entscheidet sich auf kultureller Ebene

Manuel Koelmann und Florian Schreckenbach

Eine aktuelle Studie zeigt, dass bei Enterprise 2.0- Vorhaben die kulturellen Aspekte und das Vorleben einer „offenen“ Unternehmenskultur durch die Unternehmensführung erfolgsentscheidend sind.

WIESBADEN/KÖLN. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (62%) befasst sich zwar bereits mit Enterprise 2.0, aber nur ein knappes Drittel kann den Begriff erklären (31%) und lediglich 17% steuern das Thema wirklich systematisch. Das von den Teilnehmern verfolgte Hauptziel von Enterprise 2.0 ist die Aktivierung des im Unternehmen vorhandenen Wissens und der kollektiven Intelligenz mit Hilfe von Social Media.

Studie: „Enterprise 2.0 und die Rolle von Führungskräften“

Enterprise 2.0 ist ein rasant wachsendes Thema. HR hat eine wesentliche Rolle als Treiber des kulturellen Wandels in Unternehmen.

Stephan Grabmeier
Stephan Grabmeier

Wir möchten Sie zur bisher größten Online-Umfrage zum Thema „Enterprise 2.0 und die Rolle von Führungskräften“ einladen. Stephan Grabmeier (http://ow.ly/1uOyS), Moderator des größten Xing HR Forums (http://ow.ly/1uOxV) führt die Studie gemeinsam mit der Selbst-GmbH (www.selbst-gmbh.de), dem neutralen Marktforschungsinstitut defacto research & consulting GmbH (http://www.defacto-research.de) und der Deutschen Telekom AG (www.dieneuetelekom.com) durch.

Ziel der Umfrage ist die Messung von Akzeptanz und Affinität von Führungskräften im Wandel von traditionellen Unternehmen zu einer Enterprise 2.0. Wie steuern Führungskräfte die zunehmende Transparenz und Demokratie in Unternehmen? Wird Wissenstransparenz als Gefahr oder eher als Chance gesehen? Die Umfrage dauert ca. 12-15 Minuten.